From Die Geschichte des Flugplatz Gütersloh

Squadrons: EDUOchronik

Chronik Flugplatz Gütersloh

Marcus Herbote, Erich Westersötebier und Helmut Neuhaus

via G. Wann Luftaufnahme von 1944, Gütersloh (1944) Diese alliierte Luft-Boden-Aufnahme zeigt den Flugplatz noch vor dem Bau der betonierten Startbahn und der Rollwege.

Datum Ereignis
1935 Baubeginn des Flugplatzes, Verwendung des Abraums für die heutige BAB A2
Eine Zeichnung des Fliegerhorstes kann man hier einsehen und eine Luftaufnahme von 1937 kann man hier finden.
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April 1937 Eröffnung des Fliegerhorstes Gütersloh, der den Decknamen "Jagdhütte" erhält. Der Flugplatz ist mit einer Grasnarbe, befestigten Hallenvorfeldern und Rollwegen ausgebaut.
01.04.1937 Verlegung der IV/Kampfgeschwader 254 der neuen Luftwaffe, ausgerüstet mit Junkers Ju 86
23.04.1937 Feierlicher Einzug der Fliegertruppe auf den neuen Fliegerhorst.
26.04.1937 Übernahme des Fliegerhorstes durch den General der Flieger Halm
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01.11.1938 Verlegung der II/KG 254 nach Gütersloh
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1939 Der Flugplatz Gütersloh wird in der Anfangszeit des Krieges vielfach als Auftank- und Servicestation für verschiedene Luftwaffeneinheiten genutzt
01.05.1939 Umbenennung der II/KG 254 in II/KG 28
Dezember 1939 Umbenennung der II/KG 28 in II/KG 54
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Februar 1940 Verlegung der II/KG 4 auf den Fliegerhorst
06.06.1940 Die III/JG 51 (Bf.109E) wird mit rund 370 Mann auf den Fliegerhorst Gütersloh verlegt, nach rund acht Monaten wird sie nach St. Omer/Frankreich verlegt.
Juli 1940 Gütersloh wird mit der I/NJG 1 die erste Nachtjägerbasis im Dritten Reich
18.09.1940 Die RAF bombardiert (bedingt durch einen Navigationsfehler???) die Bethelschen Anstalten; 12 Patienten sterben.
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16.02.1941 Die III/JG 3 verlegt mit der BF 109E und F nach Gütersloh
November 1941 Die III/KG 3 wird in Gütersloh neu aufgestellt. Sie fliegt die Do 17Z und später die Ju 88A.
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1942 Von den alliierten Streitkräften bekam der Fliegerhorst nach der Invasion im Jahre 1942 den Allcode "Y 99" zugewiesen. Mit solchen Kodes wurden (fast alle) Flugfelder auf dem Festland gekennzeichnet, da die damals verwendeten nationalen Bezeichnungen/Namen nicht immer eindeutig oder schwierig in die englische Sprache zu übersetzen waren.
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1943-1944 Mit Hilfe russischer und polnischer Strafgefangener wird im Nordwesten auf Marienfelder Gemeindegebiet eine 5 Kilometer lange und 20 Meter breite Bahn gebaut, die später als "alte Rollbahn" bekannt wird. Alle 150 bis 200 Meter dienen bewachsene Abstellboxen als getarnte Abstellflächen für die Nachtjäger.
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19.04.1944 Erster Luftangriff der 8th USAAF mit 62 Maschinen: 247 Spreng- und 267 Brandbomben werden auf den Flugplatz abgeworfen, es gibt zwei Tote.
Juli 1944 Die I/JG 3 operiert für drei Wochen von hier.
September 1944 Die III/NJG 2 mit Ju 88G-1 wird auf den Fliegerhorst verlegt
17.09.1944 Verlegung der II/JG 27 mit Bf 109G
November 1944 Verlegung des Stabes und der II/NJG 4 mit Bf.110 und Ju 88G nach Gütersloh, Kommodore des Geschwaders ist Heinz-Wolfgang Schnaufer, mit 121 Nachtluftsiegen erfolgreichster Nachtjäger aller Zeiten.
16.12.1944 Die IV/JG 3 mi Fw 190A verlegt nach Gütersloh.
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März 1945 Der Kommodore des NJG 4, Major Heinz-Wolfgang Schnaufer, testet die Do 335 Pfeil im Kampfeinsatz
18.03.1945 Die III/JG 27 (Bf.109K) verlegt von Hesepe nach Gütersloh; Kommandeur ist Major D.R. Werfft, 26 Luftsiege. Sie ist die letzte Einheit der Luftwaffe, die in Gütersloh lag.
22.-25.03.45 Die 9th USAAF attackiert den Flugplatz an vier aufeinanderfolgenden Tagen mit Jagdbombern.
30.03.1945 Letzter Luftangriff auf den Flugplatz.
01.04.1945 Ostersonntag: die 651st US Mechanised Cavalry Group erreicht auf der B 61 gegen 18 Uhr Gütersloh, Stadt und Flugplatz werden kampflos übergeben.
06.04.1945 Offiziell wird der Fliegerhorst Gütersloh erst am 06.04.45 durch die Vorausabteilung des 851st Engineer Aviation Battalion besetzt (Die schnelle Aufnahme des Betriebs lässt darauf schliessen, dass der Platz nicht sehr schwer beschädigt war).
15.04.1945 Die 363rd Reconnaissance Group (Sqdn 33 und 161) aus Venlo/Niederlande belegt den Fliegerhorst mit Aufklärern Lockheed P-38 Lightning (bis 22.04.45).
20.04.1945 Die 370th Fighter Group (Sqn 401, 402 und 485) von Zwartberg/Belgien belegt den Fliegerhorst mit North American P-51 Mustangs (bis 27.06.45).
08.05.1945 Von der Luftwaffe auf dem Platz hinterlassen: 16 Ju 88, sieben Bf.109, fünf He 111, vier Me 110, drei Fw 190, eine Fw 200, sowie Reste von einer Me 262 und einer Do 335.
09.05.1945 Die erste britische Maschine, eine North American B-25 Mitchell, landet in Gütersloh, nur, um einen Passagier nach St. Trond/Belgien aufzunehmen.
22.06.1945 Aufgabe des Flugplatzes durch die USAAF und Übergabe an die RAF.
November 1945 Group Captain R. N. Bateson DSO DFC wird der erste Station Commander
03.11.1945 Als erste Einheit der RAF verlegt die 107.Sqn. mit ihren Mosquito FB.6 nach Gütersloh
08.11.1945 Die 4.Sqn. verlegt mit der Mosquito FB.6 ebenfalls auf die Basis
30.11.1945 Die 21.Sqn. mit Mosquito FB.6 verlegt als dritte RAF-Squadron nach Gütersloh
09.12.1945 Flying Officer Edmund John Kenyon und Sergeant John Utting der 21.Sqn. kommen beim Absturz ihrer Mosquito FB.6 NT115 bei Y.55 Venlo ums Leben, als die Maschine in niedriger Wolkendecke den Boden berührt.
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1946 Neubau der Start- und Landebahn mit einer Länge von 1.828 m (2.000 yards) und 45,70 m (50 yards) Breite
18.01.1946 Ausfall eines Triebwerks an einer Mosquito FB.6 (RS638) der 4.Sqn. beim Start in Gütersloh, Flight Lieutenant Oswald “Charlie” Chan stirbt bei der Bruchlandung
März 1946 Group Captain R. Faville CBE wird der zweite Station Commander
01.07.1946 Nach dem anfänglichen Verlust von Fahrwerkstüren in Münster-Handorf (Y.94) ist Mosquito FB.6 PZ439 der 21.Sqn. in den Boden gestürzt, Flight Lieutenant Guy Fountain Browne DFC und Warrant Officer Geoffrey Walter Shewry sind umgekommen
24.07.1946 Einer der ranghöchsten Luftwaffenoffiziere Güterslohs, Wing Commander William Christopher Maher DFC AFM kommt zusammen mit Flight Lieutenant Edwin Robert Bowden DFC zu Tode. Beide Motoren ihrer Mosquito FB.6 TA495 der 107.Sqn. fallen während üblicher Schießübungen über Sylt aus. Die Maschine kommt bei der ungeplanten Notlandung zu Bruch.
03.09.1946 Kollision von zwei Mosquito FB.6 der 21.Sqn. über RAF Wahn, die Maschinen TA494 und SZ995 stürzen ab. Flight Lieutenant William Moffat DFC und Flying Officer William John Hadden Prior kommen ums Leben.
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21.02.1947 Ein Feuer im Hangar der 107.Sqn. zerstört eine Mosquito FB.6 (HX856)
07.-13.11.1947 Die Squadrons 4., 21. und 107.Sqn. verlegen auf andere Basen
19.11.1947 Mit Jagdflugzeugen vom Typ Tempest F.2 erreicht die 26.Sqn. die Basis Gütersloh
30.11.1947 Die 33.Sqn. folgt der 26.Sqn. mit demselben Muster
01.12.1947 Die 16.Sqn. verlegt ebenfalls mit Tempest, aber der Version F.3, auf die RAF-Station
15.12.1947 Group Captain L. F. Sinclair GC CB CBE DSO ADC wird der dritte Station Commander
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24.06.1948 bis 24.05.1949 Ausweichplatz für die Berliner Luftbrücke
31.05.1948 Stall der Tempest F.2 PR687 der 26.Sqn. bei scharfem Raketenangriff auf die Haustenbeck Range (Senne) und Absturz, Pilot kommt ums Leben
14.07.1948 Die ultimative Version der berühmten Spitfire, die F.24, kommt mit der 80.Sqn. nach Gütersloh
23.08.1948 Group Captain G. N. Amison wird der vierte Station Commander
04.09.1948 Das Jet-Zeitalter beginnt in Gütersloh! Die 3.Sqn. verlegt mit Vampire F.1. auf die Basis Auch die 16.Sqn. rüstet ab November 1948 und die 26.Sqn. ab April 1949 auf die Vampire um.
12.10.1948 Bruchlandung der Tempest F.2 PR681 der 26.Sqn. ca. 15 km westlich von Minden nach Durchflug einer Hochspannungsleitung
28.10.1948 Squadron Leader Richard A. Newberry, Commanding Officer der 80.Sqn., kommt in seiner Spitfire nach einer Kollision mit Flight Lieutenant Hall ums Leben, als sich vor dem Verlassen seiner Maschine der Fallschirm zu früh öffnet. Hall steigt erfolgreich aus.
November 1948 Die 16.Sqn. rüstet von der Tempest auf die Vampire FB.5 um.
06.12.1948 Pilot verließ Tempest F.2 PR798 der 33.Sqn. und landete mit dem Fallschirm, da sich das Fahrwerk nicht ausfahren ließ; Absturz 5 km südwestlich des Dümmers
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Frühjahr 1949 Die 18.Sqn. verlegt mit ihren Dakota C.4 für einige Wochen im Rahmen der Luftbrücke von RAF Waterbeach nach RAF Gütersloh und operiert von dort. Sie sollte mit Hubschraubern später zweimal für insgesamt 23 Jahre hier stationiert bleiben.
08.04.1949 Bauchlandung nach Triebwerksausfall der Tempest F.2 PR689 der 33.Sqn. ca. 3 km westlich Lünen
April 1949 Die 26.Sqn. rüstet von der Tempest auf die Vampire FB.5 um.
01.05.1949 Group Captain W.B. Murray OBE DFC wird der fünfte Station Commander
12.05.1949 Motorausfall und Bruchlandung von Tempest F.2 PR845 der 33.Sqn. 9km nordwestlich Minden
28.05.1949 Flying Officer K. Hirst und A/C K. Simpson fliegen mit einem zweistizigen Glider einen neuen britischen Streckenrekord, als sie nach dem Start in Gütersloh nach 141 Meilen und fünf Stunden in Hamburg landen
02.07.1949 15 Tempest F.2 der 33.Sqn. und 16 Spitfire F.24 der 80.Sqn. verlegen unter „"Operation Recital"“ nach Malaya, bzw. Hong Kong, von England aus dient der Träger HMS Ocean als Transportmittel
16.08.1949 BAFO-Airshow mit Flugvorführungen incl. dem Abwerfen von scharfen Bomben und der Bombardierung einer Fake-Fabrik Mitte der Basis durch acht Mosquito der 14 und 98Sqn. Das erst im Mai 1949 vom HQ USAFE neu aufgestellte Kunstflugteam Skyblazers hat seinen ersten öffentlichen Auftritt überhaupt in RAF Gütersloh. Die dem 36th Wing in Fürstenfeldbruck zugehörige Kunstflugstaffel ist mit der F-80B Shooting Star ausgerüstet und erst das zweite USAF Kunstflugteam, welches Strahlflugzeuge für Vorführungen nutzt.
16.09.1949 Irrflug des Piloten der Vampire F.1 VF272 der 3.Sqn. während eines APC´s in Lübeck, falsche Kursangaben und schlechtes Wetter lassen den Piloten bis Stettin kommen, dort Bruchlandung
24.09.1949 Pilot III. Grade Norman Freeman kommt in der Nähe von Recke ums Leben, als bei seiner Vampire FB.5 VV228/EG-E das Triebwerk Feuer fängt
Oktober 1949 Der Oberbefehlshaber der Royal Air Force, Marshal of the RAF, the Viscount Trenchard besucht die Basis.
21.11.1949 Group Captain R. J. Clare Hunt wird der sechste Station Commander
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1950/51 Aufstellen der Stahlbrücke über die Ems zum Crashgate 2 der RAF-Station, verwendet wurde Stahl der Lanarkshire Steel Co. Ltd. in Schottland, alle britischen Stahlwerke wurden im Jahr 1951 verstaatlicht.
20.06.1950 erneute BAFO-Flugshow (verschoben vom 15.06. aufgrund schlechten Wetters) vor 1.300 alliierten Gästen (Deutsche waren zu der Zeit nicht willkommen), u.a. 16 Mosquitos der 14. und 98.Sqn., drei Meteors, 28 Vampires, vier F-80, vier F-84E der "Skyblazers", acht Spitfires mit scharfen Raketenangriffen und Bombenabwürfen (auch durch die Mosquitos) auf drei Ziele, darunter die nachgebaute Fabrik in der Mitte der Basis: RAF Video und das Programmheft zur BAFO Air Demonstration
01.09.1950 Aufstellung der 67.Sqn. mit Vampire FB.5, geplante Staffelstärke: 18 Flugzeuge
16.09.1950 Aufstellung der 71.Sqn. mit Vampire FB.5, geplante Staffelstärke: 18 Flugzeuge
Herbst 1950 Bau von zwei Dispersal Areas im Westen und Südosten der Basis (spätere 3. und 4.Sqn.)
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März 1951 Die 67.Sqn. operiert erstmals aus den neuen Dispersal Areas.
19.04.1951 Group Captain J. H. Chaplin DSO DFC wird der siebente Station Commander
09.08.1951 Der Pilot der Meteor FR.9 WB114 der 79.Sqn. verliert in niedriger Wolkendecke bei Bünde die Kontrolle über seine Maschine und steigt erfolgreich aus.
02.11.1951 Verlegung der 67.Sqn. mit 12 Vampire für vier Wochen nach Butzweilerhof (Köln), Einsatz dort von Grasbahn und PSP-Platten aus
14.11.1951 Bruch von Vampire FB.5 WA126 der 67.Sqn. beim Startabbruch in Butzweilerhof
15.11.1951 Ankunft der 79.Sqn. mit Meteor FR.9
03.12.1951 Absturz von vier Vampire an einem Tag s. Crashliste
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01.04.1952 Verlegung der 3.Sqn. mit Vampire FB.5 nach Wildenrath
03.04.1952 Ankunft der 541.Sqn. mit Meteor PR.10
08.04.1952 Verlegung der 71.Sqn. mit Vampire FB.5 nach Wildenrath
05.05.1952 Verlegung der 67.Sqn. mit Vampire FB.5 nach Wildenrath
05.05.1952 Beim Absturz der Meteor FR.9 WB119 der 79.Sqn. während eines Angriffs auf die Nordhorn Range kommt der Pilot Flying Officer John Michael Alan Rorke ums Leben.
08.07.1952 Group Captain D. G. Lewis DFC wird der achte Station Commander
15.09.1952 Während der Übung „"Hold Fast"“ Verlegung von vier Mosquito PR.35 der 58.Sqn. nach Gütersloh
10.10.1952 Besuch von Air Marshal Sir Robert Foster (CinC 2.ATAF) und Theodor Blank (designierter Verteidigungsminister); Flugshow mit einem Angriff von acht Vampires aus Wildenrath, 36er Formation Vampire FB.5 und 12er Formation Meteor FR.9
22.12.1952 Bruchlandung der Meteor PR.10 WB173 der 541.Sqn. beim Touch and Go, da der Pilot statt der Landeklappen das Fahrwerk einfährt. s. Crashliste
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17.02.1953 Bruchlandung einer Meteor nach Baumberührung infolge eines zu tiefen Abfluges beim Durchstart s. Crashliste
Juli 1953 Teilnahme von vielen Maschinen der Gütersloher Staffeln sowie mehreren Gastflugzeugen an "Exercise Coronet": Flypasts über Münster, Paderborn und Hamburg, die 14.Sqn. verlegt dafür aus Fassberg nach Gütersloh.
24.07.1953 Flying Officer John Michael Alan Rorke der 79.Sqn. kommt beim Absturz mit der Meteor FR.9 WB113 ums Leben, als in der Nähe der niederländischen Basis Volkel in schlechtem Wetter der Treibstoff knapp wird und er mit der Maschine abstürzt.
31.10.1953 Der schwedische Austauschpilot Captain U. I. E. Hjelm kommt beim Absturz in der Meteor FR.9 WB118 der 79.Sqn. ums Leben, als er westlich Bielefeld während eines Tieffluges in niedrigen Wolken in den Teutoburger Wald fliegt.
November 1953 Kleinere Startbahnreparaturen finden statt.
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Frühjahr 1954 Stationierung der belgischen 2.Smaldeel mit F-84G für mehrere Wochen zur Durchführung gemeinsamer Aufklärungs-Einsätze mit den Meteor der 79. und 541.Sqn.
26.06.-14.09.54 Eine größere Bahnreparatur erfolgt, diese waren insgesamt sehr häufig wegen des sandigen Untergrunds notwendig. Ein vollständiges Abdichten mit wasserfestem Papier gelang nie völlig zufriedenstellend.
17.09.1954 Aufstellung der 149.Sqn. mit Canberra B.2
22.09. - 28.09.1954 Exercise "Battle Royal" findet innerhalb der 2.TAF statt, es nehmen über 1.000 NATO-Flugzeuge und 137.000 Soldaten teil, die 2.Sqn. verlegt dafür mit ihren Meteor FR.9 und der eingeschlossenen C Flt mit belgischen F-84G von RAF Wahn nach RAF Gütersloh.
01.10.1954 Aufstellung der 69.Sqn. mit acht Canberra PR.3 unter dem Kommando von Squadron Leader N.A.J Mackie
20.10.1954 Aufstellung der 102.Sqn. mit Canberra B.2
08.11.1954 Verlegung der 79.Sqn. mit Meteor FR.9
15.11.1954 Verlegung der 541.Sqn. mit Meteor PR.10
30.11.1954 Aufstellung der 103.Sqn. mit Canberra B.2
13.12.1954 Verlegung der 69.Sqn. nach RAF Laarbruch
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19.01.1955 Group Captain D. Peveler DSO DFC wird der neunte Station Commander
15.03.1955 Aufstellung der 104.Sqn. mit Canberra B.2
30.06.1955 Bruchlandung einer Canberra B.2 in der Ems
s. Crashliste
24.09.1955 Absturz einer Canberra im Landeanflug
s. Crashliste
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01.04.1956 Die Canberra B2 aller vier Squadrons 102, 103, 104 und 149 des 551Wing werden aufgrund eines fehlerhaften Antriebs im Leitwerk gegroundet. Das Grounding dauert bis Juli an.
April 1956 Die Besatzungen des 551Wing legen aufgrund der Flugpause wegen ihrer nicht einsatzbereiten Canberra einen Golfplatz im Süden der Basis an. Dieser wird über die Jahrzehnte immer erhalten.
Mitte August 1956 Der "Marshal of the Royal Air Force", Lord Tedder, besucht Gütersloh zur Auflösung der Canberra Staffeln
01.08.1956 Auflösung der 104.Sqn. mit Canberra B.2
20.08.1956 Auflösung der 102.Sqn. mit Canberra B.2
30.08.1956 Auflösung der 103.Sqn. mit Canberra B.2
31.08.1956 Auflösung der 149.Sqn. mit Canberra B.2
01.09.1956 Aufstellung der 59.Sqn. aus der 102.Sqn. mit Canberra B.2, ab Mai 1957 Umrüstung auf Canberra B(I).8
15.09.1956 Ankunft der 79.Sqn. mit Swift FR.5
24.09.1956 Group Captain G. A. Brown DFC wird der zehnte Station Commander
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24.01.1957 Bruchlandung einer Swift FR.5 s. Crashliste
Mai 1957 Zwei Teams der No.20 und No.93.Sqn., beide mit Hawker Hunter F.6 ausgerüstet, fliegen temporär von Gütersloh.
Mai 1957 Die 79.Sqn. belegt beim NATO-Aufklärerwettbewerb "Royal Flush II" in Laarbruch den ersten Platz.
23.07.1957 Der Pilot Flying Officer John M. "Mick" Davis der 79.Sqn. schießt sich bei Niehoff (Nähe Lüdinghausen) nach einem Triebwerksausfall, bedingt durch Vogelschlag oder FOD, aus Swift FR.5 WK311 mit dem Schleudersitz heraus. Die Absprunghöhe beträgt nur 200 Meter, er zieht sich Rückenverletzungen zu.
30.07.1957 Group Captain R. McFarlane DSO DFC & BAR wird der elfte Station Commander
15.10.1957 Junior Technican John Neville beschließt, den Schwierigkeiten mit der örtlichen Polizei durch eine Flucht nach England per Flugzeug zu entgehen. Er bricht in das Cockpit einer Canberra B(I)8 der 59.Sqn. ein, startet sie und versucht zur Landebahn 09 zu rollen, bleibt neben dem Taxiway aber im nassen Gras stecken. Er verlässt die Basis und flüchtet mit dem Zug weiter. Der Täter wird erst bei seinem zweiten Eintreten in die RAF unter anderem Namen gefasst!
15.11.1957 Verlegung der 59.Sqn. nach Geilenkirchen
November 1957 Startbahnreparatur (bis August 1958), dadurch Herabstufung der Basis auf "Care and Maintenance Status".
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März 1958 Die 79.Sqn. nimmt mit ihre Swift FR.5 erstmals an einem Manöver in Norwegen teil. Bei "Northern Lights" müssen die Piloten im tiefsten Winter ihre Übungs-Einsätze fliegen.
August 1958 Errichtung zweier Safeland-Barrier (Fangnetze) nach schwedischem Vorbild für beide Landerichtungen, in den nächsten sechs Monaten werden alleine zwei Flugzeuge beim Startabbruch gefangen, drei weitere bei der Landung.
30.08.1958 No.20.Sqn. mit Hunter F.6 verlegt von Ahlhorn nach Gütersloh
01.09.1958 Ankunft der No.26.Sqn. mit Hunter F.6 aus Ahlhorn
01.09.1958 Group Captain P. H. Cribb DSO & BAR DFC wird der zwölfte Station Commander
15.09.1958 Ankunft der No.14.Sqn. mit Hunter F.6 aus Ahlhorn
15.11.1958 Auflösung des Hauptquartiers der No.2.Group der RAF in RAF Sundern (den heutigen Mansergh Barracks)
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17.07.1959 Absturz einer Swift FR.5 in ein Haus s. Crashliste
24.08. bis 03.09.1959 Staffelaustausch der 14.Sqn. mit der dänischen Esk 724, Teilnahme der Dänen mit vier Hunter F.51
01.09.1959 Gütersloh wird Master Diversion Airfield (MDA)
17.09.1959 Group Captain R. G. Knott DSO DFC AFC & BAR wird der dreizehnte Station Commander
19.09.1959 Nach dem unerlaubten Einfliegen einer USAF Maschine in den Luftraum der DDR lässt die russische Luftwaffe ihrerseits zwei Jets in den westdeutschen Luftraum einfliegen, zwei Hunter F.6 der 14.Sqn. der "Battle Flight" werden geschickt, ein Kontakt zwischen den Jägern findet nicht statt.
31.10.1959 erneute Startbahnreparatur für mehrere Wochen
November 1959 Aufstellung der 1944 gebauten Spitfire LFIXc MK732 als Gate Guard, die dem 124.Wing von der 14.Sqn. zur Verfügung gestellt wird.
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05.02.1960 Swift FR.5 WK298 der 79.Sqn. stürzte nach einem Triebwerksausfall im Tiefflug bei Fallingbostel ab. Bei der anschließenden führerlosen Bruchlandung berührt das Flugzeug einige Bäume. Flight Lieutenant Eric J.E. Smith springt vorher aus etwa 600 Metern Höhe ab.
15.02.1960 Bruch eines Hauptfahrwerks während des Rollens der Gütersloh Station Flight Anson C.19 VP535.
20.02.1960 Brand in der Offiziersmesse und Zerstörung des historischen Gebäudes
07.03.1960 Absturz einer Swift FR.5 in die Ems s. Crashliste
08.-17.06.1960 Acht Hunter F.4 der 326.Sqn. aus Woensdrecht besuchen die 14.Sqn. im Rahmen eines Staffelaustausches.
23.06.1960 Bruchlandung der Swift FR.5 XD913/C der 79.Sqn.s. Crashliste
24.06.1960 Die Swift FR.5 WK292/T der 79.Sqn. rollt ins Fangnetz, die Maschine wird schwer beschädigt und abgeschrieben (w/o)..s. Crashliste
06.09.1960 Hydraulik-Ausfall und Verschmutzung des Hydraulik-Systems ans Swift FR.5 XD953/F, Maschine wurde aufgrund der nahenden Außerdienststellung nicht mehr repariert. s. Crashliste
03.10.1960 Bruchlandung der Hunter F.6 XJ693/W (20.Sqn.) mit eingefahrenem Fahrwerk, dieses ließ sich nicht mehr ausfahren, Maschine w/o, Pilot unverletzt s. Crashliste
17.11.1960 Baumberührung in der Nähe der Basis durch Swift FR.5 WK278/E wegen schlechter Sicht, nach Notlandung aufgrund der Beschädigungen abgeschrieben (w/o) s. Crashliste
30.12.1960 Auflösung der 20. und 26.Sqn. mit Hunter F.6
30.12.1960 Umbenennung der 79.Sqn. in 4.Sqn.
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05.01.1961 Ankunft der ersten beiden Hunter FR.10 für die 4.Sqn.
05.01.1961 Stationierung von zwei Dragonfly HC.4 Hubschraubern des 1.Wing Army Air Corps für acht Monate.
Februar 1961 Abgabe der letzten Swift FR.5 der 4.Sqn. nach England
17.03.1961 Startbahnerneuerung bis zum 06.09.1961, gleichzeitige Verlegung der 4.Sqn. für diesen Zeitraum nach Jever, der Master Diversion Airfield Status geht kurzzeitig an Jever. Es erfolgt eine Verlängerung der Start- und Landebahn auf 2.252 Meter und eine Verstärkung des Untergrunds zur Aufnahme schwerer Transporter.
28.07.1961 Group Captain L. W. Coulthard AFC & BAR wird der vierzehnte Station Commander
13.08.1961 Verlegung zusätzlicher RAF Kampfflugzeuge auf die Basis anlässlich des Mauerbaus
09.09.1961 Verlegung der 2.Sqn. von Jever nach Gütersloh
September 1961 Nach Beginn des Berliner Mauerbau wird die 14.Sqn. in ständiger Alarmbereitschaft gehalten, je nach Stand der aktuellen Sicherheitslage werden tagsüber zwei Hunter in Zweiminuten-Bereitschaft (Piloten in den Flugzeugen) oder in Fünfminuten-Bereitschaft (Piloten im Bereitschaftsraum) gehalten und zusätzlich zwei in Dreißigminuten-Bereitschaft.
08.09.1961 Backup der Battle Flight durch zwei Javelin FAW.8 der 41.Sqn., am Folgetag stoßen weitere vier derselben Squadron dazu, je eine Javelin wird von Sonnenuntergang bis -aufgang für eine Woche in Zwei-, Fünf- und Dreißigminuten-Bereitschaft gehalten
Oktober 1961 RAF Gütersloh richtet für das 1.Britische Korps direkte Flüge nach/von England ein; in 3 Jahren werden bis Oktober 1964 250.000 Passagiere abgefertigt.
06.12.1961 Verlegung von sechs Lightning F.1A der 111.Sqn. für mehrere Wochen von RAF Leuchars nach Gütersloh zur Verstärkung der Allwetter-Luftverteidigung und dem Sammeln von Erfahrungen auf dem Kontinent. Dies ist die erste Stationierung von Lightnings auf dem europäischen Festland.
1961 Besuch von Generalmajor I.P. Zhuravlev, Chef der sowjetischen militärischen Verbindungsmission mit Standort im westfälischen Bünde, mit einer Abordnung weiterer Militärs.
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29.01.1962 Absturz der Hunter FR.10 XE621/H der 2.Sqn. bei Papenburg, der Pilot, Flight Lieutenant C. B. “Stan” Barnes, kommt bei dem simulierten Angriff auf ein Ziel ums Leben.
Ende Januar 1962 Verlegung von sechs Javelin FAW.9 der 33.Sqn. von RAF Middleton St. George nach Gütersloh zur Stellung der Battle Flight, einige Zwischenlandungen erfolgen bei diversen Flügen in Celle. Die Maschinen bleiben bis Anfang April.
Februar/März 1962 Die 56.Sqn. verlegt zusammen mit der 111.Sqn. täglich vier Lightning F.1A aus Wattisham aufgrund der angespannten Sicherheitslage nach Gütersloh.
02.04.1962 Kurzzeitige Verlegung der 41.Sqn. mit 15 Javelin FAW.8 aus RAF Wattisham nach Gütersloh, um nach Zwischenfällen mit der russischen Luftwaffe in den Berlinkorridoren die Battle Flight zu stellen, die von der 14.Sqn. nun abgegeben wird.
09.04.1962 Triebwerks-Explosion beim Anlassen mit Starterkartusche bei Javelin FAW.8 XH977/D der 41.Sqn.s. Crashliste
01. - 10.05.1962 Erneuter Staffelaustausch der 14.Sqn. mit der dänischen Esk 724, die mit sechs Hunter F.51 teilnimmt
09.05.1962 Das erste TACEVAL findet unter dem Kommando des Commander Allied Air Forces Central Europe (COMAAFCE) in Gütersloh statt.
26.05.1962 Ablösung der 41.Sqn. durch die 25.Sqn. in RAF Leuchars mit Javelin FAW.9, Beendigung des Detachments am 10.08.1962.
Juli 1962 Im Rahmen von Exercise "Blind Mouse 4" verlegen erstmals Hubschrauber der RAF nach Gütersloh, es sind Whirlwind HAR.10 der 225.Sqn. und Belvedere HC.1 der 26. und 72.Sqn, allesamt aus Odiham
30.07.1962 Absturz eines Belvedere HC.1 s. Crashliste
09.08.1962 Einmonatige Verlegung der 14.Sqn. mit 14 Hunter F.6 und einer T.7 nach Nicosia/Zypern zum Luftzielschießen inklusive dem Stellen der Battle Flight. Die Staffel wird in Gütersloh durch Hunter FGA.9 der 43.Sqn. aus Nicosia ersetzt, die auch die Battle Flight übernehmen.
13.08.1962 Beginn einer erneuten Startbahnerneuerung bis zum 06.09.1962, da die Arbeiten im Jahr 1961 nicht erfolgreich waren.
Oktober 1962 Verlegung der 5.Sqn. mit Javelin FAW.9 anlässlich der Kubakrise
17.12.1962 Auflösung der 14.Sqn. mit Hunter F.6
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16.01.1963 Ankunft der ersten Flight mit sechs Whirlwind HC.10 der 230.Sqn. aus Odiham.
19.01.1963 Ankunft der zweiten Flight mit sechs 230.Sqn. Whirlwind HC.10 aus Odiham.
April 1963 Staffelaustausch der 2.Sqn. mit RF-101C Voodoo der 66.TRW, 18.TRS aus Laon-Couvron/Frankreich
April 1963 Die 5.Sqn. in RAF Geilenkirchen verlegt für die Stellung der Battle Flight zwei Javelin FAW.9 nach Gütersloh.
April 1963 Besuch von norwegischen F-86K der 337.Skv. aus Bardufoss bei der 2.Sqn.
26.06.1963 Versehentlicher Abschuss einer belgischen C-119 Flying Boxcar über der Senne s. Crashliste
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25.02.1964 Besuch des Oberkommandierenden der in der DDR stationierten sowjetischen Streitkräfte, Armeegeneral P. Koshevoi.
Februar 1964 Vier Whirlwind der 230.Sqn. verlegen als 1563.Flt. nach Nicosia/Zypern, um dort die UNO-Truppen zu unterstützen.
15.04.1964 Group Captain D. G. Evans OBE wird der fünfzehnte Station Commander
Mai 1964 Gründung des Kunstflugteams "IV´s Four" der 4.Sqn. mit vier Hunter FR.10
Juni/Juli 1964 Startbahnerneuerung
11.08.1964 Erneuter Besuch des sowjetischen Generals I. P. Zhuravlev; Flight Lieutenant Bob Hillman in einer Hunter FR10 der 2Sqn fotografiert den General bei seiner Ankunft; das Foto wird ihm 20 Minuten später als Geschenk überreicht.
17.08.1964 Absturz eines Whirlwind HC.10 der 230.Sqn.

s. Crashliste

September 1964 Der 250.000 Fluggast wird registriert.
01.10.1964 Besuch des Bundespräsidenten Heinrich Lübke, es ist der erste Besuch eines deutschen Staatsoberhauptes bei den britischen Kräften in Deutschland.
November 1964 Staffelaustausch der 2.Sqn. mit der 3.Staffel des AG 52 und RF-84F
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11.01.1965 Verlegung der 230.Sqn. nach Labuan/Malaya (via Odiham)
19.01.1965 Ankunft der 18.Sqn. mit zwölf Wessex HC.2, davon gehen drei gleich weiter nach Zypern (später kommt die Aufstockung auf 20 Hubschrauber).
26.05.1965 Besuch von Queen Elizabeth II. und dem Duke of Edinburgh im Rahmen ihres Staatsbesuches in Deutschland vom 18. bis 28. Mai.
26.05.1965 Im Rahmen des Besuchs der Queen Flypast von 64 Maschinen der RAF Germany über der Basis (12 Hunter, 52 Canberra und Javelin).
27.05.1965 Verlegung der Battle Flight mit Javelin FAW.9 aus Geilenkirchen nach Gütersloh, da die Queen und ihr Ehemann Berlin besuchen, Cockpit Readiness wird angeordnet.
30. bis 31.07.1965 Erneute Verlegung der Battle Flight von Geilenkirchen nach Gütersloh; erforderlich wegen zahlreicher Flüge der russischen Luftwaffe in der DDR.
03.09.1965 Aufgrund ziviler Fotoflüge in der ADIZ verlegen sechs Javelin nach Gütersloh, davon sind zwei ständig auf Combat Air Patrol in der Luft.
23.09.1965 Ankunft der 19.Sqn. mit Lightning F.2 aus Leconfield und Unterbringung in Hangar 4 Film
08.10.1965 19.Sqn. übernimmt Battle Flight mit zwei Lightning F.2 (plus einer Spare), ab Dezember 1965 bis Januar 1968 im Wechsel mit der 92.Sqn. in RAF Geilenkirchen.
16.11.1965 Cat. 3 Schaden nach Fahrwerksbruch bei einer Lightning F.2 der 19.Sqn. s. Crashliste
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11.03.1966 Cat. 4 Schaden nach Treibstofflecks bei einer Lightning F.2 der 19.Sqn. s. Crashliste
17.05.1966 Bruchlandung eines deutschen F-104G Starfighter s. Crashliste
06.06.1966 Absturz Canberra in Avenwedde s. Crashliste
Juli 1966 One-Way-Staffelaustausch der 2.Sqn. mit den CF-104 der 441.Sqn. der RCAF im französischen Marville, da die kanadischen Piloten die Startbahn in Gütersloh für sichere Operationen mit dem Starfighter für zu kurz halten.
Sommer 1966 Absturz einer zivilen Zlin eines deutschen Flugclubs auf der Landebahn s. Crashliste
12.10.1966 Group Captain D. F. C. Ross wird der sechzehnte Station Commander
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23.01.1967 Desorientierung in niedriger starker Wolkendecke, der Pilot von Hunter FR.10 WW595/G der 4.Sqn. fliegt bei Fürstenberg (Nähe Kassel) in einen Berg. Der Master Pilot T. I. "Ginger" Radcliffe kann sich nicht retten.
Mai 1967 Bruchlandung einer Hunter T.7 der 2.Sqn. s. Crashliste
27.05.1967 Ein Großflugtag mit 125.000 Besuchern findet statt.
Juli 1967 Zwei Hunter FR.10 der 4.Sqn. sind im Wechsel mit der 2.Sqn. in Gibraltar stationiert, um dort u.a. den Schiffsverkehr zu überwachen und zu fotografieren.
August 1967 Staffelaustausch der 2.Sqn. mit dänischen Hunter F.51 der Esk 724
Dezember 1967 Verlegung der 18.Sqn. von Hangar 6 und 7 auf die Südseite der Basis in Vorbereitung auf die Ankunft der 92.Sqn.
Dezember 1967 Verlegung der 2.Sqn. von Hangar 3 in Hangar 7 in Vorbereitung auf die Ankunft der 92.Sqn.
Dezember 1967 Verlegung der 4.Sqn. von Hangar 2 in Hangar 6 in Vorbereitung auf die Ankunft der 92.Sqn.
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05.01.1968 Verlegung der 18.Sqn. nach RAF Acklington, eine Flight bleibt aber in Gütersloh.
09.01.1968 Cat.4 Schaden durch Fahrwerksbruch bei einer Lightning F.2 der 92.Sqn. s. Crashliste
22.01.1968 Ankunft der 92.Sqn. mit Lightning F.2 und F.2A aus Geilenkirchen und Unterbringung in Hangar 2 und 3
März 1968 Staffelaustausch der 4.Sqn. mit RF-84F der norwegischen 717.Skv.
25.04.1968 Wessex HC.2 XT677/A der 18.Sqn. berührt im Nebel während eines Nachtfluges auf das Rheinsehlen Camp bei Schneverdingen in der Lüneburger Heide den Boden. Es gibt keine Opfer zu beklagen.
Juli 1968 Nach zwölfmonatiger Dauer Beendigung des Gibraltar Detachments - Rückkehr der zwei Hunter FR.10.
15.07.1968 Group Captain K. A. Williamson AFC wird der siebzehnte Station Commander
Sommer 1968 Der jährliche Staffelaustausch der 92.Sqn. findet mit den F-104G des JaboG 32 in Lechfeld statt. Ungewöhnlich sind die sehr unterschiedlichen Aufgaben der beiden Verbände, Luftverteidigung und Angriff.
Sommer 1968 Im Rahmen einer AFCENT-Luftverteidigungsübung fliegt ein Team bestehend aus insgesamt drei 19Sqn Lightning F2A und drei belgischen 1Wing F-104G für drei(!) Monate gemeinsame Battle-Flight-Einsätze (jeweils eine Maschine) von Gütersloh aus; das Team belegt schließlich den zweiten Platz von allen 2. und 4.ATAF Teams!
August 1968 Flameout-Landung einer Hunter T.7 der 2.Sqn. s. Crashliste
September 1968 Es kommt zu einer unbeabsichtigten Schussabgabe bei einer Hunter FR.10 in Hangar 7 der 2.Sqn. s. Crashliste
November 1968 Cat.4 durch AVPIN-Starterexplosion bei einer Lightning F.2A der 92.Sqn. s. Crashliste
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Februar/März 1969 Zwei Wessex der 18.Sqn. verlegen per Lufttransport zur Wahl des deutschen Bundespräsidenten nach RAF Gatow. Bei Bedarf können diese die britischen Truppen unterstützten. Die Wahl der Bundesversammlung wird von Flug-Störmanövern der Sowjetunion und der DDR überschattet, die gegen West-Berlin als Wahlort protestieren.
März 1969 Staffelaustausch der 4.Sqn. mit RF-84F der dänischen Esk 729
27.06.1969 Ab- und Auseinanderbau der als Gate Guard dienenden Spitfire LFIXc MK732 und Abgabe zur Restaurierung nach St. Athan, Abtransport mit unbekanntem Flugzeug via Brize Norton
06.10.1969 Landung des belgischen Königspaar, König Baudouin und Königin Fabiola, in einer DC-6 und anschließende Weiterreise
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05. bis 12.03.1970 Staffelaustausch mit 4.Sqn. und sechs niederländischen Starfightern der 311.Sqn
30.05.1970 Auflösung der 4.Sqn. mit Hunter FR.10
03.06.1970 Abgabe der letzten Hunter FR.10 der 4.Sqn. nach Dunsfold
11.06. bis 14.08.1970 Erneuerung der Asphaltdecke der Start- und Landebahn
August 1970 Rückkehr der 18.Sqn. mit 12 Wessex HC.2 aus RAF Acklington, vier weitere gehen nach Wildenrath zur Unterstützung der Harrier Force.
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04.01.1971 Group Captain M. H. Miller AFC wird der achtzehnte Station Commander
Januar 1971 Die 26.Sqn. des RAF Regiments verlegt mit Bofors Flugabwehrkanonen nach Gütersloh, ab 1974 wird die Einheit zu einer Field Squadron umgebildet und verlegt nach Zypern.
Jan bis Aug 1971 Aufgrund des durch eine deutsche Firma nicht ordnungsgemäß aufgebrachten Startbahnbelages und einer zusätzlichen Neigung zum Aquaplaning in der Mitte, wird eine größere Bahnreparatur notwendig. Es kommt zur Verlegung der fliegenden Staffeln nach Brüggen und Wildenrath.
28.01.1971 Absturz der XN772/N der 92.Sqn. bei Diepholz nach Kontrollverlust und Trudeln
26.02.1971 letzter Einsatz einer Hunter FR.10 der 2.Sqn.
02.03.1971 Abgabe der letzten sechs Hunter FR.10 der 2.Sqn. nach Dunsfold
31.03.1971 Auflösung der 2.Sqn. mit Hunter FR.10
05.04.1971 Besuch des britischen Premierministers Edward Heath
13.07.1971 Die 19.Sqn. fliegt mit 13 Lightning F.2A, zwei F.2 und einer T.4 die größte Formation einer einzelnen Lightning-Squadron, die es je gegeben hat.
16.09.1971 Kollision zweier Lightnings der 92.Sqn. über Gütersloh s. Crashliste
22.09.1971 Group Captain M.H. Miller fliegt die XN775/B der 92.Sqn., die dabei als erste die zweitausendste Flugstunde einer Gütersloher Lightning erreicht
23.09.1971 Bauchlandung einer Lightning F.2A der 92.Sqn. s. Crashliste
28.-29.10.1971 HRH The Duke of Edinburgh besucht Gütersloh
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01.01.1972 Pilot Mike Johnson der 92.Sqn. macht während der Battle Flight um vier Minuten nach Mitternacht einen Nachbrenner-Tiefflug über den "Mess Fancy Dress Ball"
25.04.1972 Air Vice Marshal Ruthven Wade, Deputy Commander-in-Chief RAF Germany, besucht die Basis.
09.05.1972 Ein Feuer in der "Airmans Mess" richtet erheblichen Schaden an; die Feuerwehr aus Gütersloh war angeblich nach 10 Minuten auf dem Platz
24.05.1972 Ankunft der HRH The Duke of Edinburgh mit Weiterflug
28.05.1972 Abflug des Dukes of Edinburgh zurück nach Großbritannien
28.05.1972 Air Chief Marshal Sir Denis Spotswood besucht Gütersloh, Weiterflug mit einem Scout AH.1 der 655.Sqn.
29.06.1972 Notlandung einer Lightning F.2A der 92.Sqn. nach Verlust des Cockpitdachs
Juli 1972 Die 92.Sqn. verlegt unter Exercise "Harvest Moon" nach Großbritannien.
28.07.1972 In sieben Stunden werden an einem Freitag unter "Operation Glass Cutter" 600 Mann und ca. 135.000 kg Fracht mit 24 Hercules und fünf Britannia nach Nord-Irland geflogen. Am nächsten Tag werden mit 42 Transportflugzeugen erneut Hunderte von Soldaten und ca. 200.000 kg nach Nord-Irland geflogen.
29.07.1972 Bei stark dunstigem Wetter mit stärkerer hoher Bewölkung findet ein "Guest Day" mit Open Day und Flugbetrieb auf der Basis statt. 8.000 geladene Besucher kommen.
29./30.07.1972 Am zweiten Tag der "Operation Glass Cutter" werden mit 42 Transportflugzeugen erneut Hunderte von Soldaten und ca. 200.000 kg nach Nord-Irland geflogen.
Sommer 1972 Die 92.Sqn. führt einen Staffelaustausch mit den F-104G der 323.Sqn. aus Leeuwarden durch.
November 1972 Durch einen heftigen Sturm mit einer Windstärke jenseits der 10 wird das Dach des Operations Wing HQ weggeweht. Einige draußen abgestellte Wessex der 18.Sqn. tragen Schäden an den Hauptrotoren davon.
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20.01.1973 Group Captain J. F. G. Howe AFC wird der neunzehnte Station Commander
25.01. und 26.01.1973 HRH The Prince of Wales nutzt Gütersloh als Ankunfts- und Abflugbasis, sowie zum Umsteigen in einen Wessex der Queen´s Flight, um nach Osnabrück zum "Royal Regiment of Wales" zu fliegen.
November 1973 Staffelaustausch der 92.Sqn. mit vier F-4E der 86.TFW, 526.TFS
Januar - Dezember 1973 In zwölf Monaten werden 4.230 Gastflugzeuge (Kampfflugzeuge, Transporter, Hubschrauber und Airliner) mit mehr als 186.000 Passagieren und 3,7 Millionen kg Fracht abgefertigt. Das entspricht fast 12 Besucher-Flugzeugen am Tag, inklusive den Wochenenden!
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1974 14 Flugzeugbunker HAS (Hardened aircraft shelter) werden gebaut; sie fassen zwei (?) Lightnings und später drei Harrier.
25.03.1974 Besuch von HRH Princess Anne
03.05.1974 Triebwerksbrand bei einer Lightning T.4 der 19.Sqn.

s. Crashliste

Mai 1974 Staffelaustausch der 19.Sqn. mit vier F-4D der 52.TFW
29.05.1974 Bruchlandung nach Bruch des linken Hauptfahrwerks bei einer Lightning F2A der 92.Sqn. s. Crashliste
25.06.1974 Landung von Prinz Bernhard der Niederlande in einer F.27 und Weiterflug in einer Alouette III.
06.08.1974 Mehrere Boeing 747 landen im Rahmen der Übung "Lion Heart".
September 1974 No.63.Sqn RAF Regiment kommt mit Rapier Luftabwehrraketen (SAM, surface to air missiles) nach Gütersloh
01.10.1974 Verlegung der 26.Sqn. RAF Regiment zurück nach England
05.12.1974 Group Captain Peter S. Collins AFC wird der zwanzigste Station Commander
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05.06.1975 Notlandung des Wessex HC2 "BC" neben der Bundesstraße 68 in Bielefeld-Quelle nach starken Vibrationen am Rotor.
18.06.1975 Air Marshal Nigel Maynard, Commander-in-Chief der RAF Germany und 2.ATAF, landet im hinteren Sitz eines Jaguar T.2 der 14.Sqn. in Gütersloh.
06.07.1975 Großflugtag mit über 300.000 Besuchern
05.09.1975 Cat. 5 nach Treibstofflecks bei einer Lightning F.2A der 92.Sqn. s. Crashliste
06. und 09.09.1975 Ankunft bzw. Abflug der HRH Princess Anne
04.-13.09.1975 Staffelaustausch der 92.Sqn. mit vier Starfightern der dänischen Esk 723
15.-24.09.1975 Staffelaustausch der 19.Sqn. mit vier Starfightern der norwegischen 331.Skv.
18.09.1975 Ein Hubschrauber-Treffen bei der 18.Sqn. zum 60ten Jubiläum der Einheit findet statt.
29.09.1975 Triebwerksbrand mit Cat. 5 beim Probelauf einer Lightning F.2A der 92.Sqn. s. Crashliste
06.11.1975 Besuch von HRH The Duke of Edinburgh
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04.08.1976 Notlandung nach Explosion bei einer Lightning F.2A der 19.Sqn. s. Crashliste
12.09.1976 Letzter RAF-Flug einer Belfast C.1 der 53.Sqn., Flug 3598 geht von Brize Norton nach Gütersloh und zurück.
25.10.1976 Landung des belgischen Königspaar, König Baudouin und Königin Fabiola, in der Falcon 20E CM01 mit anschließender Weiterreise.
08.12.1976 Group Captain D. B. Leech OBE wird der einundzwanzigste Station Commander
31.12.1976 Auflösung der 19.Sqn. mit Lightning F.2A
31.12.1976 Unter dem Kommando von Wing Commander Ed Durham fliegt die 92.Sqn. mit 11 Lightning F.2A und einer T.4 (plus ein T.4 Photoship) eine 12er Formation als Abschied für die 19.Sqn.
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04.01.1977 Ankunft der 4.Sqn. mit Harrier GR.3 aus Wildenrath
24.02.1977 Absturz einer Lightning T.4 der 92.Sqn. s. Crashliste
30.03.1977 Zur Auflösung der 92.Sqn. als Lightning-Einheit fliegen 12 F.2A in Formation über die RAF-Stations Rheindahlen, Brüggen, Laarbruch und Wildenrath.
31.03.1977 Auflösung der 92.Sqn. mit Lightning F.2A
06.04.1977 Ankunft der 3.Sqn. mit Harrier GR.3 aus Wildenrath
07.07.1977 Stippvisite von Königin Elizabeth II und dem Duke of Edinburgh, die anlässlich des 25. Thronjubiläums die britischen Truppen in Sennelager besucht Queen Elisabeth II besucht Gütersloh zum zweiten Mal
02. bis 09.09.1977 Die 3.Sqn. mit ihren Harrier GR.3 ist Organisator des Manövers "Hack Fist" im Großraum Paderborn. Artikel in der Flug Revue von 1977
04. bis 12.10.1977 Staffelaustausch der 4.Sqn. mit sechs F-5A/B der norwegischen 336.Skv. aus Rygge
03. bis 10.11.1977 Staffelaustausch der 3.Sqn. mit vier Mirage IIIR der französischen ER 2/33 aus Strasbourg/Entzheim
25.11.1977 Group Captain G. E. Ord OBE wird der zweiundzwanzigste Station Commander
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1978 Anschluß der RAF-Station an die NATO-Pipeline (genauer: „Mineralölproduktenfernleitung Münster-Hessisch-Oldendorf mit Zweigleitung Gütersloh“)
ab 01.04.1978 bis November 1979 Startbahnreparatur mit einer Verstärkung für Großraumflugzeuge am Westende, Verbreiterung der Taxiways, größere Abstellflächen und Bau des Air Movements Terminals, in welchem in manchen Jahren bis zu 150.000 Passagiere abgefertigt werden.
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12.06.1979 Absturz eines Harrier GR.3 der 3.Sqn.in Niehorst s. Crashliste
Oktober 1979 Staffelaustausch der 3.Sqn. mit sechs (T)F-100D/F der dänischen Esk 727
November 1979 Staffelaustausch der 4.Sqn. mit sechs niederländischen Starfightern der 323.Sqn.
November 1979 Das neue Abfertigungsgebäude für Passagierflüge nimmt den Betrieb auf.
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08.03.1980 Group Captain M. J. D. Stear MA wird der dreiundzwanzigste Station Commander
April 1980 Die Pläne der Stadt Gütersloh für eine Mitnutzung der Basis als Regionalflughafen entstehen, eine Verlängerung der Start- und Landebahn nach Westen über die Ems wird geprüft, die Briten geben keine Zustimmung.
07.05.1980 Landung des deutschen Bundesaußenministers Hans-Dietrich Genscher
08.09.1980 Es findet eine große Eröffnungszeremonie im Rahmen des Herbstmanövers "Autum Forge ´80" statt. Mehrere Politiker, Generäle und hohe Offiziere fliegen mit ihren Flugzeugen und Hubschraubern ein, darunter Bundesverteidigungsminister Hans Apel und General Bernhard William Rogers, SACEUR.
14.10.1980 Absturz eines Harrier GR.3 der 3.Sqn. s. Crashliste
14.10.1980 Ankunft der 230.Sqn. mit Puma HC.1 aus Odiham, Unterbringung in Hangar 6 und 7.
24.10.1980 Staffelaustausch der 3.Sqn. mit vier F-104G der italienischen 6.Stormo, 154.Gruppo (bis 3.November)
20.11.1980 Auflösung der 18.Sqn. mit Wessex HC.2
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08. bis 15.04.1981 Staffelaustausch der 230.Sqn. mit zwei Bell UH-1D des Ahlhorner HTG 64.
14.04.1981 Absturz eines Jaguar GR.1 der 31.Sqn. sechs Kilometer von der Basis entfernt s. Crashliste
25.06.-03.07.1981 Staffelaustausch der 3.Sqn. mit sechs F-5A/B der norwegischen 338.Skv.
19. bis 20.11.1981 Mini-Tigermeet bei der 230.Sqn. mit 20 Teilnehmern
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1982 Bau des 120 Meter langen, 56 Meter breiten und 20 Meter hohen Hangar 1 für die Unterbringung von bis zu zehn Chinook.
11.02.1982 Crash eines Harrier GR.3 der 4.Sqn. s. Crashliste
17.03.1982 Group Captain R. E. Johns MVO OBE wird der vierundzwanzigste Station Commander
Mai 1982 Durchführung eines geheim gehaltenen(!) Luftkampftrainings mit vier belgischen Mirage 5BA des 3.Wing in Bierset bei der 4.Sqn. - in Vorbereitung auf den Falklandkrieg.
07.05.1982 Die No.63.Sqn. des RAF Regiment (Rapier) erhält den Befehl, in 48 Std. abmarschbereit zu sein und wird am 9. Mai von Zeebrügge nach Dover verschifft.
31.05.1982 No.63.Sqn. RAF Regiment kommt vor San Carlos auf den Falklands an, verteilt auf vier Schiffe: Queen Elizabeth 2, Atlantic Causeway, Canberra und Norland.
29.06.1982 Der Commanding Officer der 4.Sqn., Wing Commander Keith Graham Holland AFC, kommt bei einem Startunfall mit dem Harrer T.4 XW272/Z auf der Bergen-Hohne Range ums Leben.
26. bis 31.08.1982 NATO Tiger Meet bei der 230.Sqn.
Oktober/November 1982 Staffelaustausch der 3.Sqn. mit vier dänischen Draken der Esk 725
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03.05.1983 Ankunft der ersten fünf Chinook HC.1 der 18.Sqn. auf der Basis (lediglich die A Flight).
30.05.1983 Verlust des Cockpitdachs eines Harrier GR.3 in 4000 Meter Höhe und Einschlag der Trümmer an der Kölkebecker Straße in Harsewinkel.
06.08.1983 Offizielle Verlegung der 18.Sqn. nach Gütersloh
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September 1984 Während "Exercise „Full Flow"“ werden 35.000 britische Soldaten nach Deutschland verlegt, Gütersloh trägt die Hauptlast; am 17.9. landen innerhalb von 14 Stunden drei Hercules, vier VC-10 und neun Tristar der RAF sowie vier B.747, vier Tristar, drei A300 und zwei B.737 auf der Basis Foto
24.11.1984 Group Captain Frank W. Mitchell wird der fünfundzwanzigste Station Commander
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18.02.1985 Kollision zwischen einer F-104G (26+70) des MFG 2 und Harrier T.4 XW933/AQ der 3.Sqn. bei Bad Rothenfelde. Instructor Squadron Leader Albert Bruce Cogram kommt ums Leben, Flying Officer K.B. McCann rettet sich mit dem Schleudersitz. Die Maschinen stürzen im Raum Hesselteich/Versmold ab.
20.03.1985 Bundespräsident Richard von Weizsäcker landet auf dem Flughafen, um den britischen Streitkräften einen Antrittsbesuch abzustatten.
18.06.-26.06.85 Staffelaustausch der 18.Sqn. mit zwei spanischen CH-47C des BAHELTRA
11.07.1985 Königin Elizabeth II von England landet auf dem Flughafen, um den britischen Truppen in Sennelager einen Besuch abzustatten, Rückflug am 12.07.85. Es ist ihr dritter Besuch in Gütersloh.
September 1985 Harrier der 3. und 4.Sqn. fliegen während "„Cold Fire ´85"“ von der Autobahn A33 bei Stukenbrock aus. Fotos
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18.02.1986 Der neu ernannte britische Verteidigungsminister George Younger stattet dem RAF Flughafen Gütersloh seinen Antrittsbesuch ab.
23.06.-26.06.86 Staffelaustausch der 230.Sqn. mit drei französischen SA.330B der 2eRHC aus Friedrichshafen-Löwenthal
28.06.1986 Flight Lieutenant Brian Desmond Weatherly der 4.Sqn., der RAF Germany Harrier Display Pilot 1986, kommt während einer Flugvorführung im belgischen Chievres ums Leben, als er über seinen Harrier GR.3 XW769/A die Kontrolle verliert.
12.12.1986 Group Captain Anthony J. M. (Tony) McKeon OBE AFC wird der sechsundzwanzigste Station Commander
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15.05.1987 Die 3.Sqn. fliegt anlässlich ihres 75ten Bestehens eine Nine-Ship-Formation mit ZD669/A, XZ967/B, XV804/D, XV752/G, XZ130/H, XW917/L, XZ136/O XV790/P und XZ970/R und T.4A ZB603/Z als Fotoship
12./13.06.1987 Families Day zum 50ten Bestehen des Flugplatzes
01. bis 22.09.1987 Verlegung von fünf RC-12D, drei RV-1D Mohawk und fünf OV-1D Mohawk der 1.MIB der US Army aus Wiesbaden im Rahmen des großen Herbstmanövers.
27.10.1987 Verlust einer AIM-9 Sidewinder eines Harrier GR.3 und Einschlag in ein Waldstück an der Pixeler Straße/Udenbrink.
02.11.1987 Bei einer Kollision zweier Harrier GR.3 (XZ136/O und XV790/P) der 3.Sqn. über der Otterburn Range kommen Flight Lieutenant David Robin Sunderland (3.Sqn.) und Austauschpilot Lieutenant John Carver (US Navy) ums Leben.
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30.04./01.05.1988 Aufstellung eines Harrier GR.3 (XW917/AL) als Gate Guard am Haupttor
06.05.1988 Drei Besatzungsmitglieder der 18.Sqn., Flying Officer James Stewart Mc Menemy, Flying Officer Philip Anthony Brewer und Sergeant Glyn Jones, kommen ums Leben, als ein Rotor des Chinooks ZA672/BH während der ILA´88 in Hannover-Langenhagen beim Parkvorgang eine Fluggastbrücke berührt. Der Hubschrauber bäumt sich auf und geht in Flammen auf.
20.05.1988 Absturz eines Harrier GR.3 der 3.Sqn. s. Crashliste
18.08.1988 Absturz eines Harrier GR.3 der 3.Sqn. s. Crashliste
Sept./Okt. 1988 Staffelaustausch der 4.Sqn. mit (T)AV-8A der Esc 008 der spanischen Marine (Armada)
Oktober 1988 Staffelaustausch der 3.Sqn. mit belgischen F-16A/B der 10.Wing
07.12.1988 Ankunft eines Harrier GR.5 (ZD376) für die Ausbildung von Bodenpersonal der 3.Sqn.
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11.01.1989 Größter Massenstart der Harrier-Force um 15.15 Uhr mit jeweils zehn Maschinen der 3. und 4.Sqn.
16.03.1989 Group Captain Ian M. Stewart wird der siebenundzwanzigste Station Commander
17.03.1989 Auslieferung des ersten Harrier GR.5 (ZD401/AA) an die 3.Sqn.
31.03.1989 4.Sqn. verliert die taktische Aufklärungsaufgabe (Auflösung des RIC)
23.05.1989 Notlandung eines Harrier GR.3 der 3.Sqn. (XZ990/A) mit Vogelschlag in Paderborn-Lippstadt.
20.06.1989 Absturz eines Harrier T.4 der 4.Sqn. s. Crashliste
25.07. bis 14.08.89 Grounding der Chinook-Flotte der 18Sqn nach zwei Unfällen mit RAF Chinook in UK und auf den Falkland-Inseln wegen Problemen am hinteren Getriebe
August 1989 Es findet eine simulierte Absturzübung eines Passagierflugzeugs auf der Startbahn statt, die Basis war daher einen Tag geschlossen.
29.11.1989 Aufstellung der Gütersloh Station Flight mit Harrier T.4
29.11.1989 Letzter Flug eines Harrier GR.3 zusammen mit acht Harrier GR.5 der No.3.Sqn. um 3.33 pm mit 333 Knoten Geschwindigkeit über RAF Gütersloh
07.12.1989 Anlässlich eines DACT zwischen der 4.Sqn und kanadischen CF-18 kommt es zur Bildung einer großen Formation mit sieben Harrier GR.3 und sechs Hornet bei der Rückkehr vom Einsatz.
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09. bis 30.03.1990 Verlegung der 4.Sqn. nach Schottland zum Tiefflugtraining
14. bis 18.05.1990 Die letzte Luftwaffenübung der drei Westalliierten nach den "Berling Corridor Contingency Plans" findet statt.
Juli 1990 Teilnahme der 230.Sqn. mit zwei Puma an den "International Helicopter Championschips" in Middle Wallop - die Teilnehmer belegen die ersten Plätze in "Best Air Navigation" und "Best Photo-recognition" und landen insgesamt auf dem 2. Platz!
12.09.1990 Auslieferung des ersten Harrier GR.7 (ZG473/CA) an die 4.Sqn.
14.-16.09.1990 Teilnahme der 3.Sqn. mit sieben Harrier GR.5 am großen Flypast über London zum 45ten Jahrestag des Kriegsendes, Rückkehr an einem Sonntag!
Oktober 1990 Verlegung der 230.Sqn in die Golfregion
November 1990 Verlegung der 18.Sqn in den Golf
13.11.1990 Das House of Commons gibt bekannt, RAF Gütersloh im Jahr 1993 schließen zu wollen.
07.12.1990 Letzter Einsatz eines Harrier GR.3 der 4.Sqn.
20.12.1990 Landung einer russischen An-124, sie startet mit einer 32 Tonnen Verladeplattform in die Golf-Region.
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Januar 1991 Stationierung von vier zivilen Il.76 im Rahmen des Golfkriegs
April 1991 Group Captain Gavin McKay wird der achtundzwanzigste (und letzte) Station Commander
29.05.1991 Absturz eines Harrier GR.7 (ZG473/CA) der 4.Sqn s. Crashliste
30.05. bis Mitte Juli 1991 Grounding der Harrier GR.5/7-Flotte nach dem Absturz der ZG473
10.06.1991 Besuch des Prince und der Princess of Wales, Charles und Diana
24.06.1991 Während des Rückflugs aus England stürzt Puma HC.1 XW215/R der 230.Sqn. in den English Channel und sinkt ca. 45 km vor Margate, nur 15 Minuten nach dem Start von RAF Manston. Als Ursache wird ein Schaden im Heckrotorgetriebe festgestellt, vermutlich ausgelöst durch feinen Wüsten-Sand, der aus den Golfeinsätzen herrührt. Die Crew wurde gerettet.
11.07.1991 Notlandung eines Chinook HC.1 der 18.Sqn. bei Steinhagen
Sommer 1991 Erstmaliger Besuch der 11.SLP der tschechoslowakischen Luftwaffe in Zatec durch die 3.Sqn.!
28.08.1991 Die Royal Air Force gibt bekannt, dass sie sich im Frühjahr 1993 vom Flughafen Gütersloh zurückziehen wird
10. bis 20.09.1991 Großmanöver "Certain Shield" mit Hubschraubern und der größten Ansammlung von Helis, die es jemals in Gütersloh gab! (77 Teilnehmer: 32 CH-53G, 22 UH-1D, 5 Puma der 230.Sqn., 6 Chinook der 18.Sqn., 4 Puma der 33.Sqn., 4 Puma der 240.OCU, 4 Chinook der 240.OCU)
30.09.1991 Bruchlandung eines Harrier GR.5 der 3.Sqn. in der Ems s. Crashliste
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April 1992 Auflösung der Gütersloh Station Flight mit Harrier T.4
10.04.1992 Die NATO bestätigt aus Brüssel, dass der Flugplatz auch nach Abzug der RAF aus strategischen Gründen als Reserveflughafen vorgehalten wird.
30.04.1992 Verlegung der 230.Sqn. nach Belfast/Aldergrove und Übernahme von vier ihrer Pumas als B Flight der 18.Sqn.
23.06.1992 Letzter Besuch einer französischen Mirage III (nach 32 Jahren!), mit den Seriennummern 611/3-XS und 577/3-XT (EC 3/3)
24.06.1992 Die RAF veranstaltet eine Auflösungsparade für die 63.Sqn. des RAF Regiments (Rapier), die aus Gütersloh abziehen und später aufgelöst werden.
03.07.1992 Überflug einer Neuner-Formation Tornado GR.1 der 20.Sqn. aus RAF Laarbruch in Vorbereitung auf die Auflösung der Staffel am 01.09.2012.
04.09.1992 Letzter Besuch des Aerobatic Teams "Red Arrows" (nach 27 Jahren!), auf dem Weg zur Bratislava Air Show.
14. bis 30.09.1992 Verlegung von vier Harrier GR.7 der 3.Sqn. zusammen mit sechs Tornado F.3 der 23.Sqn. nach Kuantan/Malaysia zum Manöver "Integrated Air Defence System ´92"
06.11.1992 Letzter Besuch einer norwegischen F-16 (nach ca. 22 Jahren!), mit den Seriennummern 282 und 304 (332.Skvadron).
12.11.1992 Letzter Besuch einer amerikanischen F-15 (nach ca. 22 Jahren!), mit den Seriennummern 77-097 und 77-099 (32.FG)
16.11.1992 Verlegung der 3.Sqn. mit Harrier GR.7 nach Laarbruch
27.11.1992 Verlegung der 4.Sqn. mit den GR.7 ZG858/CB, ZG508/CG, ZG509/CH, ZG512/CI, ZG856/CJ, ZG530/CL, ZG862/CO, ZG531/- und ZG532/- plus ZG506/CM (einzeln) nach Laarbruch
10.12.1992 Letzter Besuch einer britischen Tristar (nach ca. 9 Jahren!), mit der Seriennummer ZD952 (216.Sqn.)
16.12.1992 Letzter Besuch einer dänischen F-16 (nach ca. 8 Jahren!), mit der Seriennummer ET-205
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17.02.1993 Letzter Besuch einer norwegischen F-5A und B (nach 25 Jahren!), mit den Seriennummern 128 und 241 (336Skv).
17.02.1993 Letzter Besuch einer belgischen Magister (nach 33 Jahren!), mit der Seriennummer MT13
05.03.1993 Abbau des Harrier GR.3 XW917 am Haupteingang und Transport nach RAF Laarbruch
10.03.1993 Letzter Besuch einer belgischen F-16 (nach ca. 13 Jahren!), mit der Seriennummer FB05 (10Wing)
15.03.1993 Letzter Besuch einer belgischen Mirage 5 (nach 23 Jahren!), mit der Seriennummer BD09 (3Wing, 42Smd)
18.03.1993 Verlegung der 18.Sqn. mit den Chinook ZA670/BG, ZD982/BI und ZA711/BT und den Puma HC.1 XW218/BW, XW222/BX, XW226/BY und XW236/BZ nach Laarbruch
24.03.1993 Letzter Besuch einer VC-10 (nach 26 Jahren!), mit der Seriennummer XV106 (10.Sqn.)
30.03.1993 Abschiedsparade mit Sir Andrew Wilson; großer Empfang im Offizierskasino; Überflug von zwei Canberra, zwei Harrier und einer Hawk.
31.03.1993 Schließung des Flugplatzes als RAF-Basis, Ende des Flugbetriebes der RAF Gütersloh um 21 Uhr: letzter Start einer Boeing 767-300 der Britannia Airways.
31.03.1993 Letzter Besuch einer dänischen Draken (nach 23 Jahren!), mit der Serienummer AT-152 (Esk 729)
31.03.1993 Letzter Besuch einer niederländischen F-16 (nach 13 Jahren!), mit der Seriennummer J-885 (311Sqn)
30.06.1993 Übernahme des Flughafens durch die Royal Army, die Flagge der Royal Air Force am Haupttor wird eingeholt.
Juni 1993 Verlegung des 1.Rgt. (651./652./661.Sqn.) aus Hildesheim mit 36 Lynx AH.7 und Gazelle AH.1
01.07.1993 Umbenennung der Basis in „Princess Royal Barracks“
22.07.1993 Erneute Aufnahme des Geschäftsflugverkehrs nach Abzug der RAF, als erste Maschine landete die Falcon 50 D-BOOK der Bertelsmann AG
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22.04.1994 Prinzessin Anne von England stattet den "Princess Royal Barracks" als Namensgeberin ihren ersten Besuch ab.
Mitte 1994 Gütersloh erhält das neue ICAO-Kennzeichen ETUO (vormals EDUO), da nach dem Abzug der restlichen russischen Luftwaffeneinheiten eine Neuordnung notwendig wird.
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26.04.1996 Der NRW-Verkehrsminister Wolfgang Clement erteilt die Genehmigung für den Geschäftsflugverkehr mit bis zu 3.500 Starts und Landungen pro Jahr
19.12.1996 600 britische Soldatinnen und Soldaten erhalten auf dem Flugplatz den Orden "In Service of Peace and Freedom" für ihren Einsatz in Bosnien
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19.01.1999 Prinzessin Anne besucht die britischen Soldaten und deren Familien. Sie ist Ehrenoberst des hier stationierten Royal Logistic Corps.
Dezember 1999 Abgabe sämtlicher Gazelle AH.1 des 1.Rgt. an Einheiten in England
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31.03.2000 Herauslösung der 651.Sqn. aus dem 1.Regiment und Verlegung nach Dishforth/England
19.05.2000 Der Rat der Stadt Gütersloh beschließt den erneuten Beitritt zur Flughafen GmbH.
Mitte 2000 Reduzierung der Staffelstärke auf lediglich jeweils vier Lynx AH.7
26.09.2000 Die British Forces Germany halten an ihrer Entscheidung fest, den Platz zur Außenlandestelle für Hubschrauber herabzustufen.
07.12.2000 Das Land NRW nimmt den Flughafen Gütersloh in sein Luftverkehrskonzept auf.
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21.08.2001 Letzter Überflug von vier RAF Germany Tornado GR.4 der 31.Sqn. und einer Hawk T.1 der 100.Sqn. nach dem vollständigen Rückzug der RAF aus Deutschland.
03.09.2001 Wegfall der Begrenzung des Start- und Landegewichts auf 20 Tonnen
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2002 Beendigung der Panzerabwehr-Rolle des 1.Regiments, Abgabe der TOW-Raketen
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31.10.2003 Der zivile Flugbetrieb der Flughafen Gütersloh GmbH wird auf Betreiben der British Army endgültig eingestellt.
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02.04.2004 Ankunft der ersten Lynx AH.9 ZG887 für das 1.Regiment
09.09.2004 Absturz des Lynx AH.9 ZE382 bei Brno/Tschechien, die sechsköpfige Besatzung kommt ums Leben
18. bis 21.10.2004 "Exercise Bison" findet in Gütersloh unter Teilnahme von vier KLu/298.Sqn. Chinook, acht THRgt10 UH-1D und zwei MTHRgt15 CH-53G statt
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März 2009 Verkürzung der nutzbaren Länge der Startbahn auf 2000 Fuß, Schließung des Taxiways zur 09, Abbau der alten Anflugbefeuerung an beiden Seiten, Installation einer neuen Anflug- und Bahnbefeuerung incl. PAPI´s auf der 09.
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09.07.2012 Verlegung von fünf Lynx AH.7 der 661.Sqn. zu den Olympic Games 2012 in London, der Einsatz erfolgt von der HMS Ocean.
17.08.2012 Rückkehr der 661.Sqn. aus London nach Gütersloh
29.11.2012 Mit der ZG888 und ZG920 kommen die ersten beiden Lynx AH.9A zum 1Regiment, zwei weitere folgen am 6. Dezember (ZG887 und ZG916).
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Frühjahr 2013 Die Entscheidung zur Schließung des Hubschrauberstandortes des AAC zum 30.09.2013 wird bekannt gegeben.
26.06.2013 Der vierzehnte und letzte "Children Day" für behinderte und nichtbehinderte Kinder der umliegenden Schulen findet mit einer nie dagewesenen Zahl von 12 besuchenden Hubschraubern in zehn verschiedenen Typen statt.
04.10.2013 Das 1.Regiment AAC verlegt mit den letzten drei Lynx nach Großbritannien, ein Lynx kommt defekt zurück (XZ609).
08.10.2013 Das letzte britische Militär-Luftfahrzeug, Lynx AH.7 XZ609 des 1.Regiments, verlässt deutschen und Gütersloher Boden - eine Ära endet nach 78 Jahren.
31.10.2013 Auflösung der Kontrollzone (CTR), die rund um den Flugplatz besteht und Schließung des Towers. Damit verlassen alle Air Traffic Controller und somit die letzten RAF-Soldaten die Basis.
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16.09.2014 Abriss der alten Stahlbrücke zum Crashgate 2 nach 64 Jahren, die Heimat der Spotting Group für viele Jahrzehnte.
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November 2016 Übergabe der "Princess Royal Barracks" an die BIMA nach der vollständigen Räumung durch die British Army

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