From Die Geschichte des Flugplatz Gütersloh

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Flugzeuge außer Dienst in Gütersloh

Wracks und Reliquien

Autor: Marcus Herbote

Viele Kampfflugzeuge aus der ehemaligen ersten Reihe und den Frontline Squadrons fanden einen Weg als Decoy, Fire Dump Aircraft, Battle Damage Repair Aircraft oder Gate Guard auf die Basen der NATO, das galt natürlich auch für RAF Gütersloh.

Decoys sollten feindliche Verbände im Falle einen Angriffs von den eigentlichen Zielen ablenken und waren meistens in gutem Zustand. Die Flugzeuge des Fire Dumps dienten der Feuerwehr für Feuerlöschübungen, ihr Zustand verschlechterte sich durch Feuer, eingesetzte Werkzeuge, das Wetter und die Jahreszeiten zusehends. Die Flugzeuge für die Battle Damage Repair Flight wurden zu Ausbildungszwecken absichtlich beschädigt, um sie danach zu reparieren, zu schweißen und wieder flugfähig zu machen. Ihr Zustand war durch die regelmäßige "Fürsorge" meistens gut bis sehr gut. Die Gate Guards galten als Aushängeschild eines Fliegerhorstes und wurden regelmäßig gestrichen und gewartet, blieben aber meistens nur einen gewissen Zeitraum am Haupttor oder vor einem Staffelgebäude stehen. Allgemein galt hier, dass eine ältere Maschine immer spätestens dann wieder verschwand, wenn es einen gerade aus dem Dienst genommenen (meistens populären) Nachfolgetyp einer Staffel des Flugplatzes gab. Wenn die letzten Piloten, die das Muster aktiv geflogen hatten, den Flugplatz verlassen hatten, ganz besonders galt das für die Führungsoffiziere, wurde das Interesse an dem aktuellen Gate Guard Typ immer geringer.

Insgesamt muss leider auch gesagt werden, das besonders der Fire Dump und die Battle Damage Repair Flight für das fehlende "Überleben" mancher Flugzeugtypen verantwortlich ist. Fehlendes Historie-Bewusstsein mag der Grund sein, genauso wie fehlendes Interesse. Nur so ist es zu erklären, dass es von manchen ehemals militärisch eingesetzten Flugzeugtypen, wie etwa der Beverly C1, Argosy C1, Swift FR5 oder Canberra B(I)8 nur ein oder zwei verbliebene Exemplare gibt - auf der ganzen Welt!

Spitfire

MK732 Spitfire LFIXc

Gateguard von 1959 bis 1969 - Interessant, dass man gerade diese Spitfire als Gate Guard gewählt hat, war die 1944 gebaute Maschine doch nie für die RAF und nur für die RCAF und RNZAF im Einsatz, bevor sie im Jahr 1947 zur KLu kam. Diese Spitfire stand von November 1959 bis Juni 1969 in Gütersloh. Heute fliegt sie noch als PH-OUQ/3W-17 für die RNLAF Historical Flight und wurde im Jahr 2014 70 Jahre alt!

© Robert J. Ruffle via Alan Lathan MK732 Spitfire LFIXc Gateguard, Gütersloh (21.11.1959) Die 14Sqn restaurierte die in Eindhoven während eines Manövers im September 1956 auf dem Fire Dump gefundene Spitfire in Oldenburg innerhalb von nur sechs Monaten. Das Flugzeug war fortan Begleiter der Staffel, diese stellte dem 124Wing das Flugzeug kurz danach als Gate Guard zur Verfügung.

Harrier

XW917 Harrier GR3

Gateguard von 1988 bis 1993 - Zuletzt flog der Harrier als "AL" bei der No 3 Squadron. Im März 1993 wurde der seit dem Jahr 1988 als Gateguard genutzte Harrier abgebaut und nach Cottesmore verfrachtet. Am 25.01.2012 wurde er dort wieder deinstalliert und im März nach Boscombe Down transportiert. Am 06. Juni 2012 wurde der XW917 zu seinem neuen Bestimmungsort transportiert. Seitdem steht er in Swanwick, Hampshire, auf dem Pole - wieder als Gateguard.

© Pete Brown XW917/- Harrier GR3 ex-3Sqn, Gütersloh (März 1993) Das Bild zeigt die Arbeiten bei der Demontage. Das Staffelabzeichen der 3Sqn ist schlecht positioniert worden. Auf der anderen Seite war das Abzeichen der 4Sqn.

Hunter

WW593 Hunter FR10

© Günter Grondstein WW593 Hunter FR10 92Sqn, Gütersloh (April 1972) Mehrere Techniker und Piloten von RAF Germany Squadrons restaurierten in ihrer Freizeit aufwendig ausgemusterte Kampfjets, die an die frühen Zeiten des Jet-Zeitalters erinnern sollten. Diese Hunter FR10 ist bei der 4Sqn als "W" geflogen und am 15. April 1970 aus dem Dienst gezogen und dann als F6 in den Farben der 92Sqn hergerichtet worden. Im Hintergrund sieht man links und rechts die Ersatzmaschinen der Battle Flight.

XG152 Hunter F6A

Doppelte Indentität - Nach der fliegerischen Außerdienststellung flog die Hunter XG152 am 8. Februar 1985 letztmalig und direkt nach EDUO und wurde dort zunächst auf dem Firedump abgestellt. Später diente die Hunter als Gateguard bei der 4Sqn und 3Sqn sowie zeitweise als zur Hunter F4 umgemalte mit der Kennung "XF949". Nach Schließung der RAF-Basis trat sie ihre Reise als Museumsstück an, zunächst nach Uetersen mit 3Sqn-Abzeichen und später kam sie ins Luftwaffenmuseum nach Berlin-Gatow mit 4Sqn-Abzeichen, wo sie auch heute noch steht.

© Christian Hölscher XG152/20 Hunter F6A ex-1TWU, Gütersloh (ca. 1986) Auf dem Firedump: In noch recht gutem Zustand - mit Schleudersitz - erkennt man, dass an der Maschine bereits gearbeitet wurde: Die Nase sitzt nicht richtig und die Ruder wurden festgestellt.

© HaPe Merschbrock "XF949/L Hunter F4 3Sqn" XG152 Hunter F6A, Gütersloh (13.06.1987) Die Hunter F4 flog die 3Sqn von RAF Geilenkirchen aus. Die Version F4 war praktisch die frühe erfolgreiche Tagjagdversion der Hunter, von der 343 Exemplare gebaut wurden.

© D. Lohmeyer XG152 Hunter F6A ex-1TWU als "XF949/L Hunter F4 3Sqn", Gütersloh (12.06.1987) Zum 50-jährigen Jubiläum des Flugplatzes Gütersloh bekam die Hunter F6A XG152 das Kleid der 3Sqn, so wie die Staffel die Hunter F4 für gut ein Jahr von Geilenkirchen aus einsetzte.

© Wilfried Zetsche XG152 Hunter F6A ex-1TWU als "XF949/L Hunter F4 4Sqn", Gütersloh (03.10.1987) Die echte XF949 musste am 11. Januar 1957 von der 3Sqn in Geilenkirchen abgeschrieben werden, als beim Zünden des Triebwerks beide Kartuschen zündeten, ein Feuer ausbrach und dieses die Hunter F4 irreparabel beschädigte.

© Markus Rüther XG152 Hunter F6A ex-1TWU als "XF949/L Hunter F4 3Sqn", Gütersloh (Mai 1990) Im Staffelbereich der 3Sqn stand die XG152 als F4 XF949/L einige Jahre und zeigte neben Sabre, Javelin und Canberra nur einen der vorher geflogenen Flugzeugtypen.


© O. Kestin XG152 Hunter F6A ex-1TWU als "XF949/L Hunter F4 3Sqn" (November 1992) Auch wenn die 3Sqn die Version F6 nie geflogen hatte, zeigt diese Hunter doch zumindest den geflogenen Typ. Die 3Sqn wurde mit dem Muster Ende 1957 aufgelöst - im Rahmen des desaströsen White Papers von Verteidigungsminister Duncan Sandys.

Canberra

Brandopfer - Bis 1972 an vorderster Front im Einsatz, ereilte den B(I)8 leider das Schicksal vieler aus dem Dienst gezogener Flugzeuge: Sie dienten dem Feuerlöschtraining auf dem Fire Dump oder als Decoy auf den RAF Basen. Zwei aus dem Dienst gezogene Canberra B(I)8 fanden sich so im Südwesten der Basis auf dem Fire Dump wieder.

WT336 Canberra B(I)8

© Wieland Stolze WT336 Canberra B(I)8 ex 16Sqn, Gütersloh (Juni 1973) Im Gegensatz zur XH209 und XM244 überlebte die WT336 scheinbar nicht lange ihre Außerdienststellung im April 1972 und die neue Heimat Gütersloh. Sie verschwand irgendwann aus dem Register und wurde vermutlich verschrottet. Hier sieht das Flugzeug noch nahezu intakt aus.

XH209 Canberra B(I)8

© Markus Rüther XH209 Canberra B(I)8 ex-16Sqn, Gütersloh (ca. 1975) Noch relativ intakt präsentiert sich hier eine Canberra B(I)8 der ehemaligen 16Sqn. Zusammen mit der XM244 weilte die XH209 viele Jahre in Gütersloh.

© Wieland Stolze XH209 Canberra B(I)8 ex 16Sqn, Gütersloh (31.07.1976) Viele Jahre lagen die beiden Canberra B(I)8 der 16Sqn auf dem Dump in Gütersloh. Die XH209 wurde später als erste verschrottet, die XM244 folgte.

© Christian Hölscher XH209 Canberra B(I)8 ex-16Sqn, Gütersloh (ca. 1990) Viele Jahre hat die Canberra B(I)8 XH209 auf dem Gütersloher Dump überstanden, nachdem sie im Jahr 1972 dorthin gebracht wurde. Es ist nicht bekannt, wohin der Weg das Flugzeug auf diesen drei Tiefladern führte, vermutlich aber auf einen Schrottplatz!

XM244 Canberra B(I)8

© Delta_200 XM244/C Canberra B(I)8 ex-16Sqn, Gütersloh (Mitte der 80er Jahre) Leider wurden die Canberra B(I)8 auf dem Gütersloher Firedump nicht geschont. Heute würden sich Museen in Deutschland und Großbritannien die Finger nach einer gut erhaltenen und mit Potential für eine Sanierung versehenen B(I)8 lecken!

© Martin Fox XM244/C Canberra B(I)8 ex-16Sqn, Gütersloh (ca. 1989) Einst der Stolz der britischen Angriffsverbände der RAF Germany, sieht die Canberra B(I)8 auf dem Gütersloher Fire Dump wenig positiv aus. Diese Canberra trägt hier noch das Leitwerksband der 3Sqn und gleichzeitig den Rumpfstreifen der 16Sqn - der letzten Einheit.

© Marc Tecklenborg XM244/C Canberra B(I)8 ex-16Sqn, Gütersloh (ca. 1990) Seit dem Jahre 1972 war diese B(I)8 der ehemaligen 16Sqn zum Feuerwehrtraining in Gütersloh "beheimatet". Im Juni 1972 angekommen, blieb das Flugzeug viele Jahre, der Zustand wurde aber zusehends schlechter.

Foto torstenn./CC BY-NC-ND 3.0 XM244/C Canberra B(I)8 ex-16Sqn, Gütersloh (1991) Zu ihren besseren Zeiten gehörte diese Canberra zur aktiven nuklearen Strike-Force der NATO. Bei der RAF wurde diese Aufgabe Anfang der 70er Jahre von der Buccaneer übernommen. Danach gehörte die Maschine fast 20 Jahre zum Fire Dump von RAF Gütersloh.

© Andy Schumacher XM244/C Canberra B(I)8 ex-16Sqn, Gütersloh (ca. 1991/92) Fast zwei Jahrzehnte dem Wind und Wetter und der Gütersloher RAF-Feuerwehr ausgesetzt machten aus dem einst stolzen Jagbomber einen Trümmerhaufen. Kurz vor dem Abzug der RAF von der Basis wurde die Canberra dann zum Verschrotten gebracht.

© Marc Tecklenborg XM244/C Canberra B(I)8 ex-16Sqn, Gütersloh (ca. 1992) Mit den Jahren verschlechterte sich der Zustand der XM244 im "Scrap Yard" durch die Witterung, aber auch durch verschiedene Beschädigungen zusehends. Kurze Zeit später wurde das Flugzeug verschrottet - nach 20 Jahren auf dem Firedump!

Lightning

various

Trauriger Ruhestand - Eben noch in Alarmbereitschaft in vorderster Reihe, jetzt aus dem Dienst gezogen! Das Schicksal teilen alle alten Cold-War-Fighter. Aufgrund der Tatsache, dass auch die Lightning F2A eigentlich noch eine Version der ersten Generation war, wurden alle Maschinen ab März 1977 aus dem Dienst genommen und die meisten verschrottet.

© Alex Waning verschiedene Lightning F1A und F2, Gütersloh (04.07.1975) Die gesamte als Decoys fungierende Lightning-Flotte steht hier vor Beginn der Air Show zusammengepfercht in einer Ecke. Das Foto entstand aus der landenden Alouette III A-350. Vorne erkennt man die F1A XM215, außerdem sieht man die vier ehemals als Squadron Hacks fungierenden F2 XN794/W und XN779/X (beide ex 19Sqn) und XN768/S und XN769/Z (beide ex 92Sqn), die alle Ende 1973 aus dem Dienst gezogen wurden. Bei den anderen drei Maschinen handelt es sich vermutlich um F1A, die als "F2" in den Farben der 92Sqn umgemalt wurden.

© Jeff Bell 8424M(XM180) Lightning F1A Decoy "92Sqn", Gütersloh (ca. 1980) Leider wurde die vormals im Original-Silber fliegende Lightning F1A durch die Bemalung in Olivgrün derart entstellt, dass echte Lightning-Fans nur den Kopf schütteln können. So ist sie jedenfalls nie geflogen! Die Maschine wurde am 23.01.1961 erstmals geflogen, war als "H" und "K" der 56Sqn im Einsatz und hatte bereits im Juni 1974 bei der 226OCU den letzten Einsatzflug. Nach Gütersloh kam die XM180 am 10.07.1974.

© Jeff Bell XM182 Lightning F1A Decoy "92Sqn", Gütersloh (ca. 1980) Ob die als Decoys im Einsatz auf der Erde genutzten Lightnings die feindlichen Verbände bei einem Angriff wirklich verwirrt und abgelenkt hätten, blieb einen echten Beweis glücklicherweise schuldig. Die 19Sqn hat nie die Version F1A geflogen, diese Variante war nur bei der 56 und 111Sqn und den drei TFF in Binbrook, Leuchars und Wattisham im Einsatz.

© Günter Grondstein XM216 Lightning F1A Decoy "92Sqn", Gütersloh (März 1975) Einziger Nutzer der F1A XM216 im Frontline-Dienst war die 111Sqn in Wattisham. Bereits nach wenigen Jahren wurde die Maschine in die zweite Reihe "versetzt" und flog bei der 226OCU. Im kompletten Olivgrün mit durchschimmernder "216" am Leitwerk sieht man sie hier als Decoy mit Abzeichen der 92Sqn und Squadron Bars der 19Sqn. Das Decoy-Dasein war das Ende vieler Lightning der ersten Generation.

© Delta_200 unid. Lightning F2 und F2A ex-19 und 92Sqn, Gütersloh (Winter 1979) Einige ausgemusterte Maschinen beider Staffeln stehen hintereinander auf der Platte. Die F2 im Vordergrund trägt scheinbar das Wappen der 92Sqn und die Karos der 19Sqn!

© Jeff Bell 8496M(XN730)/J Lightning F2A ex-92Sqn, Gütersloh (ca. 1980) Diese Lightning stand als Decoy nordöstlich des jetzigen AAC-Hangars noch einige Jahre in Gütersloh und ist heute im Luftwaffen-Museum in Gatow beheimatet.

© Jeff Bell 8347M(XN768)/S Lightning F2 ex-92Sqn, Gütersloh (ca. 1980) Eine der vier als Squadron Hack fliegenden Lightning F2 diente ab Ende 1973 noch einige Jahre als Decoy. Bereits im Juni 1964 kam die XN768 als "Sierra" zur 92Sqn und diente bis Dezember 1973.

© Simon Wallwork XN730/J, XN775/B, XN768/S, XN769/Z, XN786/M, XM995/T Lightning F2/F2A/T4 ex 19 und 92Sqn, Gütersloh (ca. 1981) Interessanterweise stehen hier vier Lightnings mit dem runden Leitwerk der F2 und T4. Die 92Sqn hatte aber bis 1973 nur zwei F2, sowie bis März 1977 eine T4 - die zweite T4 XM968/Q stürzte noch am 24.02.1977 ab. Die vierte Maschine kann hier nicht identifiziert werden und es handelt sich vermutlich um eine F2 oder T4 der 19Sqn mit dem Abzeichen der 92Sqn.

© Manfred Faber 8496M(XN730)/J Lightning F2A ex-92Sqn, Gütersloh (27.08.1982) Die XN730 kam am 30.08.68 zur 92Sqn und wurde im Juli 1976 dort aus dem Dienst gezogen. Ein trauriges Ende für eines der stolzesten Jagdflugzeuge im Royal Air Force Dienst. Sicher können nicht alle Maschinen in Museen überleben, aber ob die "Juliet" dieses Ende verdient hat?

© Manfred Faber 8347M(XN768)/S Lightning F2 92Sqn, Gütersloh (27.08.1982) Fast noch einsatzfähig wirkt diese F2, eine der vier Squadron Hack´s der Gütersloher Staffeln. Im Juni 1964 erhielt die 92Sqn das Flugzeug und flog es bis Dezember 1973.

© Steve Burdon XN775/B Lightning F2A ex 92Sqn, Gütersloh (April 1977) Diese F2A wartet zusammen mit einer F2 auf das nahende Ende, wie auch immer es aussehen mag.

Swift

XD950/X Swift FR5

Die Swift wurde nach der Einführung des Jagdaufklärers Hunter FR10 schnell aus dem Dienst genommen. Die meisten Maschinen wurden verschrottet, teilweise sogar noch auf der Flightline in Jever und Gütersloh, die beiden Hauptstandorte der Swift FR5.

© Günter Böckmann XD950/X? Swift FR5 ex-2Sqn, Gütersloh (ca. 1961/62) Diese Swift der 2Sqn aus RAF Jever fand ihren Weg nach ihrem Absturz am 15.06.1960 noch nach Gütersloh, bevor sie dort abgewrackt wurde.

Hastings

TG576 Hastings C1

Übungsgerät - Während andere außer Dienst gestellte Flugzeuge auf dem Gelände häufig fotografiert wurden, gehört diese Hastings eher zu den Raritäten. Der genaue Zeitraum auf dem Gelände und der Verbleib der Maschine (vermutlich Verschrottung) sind (noch) unbekannt.

© Axel Saal TG576 Hastings C1 ex-36Sqn, Gütersloh (Sommer 1967) Hier kurz nach ihrer Außerdienststellung noch in makellosem Zustand, sah die Hastings der 36Sqn in RAF Colerne nach zahlreichen Feuerlösch-Übungen nicht mehr so gut aus. Ein Bild von den Feuerlösch-Übungen an der Maschine während ihrer Zeit auf dem westlichen Firedump gibt es hier. Ein Teil der Stellflächen im Westen der Basis wurde vor dem Bau der Shelter für Löschübungen genutzt, bis man den späteren Firedump im Südwesten anlegte. Das Flugzeug überlebte die 60er Jahre vermutlich nicht.

Wessex

XT467 Wessex HU5

© HaPe Merschbrock XT467 Wessex HU5 als „XR504/BF Wessex HC2 18Sqn“ Gütersloh (13.06.1987) Mehrere Monate wurde dieser ehemalige Wessex HU5 der Royal Navy umfangreich restauriert und als HC2 „Bravo Foxtrott“ der 18Sqn lackiert, um bei der kleinen Jahresfeier zum fünfzigjährigen Bestehen des Flugplatzes ausgestellt zu werden. Von außen sieht man dem Hubschrauber seine maritime Vergangenheit nicht an, waren die beiden Versionen doch in vielen Punkten ähnlich. Der „echte“ XR504 war viele Jahre von 1965 bis 1980 bei der 18Sqn im Dienst und gehörte zu den langjährig genutzten Wessii dieses Typs.

Whirlwind

XP358/S Whirlwind HAR10

Vom 13.01.63 bis 31.12.64 war die 230Sqn mit Whirlwind HAR10 in Gütersloh stationiert. Die 28Sqn in Kai Tak/Hong Kong flog das Muster bis August 1972.

© Christian Hölscher XP358/S Whirlwind HAR10 ex 28Sqn und 431MU Gütersloh (Mai 1985) Als Ground Training Aircraft wurde dieser Whirlwind Ende Mai 1985 als Ersatz für den nach Mönchengladbach abgegebenen XP347 (ex SAR Wing) nach Gütersloh gebracht.

Lynx

XZ197 Lynx AH7

Ein langjähriger Begleiter des No 1 Regiment AAC war der als Ground Instructional Airframe (GIA) dienende XZ197. Dieser stand zunächst in Hangar 1, wurde dann später aus Platzgründen aber im ehemaligen HAS-Bereich der 4Sqn abgestellt.

© Fred Jansen XZ197 Lynx AH7 ex 1Rgt, Gütersloh (10.04.2008) Hier steht der Lynx im Hangar 1, vormals Heimathangar der Chinooks der No 18 Squadron.

Fehlende Maschinen

Von folgenden Maschinen ist bekannt, dass diese außer Dienst gestellt auf der Basis waren, jedoch liegt uns hierfür leider kein Bildmaterial vor:

Bei Ergänzungen oder für die Übersendung von Bildmaterial steht unten das Disqus-Formular zur Verfügung.

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