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© Günter Grondstein FX100 F-104G 1Wing Gütersloh (27.05.1967) Die Beladung mit den zwei AIM-9 an den Flügelspitzen und den Zusatztanks unter den Flächen war typisch für die Maschinen des 1Wing, die FX100 war nach der Seriennummer der letzte F-104G der belgischen Luftwaffe. Der Pilot rollt seinen Jet hier direkt in das Static Display herein, welches sich noch im Aufbau befindet.

© Alex Waning XV258 Nimrod MR1 120Sqn Gütersloh (06.07.1975) Als "Flying Only" kam am Tag der Air Show diese auch an der Show in Wildenrath teilnehmende Nimrod nach Gütersloh. Neben der 120Sqn in Kinloss flogen auch die 201 und 206Sqn den Typ von dort aus. Die 42Sqn und 236OCU waren von St. Mawgan aus mit diesem überragenden Seefernaufklärer im Einsatz. Von April 1972 bis Dezember 1977 gab es außerdem die 203Sqn in Luqa auf Malta.

© Alex Waning 21+65 F-104G JaboG 31 Gütersloh (04.07.1975) Da auch RAF Wildenrath eine Air Show an dem Wochenende durchführte, hatten die Organisatoren scheinbar beschlossen, auch die Gäste aufzuteilen. So waren die meisten Fighter einzeln nach Gütersloh angereist und die zweite Maschine des Verbandes fand sich dann in Wildenrath wieder. Das betraf die G.91 vom LeKG 43 aus Oldenburg, die Upper Heyford F-111E, den Starfighter aus Nörvenich, die dänische Super Sabre, die belgische Mirage 5 und die Canberra der 39Sqn aber auch die niederländische Alouette III.

© Jeff Bell D-HARO Bell 206 Gütersloh (September 1980) Mit vorheriger Anfrage durften auch deutsche Zivilmaschinen in Gütersloh landen. Meistens handelte es sich um Maschinen der Firmen Bertelsmann, Miele, Dr. Oetker oder Claas oder deren Besucher. Dieser Jet Ranger fliegt heute als G-HMPT in Somerset.

© Erich Westersötebier B-680 C-130H Esk 721 Gütersloh (04.09.1975) Die nachgewiesenen Besuche von dänischen Hercules in Gütersloh hielten sich in Grenzen. Neben dieser Support-Maschine für den Starfighter-Staffelaustausch mit der 92Sqn besuchten uns lediglich im Jahr 1982 zwei und im Jahr 1992 ebenfalls zwei dänische C-130H von der Basis Vaerlose bei Kopenhagen. Fast immer hing das mit liegengebliebenen Draken oder F-16 zusammen. Aufgrund ihrer regelmäßigen Flüge ins verschneite Grönland trugen die Maschinen anfangs diese auffälligen Dayglow-Farben sowie die glänzende olivgrüne Tarnung.

© Jeff Bell D-HOPP SA.342J Polizeifliegerstaffel Niedersachsen Gütersloh (Februar 1982) Auch Polizeihubschrauber fanden sich zuweilen innerhalb der bunten und oftmals großen Gästeschar ein. Die kleine Gazelle scheint hier in einiger Entfernung zu dem nordischem "Drachen" (AT-153) und dem amerikanischen "Gespenst" (68-0554/AR) in Sicherheit zu stehen.

© Olaf Kestin ZD951 Tristar K1 216Sqn Gütersloh (Herbst 1991) Nach einiger Zeit im regnerischen Europa sah der Wüstenantrich der ZD951 derart verwittert aus. Diese Tristar war das größte Flugzeug der Royal Air Force, dass jemals ein "Desert colourscheme" erhielt.

© Olaf Kestin "Salute to the GR3!" Gütersloh (29.11.1989) Ein letztes Mal fliegt ein Harrier GR3 der 3Sqn an der sich im senkrechten Schwebeflug befindenden Formation Harrier GR5 vorbei. Insgesamt acht GR5 und ein GR3 flogen um 3.33 pm eine gemeinsame 3-mal-3-Formation, mit einer Geschwindigkeit von 333 Knoten!

© Erich Westersötebier 630 RF-104G 331Skv Gütersloh (September 1975) Aufgrund der rasanten Beschleunigungswerte der F-104 waren die sowjetischen Bomberbesatzungen nicht nur einmal überrascht, wie wenig Zeit vom Alarm der Maschine in Bodö bis zum Abfang-Zeitpunkt verging. Bei einer Steigzeit von nur viereinhalb Minuten vom Startpunkt bis auf 18 km Höhe und einer Beschleunigung auf Mach 1,9 war dies freilich kein Wunder. Zum Ende der siebziger Jahre nahmen die Aktivitäten der Sowjets zu, im Jahr 1979 musste die Alarmrotte 150 mal aufsteigen, im nächsten Jahr gar 200 mal! Die Hauptlast trug dabei die 331Skvadron, da sie als Hauptaufgabe die Luftverteidigung hatte.

© Jeff Bell G-AVIA Cessna 150 Gütersloh Flying Club Gütersloh (März 1982) Diese im Jahr 1967 gebaute Cessna 150 gehörte dem Chef des Clubs, Paul Voltzenlogel, gleichzeitig ein Movements Officer. Die meisten zivilen Cessnas, Pipers und Beech´, die sich auf der Basis zeigten, wurden von dem einen oder anderen RAF-Soldaten geflogen.

© Simon Wallwork XN730/J, XN775/B, XN768/S, XN769/Z, XN786/M, XM995/T Lightning F2/F2A/T4 ex 19 und 92Sqn Gütersloh (ca. 1981) Interessanterweise stehen hier vier Lightnings mit dem runden Leitwerk der F2 und T4. Die 92Sqn hatte aber bis 1973 nur zwei F2, sowie bis März 1977 eine T4 - die zweite T4 XM968/Q stürzte noch am 24.02.1977 ab. Die vierte Maschine kann hier nicht identifiziert werden und es handelt sich vermutlich um eine F2 oder T4 der 19Sqn mit dem Abzeichen der 92Sqn. An Wochenenden war der Gütersloher Luftraum neben den Transportern den Segelfliegern vorbehalten. Solange es der Wind zuließ, waren die Glider unterwegs.

© Olaf Kestin XW666 Nimrod R1P 51Sqn Gütersloh (Juli 1991) Man sollte meinen, die beiden Vögel im Hintergrund sind dem Staffelabzeichen der No51Sqn entschwunden! Tatsächlich war aufgrund des nahen Ems-Biotops die Gefahr von Vogelschlag immer ein Thema in Gütersloh. Die XW666 ging während eines Post-Maintenance-Fluges am 16. Mai 1995 in der Nähe von Lossiemouth verloren, als der Captain entschied, nach schwerwiegenden technischen Problemen bei Triebwerk 3 und 4 inklusive einem Feuer das Flugzeug zu wassern!

© Olaf Kestin ZD842/CY Tornado GR1T 17Sqn Gütersloh (ca. 1991) Jede der acht Tornado-Squadrons in Laarbruch und Brüggen hatte mindestens einen GR1T, der mit einer Doppelsteuerung ausgestattet war und als Trainer diente. Wie bei der RAF üblich trugen diese Maschinen einen Code der auf -X, -Y oder -Z endete.

© Simon Wallwork XV758/AV Harrier GR3 3Sqn Gütersloh (ca. 1981) Nach Ende der Wartung bei der Harrier Servicing Flight (HSF), untergebracht in Hangar 4, fand mindestens ein Testflug statt, bei dem u.a. auch die Treibstoffablassventile geprüft wurden. Hier scheint es noch kleineren Handlungsbedarf zu geben, vermutlich kam dieser GR3 aus dem "Feld" (siehe die schmutzigen Reifen) mit einem Problem zurück (z.B. eine defekte Wassereinspritzdüse) auf die Basis.

© Erich Westersötebier 957 C-130H 335Skv Gütersloh (Oktober 1977) Jede der sechs norwegischen C-130H trug einen Wikinger-Namen aus der norwegischen Geschichte. Die "Brage" unterstützte die norwegischen F-5A und B der 336Skv bei ihrem Staffelaustausch mit der 4Sqn (vom 04. bis 12.10.1977) als Support-Aircraft auf einem Weg. Im Mai 2008 fand der letzte Flug einer RNoAF C-130H statt, alle wurden nach 39 Jahren zugunsten der moderneren C-130J-30 aus dem Dienst genommen.

© Günter Grondstein XS789 Andover CC2 The Queen´s Flight Gütersloh (Juli 1975) Die drei Andover der Queen´s Flight sahen zu jeder Zeit makellos aus. Bis in die siebziger Jahre flogen die Maschinen noch mit einem silbernen Rumpfunterteil. Während der Pausen zwischen zwei Flügen wurden sogar die Propeller so ausgerichtet, dass sie einen rechten Winkel bildeten!

© Günter Grondstein XP541/41 Gnat T1 4FTS Gütersloh (05.07.1975) Eine bunte Mischung verschiedener Flugzeuge, Hubschrauber, Fahrzeuge und RAF-Gerätschaften war während der Air Show in dem großen Static-Display zu beobachten. Es war die letzte wirklich große Flugschau auf der Basis - mal abgesehen von den normalen täglichen "Flugtagen", die häufig nicht viel schlechter waren!

© Erich Westersötebier 629 RF-104G 331Skv Gütersloh (September 1975) Die 331Skvadron im nordnorwegischen Bodö flog eine gemischte Flotte silberner F-104G, RF-104G und TF-104G. Diese RF-104G wurde trotz seiner Aufklärerbezeichnung am 07.08.1963 mit M61-Kanone übergeben und brachte es auf fast 3387 Flugstunden bei der Luftvorsvaret. In den ersten Jahren operierte die 331Skvadron ausschließlich als Bodenangriffsverband, erst ab 1967 wurde die Luftverteidigung als Hauptauftrag übernommen. Anlässlich dieser Änderung flog die Staffel eine 12-Ship-Formation über die Stadt Bodö.

© Olaf Kestin ZD433/AD Harrier GRA5 3Sqn Gütersloh (Herbst 1992) Erst im August des letzten Harrier-Jahres erhielt der ZD433 den Code "Alpha Delta", vorher war er seit dem 6. Dezember 1991 als "AS" im Einsatz. Man sieht ihn hier bei typisch britischem Wetter auf der Flightline der 3Sqn.

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