From Die Geschichte des Flugplatz Gütersloh

Visiting-Aircraft: 4 Regt - Army Air Corps

Army Air Corps - No 4 Regiment

Gastflugzeuge des Army Air Corps, No 4 Regiment (4 Regt)

RM 847 Sqn | Übersicht | 7 Regt

Lynx AH1

© Christian Hölscher XZ645 Lynx AH1 4Regt, 669Sqn, Gütersloh (29.07.1988) Im Rahmen des Families Day 1988 der 230Sqn war unter anderem dieser Lynx AH1 des 4Regt in Detmold zu Gast. Im Hintergrund steht ein OH-58D Kiowa Warrior mit dem seinerzeit neuen Mastvisier.

© Thomas Westhoff-Düppmann XZ651 Lynx AH1 4Regt, Gütersloh (01.04.1982) Die in Hildesheim, Soest, Detmold stationierten Lynx AH1 ließen sich kaum auseinander halten. Lediglich die Hubschrauber des 3Rgt aus Soest trugen Staffelcodes am Ausleger. Diese Lynx gehört vermutlich nach Detmold zum 4Regt. Detmold war der größte AAC-Flugplatz in Deutschland - neben den drei Staffeln Lynx und Gazelle (654, 659 und 669Sqn) war auch ein Aircraft Workshop dort ansässig.

Lynx AH7

Foto torstenn./CC BY-NC-ND 3.0 XZ217 Lynx AH7 4Regt, Gütersloh (1991) Diese Lynx aus Detmold wurde in Gütersloh an einer ungewöhnlichen Stelle abgestellt. Die Piloten konnten so auch innerhalb der Basis eine Außenlandung im Feld simulieren, was auch hin und wieder geschah. Hauptsächlich flogen die AAC-Hubschrauber RAF Gütersloh an, um Anflug-, Abflug und GCA-Verfahren zu üben. Das war weder in Münster, Minden oder Hildesheim, noch in Detmold oder Soest möglich.

© Pete Webber ZE380 Lynx AH7 4Regt Gütersloh (13.01.1989) Diese Lynx AH7 wurde später noch zu einer AH9 und noch später zur AH9A umgerüstet. Sie gehörte zum 4Regiment in Detmold mit den drei Squadrons 654, 659 und 669. Im Jahr 1989 war die AH7 aber noch die neueste Army-Version der Westland Lynx.

Apache AH1

© Andreas Brinkmann ZJ187, ZJ197 & ZJ224 Apache AH1 4Regt, Gütersloh (15.05.2013) Wir Spotter hatten schon nicht mehr daran geglaubt, doch kurz vor Toresschluss fand endlich der lang ersehnte Besuch von Army Air Corps Apaches aus Wattisham statt!

© Guido Merz ZJ187 Apache AH1 4Regt, Gütersloh (04.06.2013) Zwei Regimenter des AAC fliegen den Apache AH1 von der ehemaligen RAF-Basis Wattisham aus. Das No 3 Regiment AAC fliegt mit den Squadrons 653, 662 und 663, die vormals in Münster und Soest lagen. Das No 4 Regiment AAC hat die ehemals in Detmold geflogenen 654 und 664Sqn und 656Sqn aus Dishforth im Einsatz. Dazu kommt in Middle Wallop noch die Trainingseinheit 673Sqn.

© Guido Merz ZJ197 Apache AH1 4Regt, Gütersloh (04.06.2013) Die beiden Rolls-Royce Turbomeca RTM 322 Turbinen leisten sage und schreibe jeweils 2.100 WPS und verhelfen dem Kampfhubschrauber zu maximal 293 km/h, die Marschgeschwindigkeit liegt bei immerhin 256 km/h. Die beiden Besuche der drei Apache vom 15. bis 18.05. und 31.05. bis 04.06.2013 verhalfen der Basis Gütersloh in ihrem letzten Jahr als Flugplatz doch tatsächlich noch zu einem Ereignis - es war ein echter "First visit in Germany"!

© Andreas Brinkmann ZJ197 Apache AH1 4Regt, Gütersloh (04.06.2013) Das einzig bunte an diesem Apache des AAC ist das ziemlich kleine Roundel am Ausleger. Die beiden Regimenter mit je zwei Squadrons in Wattisham bilden die Angriffskomponente des AAC.

© Guido Merz ZJ224 Apache AH1 4Regt, Gütersloh (04.06.2013) Auf diesem Bild erkennt man das sehr kleine Hoheitsabzeichen, das aber immerhin noch in Farbe ist - im Gegensatz zu vielen anderen Streitkräften - die bereits "toned down" Abzeichen anbringen. Die Seriennummer ist am Leitwerk angebracht und ist zu erahnen.

© Andreas Brinkmann ZJ224 Apache AH1 4Regt, Gütersloh (04.06.2013) Der Apache AH1 basiert auf dem AH-64D. Die anfänglichen Schwierigkeiten bei der Einführung des Musters sind glücklicherweise überwunden. Leider treffen diese "Kinderkrankheiten" die meisten modernen Hubschrauber unserer Zeit, stellvertretend seien hier nur der EH.101, NH.90 und Tiger UHT genannt.

© Mike Elbracht unid. Apache AH1 4Regt, Gütersloh (04.06.2013) Die drei Apache trugen bei ihrem Besuch jeweils eine AG-114 Hellfire an der rechten Seite. Die bis zu Mach 1,3 schnelle Luft-Boden- und Boden-Boden-Rakete arbeitet mit einer halbaktiven Zielsuchlenkung. Die Briten setzen die Waffe hauptsächlich zur Panzerabwehr ein.

© Mike Elbracht unid. Apache AH1 4Regt, Gütersloh (04.06.2013) Bei ihrem zweiten Besuch auf dem Rückweg aus Bayern blieben die drei Apache vom 31. Mai bis 4. Juni auf der Basis. Mittlerweile besteht das 4Regiment AAC nur noch aus den Squadrons No656 und No664, die No654Sqn wurde im Juli 2014 im Rahmen der "Army 2020" aufgelöst.

© Mike Elbracht unid. Apache AH1 4Regt, Gütersloh (04.06.2013) Beim Anlassen der beiden Turbinen gab es immer eine "Feuerwache" - wie bei einigen alten und den meisten modernen Hubschraubertypen auch. Das alte Problem bei dem Muster sind die viel zu kleinen und mit fast unsichtbaren Farben angebrachten Seriennummern.

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