From Die Geschichte des Flugplatz Gütersloh

Squadrons: Meteor FR9 der No 79 Squadron

Meteor FR9 und T7 der No 79 Squadron zurück zu No 79 Squadron

WH544 Meteor FR9 79Sqn

© Philippe Bedford via Justin Bedford WH544 Meteor FR9 79Sqn, Gütersloh (ca. 1952/53) Ohne den typischen Staffelcode steht diese FR9 in einer der Dispersal Areas. Zu dem Zeitpunkt fehlten noch große Staffelwappen, diese wurden für gewöhnlich von den Staffelcodes ersetzt. Das Flugzeug stürzte 1957 in den Händen der 208Sqn über Malta ab.

© Robin Brown WB141/T-C Meteor FR9 79Sqn Gütersloh (September 1952) Das Schild am Bugrad weist vermutlich auf die geladenen Kanonen hin. In den fünfziger Jahren flogen die britischen Meteor standardmäßig mit aufmunionierten Waffen. Begegnungen mit sowjetischen Fightern an der innerdeutschen Grenze waren jederzeit möglich und haben häufiger stattgefunden, als man vielleicht denkt. Vermutlich war diese Meteor in Alarmbereitschaft, die fehlenden Treibwerksabdeckungen könnten darauf hinweisen. Diese Meteor stürzte bereits am 25.02.1958 ab.

© Robin Brown WX977/T-G Meteor FR9 79Sqn Gütersloh (September 1952) Offenbar hatte die 79Sqn zu diesem Zeitpunkt zwei Meteor FR9 mit dem Code "T-G". Die Anordnung der Buchstaben kam aus den Zeiten des zweiten Weltkrieges, als die Royal Air Force überwiegend zwei oder drei Buchstaben an ihren Maschinen zeigte. Im Hintergrund sieht man den mit anderen Meteor gefüllten Hangar 6. Vermutlich war für alle Flugzeuge nie genügend Platz in den beiden zur Staffeln gehörenden Hallen.

© Robin Brown WX973/T-G Meteor FR9 79Sqn Gütersloh (1953) In den frühen fünfziger Jahren waren die Verhältnisse in Gütersloh noch recht einfach. Der Tower im Hintergrund zeigt sich noch in seiner ursprünglichen Form aus den Zeiten der Luftwaffe. Die Abstellflächen waren notdürftig betoniert und oft standen die frühen Kampfflugzeuge auf dem Gras. Die beiden Beton-Kübel dienen dem Verzurren der Maschinen bei Windwetter. Die WX973 ging am 19.07.1953 durch Absturz verloren.

© Robin Brown WX973/T-G Meteor FR9 79Sqn Ostwestfalen (1953) Hoch über Ostwestfalen fliegt der Pilot dieser Meteor FR9 seine Mission. Anfangs flogen die Aufklärer im Natural Metal Finish, ab ca. 1953 erhielten die Flugzeuge aufgrund des Auftrags, den sie häufig im Tiefstflug auszuführen hatten, eine graue Tarnung. Im Gegensatz zum Jagdaufklärer FR9 war die PR10 ein unbewaffneter Fotoaufklärer für größere Höhen. Man erkennt gut die rechte Kameraöffnung für die einzelne F24-Kamera. Diese konnte nach vorne, links oder rechts ausgerichtet werden. Die WX973 stürzte bereits am 19.07.1953 ab, nach nur einem Jahr und 10 Tagen im Einsatz!

© Robin Brown WB124/T-J Meteor FR9 79Sqn Gütersloh (September 1952) Völlig ohne Tarnfarbe sieht man den Tower im Hintergrund dieser Meteor FR9, die gerade aufmunitioniert wird. Im Gegensatz zum runden Leitwerk der Meteor PR10 der gleichzeitig in Gütersloh liegenden 541Sqn hatte die FR9 ein eher eckiges Leitwerk. Das Cockpit wurde nach hinten geschoben, wie bei vielen britischen Flugzeugen wie etwa Jet Provost, Hunter und Buccaneer. Dazu konnte es zur Wartung hinten angehoben werden.

© Robin Brown WB124/T-J Meteor FR9 79Sqn Gütersloh (September 1952) Flying Officer (Oberleutnant) Robin Brown steht hier vor seiner persönlichen Maschine. Die Codes auf den Bugradklappen waren bei der der A Flight schwarz auf gelbem Grund, bei der B Flight war es umgekehrt. Im Hintergrund erkennt man einige Meteor PR10 der 541Sqn, erkennbar am runden Leitwerk. Diese Meteor stürzte am 11.05.1956 ab.

© RAF via Robin Brown WL265/J Meteor FR9 79Sqn Ostwestfalen (12.04.1955) Auf einem typischen Tiefflug wurde diese FR9 aufgenommen - schon mit einer wenn auch frühen Ausgabe der typischen roten Pfeile der Staffel am hinteren Rumpf. Zu diesem Zeitpunkt lag die 79Sqn bereits in Laarbruch (Nov. 1954 bis Nov. 1955) und kehrte erst im Jahr 1956 zurück nach Gütersloh.

© Robin Brown unid. Meteor FR9 79Sqn Gütersloh (1953) "Nine Nine´s of seventy-nine!" Alle für den Tagesflugbetrieb verfügbaren neun Meteor FR9 stehen hier auf der Flightline bereit. Die 79Sqn operierte von den Hangars 6 und 7 aus (ab 1980 Heimat der Pumas der 230Sqn).

© Robin Brown WL355/T-L Meteor T7 79Sqn Gütersloh (1953) Nur in der Anfangzeit wurde das Original-Abzeichen der 79Sqn am Leitwerk getragen - ein im Feuer stehender schwarzer Feuersalamander. Aufgrund der schwarz-gelben Zeichnung des Tieres lassen sich auch die Karos am Heck erklären. Später flogen die Maschinen ausschließlich mit den roten Pfeilen umher. Hier wartet der Trainer auf das Montieren den Ventral-Tanks unter dem Rumpf.

WB116/S Meteor FR9 79Sqn

© Philippe Bedford via Justin Bedford WB116/S Meteor FR9 79Sqn , Gütersloh (ca. 1952) Selten fanden alle Maschinen aller Squadrons in Gütersloh gleichzeitig auf den Abstellflächen vor den Hangars Platz. Bei Übungen und im normalen Flugbetrieb standen immer einige in den Dispersal Areas. Das No34Reconnaissance Wing bestand ab 1. April 1953 aus nicht weniger als drei Squadrons mit einer Staffelstärke von 16-18 Flugzeugen. Allerdings verlegte die 2Sqn im Juli des Jahres nach RAF Wahn.

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