Gastflugzeuge der Royal Australian Air Force Zurück zur Übersicht
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© M. Herbote A20-623 Boeing 707-338C 33Sqn, Gütersloh (10.11.1989) - Zu den Maschinen, die den weitesten Weg nach Gütersloh hatten, gehörte unter anderem diese Boeing 707 der Royal Australian Air Force. Sie startet hier zu ihrem Rückflug nach Richmond. Einen weiteren Weg hatten nur die C-130H NZ7001 sowie die Boeing 727-22C NZ7271 der RNZAF, letztere besuchte die Basis Anfang Dezember 1986 bei extrem schlechten Wetter.

© W. Zetsche A20-623 Boeing 707-338C 33Sqn, Gütersloh (10.11.1989) - Einmal im Jahr fanden sogar die Australier den Weg nach Gütersloh. Meistens hing dies mit Konzerten der Commonwealth-Militärmusikkapellen zusammen, die häufig Anfang Dezember in Münster oder im Ruhrgebiet stattfanden. Danach flog die Maschine meistens weiter auf die britische Insel. Die A20-623 war erneut vom 05. bis 08.12.1990 auf der Basis, im Dezember 1988 war die A20-627 in Gütersloh, im November 1991 die A20-621 und bereits im August 1985 zweimal die A20-629.
© Marcus Herbote A20-629 Boeing 707-338C 33Sqn, Gütersloh (08.08.1985) An dem Nachmittag des 8. August 1985 hatten die Spotter nach der Identifizierung als Boeing 707 sicher mit vielem gerechnet: Mit einer Maschine der deutschen Flugbereitschaft, mit einer kanadischen CC-137 oder gar mit einer USAF KC-135. Das die Maschine aber aus RAAF Richmond, Australien, angereist war, konnte niemand erwarten. Das Flugzeug blieb lediglich für eine Stunde am Boden. Vier Tage später war die Boeing nochmals auf der Basis zu Besuch.
| Unbek. Einheit |
© Delta_200 A65-69 C-47B RAAF, Gütersloh (18.06.1980) Nach zehn Tagen Flug kam diese australische Dakota in Gütersloh an. Gestartet war sie in RAAF Butterworth in Malaysia. In Gütersloh wurde sie mit der britischen Seriennummer ZD215 versehen, da nur die drei Allierten die Luftkorridore befliegen durften und flog am 20. Juni nach RAF Gatow weiter. Heute steht die bereits im Februar 1945 an die RAAF ausgelieferte Maschine im Berlin Airlift Museum.
© Jeff Bell A65-69 C-47B RAAF Gütersloh (18.06.1980) Die einzige jemals in Gütersloh gelandete Dakota der Royal Australian Air Force war die C-47B A65-69. Nach zehn Tagen Flugzeit erreichte sie die ostwestfälische RAF-Station, um für ihren Flug nach Berlin-Gatow in RAF-Farben umgemalt zu werden. Ursprünglich wurde die Maschine als Dakota III mit der Seriennummer 43-49866 im Jahr 1944 gebaut.
© Jeff Bell ZD215 C-47B RAAF Gütersloh (20.06.1980) Das Roundel der Dakota wurde leicht modifiziert und der Schriftzug wurde in "Royal Air Force" geändert. Nur den drei Alliierten Frankreich, Großbritannien und USA war der Einflug in die Berlin-Korridore erlaubt. Für Gütersloh war dies überhaupt die einzige bekannte Umbemalungsaktion in dieser Form!
© Delta_200 ZD215 C-47B RAAF, Gütersloh (20.06.1980) Auch wenn diese Dakota ein "RAF-Kleid" trägt, sie gehörte formal noch zur Royal Australian Air Force. Die offizielle Übergabe an das Berlin Airlift Museum erfolgte erst in Berlin-Gatow. Australische Piloten nahmen auch aktiv an der Berliner Luftbrücke in den Jahren 1948/49 teil. Die Dakota soll daran erinnern.






