From Die Geschichte des Flugplatz Gütersloh

Squadrons: No4SquadronGR3

No IV(AC) Squadron

Harrier GR3

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Staffelabzeichen No 4Sqn

© Erich Westersötebier 4Sqn - Staffelabzeichen Gütersloh (1977) Das Staffelwappen der No4Squadron, so wie es anfangs an den GR1A und GR3 getragen wurde.

© Pete Webber XV278 Hawker P.1127 , Gütersloh (11.10.1985) In diesem Kleid ist der dritte Development Batch Harrier, noch als P.1127 bezeichnet, nie geflogen. Trotzdem steht die Maschine heute in den Farben der Fighting Four im Luftwaffenmuseum in Berlin-Gatow - allerdings in deutlich schlechterer Kondition.

XV738
XV738/B Harrier GR3 4Sqn

© Markus Jakobsmeier XV738/B Harrier GR3 4Sqn, Gütersloh (1983) Nach über fünf Jahren als "B" und "AB" bei der 3Sqn ging der XV738 nach einer größeren Wartungsperiode und dem Erhalt des grauen Anstrichs ab dem 29. Februar 1984 als "B" zur 4Sqn. Dort flog der älteste Harrier GR3 der RAF bis Oktober 1989.

© Thomas Westhoff-Düppmann XV738/- Harrier GR3 4Sqn, Gütersloh (29.02.1984) Auf einem der ersten Flüge von Gütersloh wurde der graue XV738 in seinem GR5-Testanstrich noch ohne Code und Staffelabzeichen aufgenommen. Diese Aufnahme ist wohl eine der wenigen, die den GR3 zu dieser Zeit zeigen, fotografiert am letzten Tag eines Schaltjahres-Februar!

© E. Westersoetebier XV738/B Harrier GR3 4Sqn, Gütersloh (Mai 1984) Der älsteste noch fliegende Harrier GR3 war die XV738. Diese Maschine war praktisch die gesamten 80er Jahre bei der 4Sqn zu finden. Ihr wurde auch die Ehre zuteil, den grauen Erprobungsanstrich für die GR5/7-Flotte, zu testen.

© Thomas Westhoff-Düppmann XV738/B Harrier GR3 4Sqn, Gütersloh (16.05.1984) Als einziger Harrier GR3 bekam der XV738 die Erprobungstarnung der neuen Harrier GR5 Flotte. Die RAF entschied sich schließlich für den grünen Anstrich, für den der XV809/AF der 3Sqn als Testobjekt diente. Die noch bei der Ankunft Ende Februar grauen 454 Liter Tanks wurde bereits durch getarnte ersetzt.

© Meinolf Kraßort XV738/B Harrier GR3 4Sqn Gütersloh (Oktober 1984) Der Erprobungsträger für den neuen Anstrich des Harrier GR5 flog bei der 4Sqn in Gütersloh. Man wählte aber die olivgrüne Variante, nur, um viele Jahre später doch zum Grau zurück zu kehren!

© H.P. Merschbrock XV738/(B) Harrier GR3 4Sqn Gütersloh (03.10.1987) Ohne einen "störenden" Code am Leitwerk sieht man die XV738 hier im Bereich der 4Sqn. Die XV738 fungierte parktisch als Jubiläumsmaschine zum 75ten Bestehen der Einheit.

© Pete Webber XV738/(B) Harrier GR3 4Sqn, Gütersloh (1988) Abgestellt standen die Harrier immer mir abgedeckten Lufteinläufen. FOD-Bekämpfung in den Shelter-Bereichen war besonders für die triebwerksschadenanfälligen Harrier ein Muss.

© Wilfried Zetsche XV738/B Harrier GR3 4Sqn, Gütersloh (Oktober 1988) Die persönliche Maschine von Flight Lieutenant Stevensen war im Jahr 1988 der älteste Harrier der RAF - der XV738. Ursprünglich wurde dieser GR3 als GR1 gebaut, der dann ab 1972 zum GR1A und später zum GR3 modifiziert wurde.

© Ian Black XV738/- Harrier GR3 4Sqn, Gütersloh (ca. 1989) Diese sagenhaft seltene Aufnahme entstand in einer Zeit, als die Harrier von ihren Doppelcodes auf Einzelcodes wechselten. Als Fotograf zeichnet sich kein geringerer als der frühere Lightning-, Phantom- und Tornado F3 Pilot und Buchautor Ian Black verantwortlich!

© Ian Black XV738/- plus einen unid. Harrier GR3 4Sqn, Gütersloh (ca. 1988) Die Harrier der 4Sqn flogen einzeln oder zu zweit wenn es auf Aufklärungsmissionen ging. Bei Angriffseinsätzen waren die Maschinen immer wenigstens zu viert oder zu sechst oder gar mit acht GR3 und/oder T4 unterwegs.

© Christian Hölscher XV738/(B) Harrier GR3 4 Sqn Gütersloh (ca. 1988) Aus weiter Entfernung sahen die Abstellflächen vor den Sheltern immer recht klein aus. Tatsächlich konnten aber alle in einem HAS untergebrachten drei Harrier GR3 und T4 zusammen davor stehen. Bei einem Engpass konnte man sogar zwei weitere Harrier davor unterbringen, ein sicheres Rein- und Raus-Rollen war dann aber nicht immer möglich.

XV740

© Thomas Westhoff-Düppmann XV740/CA Harrier GR3 4Sqn Gütersloh (13.01.1982) Bis zum Jahr 1984 flog der XV740 als "CA" und "A" bei der 4Sqn. Etwa im gleichen Zeitraum war für die 3Sqn die XV741 als nächster GR3 der Serie und mit dem Code "AA" im Einsatz.

© Thomas Westhoff-Düppmann XV740/A Harrier GR3 4Sqn Gütersloh (12.08.1982) An dem Tage flogen die beiden Harrier-Einheiten nicht weniger als 45 Einsätze. Die GR3 "A" und "P" der 4Sqn wurden dabei mit ihren ACMI-Pods zu Luftkampfeinsätzen aus dem Shelter-Bereich der 3Sqn eingesetzt, "AV", "AC" und "AA" der 3Sqn operierten von der 4Sqn aus. Nach dieser "Probewoche" flogen beide Staffeln ab 16. August gegen Bitburger F-15 und F-4E aus Spangdahlem DACT-Einsätze.

© Thomas Westhoff-Düppmann XV740/A Harrier GR3 4Sqn Gütersloh (16.08.1982) Der nach der Seriennummer drittgebaute Harrier GR3 landet hier als „Alpha“ auf der Heimatbasis. Das Flugzeug wurde im Jahr 1984 durch die XW769 ersetzt. Anhand der kleinen Antenne und der Ausbuchtung an der Nase erkennt man, dass dieser Harrier die Phase-6-Modifizierung hat.

© W.Zetsche XV740/A Harrier GR3 4Sqn Gütersloh (Oktober 1983) Die Maschine des Commanding Officers Wg Cdr A J M Mc Keon der 4Sqn kommt hier während einer Übung ohne die 454 Liter Zusatztanks aus dem "Feld" zurück. Der Buchstabe "A" des Einzelcodes ist hier scheinbar etwas zu weit hinten angebracht worden.

XV747

© Simon Wallwork XV747/CG Harrier GR3 4Sqn Gütersloh (Sommer 1980) Im März 1976 erfolgte die Umrüstung vom Harrier GR1 auf den GR3, neben dem LRMTS, welcher zur Umgestaltung der Nase führte, wurden an der Leitwerksvorderkante und im Heckkonus ein Radarwarnempfänger eingebaut. Die roten Doppelcodes wurde lediglich ab Sommer 1980 bis Ende 1981 getragen.

© M. Jakobsmeier XV747/G Harrier GR3 4Sqn, Gütersloh (1984) Für Überlandflüge oder Überführungsflüge nach Deci flogen die Harrier in dieser typischen Konfiguration mit zwei 1.500 Liter Zusatztanks und dem Luftbetankungsstutzen.

XV752

© Wilfried Zetsche XV752/S Harrier GR3 4Sqn (Mai 1990) Ehemals als „AG“ bei der 3Sqn im Einsatz erhielt die 4Sqn diesen nach der Umrüstung der 3Sqn auf den GR5. Als „Sierra“ verbrachte die XV752 die letzten Monate im Dienst bei der Royal Air Force. Unter dem Rumpf trägt die Maschine einen Übungsbombenbehälter.

© S. Köth XV752/S Harrier GR3 4Sqn, Gütersloh (1990) Von 1985 bis 89 war die XV752 der ersten Serie bei der 3Sqn als „Alpha Golf“ im Einsatz, am 21.11.89 ging die Maschine für nicht ganz ein Jahr zur 4Sqn und bekam den Code „S“ zugewiesen. Anfang Oktober 1990 verließ die Maschine als letzter Harrier GR3 mit einer XV…… Seriennummer RAF Gütersloh.

XV758

© H. Feldmann XV758/R Harrier GR3 4Sqn, Gütersloh (11.01.1991) Ein typischer Anflug eines Harrier GR3 der 4Sqn bei Ostwind. Meistens waren die Seriennummern der Harrier durch die Abgase aus den Düsen stark verschmutzt. Diese Maschine ist dagegen ziemlich sauber.

XV760

© Marcus Herbote XV760/C Harrier GR3 4Sqn Gütersloh (1986) Als Ersatz für die XV782 kam die XV760 am 28. Januar 1985 zur 4Sqn und erhielt den Code „C“. Bis November 1987 flog die Maschine dort in der taktischen Aufklärungs- und Angriffsrolle.

XV761

© Erich Westersötebier XV761/B Harrier GR3 4Sqn Gütersloh (Februar 1977) Mit der üblichen Last an Zusatztanks für Überführungsflüge, wie z.B. nach Deci, wurde die "Bravo" der 4Sqn aufgenommen. Die zwei 1.500 Liter Tanks vergrößerten die Reichweite ganz erheblich. Die XV761 stürzte am 24.10.1980 nach einem Vogelschlag 19 Meilen nördlich von Bitburg ab.

XV782

© Jeff Bell XV782/C Harrier GR3 4Sqn Gütersloh (Juli 1980) Der Harrier GR3 konnte im Sturzflug eine Geschwindigkeit von Mach 1,3 erreichen. Wenigstens einmal in den frühen achtziger Jahren konnte man im Luftraum über Clarholz dieses seltene Schauspiel sehen. Der folgende Überschallknall gehörte in den achtziger Jahren noch fast zum täglichen Ereignis - für den "mudmoving" Harrier war das eher unüblich.

© Thomas Westhoff-Düppmann XV782/CC Harrier GR3 4Sqn Gütersloh (04.09.1981) In den achtziger Jahren waren bei den beiden Gütersloher Staffeln noch vermehrt Harrier GR3 der XV- und XW-Serie im Bestand. Später wurden diese durch die XZ-Serie ersetzt.

© Thomas Westhoff-Düppmann XV782/CC Harrier GR3 4Sqn Gütersloh (17.12.1981) Während der taktischen Aufklärungs-Missionen wurde immer ein Recce-Pod unter dem Rumpf getragen, die beiden Kanonenbehälter und zwei 454 Liter Zusatztanks gehörten ebenfalls zum Standard.

© Wilfried Zetsche XV782/C Harrier GR3 4Sqn Gütersloh (April 1982) Ein Teilnehmer des größeren Luftkampftrainings im Jahr war die XV782, sie rollt hier fast ohne Außenlasten in den Staffelbereich der 4Sqn zurück. Die als Gegner fungierenden Phantom FGR2 der 19Sqn trugen ebenfalls keine Außenlasten, außer freilich die obligatorischen ACMI-Pods.

© Thomas Westhoff-Düppmann XV782/C Harrier GR3 4Sqn Gütersloh (31.08.1982) Die Harrier der 4Sqn rollten häufig, besonders bei starkem Flugbetrieb, einmal um den Platz, um an dem Startpunkt der 27 zu kommen. Sie konnten aber auch ohne weiteres die Abkürzung über die Hilfsstartbahnen nehmen und waren so ca. fünf bis zehn Minuten eher in der Luft.

XV783

© Bob Girling XV783/I Harrier GR3 4Sqn Ostwestfalen (1986) Mit einer für einen Feldeinsatz ungewöhnlich vollen Beladung an Zusatztanks, Kanonen- und Recce-Pods startet die "India" der 4Sqn bei regnerischem Wetter zu einem Übungseinsatz.

© HaPe Merschbrock XV783/I Harrier GR3 4Sqn, Gütersloh (Oktober 1986) Am 11. Juli 1986 kam die XV783 als "India" zur 4Sqn - kurze Zeit später entstand dieses seltene Foto des Flugzeugs. Bereits im Sommer des folgenden Jahres ersetzte die XZ990 diese Maschine bei der Staffel. Derartig kurze Zugehörigkeitszeiträume waren in Gütersloh eher selten.

XV784

© Wieland Stolze XV784/D Harrier GR1A 4Sqn Gütersloh (Dezember 1977) Die Hauptwaffe der Harrier-Force zur Bekämpfung gepanzerter Bodenziele war in den siebziger Jahren der Matra-Raketenbehälter, diese ungelenkten Raketen wurden erst Mitte der 80er Jahre aus dem Bestand genommen.

© HaPe Merschbrock XV784/CD Harrier GR3 4Sqn, Gütersloh (April 1981) Aufnahmen von Harrier der 4Sqn mit dem gelben Doppelcode beginnend mit dem "C-" sind sehr selten! Kurzzeitg flog die 4Sqn mit genau diesen Codes in rot, bis etwa Anfang 1982!

© Thomas Westhoff-Düppmann XV784/CD Harrier GR3 4Sqn Gütersloh (17.12.1981) Hier noch als "CD" im Einsatz, verschwand das vorangehende "C-" bei den Codes der 4Sqn Anfang 1982. Erst im September 1985 ersetzte dann der GR3 XZ969 die XV784 mit dem Buchstaben "D".

© Thomas Westhoff-Düppmann XV784/D und XV810/X Harrier GR3 4Sqn Gütersloh (14.07.1982) Zwei GR3 aus der frühen Serie der „XV-Nummern“ stehen zusammen vor einer gemeinsamen Recce-Mission auf der 09 bereit zum Start. Meistens flogen die GR3 der 4Sqn als taktische Aufklärer alleine. Beide Harrier wurden im Jahr 1987 nach England abgegeben und im Folgejahr durch die später gebauten XZ969 (D) bzw. XZ996 (X) ersetzt.

© Thomas Westhoff-Düppmann XV784/D Harrier GR3 4Sqn, Gütersloh (15.03.1984) Nach einem Einsatz übten die Piloten regelmäßig die verschiedenen Landearten. Die letzte Landung fand dann meistens senkrecht statt - wie hier auf der Betonfläche vor der 4Sqn. Im Hintergrund sieht man links den grauen XV738/B.

XV786

© W. Zetsche XV786/V Harrier GR3 4Sqn Gütersloh (September 1982) Mit dem typischen Recce-Pod unter dem Rumpf steht die "Victor" am Start. Bis Ende Mai 1989 flog die 4Sqn neben Bodenangriffen auch in der taktischen Aufklärung.

© HaPe Merschbrock XV786/E Harrier GR3 4Sqn, Gütersloh (Januar 1986) Vom 27.06.1984 bis November 1987 flog die XV786 als "Echo" bei der Fighting Four. Hier trägt die Maschine den typischen Recce-Pod, der die einzelne Kamera in der Nase vervollständigt. Die 4Sqn war auch mit der Hunter FR10 in der taktischen Aufklärung im Einsatz.

XV787

© Thomas Westhoff-Düppmann XV787/T Harrier GR3 4Sqn Gütersloh (04.08.1982) Hier dürfte es sich wohl um eine der wenigen Aufnahmen der XV787 als „Tango“ der 4Sqn handeln. Nur wenige Tage flog dieser GR3 bei der Staffel – es handelte sich hier um einen Neuzugang nach der Rückkehr von den Falkland-Inseln nach Ende des dortigen Konflikts. Der Buchstabe „T wurde später nie wieder von einem GR3 der 4Sqn getragen, der Code war fortan für die Harrier T4 reserviert!

XV789

© Simon Wallwork XV789/CF Harrier GR3 4Sqn Gütersloh (Sommer 1980) Während der heißen Sommermonate nahmen es die Wartungscrews nicht immer so genau mit der Anzugsordnung - wenn es denn für sie überhaupt eine gab! Die Intervalle zwischen zwei Einsätzen waren bei den Harriern der ersten Generation sehr kurz. So waren vier oder fünf Einsätze mit einer einzelnen Maschine ohne weiteres möglich.

XV790

© Jeff Bell XV790/S Harrier GR3 4Sqn Gütersloh (Mai 1980) Hier fliegt die XV790 noch in den Farben der 4Sqn, sieben Jahre später, am 02.11.1987, kollidierte die Maschine als "Papa" der 3Sqn mit der XZ136/O über der Otterburn Range in England. Beide Piloten kamen ums Leben, gleichzeitig standen in Gütersloh einige GR3 der 3Sqn startbereit an der Bahn, die Piloten warteten nach Erhalt der Unglücksnachricht ca. 20 Minuten und brachen schließlich den Einsatz ab. Die Piloten führten lediglich einen kurzen Hüpfer mit Senkrechtlandung bei der 3Sqn durch. An dem Tag folgten keine weiteren Starts der 3Squadron mehr.

© Thomas Westhoff-Düppmann XV790/S Harrier GR3 4Sqn Gütersloh (08.03.1982) Eine recht seltene Aufnahme zeigt die nur bis zum Jahr 1983 bei der 4Sqn fliegende XV790. Ab Ende dieses Jahres wurde der Code „Sierra“ von dem T4 XW927 übernommen. Der XV790 tauchte dann in Gütersloh erst wieder im Februar 1985 als „AP“ bei der 3Sqn auf. Der Harrier kommt hier mit dem Recce-Pod von einer taktischen Aufklärungsmission zurück.

XV793

© Les Hendry (Jengo) via Richard Hocking XV793/CL Harrier GR3 4Sqn Gütersloh (ca. 1981) Ein Harrier als Mähdrescher!? Der Pilot dieses Harrier GR3 wählte während seines Starts im Feld irrtümlich die im Sommer wichtige Wassereinspritzung für das Triebwerk ab. Dadurch erfolgte ein Schubverlust, gefolgt von fehlendem Auftrieb. Die Notlandung kurz hinter dem Startplatz führte dazu, dass das Kerosin ausgepumpt werden musste und es einige Zeit dauerte, bis der GR3 wieder eingesetzt werden konnte. Vielen Dank an Richard Hocking (dem Mann im Cockpit des Harriers bei dieser Aufnahme) für diese Informationen!

© Thomas Westhoff-Düppmann XV793/CL und XV790/CS Harrier GR3 4Sqn Gütersloh (06.11.1981) Beide Harrier GR3 tragen hier noch die roten Doppelcodes und fahren soeben das Fahrwerk ein. Die 4Sqn erhielt dann ab Januar/Februar 1982 gelbe Einzelcodes. Aufnahmen mit den roten Buchstaben sind eher selten. Interessant sind auch die vom Platz etwas unterschiedlich angebrachten Staffelwappen.

© Thomas Westhoff-Düppmann XV793/CL Harrier GR3 4Sqn und 70-2377/LN F-111F 48TFW, 493TFS Gütersloh (14.01.1982) Das Bild der Begegnung der beiden Jagdbomber auf der 09 dürfte wohl eine der letzten Aufnahmen der "CL" mit rotem Code sein. Danach erhielt der Harrier ein gelbes "L". Oftmals durften die ortsansässigen Harrier nach Absprache mit dem Tower die in den Startvorbereitungen weniger schnellen Gastflugzeuge noch auf der Startbahn "überholen" - wie hier gezeigt. Der F-111F dient hier die für Transporter großzügig angelegte Abrollfläche zum Taxiway als kurzfristiger Parkplatz.

© Markus Jakobsmeier XV793/L Harrier GR3 4Sqn, Gütersloh (08.08.1983) An diesem Tag kam die XV793/L der 4Sqn zusammen mit der XZ997/E clean aus Münster/Osnabrück zurück, wo die "Lima" als Flying Display Maschine fungierte. Wie üblich wurden kurze Flüge clean durchgeführt, bei Teilnahmen im Ausland trugen die Harrier die 454 Liter Zusatztanks.

© Christian Hölscher XV793/L Harrier GR3 4Sqn, Gütersloh (Frühjahr 1988) Wenn die Movements sich in Grenzen hielten, übten die Harrier Starts und Landungen auf der Runway. Hier sieht man einen der unzähligen Touch and Go's bei Westwind - nach dem Ende einer taktischen Aufklärungsmission, erkennbar am Recce-Pod unter dem Rumpf.

XV804

© H.P. Merschbrock XV804/O Harrier GR3 4Sqn, Gütersloh (Sommer 1990) Typisch für Harrierpiloten war die Karte im Cockpit links vorne. Erst am 07.12.1989 kam die XV804 zur 4Sqn und blieb bis zur Umrüstung auf den GR7.

© Thomas Westhoff-Düppmann XV806/O Harrier GR3 4 Sqn, Gütersloh (Mai 1990) Als „Oscar“ der 4Sqn war die XV804 erst ab dem 07.12.1989 im Dienst. Vorab flog der GR3 als „Delta“ der 3Sqn. Bereits am 5. September 1990 war die Karriere bei der 4Sqn wieder vorbei.

XV806

© Jeff Bell XV806/CH Harrier GR3 4Sqn Gütersloh (September 1980) Die Zeit der roten Doppelcodes mit dem "C" war bei der 4Sqn kurz und einmalig. Die XV806 wechselte einige Monate später den Code innerhalb der 4Sqn - sie bekam den Buchstaben "B" zugewiesen. Im Jahr 1983 wechselte der GR3 schließlich als "AB" zur 3Sqn.

© Günter Grondstein XV806/CH Harrier GR3 4Sqn Gütersloh (08.09.1980) An der Eröffnungsparade zu "Autumn Forge ´80" nahm die 4Sqn mit dem Harrier GR3 "Charlie Hotel" und zwei Piloten teil.

© Willy Henderickx XV806/CH Harrier GR3 4Sqn, Gütersloh (08.09.1980) Aufgrund der Tatsache, dass an diesem Tage zahlreiche hohe Offiziere und Generäle auf der Basis waren, sieht man bei der Abfertigung dieses Gütersloher Harrier GR3 auch einige Warte in ihren weißen Anzügen, die sie normalerweise ausschließlich für die Abfertigung von VIP-Jets und -Props trugen.

© G. Grondstein XV806/CH Harrier GR3 4 Sqn, Gütersloh (08.09.1980) Zur Eröffnung der NATO-Übung "Autumn Forge" im Jahr 1980 stellte man einige Maschinen als Static Display auf, so auch diesen Harrier GR3 der 4Sqn. Im Hintergrund erkennt man unter anderem einen Hansa Jet der Flugbereitschaft.

© Mod/ Crown Copyright XV806/CH, XZ135/CP plus zwei Harrier GR3 4Sqn, Edersee (Anfang 1981) So enge Viererformationen waren bei den Harriern im Tiefflug über OWL eher untypisch. Meistens flogen sie in großen Box-Formationen, auch um sich gegenseitig decken zu können, wenn die Gefahr vor NATO-Abfangjägern drohte, die wieder ihre "Spielchen" spielten. Die Formation überfliegt hier den Edersee. Im Hintergrund sieht man das Schloß Waldeck Schloß Waldeck.

© Thomas Westhoff-Düppmann XV806/CH Harrier GR3 4Sqn Gütersloh (23.10.1981) Neben zahlreichen Abstürzen und kleineren Brüchen und Vogelschlägen, die die Harrier GR3 und T4 in Gütersloh ereilten, war das Fahrwerk des Harriers immer anfällig für zu harte Landungen. Hier hat es das rechte Stützrad der "Charlie Hotel" der 4Sqn bei der Senkrechtlandung erwischt.

XV809

© Günter Grondstein XV809/J Harrier GR1A 4Sqn, Gütersloh (März 1977) Da das Haupteinsatzgebiet des Harriers in einem eventuellen Weltkrieg das Gebiet um die innerdeutsche Grenze gewesen wäre, beschlossen die obersten Militärs, das Harrier Wing nach Gütersloh zu verlegen. Da dort aber nur Platz für die Unterbringung des Personals zweier Einheiten vorhanden war, löste man die 20Sqn im Februar 1977 auf und verlegte die 3 und 4Sqn nach Gütersloh.

© Erich Westersötebier XV809/J Harrier GR1A 4Sqn Gütersloh (Mai 1977) Mit weißen Tragflächen-Oberseiten und zwei Matra-Behältern kommt die XV809 zur Landung auf der 09 ihres neuen Heimatplatzes herein. Als Erprobungsträger des grünen Harrier GR5-Anstrichs stürzte die Maschine als "AF" der 3Sqn im Mai 1988 kurz nach dem Start ab.

© Erich Westersötebier XV809/J Harrier GR3 4Sqn, Gütersloh (April 1978) Dieses Bild mutet wie eine Werbeaufnahme für RAF Gütersloh an und ist es vermutlich auch. Die Piloten der beiden Harrier der 3 und 4Sqn sitzen in ihren Maschinen.

XV810

© Erich Westersötebier XV810/X Harrier GR3 4Sqn Gütersloh (März 1978) Nur wenige Harrier erhielten die lange VHF-Funkantenne auf dem Rumpfrücken. Der Grund dafür ist nicht bekannt, bei den AV-8A der US Marines war dieses Merkmal regelmäßig zu beobachten.

© Wilfried Zetsche XV810/X Harrier GR3 4Sqn Gütersloh (April 1982) Im Frühjahr 1982 flogen sechs Harrier GR3 der 3 und 4Sqn zu einer Übung nach Kanada, die Maschinen waren mit dem Luftbetankungsstutzen, zwei 1.500 und zwei 454 Liter Zusatztanks ausgerüstet und blieben ca. vier Wochen.

© Erich Westersötebier XV810/X Harrier GR3 4Sqn, Gütersloh (April 1982) Im April 1982 bereiteten die Techniker der 4Sqn drei ihrer Harrier GR3 für einen Flug nach Kanada vor. Man erkennt den "X-Ray", ausgerüstet mit dem starren Luftbetankungsstutzen, zwei 1.500 und zwei 454 Liter Zusatztanks. Zusammen mit drei GR3 der 3Sqn blieben sie einen Monat in Übersee und nahmen auch an der Übung "Red Flag" teil.

© Thomas Westhoff-Düppmann XV810/X Harrier GR3 4Sqn Gütersloh (14.07.1982) Teil des immer clean geflogenen Air Displays des Harrier GR3 war nach den Dreh-Vorführungen im Schwebeflug ein Voll-Schubgeben des Piloten mit anschließendem Fahrwerkeinziehen und Beschleunigen praktisch aus dem Stand! Das Triebwerk leistete hierbei vollen Schub. Durch eine Wassereinspritzung an den Schubdüsen konnte die Abgastemperatur verringert werden und dadurch der Schub kurzzeitig um einige Prozent erhöht werden. Typisch für die Wassereinspritzung waren die dunklen Abgasschwaden.

© Wilfried Zetsche XV810/X, XV760/C und XW921/V Harrier GR3 4Sqn Ostwestfalen (April 1985) Hoch über einer geschlossenen Wolkendecke fliegen diese drei alten Cold-War-Warrior über Ostwestfalen. Begleitet werden sie vom T4 XW927/S, aus der der Fotograf dieses Foto geschossen hat. Am 31.03.2010 wurde die 4Sqn als Einsatzstaffel aufgelöst, sie ist als 4(R)Sqn jetzt die neue Trainingseinheit für den Harrier.

XW630

© Marcus Herbote XW630/M Harrier GR3 4Sqn Gütersloh (Dezember 1984) Der einzige Harrier GR3 in der XW6-- Serie war der XW630, hier sieht man ihn im Einsatz bei der 4Sqn. Dort ersetzte das Flugzeug im Jahr 1984 die bereits 1982 zu Bruch gegangene XZ131/M. Erst am 10.01.1989 wechselte die XW630 als "T" zur 3Sqn. Hier trägt der GR3 zwei Phimat-Düppel-Pods und die Luftbetankungssonde. Diese wurde bei Übungen über OWL bei einer Betankung durch Hercules C1K getragen.

XW768

© Thomas Westhoff-Düppmann XW768/CO Harrier GR3 4Sqn, Gütersloh (August 1980) Nur kurzzeitig trugen die 18 Harrier der 4Sqn in den Jahren 1980 bis 1982 die roten Doppelcodes. Aufnahmen gehören daher eher zu den Seltenheiten - auch aufgrund der Tatsache, dass wegen der hohen Besucherzahl in Gütersloh die Harrier durch die Spotter eher selten abgelichtet wurden.

© W. Stolze XW768/O Harrier GR3 4Sqn A33 bei Paderborn-Sennelager (Oktober 1985) Heute sind derartige Übungen aufgrund der veränderten Verteidigungslage völlig undenkbar, mal ganz abgesehen vom Verkehrsaufkommen auf deutschen Autobahnen.

© Marcus Herbote XW768/N Harrier GR3 4Sqn Gütersloh (ca. 1989) Der Harrier GR3 XW768 war als "November" vom 23.06.1986 bis Juni 1990 im Einsatz bei der 4Sqn und gehört somit zu den langjährigen Einsatzmaschinen.

XW769

© Benno Knorr XW769/A Harrier GR3 4Sqn, Chievres (28.06.1986) Aufgrund der häufigen und regelmäßigen Teilnahme der Gütersloher Harrier an Air Shows in Europa kam es dort hin und wieder zu Unfällen mit Totalverlusten. Leider wurden auch die Display-Piloten häufiger ein Opfer des immer unter hoher Beanspruchung geflogenen Senkrechtstarters.

© Benno Knorr XW769/A Harrier GR3 4Sqn Chievres (28.06.1986) Die ursprüngliche Maschine des Piloten war für das Flying Display auf der Chievres AB nicht einsatzfähig und so musste dieser schließlich die Ersatzmaschine XW769 nehmen – zu seinem Unglück. Meistens nahm jeder Harrier-Pilot, wenn möglich, seine „persönliche“ Maschine, da die Ruderausschläge bei jedem Harrier etwas anders reagierten, war dieses auch nicht ganz unwichtig.

© Benno Knorr XW769/A Harrier GR3 4Sqn Chievres (28.06.1986) Bei diesem tragischen Unglück kam der Pilot Flight Lieutenant Weatherly ums Leben. Er hatte die Maschine offensichtlich bei einem Rückwärts-Schwebeflug und Nose-Down-Position steiler als gewöhnlich angestellt. Obwohl er den Schleudersitz betätigte, starb Weatherly noch am Abend desselben Tages an seinen Verletzungen. Im Hintergrund erkennt man den C-141B Starlifter aus dem Static Display.

XW916

© H.P. Merschbrock XW916/W Harrier GR1A 4Sqn, Gütersloh (August 1977) Ein Harrier GR1A kommt nahezu "clean" zur Landung herein. Die Flüge in der Senne oder auch während anderer Manöver-Verlegungen fanden häufig ohne Außenlasten statt.

© Erich Westersötebier XW916/W Harrier GR3 4Sqn, Gütersloh (März 1978) Alle sieben Stationen dieses Harrier GR3 sind belegt. Die zwei 450 Liter Zusatztanks unter den Flügeln; zwei Kanonenbehälter unter dem Rumpf sowie ein Übungsbombenbehälter dazwischen und zwei Matra-Raketenbehälter zeigen, dass die Maschine wohlmöglich die Nordhorn Range angeflogen hat.

© E. Westersoetebier XW916/CW Harrier GR3 4Sqn Gütersloh (1981) In den Jahren 1980 und 1981 flogen die Harrier der 4Sqn kurzzeitig mit roten Doppelcodes, sie verschwanden Ende des Jahres. Diese Maschine befindet sich irgendwo über Ostwestfalen.

© Erich Westersötebier XW916/CW Harrier GR3 4Sqn Möhnesee (1981) Das direkte Überfliegen der Staumauer am Möhnesee war verboten. Darum hält sich der Pilot der "Charly Whisky" hier auch an den vorgeschriebenen Mindestabstand. Bis 1982 flogen noch einige Harrier mit der weißen Rumpfunterseite. Erst nach und nach bekamen alle Maschinen die Rundumtarnung.

XW919

© W.Zetsche XW919/(W) Harrier GR3 4Sqn, Gütersloh (1990) Hier Harrier GR3 XW919/W der 4Sqn mit einem bunten Leitwerk, insgesamt zwölf GR3 erhielten nach und nach aus Gründen der besseren Erkennbarkeit im Tiefflug Ende der 80er Jahre so ein schmuckes Leitwerk.

Foto torstenn./CC BY-NC-ND 3.0 XW919/W Harrier GR3 4Sqn, Gütersloh (ca. 1989) Anflüge auf Fläche waren immer etwas besonderes, da sie eher selten zu sehen waren. Meistens korrigierte der Pilot nur die Richtung und den Anflugwinkel seiner Maschine.

Archiv M. Herbote XW919/(W) Harrier GR3 4Sqn, Gütersloh (September 1989) Ein Dreierschwarm GR3 steht bei Ostwind am Start. Ein gemeinsamer Start mit drei Flugzeugen erfolgte mehrmals am Tag. Die XW919 trug das bunte Leitwerk vom 14.08.1989 bis April 1990 - dann wurde die Maschine nach England abgegeben.

XW921

© W. Zetsche XW921/V Harrier GR3 4Sqn (April 1985) Im Frühjahr 1985 hatte Wilfried Zetsche die Möglichkeit, einen Fotoflug mit der 4Sqn durchzuführen. Er flog in einem T4 der Staffel und traf sich im letzten Drittel des Fluges mit drei GR3, um einige tolle Luft-Luft-Aufnahmen zu schießen. Unter den Wolken war das Wetter sehr schlecht, wie man hier beim Rückflug nach EDUO sieht.

© M. Herbote XW921/V Harrier GR3 4Sqn Gütersloh (28.06.1986) Während des jährlichen "Open Days" auf den großen Rasenflächen des Sportplatzes vor den Toren der RAF-Basis konnte diese Maschine kurz vor dem Rückflug aufgenommen werden. Das besondere war der aus nächster Nähe zu sehende Senkrechtstart des Harrier nach dem Ende der Veranstaltung.

© Marcus Herbote XW921/V Harrier GR3 4Sqn, Gütersloh (ca. 1987) Mit der starren Luftbetankungssonde, eine Besonderheit beim Harrier GR3 und T4, kommt die "Victor" der 4Sqn zur Landung herein. Bei der "Fighting Four" war das Tragen des Recce Pods unter der Rumpfmittelstation ein normaler Anblick. Im Jahr 1988 stürzte diese Maschine als "Echo" der 3Sqn während der Platzrunde nach einem Triebwerksausfall ab.

XW924

© W. Stolze XW924/G Harrier GR3 4Sqn Gütersloh (März 1987) Meistens flogen die Harrier GR3 mit einem oder mehreren Übungsbombenbehältern unter dem Rumpf oder den Flächen. Die beiden 450 Liter Zusatztanks waren Standard.

© W. Zetsche XW924/G Harrier GR3 4Sqn Gütersloh (April 1989) Die Maschine des Commanding Officers, erkennbar am Fähnchen des Wing Commanders an der Nase, kommt hier zur Landung herein. Zu der Zeit war der "Boss" der 4Sqn Wing Commander R W Gault.

© Erich Westersötebier XW924/G Harrier GR3 4Sqn, Gütersloh (August 1990) Über fünf Jahre, von 1985 bis Ende 1990, flog die "Fighting Four" die relativ häufig abgelichtete XW924. Es ist schon recht ungewöhnlich, dass es nie ein Bild gab, mit einer Flightline voller Harrier GR3 der 4Sqn mit dem markanten schwarz-gelb-roten Leitwerk.

XZ130

© Thomas Westhoff-Düppmann XZ130/U Harrier GR3 4Sqn, Gütersloh (14.07.1982) Nach Ende des Falklandkrieges erhielt die 4Sqn kurzzeitig fünf neue Harrier GR3 direkt von der südlichen Seite der Erde. Neben der selten fotografierten XZ130/U (hier mit ACMI-Pods) flogen auch die „Q“, „R“, „T“ und die XZ132 (ohne Buchstaben) wenige Tage im Juli 1982 für die Staffel. Man erkennt an den verwendeten Buchstabencodes, dass eine längere Nutzung nicht geplant war – es sind typische Buchstaben für die Harrier T4 der 4Sqn!

© Thomas Westhoff-Düppmann XZ130/U Harrier GR3 4Sqn, Gütersloh (04.08.1982) Der nur wenige Wochen ab dem 7. Juli als „U“ fliegende XZ130 war am 04.08.1982 letztmalig für die 4Sqn unterwegs und wurde sogar dabei fotografiert. Diese Maschine gehörte ohne Zweifel zu den am seltensten fotografierten Harrier GR3 der „Fighting Four“.

© Wilfried Zetsche XZ130/A Harrier GR3 4Sqn, Gütersloh (Mai 1990) Die XZ130 war ab 1984 viele Jahre im Bestand der 3Sqn. Dort als "AH" oder "H" im Einsatz, kam das Flugzeug erst am 16.05.1990 zur 4Sqn und wurde dann gleich durch den Fotografen aufgenommen! Am 30. August des selben Jahres verließ dieser GR3 bereits wieder die 4Sqn Richtung England.

© Marcus Herbote XZ130/A Harrier GR3 4Sqn, Gütersloh (August 1990) Kurz vor dem Ende des Einsatzes des Harrier GR3 bekam die XZ130, wie mehrere andere GR3 auch, das bekannte bunte Leitwerk. Warum niemals ein Harrier T4 derart verschönert wurde, wird wohl immer ein Geheimnis bleiben! Der XZ130 ist heute ein "Survivor" mit betriebsfähigem Triebwerk und wurde im Jahr 2016 aufwändig restauriert. Nach dem letzten Flug am 31.08.1990 erweckte Jet Art Aviation ihn nach über 25 Jahren aus dem Dornröschenschlaf und steht jetzt zum Verkauf gegen Gebot.

XZ131

© Wilfried Zetsche XZ131/M Harrier GR3 4Sqn, Gütersloh (November 1977) Als "Mike" flog die XZ131 lange Zeit in Gütersloh, bis sie am 11.02.1982 bei einem Hover-Unfall auf der Basis zu Bruch ging. Eingestuft als Cat.4, dauerte die Reparatur ca. drei Jahre. Zurück zu den Gütersloher Einheiten kam die Maschine nicht mehr.

© Günter Grondstein XZ131/M Harrier GR3 und XW269/TB Harrier T4 4Sqn Gütersloh (Dezember 1977) Mindestens zwei Harrier der 4Sqn erhielten für ein unbekanntes "Special exercise" diese Art von weißen Invasionsstreifen an den Tragflächen und am Leitwerk. Vermutlich hing es mit einer Übung in Norwegen zusammen.

XZ132

© Wilfried Zetsche XZ132/(C) Harrier GR3 4Sqn, Gütersloh (April 1989) Ab dem 23.09.1988 gehörte die XZ132 zur 4Sqn. Auch wenn sie hier ohne Buchstabe zu sehen ist, war ihr der Code "C" zugewiesen. Im Jahr 1990 erhielt sie neben zahlreichen anderen Maschinen zum Ende der GR3-Einsatzzeit das bunte Leitwerk. Insgesamt zwölf Harrier GR3 wurden ab 1989 so bemalt.

© Christian Hölscher XZ132/(C) Harrier GR3 4Sqn, Gütersloh (1989) Bis zum 31.05.1989 operierte die 4Sqn auch als taktische Aufklärungsstaffel. Zu dem Zeitpunkt verlor sie diese Zweitaufgabe im Hinblick auf die Umrüstung auf den Harrier GR7.

© Christian Hölscher XZ132/(C) Harrier GR3 4Sqn Gütersloh (1989) Die XZ132 diente einige Zeit als persönliche Maschine eines Flight Commanders, Squadron Leader Edge. Eine Squadron bestand aus der A und B Flight. Einer der Flight Commander ersetzte bei Bedarf den Commanding Officer im Rang eines Wing Commanders.

XZ133

© Martin Fox XZ133/R Harrier GR3 4Sqn Gütersloh (Mai 1989) Nur vom 13.01.1989 bis Sommer 1990 flog der XZ133 als "Romeo" bei der 4Sqn. Hier trägt das Flugzeug unter beiden Tragflächen die häufig verwendeten Übungsbombenbehälter.

© Mike Jenkins XZ133/(R) Harrier GR3 4Sqn Ostwestfalen (Sommer 1990) Am vorderen linken Cockpitfenster sieht man die obligatorische Landkarte - typisch für jeden Harrierpiloten. Eher selten sah man die Maschinen bei Flügen in größerer Höhe - der Tiefflug war das tägliche Geschäft.

XZ135

© Thomas Westhoff-Düppmann XZ135/P Harrier GR3 4Sqn Gütersloh (16.08.1982) Die "Papa" der 4Sqn flog während der Dissimilar Air Combat Training (DACT) Woche im August 1982 bei der 3Sqn mit. Zwei ACMI-Pods oder Startschienen wurden dabei häufig getragen, AIM-9 Sidewinder konnten nur von den Phase-6-modifizierten Maschinen mit der kleinen Antenne und dem Buckel unter der Nase verschossen werden, obwohl auch die nicht modifizierten GR3 diese tragen konnten.

© Thomas Westhoff-Düppmann XZ135/P Harrier GR3 4Sqn Gütersloh (12.08.1982) Am 3. Juni 1984 ging dieser Harrier während eines Air Displays während der Flugschow im nordbayrischen Aschaffenburg nach einem Triebwerksbrand verloren. Der Pilot Flt Lt Gilchrist rettete sich mit dem Schleudersitz. Der Sitz traf einen Zuschauer, der tragischerweise seinen schweren Kopfverletzungen erlag. Ursache für das Feuer war eine gelöste Wasserpumpe, die eine Treibstoff- und eine Hydraulikleitung traf, die austretenden Flüssigkeiten gerieten an den heißen Triebwerksteilen in Brand. Bei der Notlandung brach das Fahrwerk, der Pilot betätigte den Schleudersitz.

© Wilfried Zetsche XZ135/P Harrier GR3 4Sqn (September 1982) Squadron Leader Webb war einer der beiden Flight Commander der 4Sqn im Jahr 1982. Chef einer Squadron war immer ein Wing Commander (Oberstleutnant), jede der beiden Flights (A und B) wurde von einem Squadron Leader (Major) angeführt. Die XZ135/P ging im Juni 1984 bei einer Air Show in Aschaffenburg durch Absturz verloren. Die Phase-6-Modifizierung zum Landen auf Trägern und dem Verschießen vom AIM-9 trugen bei der 4Sqn nur die XV740, XV782, XW924, XZ132, XZ135, XZ970, XZ993, ZD667 und ZD668.

© Markus Jakobsmeier XZ135/P Harrier GR3 4Sqn, Gütersloh (1983) Eine seltene Aufnahme des XZ135, der am 3. Juni 1984 abstürzte, zeigt die wintergetarnten Tragflächenoberseiten. Die ACMI-Pods an den Außenpylonen zeigen allerdings den tatsächlichen Grund für diese unvollständige Tarnung, es handelte sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um eine Erprobung der Tarnung im Luftkampf.

XZ137

© G. Grondstein XZ137/E Harrier GR3 4 Sqn, Gütersloh (1977) Im Jahr 1977 verlegte die 3 und die 4Sqn mit ihren Harrier GR3 von Wildenrath nach Gütersloh. Die dritte Staffel des Wildenrath Wing, die 20 Sqn, wurde auf den Jaguar umgerüstet und nach Brüggen verlegt.

XZ965

© S. Köth XZ965/L Harrier GR3 4Sqn, Gütersloh (ca. 1988) Mit der starren Luftbetankungssonde sowie einem ACMI- und einem ECM-Pod schwebt die "Lima" der Fighting Four zur Landung herein. Größere DACT-Übungen wurden ein- bis zweimal im Jahr abgehalten, da die Harrier wendige Gegner im Kurvenkampf waren.

© W. Zetsche XZ965/L Harrier GR3 4Sqn Gütersloh (April 1990) Die "Lima" der 4Sqn rollt hier auf die 27, sie trägt unter anderem einen Phimat-Pod und einen Übungsbombenbehälter. In dieser Konfiguration mit Luftbetankungssonde waren die Maschinen nur selten zu sehen.

Foto torstenn./CC BY-NC-ND 3.0 XZ965/L Harrier GR3 4Sqn, Gütersloh (1990) Das schmutzige Hauptfahrwerk lässt wohl auf eine Außenlandung in der Senne hindeuten. Die jährlichen Übungen fanden bei jedem Wetter statt.

XZ966

© Wilfried Zetsche XZ966/K Harrier GR3 4Sqn Gütersloh (April 1989) Relativ lange geflogen bei der 4Sqn ist die XZ966 - sie kam am 21.04.1986 als Ersatz für die XZ968/K und blieb bis Oktober 1990. Aufnahmen von der Maschine sind dagegen scheinbar eher selten.

XZ967

© Wilfried Zetsche XZ967/F und XZ965/L Harrier GR3 4Sqn Gütersloh (Mai 1990) Beide GR3 tragen den starren Luftbetankungsstutzen, einen Übungsbombenbehälter unter dem Rumpf und an den Tragflächen jeweils einen ECM-Behälter.

© HaPe Merschbrock XZ967/F Harrier GR3 4Sqn, Gütersloh (Mai 1990) In einer insgesamt ungewöhnlichen Konfiguration mit Luftbetankungssonde, Phimat-Pods und Bombenbehälter, landet die "Foxtrott" auf der 27. Lediglich vom 7. September 1989 bis Juni 1990 flog die XZ967 bei der 4Sqn. Einen Monat nach dem Enstehen dieser Aufnahme verließ die Maschine Gütersloh.

XZ968

Archiv Christian Hölscher XZ968/CK Harrier GR3 4Sqn, Gütersloh (Frühjahr 1981) Ohne Staffelabzeichen, aber mit dem gelben Staffelcode "CK" am Leitwerk und an den Stützrädern, landet dieser GR3 bei Westwind. Vermutlich handelt es sich hier um einen Neuzugang von einer anderen Staffel.

© Erich Westersötebier XZ968/K Harrier GR3 4Sqn, Gütersloh (April 1982) In der typischen Konfiguration für Überführungsflüge steht die "Kilo" hier im Shelter-Bereich der 4Sqn. Jeweils drei Harrier der 3 und 4Sqn verlegten für ca. vier Wochen nach Kanada, um in Cold Lake an der Übung Maple Flag teilzunehmen.

© G. Wann XZ968/K Harrier GR3 4Sqn, Münsterland (ca. 1984) Mindestens zweimal im Jahr verlegte die Harrier Force ins Feld, anfangs auch außerhalb der großen Senne Range, wie z.B. in die Nähe von Delbrück, Diestedde bei Oelde, Everswinkel oder gar Achmer hinter Osnabrück. Die Leitpfosten im Hintergrund gehören zu einer typischen Landstraße im Münsterland oder Ostwestfalen. Dieser Harrier trägt außer dem Recce Pod nur die beiden Kanonenbehälter mit den 30mm Aden.

© Rainer Mueller XZ968/K Harrier GR3 4Sqn, Gütersloh (Juni 1984) In typischer Konfiguration mit beiden 30mmm Aden-Kanonenbehältern, zwei 454 Liter Zusatztanks und einem Bombenabwurfbehälter, landet ein GR3 in Gütersloh.

© Christian Hölscher XZ968/K Harrier GR3 4Sqn, Gütersloh (06.07.1984) Ohne Hauptfahrwerk wird dieser Harrier in den Shelterbereich der 3Sqn gezogen. Die Maschine verlor bei der Landung beide Reifen, vermutlich durch eine lose Hauptmutter! Man erkennt deutlich, dass die Last auf den Stützrädern enorm hoch ist. Mit dem durchhängenden Heck wird dieser Transport zur Millimeterarbeit. Die Stellung der vier Triebwerksdüsen ist hier "Hoovern". Bei der XZ968 handelte es sich offenbar um eine "Hangar Queen" - ganze viermal machte dieser GR3 im Jahr 1984 eine Notlandung!

XZ969

© W. Stolze XZ969/D Harrier GR3 4Sqn, A33 bei Paderborn (Oktober 1985) Auch bei der geringen Spannweite des Harrier waren zweispurige Autobahnen für die Piloten nicht so einfach zu bewältigen und sicher nicht alltäglich.

© Wilfried Zetsche XZ969/D Harrier GR3 4Sqn Gütersloh (ca. 1989) Im Jahr 1988 erhielt die 4Sqn zum wiederholten Male den XZ969. Das Flugzeug verließ die Staffel am 26.09.1990 bereits wieder, erhielt kurz vorher aber noch das schwarz-rot-gelbe Leitwerk. Hier steht die persönliche Maschine des Commanding Officers auf der 27 und wartet auf die Startfreigabe.

© Marcus Herbote XZ969/D Harrier GR3 4Sqn, Gütersloh (22.06.1990) Selten fotografiert wurde die persönliche Maschine von Wing Commander White mit buntem Leitwerk. Sie flog in dieser Bemalung nur vom 22. Juni bis 26. September 1990.

XZ970
XZ970/H Harrier GR3 4Sqn

© Markus Grunwald XZ970/H Harrier GR3 4Sqn, Gütersloh (Sommer 1990) Kurzzeitig gehörte der XZ970 zu den GR3, die bei der 4Sqn ein buntes Leitwerk trugen. Zur RAF Germany gehörte die Harrier GR1/GR3-Familie seit Anfang der siebziger Jahre über zwei Jahrzehnte!

© Marcus Herbote XZ970/H Harrier GR3 4Sqn Gütersloh (Oktober 1990) Am 27. April 1989 kam dieser Harrier zur 4Sqn und erhielt den Code „Hotel“ zugewiesen. Zusammen mit der ZD669/I und XV758/R verließ dieser Harrier GR3 am 08.01.1991 als einer der drei letzten Harrier GR3 diese Staffel.

XZ987

© Wilfried Zetsche XZ987/O Harrier GR3 4Sqn (April 1989) Bei der Rückkehr von einem taktischen Aufklärungseinsatz wurde die XZ987 aufgenommen. Am 31. Mai 1989 gab die 4Sqn im Hinblick auf die Umrüstung auf den Harrier GR7 diese Aufgabe ab, das Reconnaissance Information Center (RIC) wurde zeitgleich aufgelöst.

XZ990

© Thomas Westhoff-Düppmann XZ990/H Harrier GR3 4Sqn Gütersloh (08.03.1982) Bei genauem Hinsehen kann man den Schriftzug "Wg Cdr K G Holland" unter dem Cockpit erkennen. Selbstverständlich hatte der Commanding Officer einer Staffel immer die Möglichkeit, sich sein persönliches Flugzeug auszusuchen - daher hier auch "H" für "Holland". Nach dem tragischen Tod des CO´s übernahm Sqn Ldr P R Webb die Staffel für zwei Monate.

© Archiv Günter Grondstein XZ990/H Harrier GR3 4Sqn, Gütersloh (April 1982) Bei genauerem Hinsehen eine recht makabere Aufnahme, scheinbar mit einer Art Vorsehung: Die "Hotel" der 4Sqn war die persönliche Maschine von Wing Commander K G Holland (Name sichtbar unter dem Cockpit), der bereits Ende Juni 1982 bei einem tragischen Startunfall einen frühen Tod in der T4 XW272/Z finden sollte, die hier ausgerechnet im Hintergrund steht!

© Jeff Bell XZ990/H Harrier GR3 4Sqn Gütersloh (Mai 1982) Einmalig wurde ein Alarmstart vom Rollweg aus dem HAS-Bereich der 4Sqn von einem einzelnen Harrier GR3 der Staffel durchgeführt. Dieser Test war wohl nur teilweise erfolgreich. Im Gegensatz zur 3Sqn, die das Verfahren aus dem östlichen HAS-Bereich mit drei bis vier Maschinen einige Male durchführte, blieb es für die 4Sqn ein Einzelfall. Vermutlich führte der Abflugweg doch zu nah an den Bunkerhügeln im Westen der Basis vorbei. Aufgrund der Tatsche, dass die XZ990/H die persönliche Maschine von Wing Commander Holland war, liegt die Vermutung nahe, dass er hier selbst an Bord war!

© Wilfried Zetsche XZ990/H Harrier GR3 4Sqn Gütersloh (September 1982) Erst im März 1976 erfolgte die Umrüstung vom Harrier GR1 auf den GR3, neben dem LRMTS, welches zur Umgestaltung der Nase führte, wurden an der Leitwerksvorderkante und im Heckkonus ein Radarwarnempfänger eingebaut.

© Thomas Westhoff-Düppmann XZ990/H Harrier GR3 4Sqn, Gütersloh (05.09.1984) Nach jedem größeren Check bei der Harrier Servicing Flight (HSF) in Hangar 4 fand wenigstens ein Werksflug statt, bei dem auch die Treibstoff-Schnellablässe getestet wurden. Die Maschinen flogen üblicherweise clean (wenn auch hier nicht), weil zur korrekten Abnahme auch ein Flug mit Höchstgeschwindigkeit dazu gehörte. Der Harrier GR3 war im Sturzflug in der Lage Mach 1,3 zu erreichen. Einmal konnte das Schauspiel in der Nähe von Gütersloh über Clarholz beobachtet werden - mit entsprechendem Überschallknall versteht sich!

XZ991

© Marcus Herbote XZ991/X Harrier GR3 4Sqn Gütersloh (Februar 1990) Die XZ991 sieht man hier mit dem frisch aufgetragenen Code "X". Der GR3 kam am 29. November 1989 zur 4Sqn und löste damit die XZ996 mit dem selben Buchstaben ab, die vom 09.02.1988 bis November 1989 im Einsatz war. Bis zum 3. Juli 1990 war der GR3 im Dienst der 4Sqn und wurde dann durch einen GR7 ersetzt.

© M. Herbote XZ991/X Harrier GR3 4Sqn Gütersloh (Mai 1990) Einer der letzten GR3 im Dienst bei der 4Sqn war die XZ991. Sie flog bis zum Dezember 1990 bei der 4Sqn.

XZ993

© Marcus Herbote XZ993/M Harrier GR3 4Sqn, Gütersloh (ca. 1989) Erst am 3. Januar 1989 kam die XZ993 zur 4Sqn. Das bunte Leitwerk erhielt das Flugzeug während eines Besuchs in Decimomannu in der zweiten Januarhälfte des Jahres. Erst im September 1990 verlor der GR3 die bunte Finne. Nachweislich gibt es tatsächlich von diesem Harrier keine bekannten Aufnahmen ohne schwarz-gelb-rotes Leitwerk!

© Wilfried Zetsche XZ993/(M) Harrier GR3 4Sqn, Gütersloh (Mai 1989) Mit diesem Harrier fing am 26.01.1989 alles an. Die „M“ war die erste von zwölf Harrier GR3 der 4Sqn mit buntem Leitwerk. Ein ähnliches Leitwerk trug die XV738/B der „Fighting Four“ bereits im Oktober 1987 zum 75ten Bestehen der Staffel.

© Marcus Herbote XZ993/M Harrier GR3 4Sqn, Gütersloh (September 1989) Mit zwei Laser Guided Bombs hat man die Gütersloher GR3 nur sehr selten gesehen. Hier steht die Maschine während eines Families Day bei sehr schlechtem Wetter im HAS-Bereich mit zwei dieser damals noch recht neuen 454kg Waffen. An den inneren Pylonen tragt der GR3 zwei 454kg Splitter- oder Sprengbomben. Unter dem Rumpf erkennt man zwischen den beiden Kanonenbehältern einen ECM-Pod an ungewöhnlicher Stelle.

Foto torstenn./CC BY-NC-ND 3.0 XZ993/M Harrier GR3 4Sqn, Gütersloh (1990) Die kleine Antenne an der Nase war ein sicheres Indiz dafür, dass dieser Harrier Anflüge und Landungen auf den Royal Navy Trägern durchführen und die AIM-9G und L Sidewinder verschießen konnte. Nur wenige Harrier GR3 waren damit ausgerüstet. Die XZ993 trug zweimal das rot-gelb-schwarze Leitwerk, einmal im Zeitraum 26.01. bis 14.08.1989, ein anderes Mal vom 29.08.1989 bis 19.09.1990.

© Christian Hölscher XZ993/M Harrier GR3 4Sqn Gütersloh (Dezember 1990) Hier wird "M" der 4Sqn nach einem Einsatz abmunitioniert. Die Abschleppstange zum Abtransport in den Shelter steht schon bereit. Die Maschine trug fast während der gesamten Zeit bei der 4Sqn das schwarz-gelb-rote Leitwerk. Hier erkennt man gut das gerade frisch gestrichene Leitwerk im wiederhergestellten Originalzustand.

XZ995

© Marcus Herbote XZ995/V Harrier GR3 4Sqn, Gütersloh (Juli 1987) Am 17. Juli 1987 kam die XZ995 als "Victor" zur Fighting Four". Sie blieb lediglich bis zum September 1988 und wurde Ende des Jahres durch die XZ997 abgelöst.

XZ997

© Thomas Westhoff-Düppmann XZ997/E und XV784/D Harrier GR3 4Sqn, Gütersloh (15.03.1984) Vor dem mit einer Last hovernden Chinook "BN" der 18Sqn stehen zwei Harrier GR3 der 4Sqn für eine taktische Angriffs-Mission bereit zum Start. Parallele Starts, Anflüge und Hoverings waren in Gütersloh an der Tagesordnung. Es gab für die Hubschrauber bestimmte Abflug- und Anflugkorridore und für die Harrier mehrere Senkrechtlandeflächen.

© Wilfried Zetsche XZ997/V Harrier GR3 4Sqn, Gütersloh (April 1989) Bis September 1988 flog die XZ995 als "V", als "Nikolausgeschenk" kam am 6. Dezember des selben Jahres die XZ997 zur 4Sqn. Erst im August 1990 verließ dieser GR3 die Staffel - als einer der letzten GR3 der 4Sqn.

© Christian Hölscher XZ997/V Harrier GR3 4Sqn Gütersloh (April 1989) Hart backbord überfliegt die "Victor" der 4Sqn die Spotterbrücke Richtung Süden zu einem Aufklärungsflug. Zwei 454 Liter Tanks und zwei Kanonenbehälter sowie der Recce-Pod unter dem Rumpf war sicherlich die meistgeflogene Konfiguration der GR3 der 4Sqn in der immerhin fast 14-jährigen Einsatzzeit in Gütersloh. Die Aufteilung der Staffel lag bei etwa 60% (Bodenangriff) zu 40% (taktische Aufklärung).

XZ999

© Wilfried Zetsche XZ999/I Harrier GR3 4Sqn Gütersloh (September 1982) Die XZ999 war von 1983 bis 1986 als "India" im Dienst der "Fighting Four". Hier steht die Maschine mit dem für die 4Sqn typischen Recce-Pod auf der 27.

© W. Zetsche XZ999/I Harrier GR3 4Sqn Gütersloh (Juni 1983) Eine historische Maschine: Das letzte Flugzeug der RAF mit einer "X----" Nummer flog drei Jahre mit dem Code "I" bei der 4Sqn in Gütersloh. Später wechselte das Flugzeug bei der Staffel den Code und bekam das "H" zugewiesen. Am 28.03.1989 brach bei dem Flugzeug bei einem Touch-And-Go-Manöver in RAF Brüggen das Bugrad ab, die Reparatur dauerte mehrere Monate.

© Pete Webber XZ999/H Harrier GR3 4Sqn, Gütersloh (Frühjahr 1988) Hier sieht man wieder einen der wenigen Harrier, die einen Winter-Antrich bekommen haben. Meistens waren es die Harrier T4, die diese Testanstriche bekamen, recht selten die GR3.

© Markus Remfert XZ999/H Harrier GR3 4Sqn Gütersloh (Frühjahr 1988) Die "India" der 4Sqn präsentiert sich hier in winterlicher Bemalung. Diese Anstriche blieben meistens nur wenige Wochen an den Maschinen.

© Klemens Hövel XZ999/H Harrier GR3 4Sqn, Gütersloh (April 1988) Die Reste der zuvor getragenen weißen Wintertarnung sind hier zum Teil noch zu erkennen. Man sollte meinen, der Buchstaben-Code wäre vermutlich mit entfernt worden. Im Rahmen der Skyguard-Überwachung der tieffliegenden NATO-Jagdbomber über Deutschland wollte die Royal Air Force Germany aber lediglich die Identifizierung ihrer Harrier erschweren oder gar verhindern und wechselte zunächst auf schwarze Einzelcodes am Leitwerk, kurze Zeit später entfernte sie diese komplett. Die Codes wurden lediglich auf den Stützrädern getragen, blieben aber den Maschinen offiziell zugewiesen.

ZD667

© Marcus Herbote ZD667/U Harrier GR3 4Sqn Gütersloh (04.10.1988) Zum Zeitpunkt der Aufnahme dieser Recce-GR3 war die Esc 008 der spanischen Armada bei der 4Sqn zum Staffelaustausch zu Besuch und beherbergte fünf Harrier in zwei "eigenen" Sheltern.

© Ian Black ZD667/U Harrier GR3 4Sqn, Gütersloh (Anfang 1988) Am 14.11.1986 kam der damals neue ZD667 zur 4Sqn und erhielt gleich den Code "U". Mit diesem winterähnlichen Anstrich sollte die Erkennbarkeit beim Luftkampf zwischen Wolkenbänken erschwert werden. Das erklärt das häufige Tragen während der Sommermonate. Durchgesetzt hat sich dieser Anstrich scheinbar nicht. Außerdem trugen einige Harrier während der ein oder anderen Verlegung nach Norwegen diese Bemalung.

© Axel Saal ZD667/U Harrier GR3 4Sqn, Gütersloh (Anfang 1988) Aufgrund der nicht lesbaren Seriennummern haben die Warte der 4Sqn einfach die korrekte Seriennummer auf die Schneetarnung gemalt - wenn auch nicht nach der RAF-Norm! Der Staffelcode "U" wird hier nur unter der Farbe getragen. Der Harrier trägt hier einen ACMI-Pod und einen Phimat-Düppelwerfer.

© Archiv Zetsche ZD667/(U) Harrier GR3 4Sqn Gütersloh (Februar 1989) Mit einem seiner Hauptarbeitsmittel, dem mit vier Vinten-Kameras bestücken Recce-Pod, steht die ZD667 in winterlicher Sonne im Shelter-Bereich der 4Sqn.

© Wilfried Zetsche ZD667/(U) Harrier GR3 4Sqn, Gütersloh (April 1989) Für eine Kurzlandung mit mäßigem Tempo wurden die Schubdüsen in diesem Winkel nach hinten gefahren. Das System des einziges Triebwerks mit vier Schubdüsen und vier kleinen Steuerdüsen ist genial. Warum man bei den Russen und auch für das amerikanische Modell F-35 Lightning II wieder die Variante mit einem Schub- und einen Hubtriebwerk wählt kann nur vermutet werden.

© Marcus Herbote ZD667/(U) Harrier GR3 4Sqn Gütersloh (ca. 1989) Wenn dieser GR3 auf dem Leitwerk auch keinen Staffelcode trägt, zugewiesen war er der Maschine dennoch. Getragen wurde der Code aber immer an den Stützrädern, wie man hier auch sehen kann.

Foto torstenn./CC BY-NC-ND 3.0 ZD667/U Harrier GR3 4Sqn, Gütersloh (Frühjahr 1990) Zunächst flogen viele der bunten GR3 ohne einen Staffelcode am Leitwerk, nach und nach wurden diese wieder angebracht. Der ZD667 trug das bunte Leitwerk von Ende Januar 1989 bis zum 10.04.1990.

© Erich Westersötebier ZD667/U und ZD668/J Harrier GR3 4Sqn, Gütersloh (Mai 1990) Die vier zuletzt gebauten Harrier kamen allesamt zu den beiden Gütersloher Squadrons. Der ZD667 kam am 14.11.1986 zur 4Sqn, der ZD668 erreicht die Einheit im Januar 1987. Die beiden anderen flogen ebenfalls ab Januar 1987 in Gütersloh, als ZD669/A und ZD670/W bei der 3Sqn.

ZD668

© M. Kraßort ZD668/J Harrier GR3 4Sqn, Gütersloh (ca. 1988) Die ZD668 war zusammen mit drei anderen GR3 noch Mitte der 80er Jahre als Ersatz für verloren gegangene Maschinen neu gebaut worden. Alle vier Maschinen flogen in Gütersloh, anfangs zwei bei jeder Squadron. Hier trägt der GR3 den Recce-Pod unter dem Rumpf, die Aufgabe der taktischen Aufklärung wurde im Mai 1989 aufgegeben.

© Christian Hölscher ZD668/J Harrier GR3 4Sqn Gütersloh (ca. 1989) Nur einige Jahre flogen die vier ab Herbst 1986 neu gebauten Harrier GR3 ZD667 bis ZD670 bei der RAF. Alle vier Maschinen waren wenigstens einmal bei einer der Gütersloher Staffeln eingesetzt, die ZD668 als "J" von Januar 1988 bis 7. Dezember 1990.

© Wilfried Zetsche ZD668/J und ZD667/U Harrier GR3 4Sqn Gütersloh (Mai 1990) Der Pilot der Führungsmaschine sieht zu seinem Rottenflieger hinüber und wird gleich durch ein Kopfnicken das Zeichen zum Losrollen geben. Der Pilot in der zweiten Maschine orientiert sich während des gesamten Startvorgangs an seinem Rottenführer. Von den vier nachträglich gebauten Harrier GR3 mit der „ZD“-Nummer stehen hier gleich zwei zusammen auf der „27“. Auch die ZD669/I flog wie die zwei anderen GR3 bis fast zum Ende der GR3-Operationen bei der „Fighting Four“.

Foto torstenn./CC BY-NC-ND 3.0 ZD668/J Harrier GR3 4Sqn, Gütersloh (Frühjahr 1990) Im HAS-Bereich der 4Sqn standen sechs Shelter sowie etwas weiter abseits ein Wasch-Shelter! Jeder Hangar fasst drei Harrier und somit konnten alle einsatzbereiten Maschinen der Squadron sicher untergebracht werden.

© Marcus Herbote ZD668/J Harrier GR3 4Sqn, Gütersloh (Mai 1990) Die Tarnung der Harrier-Flotte wurde auch praktisch bei allen anderen Jagdbomber-Typen verwendet. Heute wäre dieser Anstrich, in Zeiten von Olivgrün, Einheitsgrau und kleinen farblosen Markierungen, ein echter Hingucker!

© Marcus Herbote ZD668/J Harrier GR3 4Sqn Gütersloh (Sommer 1990) Von den elf in den Jahren 1989 und 1990 mit einem bunten Leitwerk versehenen Harrier GR3 trug die ZD668/J vom 20. Juni bis zur Abgabe der Maschine nach England am 4. Dezember die farbige Finne.

ZD669

Foto torstenn./CC BY-NC-ND 3.0 ZD669/I Harrier GR3 4Sqn Gütersloh (ca. 1989) Mitte der achtziger Jahre wurden nachträglich noch vier GR3 von BAe gebaut (ZD667 bis 670). Alle vier Harrier gingen an die Gütersloher Staffeln, zwei an die 3Sqn, zwei an die 4Sqn.

© W. Zetsche ZD669/I Harrier GR3 4Sqn, Gütersloh (Mai 1990) Diese beiden Harrier GR3 wurden vor dem Flug zu einem der zahlreichen Bombenabwurfplätze aufgenommen. Meistens flogen die GR3 gemischt mit den T4 in Vierer-, Sechser- oder Achter-Schwärmen.

ZD670

© Erich Westersötebier ZD670/P Harrier GR3 4Sqn, Gütersloh (Mai 1990) Aus leicht erhöhter Position wurde die ZD670 der 4Sqn aus der Nähe des Starter-Caravan aufgenommen. Der GR3 trägt hier die Luftbetankungssonde, einen Übungsbombenbehälter sowie einen ECM-Pod.

© Wilfried Zetsche ZD670/P Harrier GR3 4Sqn, Gütersloh (Mai 1990) Eine der vier nachträglich gebauten Harrier GR3 war die ZD670, die hier als "Papa" der 4Sqn. eine rasante Landung hinlegt. Die Maschine trägt den starren abnehmbaren Luftbetankungsstutzen, von der Spotting Group Gütersloh aus Abkürzungsgründen nur kurz "LBS" genannt!

Nicht identifizierte Harrier GR3 der 4Sqn

© IV(AC) Squadron unid.. Harrier GR3 4Sqn Ostwestfalen (ca. 1981) Als Angriffsflugzeuge waren die GR3 fast immer im Tief- und Tiefstflug zu sehen. Dabei operierten sie gewöhnlich in Schwärmen von vier bis acht Maschinen.

© Rob Adlam unid.. Harrier GR3 4Sqn Senne (ca. 1986) Ein Harrier GR3 rollt in der Senne zum Start. In den achtziger Jahren ein mehr als typisches Bild.

© Brian Gilmour unid. Harrier GR3 4Sqn Senne (ca. 1986) Das Triebwerk des Harriers lief bei Senkrechtstart und -landung häufig auf Vollast. Von daher waren Triebswerksbrände nach dem Ansaugen von Fremdkörpern und nach Kabelbränden oder Rohrbrüchen regelmäßig. Hier sieht man den Ausbau des Triebwerks eines GR3 im Feld nach einem Brand.

© Brian Gilmour unid. Harrier GR3 4Sqn, Senne (ca. 1986) Dieser Harrier GR3 der 4Sqn startet zu einem Testflug nach erfolgtem Triebwerksaustausch im Feld. Für die Harrier Servicing Flight war ein Wechsel des Rolls-Royce Pegasus Antriebs außerhalb der Heimatbasis normal.

© David Phillips unid. Harrier GR3 4Sqn, Bergen-Hohne (ca. April 1989) Auf der Bergen-Hohne Range bei Munster wurde diese dramatische Aufnahme eines Harrier GR3 aufgenommen. Man kann deutlich die geringe Breite des Startstreifens erkennen.

© Bruce Monk unbek. Harrier GR3 4Sqn, Harrier starteten immer im STOL-Modus, wie man hier bei einem GR3 auf der Senne Range erkennen.

© Wayne Palmer unid. Harrier GR3 4Sqn, Gütersloh (1990) Wayne Palmer machte im Jahr 1990 eine Reihe von spektakulären Aufnahmen eines in der Luft stehenden Harrier GR3! Squadron Leader Bob Manston war der Pilot des GR3, RAF Fotograf Wayne Palmer befand sich an Bord einen Steigers und konnte die Bilder des Harriers am Ende einer Trainingsmission aus unterschiedlichen Positionen schießen. Im Hintergrund sieht man einen GR3 mit buntem Leitwerk in der Shelter Area der 4Sqn.

© IV(AC)Sqn unid. Harrier 4Sqn, Gütersloh (1990) Im Jahr 1990 erfolgte die Ablösung des Harrier GR3 und T4 bei der 4Sqn. Angeführt wird diese Formation von einem neuen Harrier GR7, das Schlußlicht bildet ein T4 der Gütersloh Station Flight.

Bilder von Harrier T4 der 4Sqn - Bilder von Harrier GR7 der 4Sqn

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