From Die Geschichte des Flugplatz Gütersloh

Artikel: Starfighter im Dienst bei der Kongelige Danske Flyvevåbnet

Starfighter im Dienst bei der Kongelige Danske Flyvevåbnet

© 2004 und 2014 Marcus Herbote

© Thomas Westhoff-Düppmann RT-655 CF-104D Esk 723, Gütersloh (14.07.1982) Mit gewohnt vollem Nachbrenner zieht dieser dänische Starfighter über die 09 davon. Selten genug in den frühen 80er Jahren fand ein Besuch bei strahlendem Sonnenschein statt, hier hat es mal geklappt! Die Esk 723 flog von September 1965 bis Dezember 1983 die F-104 und rüstete dann auf die F-16 um. Am 08.01.2001 wurde diese Eskadrille aufgelöst und ist nun nur noch ein Teil der dänischen Militärluftfahrtgeschichte.

Einsatz bei der Eskadrille 726

Nachdem die niederländische, belgische und italienische Luftwaffe beschlossen hatte, nach dem Kauf durch die deutsche Luftwaffe und die Marineflieger ebenfalls den F-104G Starfighter zu beschaffen, beschloss auch die Danske Flyvevåbnet dieses Muster einzuführen. Primäraufgabe sollte die Luftverteidigung sein, als Zweitaufgabe konnten Jagdbomberaufgaben wahrgenommen werden.

Der mit einem General Electric J79 Triebwerk ausgerüstete Jäger der Hunderter- Klasse konnte mehr als zweifache Schallgeschwindigkeit erreichen, hatte sagenhafte Beschleunigungs- und Steigflugeigenschaften und trug neben einer 20 mm M61 Kanone auch AIM-9B Sidewinder Lenkwaffen.

Die Königlich Dänische Luftwaffe beschaffte ab 1964 über die Firma Canadair 25 einsitzige F-104G Starfighter sowie vier zweisitzige Trainer vom Typ TF-104G über das Mutual Weapons Aid Program 1962-64 der USA für ihre beiden Jagdstaffeln Eskadrille 723 und 726 im norddänischen Aalborg. Diese sollten die veralteten North American F-86D Dog Sabre in der Abfangjagdrolle ersetzen, die ersten zehn Maschinen liefen der Eskadrille 726 ab 19. Dezember 1964 zu, es waren acht F-104G und zwei TF-104G. Weitere fünf F-104G folgten, die Starfighter der Staffel trugen die dänischen Seriennummer R-342, 343, 345, 646, 647, 698, 700, 701, 702, 703, 707, 752 und 754 sowie die Trainer RT-683 und 684. Das Training bei der Eskadrille 726 begann am 22. Dezember 1964 mit der offiziellen Indienststellung der Staffel in Aalborg.

Da die Königlich Norwegische Luftwaffe den Starfighter bereits ab dem Jahr 1963 einsetzte, war es nur logisch, dass die Dänen die erste Gruppe ihrer angehenden F-104-Piloten auf der nordnorwegischen Basis Bodö auf das neue Muster umschulen und einweisen ließ. Den Status Combat Ready erhielt die Eskadrille 726 schließlich am 31. August 1965, beide Flight (A und B) der Staffel waren somit voll einsatzbereit. Der letzte Flug einer Dog Sabre fand bei der Staffel bereits am 30. Juni 1964 statt.

© Erich Westersötebier R-346 F-104G Esk 723, Gütersloh (September 1968) Es ist schon seltsam, 42 Jahre nach dem Entstehen einer Aufnahme diese zu zeigen, vor allem, wenn das Flugzeug ein Jahr danach abgestürzt ist! Die R-346 ging am 7. Oktober 1969 als erster dänischer Starfighter in Tirstrup durch Absturz verloren - eine Starfighter-Krise wie in Deutschland hat es in Dänemark aber nie gegeben. Die F-104 zeigt sich hier in dem ursprünglichen grauen Tarnkleid mit silbernem Heck und weißen(!) Tragflächen. Üblicherweise trägt der Starfighter die für die Dänen normalen Katamaranträger unter dem Rumpf und rollt hier an einem dunstigen Sommertag Richtung Bahn 09.

Die dänischen Starfighter trugen bei der Auslieferung eine hellgraue Tarnbemalung, und große Kokarden, das silberne Natural Metal Finish mit den weißen Tragflächenoberseiten blieb ausschließlich den vier TF-104G vorbehalten. Erst von 1968 bis 70 bekamen alle Starfighter nach und nach den für die Dänen typischen olivgrünen Tarnanstrich der siebziger Jahre. Dabei wurde zunächst das Radom noch in Weiß gehalten und erst später ebenfalls in einem radarstrahlendurchlässigen Grün lackiert. Als einziger Starfighter flog die R-345 anfangs nur auf der Oberseite in Olivgrün, die Unterseite blieb zunächst aus Testzwecken grau. Diesen olivgrünen Anstrich bekamen gleichzeitig auch die F-100D/F Super Sabre der Eskadrille 727 und 730 in Skrydstrup sowie ab 1970 die Saab Draken Staffeln 725 und 729 in Karup und wurde in der Folge zu einem einzigartigen Markenzeichen der Flyvevåbnet.

Einführung bei der Esk 723

Die Eskadrille 723 bekam ihre ersten drei Maschinen am 8. Januar 1965, dem vierzehnten Jahrestag der Staffel. Die ersten Starfighter der ESK 723 trugen die Seriennummern R-341, R-346 und R-755, der Staffelchef der Einheit war mit Major H.V. Hansen ein sehr erfahrener Pilot. Hansen ging dann später zur Schwesterstaffel und löste dort ab Oktober 1966 Major Abildskov ab, den ersten Starfighter-Kapitän der ESK 726. Den letzten Flug mit der F-86D führte die Eskadrille 723 am 6. Mai 1965 durch, die übrigen Maschinen wurden an die Eskadrille 728 weiter gegeben. Dieser Verband lag in Skrydstrup und sollte später ebenfalls von der F-86D auf den Lockheed Starfighter umrüsten, fiel aber Einsparungen zum Opfer. So löste diese Einheit zum 31.03.1966 auf und stellte die F-86D in Dänemark außer Dienst. Die Staffelstärke der Eskadrille 723 war mit 12 Einsitzern und zwei Doppelsitzern für eine moderne Jagdflugzeugstaffel eigentlich nur dünn bestückt, hatte die Einheit doch zu Dog-Sabre-Zeiten fast die doppelte Zahl an Maschinen gehabt.

© Jeff Bell R-340 F-104G Esk 723, Gütersloh (Februar 1980) Zusammen mit einem CF-104D-Doppelsitzer (RT-667) steht der Besuch aus Aalborg im sonnigen Winterlicht auf der großen Platte. Der "neuere" Anstrich war nicht ganz so korrosionsanfällig wie das frühe Olivgrün. Erst am 15. September 1966 liefen der Esk 723 die ersten F-104G zu und lösten damit die F-86D Dog Sabre ab. Nach 4.200 Flugstunden flog die R-340 am 24.04.1986 letztmalig in Dänemark und wurde später nach Taiwan verschifft - für weitere Flugstunden!

Die folgenden F-104 bekam die ESK 723 zugewiesen: R-340, 341, 346, 347, 348, 349, 645, 699, 753, 755, 756, 759 und die Doppelsitzer RT-681 und 682. Combat Ready konnte die Einheit mit ihren beiden Flights A und B erst am 15. September 1965 gemeldet werden, denn die Umschulung von einem relativ einfachen Unterschalljäger auf einen hochkomplexen und doppelschallschnellen Jet dauerte doch seine Zeit.

Die zukünftigen Starfighter-Piloten sollten dann zuerst das normale Training bei der dänischen Luftwaffe durchlaufen, später dann bei der Eskadrille 724 in Karup mindestens einige Jahre auf der Hunter F.51 und T.53 verbringen und dann erst für die F-104-Einheiten rekrutiert werden. Auch Super Sabre Flugzeugführer wechselten später auf den Mach-2-Jäger. Nur so konnte sicher gestellt werden, dass ausschließlich erfahrene Flugzeugführer auf den Starfighter umgeschult wurden.

Eine Meisterleistung vollbrachte Kaptejn Christensen der Eskadrille 723, als er Ende 1965 seinen Starfighter nach totalem Triebwerksausfall noch sicher auf der Basis Aalborg landen konnte. Besonders bei fehlendem Schub wies die F-104 bedingt durch die kurzen Tragflächen nur sehr ungenügende Segeleigenschaften auf. Als Anerkennung für diese Notlandung bekam Christensen eine Medaille der Flyvevåbnet für außergewöhnliche Leistungen verliehen.

© Wieland Stolze R-699 F-104G Esk 723, Gütersloh (September 1975) Einer der vier dänischen F-104G zum Staffelaustausch mit der 92Sqn war die R-699, die hier zum Final auf die 09 herein schwebt. Dabei wurde das Triebwerk immer auf einer hohen Drehzahl gehalten, um das Anblasen der Tragflächen nicht abreißen zu lassen. Die Katamaranträger unter dem Rumpf waren typisch für die Dänen und deutschen Marine-Starfighter.

Ausrüstung der dänischen F-104

Die Hauptaufgabe der dänischen Starfighter war neben der Luftverteidigung die Abfangjagd, dazu waren die Maschinen zusätzlich zur eingebauten 20 mm M61 Vulcan Kanone mit zwei AIM-9B Sidewinder an Rumpfträgern ausgerüstet, so blieben die beiden Flügelspitzenstationen den 1.287 Liter Zusatztanks vorbehalten. Dies war insofern bemerkenswert, als das im Gegensatz zu den Jagdgeschwadern der deutschen oder belgischen Luftwaffe dort die Sidewinder fast ausschließlich an den Tragflächenspitzen getragen wurden; die Zusatztanks fanden fast ausschließlich unter den Tragflächen Platz.

Die beiden dänischen Starfighter Staffeln flogen gewöhnlich zwei Einsätze (Slots) am Tag, einen morgens und einen am Nachmittag. Diese Missionen waren dem Training und der Weiterbildung vorbehalten. Regelmäßige Nachteinsätze fanden selbstverständlich ebenfalls statt. Von sehr großer Bedeutung war das Sicherstellen der Alarmbereitschaft ab dem 15. September 1965, dem Tag der offiziellen NATO-Unterstellung der Eskadrille 726.

O-2 Bereitschaft

Von diesem Tag bis zur Außerdienststellung der F-104 in Dänemark standen mindestens zwei alarmbereite Starfighter in Aalborg 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche und 365 Tage im Jahr in der sogenannten O-2 Bereitschaft. Dazu war die M61 Kanone aufmunitioniert und zwei scharfe AIM-9B wurden unter dem Rumpf getragen. Diese Starfighter standen in den ersten Jahren ohne Wetterschutz auf der Flightline, so wie es auch in anderen NATO-Ländern üblich war. Erst in späteren Jahren baute die Flyvevåbnet eine zweiteilige Halle mit einem Crew-Room in der Mitte, die an beiden Seiten offen war. Piloten und Bodenpersonal arbeiteten in 24-Stunden-Schichten und wurden täglich gewechselt.

Im Bedarfsfall hatten die Maschinen in weniger als zwei(!) Minuten in der Luft zu sein, das NASARR musste sich deshalb in laufendem Zustand befinden, weil die Anlaufphase des Systems dieses Limit überschritten hätte. Die Warte ließen die Triebwerke der Starfighter außerdem regelmäßig zur Probe laufen. Besonders bei Ostwind konnte es schon mal passieren, das die O-2 Starfighter bei einem Alarmstart nach dem Überfliegen der Häuser an der Ostseite der Basis die eine oder andere Fensterscheibe zu Bruch gehen ließen. Außerdem hatten die Piloten bei Alpha-Scramles oft die Genehmigung, so schnell wie möglich auf Überschallgeschwindigkeit zu gehen!

Ende 1966 kam der lang erwartete Flugsimulator nach Aalborg, so konnten neue Piloten aber auch die „alten Hasen“ regelmäßig IFR-Verfahren und Notmaßnahmen trainieren. Das North American Search and Ranging Radar (NASARR) des Starfighter war hervorragend für den Terrainfolgeflug und die Höhen- und Abstandsmessung geeignet. Zusammen mit dem F15A 41B Bordcomputer lieferte das System für damalige Verhältnisse exakte Angaben für den Luftkampf und die Abfangjagd und zeigte stets den besten Angriffswinkel für die M61 Kanone und AIM-9B Sidewinder an.

Von Aalborg aus sollten die Dänen zusammen mit den Norwegern die Nordflanke der NATO vor Eindringlingen aus dem Warschauer Pakt schützen. Im Gegensatz zu den norwegischen F-104 kamen sie aber kaum mit sowjetischen Bombern in Kontakt.

Erste NATO-Staffelaustausche

Bereits im April 1967 gingen erstmals fünf Starfighter der Eskadrille 723 zu einem Staffelaustausch in ein anderes NATO-Land, sie besuchten die niederländische 322.Sqn. in Leeuwarden. Drei Jahre später wurde der Besuch nochmals wiederholt. Ebenfalls im Jahr 1967 flogen die Dänen nach Frankreich zur Escadre de Chasse 2 in Dijon-Longvic, die zu dem Zeitpunkt die Mirage IIIE flog.

Ein weitaus größeres Ereignis war die Krönung der dänischen Königin Margarethe I im Jahr 1967, dort konnten die Starfighter-Piloten ihre Fähigkeit zum Formationsflug beweisen, den sie anlässlich des Ereignisses durchführten. Im Juli 1968 flog der Cheftestpilot der Firma Lockheed, Glenn „Snake“ Reaves nach Dänemark, um sich ein Bild von den beiden Staffeln zu machen. Reaves besuchte in dem Jahr mehrere Verbände in Europa um sie nach ersten Erfahrungen, Meinungen und Anregungen zum Starfighter zu fragen. Einen besonders intensiven Besuch mit einigen Flügen unternahm er bei Eskadrille 726.

Während der täglichen Missionen waren die Starfighter ausschließlich mit scharfen Kanonen unterwegs, auch dann, wenn sie außerhalb der O-2 Bereitschaft im Einsatz waren. Die Sidewinder unter dem Rumpf ersetzte man dagegen durch zwei Attrappen, um gleiche Flugeigenschaften zu simulieren. Die TF-104G konnten aufgrund der veränderten Bugradklappe, welche nach hinten einfuhr, keine Sidewinder unter dem Rumpf tragen. Deshalb rüstete die Flyvevåbnet diese mit zwei Startschienen unter den Tragflächen aus, dort wurden dann regelmäßig scharfe AIM-9B befestigt. Die dänischen Starfighter-Trainer waren somit die einzigen, die nach dieser dänischen Modifizierung regelmäßig unter den Flügeln Luft-Luft-Lenkwaffen tragen konnten.

Eskadrille 723 bekam im Jahr 1968 als offizielles Motto den Leitsatz „Valet Vigilat“ verliehen, vom 17.-27. September 1968 besuchte ihre Schwesterstaffel mit vier F-104G im Rahmen eines Squadron Exchanges die EC 1/13 in Colmar/Meyenheim. Nur vier Tage nach Ende des Besuchs in Frankreich gab es einen weiteren Austausch mit den F-4E Phantom des 50.TFW in Hahn. Besonders in den sechziger Jahren waren derartige Besuche eine hervorragende Gelegenheit, um die Einsatzverfahren, Taktiken und Erfahrungen anderer Luftverteidigungsstaffeln kennen zu lernen. Weitere Staffelaustausche folgten im März 1969 mit den F-104G des JG 74 „Mölders“ in Neuburg/Donau und danach mit Mirage IIIE der EC 4 in Luxeuil.

Im Zeitraum September 1968 bis Mai 1970 erhielten die dänischen F-104G und TF-104G den typischen olivgrünen Anstrich, der allerdings sehr korrosionsanfällig in der salzhaltigen Seeluft war. Abhilfe brachte ein neues glänzendes Olivgrün in den siebziger Jahren.

Ein weitaus größeres Manöver fand dann im nächsten Jahr statt. Während der Übung „Black Eagle“ griffen RAF Vulcan und Buccaneer, deutsche Starfighter, norwegische F-5 sowie niederländische und belgische Starfighter den Luftraum Dänemarks simuliert an und Flyvevåbnet Starfighter sollten die Angriffe abwehren. Später erhielt die Eskadrille 726 aufgrund ihrer Erfolge bei dieser Übung die „McMillan Trophy“ durch die NATO verliehen, bester Einzel-Pilot der Staffel war Major Baek.

Im November 1971 ging die ESK 723 mit vier Maschinen zu einem Staffelaustausch nach Leuchars in Schottland, die dort stationierte 11.Sqn. war mit ihren Lightning F.6 ebenfalls in der Luftverteidigung eingesetzt. Beim Taceval im Jahr 1972 schnitt die Eskadrille 723 mit der Note „gut“ ab, ein Zeichen des hohen Leistungstands der beiden Luftverteidigungsstaffeln. Im selben Jahr stand ein erneuter Staffelaustausch ins Haus, diesmal war die EC 13 in Colmar an der Reihe. Königlicher Besuch hatte sich für den 23. Oktober angesagt, als Prinz Hendrik, der Ehemann der dänischen Königin, zu einem Mitflug bei der Staffel weilte. Er ließ es sich nicht nehmen, einmal einen „Mach-2-Ritt“ zu erleben!

Die Starfighter der dänischen Luftwaffe trugen gewöhnlich nur die beiden Tip-Tanks, Unterflügeltanks konnte man bei den Einsitzern nie beobachten. Häufig wurden die F-104 auch völlig ohne Außentanks und nur mit den beiden Sidewinder-Startschienen gesehen, auch während verschiedener Gastbesuche in Deutschland und England konnte man dies hin und wieder beobachten. Die zweisitzigen Trainer flogen dagegen meistens auf längeren Ausbildungs-, Überprüfungs- oder Überführungsflügen mit allen vier Zusatztanks.

© Marcus Herbote R-754 F-104G Esk 726, Gütersloh (13.08.1985) Mit einer Landegeschwindigkeit jenseits der 280 km/h besuchte dieser dänische Starfighter zusammen mit der R-702 clean die Basis im Sommer 1985. Es war nicht das einzige Mal, dass die Dänen in "clean configuration" zu Besuch waren. Die Maschine konnte die Strecke Aalborg - Gütersloh tatsächlich nonstop bewältigen. Dies verdankte der Starfighter seiner ökonomischen Flugweise unter Military power.

Der Starfighter hatte mit seiner internen Treibstoffkapazität von 3.391 Litern besonders in dem für das J79-Triebwerk sparsamen Tiefflug eine relativ gute Flugdauer. Zusätzlich war während der regulären NATO-Luftverteidigungsübungen die Manövrierfähigkeit im Luftkampf nicht ganz unwichtig. Deshalb waren während CAP-Missionen (Combat Air Patrol) die Starfighter sogar häufiger ohne Tiptanks und nur mit zwei AIM-9B unter dem Rumpf unterwegs. Der Begriff „Manned Missile“ wurde also besonders in Dänemark regelrecht gelebt!

Die Staffelstärke einer dänischen Jagdflugzeugstaffel lag früher ursprünglich bei ca. 18-20 Kampflugzeugen, so war es nicht verwunderlich, das 29 Starfighter für zwei Staffeln nicht ausreichten. Im Grunde konnten die Dänen mit ihren Starfightern nur 1 ½ Eskadrillen ausrüsten, was für einen effektiven Einsatz zweier Frontstaffeln natürlich völlig unzureichend war.

Keine dänische Starfighter-Krise

Die dänische Luftwaffe stellte sehr schnell fest, dass sich mit den 29 Maschinen keine effektive Einsatzbereitschaft für zwei Staffeln aufrecht erhalten ließ, so ging man auf die Suche nach einer entsprechenden Lösung. Die ursprünglichen F-104 waren im Rahmen der MWAP von den USA finanziert worden und rein rechtlich noch deren Eigentum. Weitere Maschinen konnten oder wollten die USA aber nicht zur Verfügung stellen.

Zwar gab es bei der Flyvevåbnet nie eine wirkliche Starfighter-Krise, denn erst 1969 nach fünf Jahren Einsatzzeit stürzte überhaupt die erste dänische F-104G ab; da war in Deutschland bereits eine hohe Absturzserie zu verzeichnen. Trotzdem gab es auch bei den Dänen eine leichte Ausfallrate. Nachdem am 7. Oktober 1969 die R-346 als ein Totalverlust zu verzeichnen war, ging am 22. Februar 1971 die R-752 zu Bruch. Am 1.Juni 1971 kam es zu einer Kollision zwischen zwei Starfightern bei Vesterhavet, dabei konnten beide F-104 (darunter die R-647) von den Piloten sicher gelandet werden.

Zu weiteren Staffelaustauschen kam es mit der Eskadrille 726 im Juli 1971 mit den F-104G der italienischen 9. Stormo und später mit den belgischen F-104G des 1.Wing in Beauveachain.

Kanadische Starfighter für Dänemark

Nachdem dann die kanadischen Streitkräfte einige ihrer Starfighter in Europa aus dem Dienst gezogen hatte, boten die der dänischen und norwegischen Luftwaffe überschüssige Maschinen für ihre Staffeln an. So entschloss sich die Flyvevåbnet im September 1971 für 44 Millionen Dänische Kronen 15 zusätzliche Starfighter in der Version CF-104 sowie sieben Trainer des Musters CF-104D zu kaufen.

© Jeff Bell RT-667 CF-104D Esk 723, Gütersloh (Februar 1980) Auf Höhe des Hangar 4 parkt einer der sieben CF-104D die in den Jahren 1971 bis 1973 an die Kongelige Danske Flyvevåbnet ausgeliefert wurden. Die RT-667 wurde am 5. Juni 1972 ausgeliefert und am 3. Januar 1983 bereits wieder aus dem dänischen Dienst gezogen. Heute steht der Doppelsitzer im Svedinos Bil- och Flygmuseum in Ugglarp, Sweden (svedinos.se). Man erkennt hier sehr gut, dass die zweisitzigen Starfighter in Dänemark auch mit AIM-9 Sidewinder flogen - die Halterungen sind im Gegensatz zu den (C)F-104G unter den Tragflächen!

Mit dieser enormen Verstärkung konnten die beiden dänischen Staffeln nun einen effektiven Einsatz gewährleisten, ganze 46 Starfighter standen jetzt für die beiden Aalborger Staffeln zur Verfügung. Mit einer entsprechenden Einsatzreserve hatte nun jede Staffel 18-20 F-104 im Einsatz und konnte den dänischen NATO-Luftraum weitaus effektiver verteidigen. Von Dezember 1976 bis Dezember 1981 wurden alle dänischen Starfighter schließlich mit einem korrosionsbeständigen glänzenden Olivgrün gestrichen. Einige Flugzeuge erhielten aber erst noch später, bis etwa März 1983, den neuen Anstrich. Andere dagegen, wie die R-754, flogen bis zum Schluss im ursprünglichen Grün.

Die 22 ehemals kanadischen Starfighter wurden in der Hovedvaerksted in Aalborg auf den Standard der dänischen F/TF-104G gebracht. Die Maschinen bekamen das J79-11A Triebwerk der anderen Maschinen und erhielten auch den erprobteren Martin-Baker GQ-7-Schleudersitz sowie eine einheitliche Elektronik. Genau genommen unterschieden sich die kanadischen Versionen nur noch in den beiden typischen Radarwarmempfängern am Heck und dem einzelnen Gerät an der Radarnase von den ursprünglichen F-104. Diese Starfighter bekamen gleich zu Beginn ihres Dienstes in Aalborg den typisch olivgrünen Anstrich mit grünem Radom.

Durch die zusätzlichen sieben Doppelsitzer konnten nun auch mehr Flugstunden auf dem Starfighter-Trainer geflogen werden, ohne weiterhin auf die Lockheed T-33A der Trainings Eskadrille oder der Aalborg Station Flight zurückgreifen zu müssen.

Der erste Prototyp der bevorstehenden CF-104-Umrüstung war die Maschine R-814, die ersten ausgelieferten Maschinen waren vier CF-104D, von denen die RT-657 der Eskadrille 723 den Anfang machte. In den Jahren 1972 bis 75 liefen der Eskadrille 723 unter anderem die R-814, 832 und 896 sowie die Zweisitzer RT-655 und RT-662 zu. Ihre Schwesterstaffel erhielt unter anderem die R-757, 758, 771, 825, 846, 887 und die CF-104D RT-654 und RT-660. Selbstverständlich gab es aber auch wartungsbedingte Verschiebungen und Wechsel in den Staffelbeständen.

Beziehungen zu den skandinavischen Nachbarn

Der erste Besuch zwischen einer schwedischen und einer dänischen Kampfstaffel erfolgte dann im Mai 1972 mit einem Gastspiel der Eskadrille 726 bei der F3 in Linköping/Malmen. Diese Einheit operierte damals mit der Saab Draken. Der Erfahrungsaustausch zwischen einem NATO-Land und einer neutralen Nation war damals von herausragendem Wert.

Zu den im hohen Norden fliegenden norwegischen Starfightern der 331. und 334.Skvadron unterhielten die Dänen seit der Hilfe bei der Einweisung im Jahr 1965 gute Verbindungen, regelmäßige Besuche in Bodö und Aalborg fanden zwischen Dänen und Norwegern statt; beide Nationen waren mit ihren F-104 für die Luftverteidigung der NATO-Nordflanke zuständig.

In den Jahren 1973 bis 1976 verlor die Flvyevabnet jeweils einen Starfighter, im Jahr 1978 einen weiteren, zwei im Jahr 1980, sowie einen in 1982. Die Maschine mit der Nummer R-759 stürzte am 8. Juni 1973 bei Thisted ab, der Pilot kam dabei tragischerweise ums Leben. Der einzige Zweisitzer der Flyvevåbnet ging am 13. Juni 1975 verloren, als das Triebwerk der RT-681 ausfiel und die beiden Piloten die Maschine über dem Meer bei Fyns Hoved verlassen mussten.

Geringe Verluste in 22 Jahren

Von insgesamt 51 dänischen Starfightern gingen somit in 22 Jahren unermüdlichen Einsatz lediglich 12 Maschinen verloren. Im Vergleich mit den anderen NATO-Luftwaffen war die Absturzquote somit nicht höher oder niedriger, von den Abstürzen der deutschen Luftwaffe und Marine einmal abgesehen. Außerdem ging nur ein Doppelsitzer verloren und lediglich zwei CF-104, sicher ein großer Verdienst der Techniker, sowohl der RDanAF wie auch den Canadian Armed Forces als ursprünglichen Nutzer. Insgesamt verloren sechs Piloten ihr Leben, bis auf einen allesamt von der Esk 726. Und damit ist die Esk 723 vermutlich die europäische Starfighter-Staffel, bei nur ein einziger Pilot durch einen Flug-Unfall umgekommen ist.

Zu einem besonderen Ereignis sollten vier F-104G der ESK 726 im Juni 1975 aufbrechen. Um die Erreichbarkeit der Insel zu demonstrieren, aber sicher auch um die dänische Flagge zu zeigen, sollten die Starfighter von der britischen RAF-Basis Coningsby starten, bei einer Zwischenlandung in Lossiemouth nachtanken und dann über Thorshavn auf den Faröer Inseln fliegen und schließlich wieder in Lossiemouth landen. Gehörten regelmäßige Versorgungsflüge durch dänische C-47 Dakota oder C-54 Skymaster doch zum Tagesgeschäft, war es das erste Mal, dass dänische Kampflugzeuge die Inselgruppe überflogen und dieses sogar noch in einer Viererformation. Alle Maschinen waren lediglich mit den zwei 1.287 Liter Tip-Tanks bestückt und weilten anlässlich eines Staffelaustausch bei der 29.Sqn. in RAF Coningsby.

Nach dem Zulauf der 22 kanadischen CF-104 und CF-104D konnte nun endlich das Training effektiver gestaltet werden. So gründete man im Jahr 1975 innerhalb der Eskadrille 726 eine Operational Conversion Unit (OCU) zur Schulung neuer und Umschulung vorhandener Piloten anderer Kampfflugzeugtypen. Der erste Kursus fand noch im selben Jahr statt. Eskadrille 726 hatte ab Mitte der siebziger Jahre eine Staffelstärke von ca. 22 F-104, die von 20 Piloten und 75 Technikern geflogen und gewartet wurden. Die Schwesterstaffel hatte ca. 18 Starfighter im Bestand, die 726te benötigte für ihre Trainingsaufgabe eine höhere Anzahl Zweisitzer.

Die Erfahrungen der dänischen Luftwaffe mit dem Starfighter hatten sich in der Vergangenheit vermehrt, konnte man nun bereits über zehn Jahre Erfahrung mit dem Muster nachweisen. Pro Jahr flog die ESK 723 und 726 jeweils 3.500 Stunden, das waren etwa 300 Stunden im Monat und durchschnittlich 15 Stunden bzw. Flüge am Tag. So hatte im Jahr 1976 der Staffelkapitän der Eskadrille 726 ganze 2.000 Starfighterstunden in seinem Logbuch, zehn weitere Piloten konnten über 1.000 Stunden in ihren Büchern melden. Insgesamt bestand eine dänische F-104-Einheit aus ca. 20 Piloten, aufgeteilt in zwei Flight und angeführt von einem Major.

Ein Nachfolgemuster wird gesucht

Im Rahmen der Suche der NATO-Länder Belgien, Norwegen, Niederlande und Dänemark suchte man dann ab Ende der 70er Jahre ein Nachfolgemuster für den Starfighter. War die F-104 doch ein reiner Abfangjäger gewesen, sollte das nächste Flugzeug modernste Elektronik mit außerordentlicher Manövrierfähigkeit vereinen. Dieses fanden die vier Nationen in Form der General Dynamics F-16 Fighting Falcon. Dänemark kaufte zunächst 46 F-16A und 12 F-16B als Ersatz für die F-100 Super Sabre und F-104 Starfighter.

Weitere Totalverluste gab es nicht nur in Deutschland oder Belgien, ein dänischer CF-104 stürzte am 18. August 1982 aufgrund eines Orientierungsverlustes des Piloten beim Durchflug einer Wolkenbank nach dem Totalausfall der Elektrik ab. Der Starfighter mit der Nummer R-887 berührte bei Fjerritslev 40 km östlich von Aalborg den Boden, der Pilot konnte sich retten. Ab dem Jahr 1982 rüstete dann die ESK 723 als erste Starfighter-Einheit in Dänemark gemächlich auf die neue F-16 Fightning Falcon um, aufgelöst wurde diese Eskadrille mit dem F-104 offiziell am 01.01.1983. Das war ein untrügliches Zeichen für den beginnenden Schwanengesang der dänischen Starfighter-Flotte.

Archiv C. Hölscher R-754 F-104G Esk 726, Gütersloh (Februar 1984) Abgesehen vom Nachbrenner war das Aufrollen auf die Bahn immer der vielleicht schönste Moment, das unnachahmliche "Jaulen" des J79 erklang dabei. Zusammen mit den norwegischen F-104 in Bodö bildeten die dänischen F-104 in Aalborg die NATO-Nordflanke. Bei "Alpha-Scrambles" und dem möglichen Abfangen von sowjetischen Bombern über der Ostsee bekamen die Dänen bei entsprechender Dringlichkeit manchmal die Freigabe: "Clearance for Supersonic at all flightlevels!" Da konnten im Osten der Basis Aalborg schon einmal alle Scheiben zu Bruch gehen, wenn die Maschinen wenige Sekunden nach dem Start in niedriger Höhe durch die Schallmauer brachen!

Kurz vor der entgültigen Außerdienstellung gingen noch zwei Starfighter verloren. Am 17. Januar 1985 stürzte die R-700 im Kattegat in der Nähe von Aebeltost ins Meer, der Pilot konnte sich nicht mehr rechtzeitig mit dem Schleudersitz retten und kam ums Leben. Nur zwei Monate später, am 21. März, ging die R-341 20 km nördlich von Hirsthals in Jütland beim Absturz ins Meer verloren. Glücklicherweise konnte sich der Pilot retten. Dieser Starfighter hatte über 3.800 Flugstunden geflogen.

Ende der Starfighter-Operationen

Die Eskadrille 726 blieb weitere drei Jahre bis April 1986 mit einer Staffelstärke von 14 F-104 im Einsatz. Am 11. April flogen dann die Piloten der 726ten eine letzte Nine Ship Formation mit den Maschinen R-340, R-348, R-645, R-646, R-647, R-702, R-703 sowie der TF-104G RT-684 und der CF-104D RT-654. Die Formation startete um 10.30 Uhr von der Aalborger Startbahn und flog zusammen mit der Ersatzmaschine R-754 über die Flugplätze Karup, Billund, Vaerlose, Skrydstrup, Avno, und Kastrup, das Hauptquartier in Vedbek und den Flugplatz in Tirstrup.

Am 30. April 1986 verabschiedete sich die Eskadrille 726 mit einem Flugtag bei strahlend blauem Himmel mit ihren Starfightern von der dänischen Bevölkerung und vom Himmel über dem grünen Land zwischen den Meeren. Vier Zweisitzer der Version CF-104D wurden später zu ECM-Maschinen und für die Zieldarstellung umgerüstet, flogen aber nur kurze Zeit.

Der dänische Starfighter mit der höchsten Flugstundenzahl war schließlich die RT-684, sie brachte es auf stattliche 4.476 Stunden in fast 21 Einsatzjahren und ging anschließend wie viele andere F-104 an die taiwanesische Luftwaffe. Mit 4.441 Flugstunden erreichte die R-342 in 21 ½ Jahren nicht ganz die Leistung des Trainers, auch dieser Starfighter flog im Anschluss auf Taiwan.

Viele dänische CF-104/D fanden ihren Weg in die türkische Luftwaffe und flogen dort noch bis in die neunziger Jahre hinein zahlreiche Einsätze.

Einige wenige dänische Starfighter haben den Weg in Museen gefunden, so die R-756 ins britische Midland Air Museum, die R-888 ins Danmarks Flymuseum Skjern/Stauning (zuvor Technik Museum Aalborg), vier Starfighter ins Helsingör Museum (R-846, R-896, RT-657 und RT-667), die R-814 in Egeskov sowie als Gate Guards die R-771 in Aalborg und die RT-654 in Vaerlose.

Im Gegensatz zu den ehemaligen norwegischen Starfightern, von denen zwei in den USA für Flugvorführungen zur Verfügung stehen und dem einzelnen Zweisitzer, der momentan in Bodö flugfertig gemacht wird, werden sie aber wohl nie wieder in den azurblauen dänischen Himmel starten.

An die Kongelige Danske Flyvevåbnet wurden die folgenden Starfighter mit den entsprechenden Seriennummern ausgeliefert:

F-104G:
R-340, R-341, R-342, R-343, R-345, R-346, R-347, R-348, R-349
R-645, R-646, R-647
R-698, R-699, R-700, R-701, R-702, R-703, R-707
R-752, R-753, R-754, R-755, R-756, R-759

TF-104G:
RT-681, RT-682, RT-683, RT-684

Die folgenden 22 Starfighter gingen in den Jahren 1972-74 zusätzlich aus kanadischer Produktion an die Kongelige Danske Flyvevåbnet:

CF-104:
R-704
R-757, R-758, R-771
R-812, R-814, R-819, R-825, R-832, R-846, R-851, R-855
R-887, R-888, R-896

CF-104D:
RT-654, RT-655, RT-657, RT-660, RT-662, RT-664, RT-667

Unfälle mit dänischen F-104

Datum Serial Typ Sqn Hergang
07.10.1969 R-346 F-104G Esk 723 Kontrollverlust bei GCA nach Abfangeinsatz, Absturz bei Tirstup, Pilot umgekommen
22.02.1971 R-752 F-104G Esk 726 Absturz ins Kattegat sudöstlich Saeby, Schubverlust nach Schaufelbruch, Pilot mit Schleudersitz ausgestiegen
01.06.1971 R-759 und R-647 F-104G Esk 726 Kollision untereinander bei scharfem AIM-9B Einsatz in der Sylt A/A Range, beide in Skrydstrup notgelandet, R-759 mit defektem Fahrwerk
08.06.1973 R-759 F-104G Esk 723 Schubverlust bei Testflug mit Mach 1,8, Absturz bei Thisted, Ursache: FOD und Kompressor-Stall, Pilot ausgestiegen
03.12.1974 R-698 F-104G Esk 726 Absturz während Schiffspatrouille bei N. Skagen ins Meer, Junior Pilot verlor die Kontrolle nach mehreren engen Manövern in 1.500 Fuß Höhe, Pilot getötet
13.06.1975 RT-681 TF-104G Esk 723 Absturz nordöstlich von Fynshoved nach Kompressorstall bei Vierer-Formation, Piloten ausgestiegen
08.04.1976 R-701 F-104G Esk 726 Absturz bei der Landung in Aalborg, Stall wegen zu wenig Schub und fehlender Klappenanblasung, Pilot wurde getötet
05.09.1978 R-819 CF-104 Esk 723 Bruch des Höhenruders nach Slipstream-Durchflug der Phantom beim DACT zwischen zwei F-104 und einer deutschen RF-4E, Absturz bei Vildsund, Pilot gerettet
08.08.1980 R-343 F-104G Esk 726 Absturz bei Bovbjerg/Torsminde bei DACT mit dänischer F-100, vermutlich Blackout bei Sturzflug, Pilot tot
14.10.1980 R-753 F-104G Esk 723 Absturz bei Gjol nach unkontrollierbarem Pitch-Up-Manöver während Touch-and-go in Aalborg, Pilot ausgestiegen
18.08.1982 R-887 CF-104 Esk 726 totaler Elektrik-Ausfall, Verlust der Orientierung, Absturz ins Kattegat bei Fjerritslev/Laesö, Pilot ausgestiegen
17.01.1985 R-700 F-104G Esk 726 Absturz ins Kattegat bei Aebeltost, Hjelm, Grund nicht bekannt, Pilot wurde getötet
21.03.1985 R-341 F-104G Esk 726 Absturz ins Meer 20 km nordnordwestlich Hirtshals nach Seeberührung aus unbekanntem Grund, Pilot umgekommen

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