Gastflugzeuge des Army Air Corps - alle Einheiten
E.P.9

© Barry Flahey XM797 E.P.9 (Edgar Percival 9) Army Air Corps, Gütersloh (1958) Als eine von lediglich zwei E.P.9 wurde diese Maschine zwischen zwei Tiefflugtests im ostwestfälischen Raum bei schlechtem Wetter aufgenommen. Die E.P.9 sollte ursprünglich die Auster AOP9 bei der Army ersetzen, dazu kam es aber letztendlich nicht. Die XM797 flog lediglich von 1958 bis 61 beim AAC, danach ging sie als G-ARTU in den zivilen Bestand, stürzte aber am 02.09.1969 ab.
Beaver

© Barry Flahey XN142 Beaver srs 2 AAC, Gütersloh (1958) - Zusammen mit einer Edgar Percival 9 weilte diese Beaver wegen einiger Erprobungsflüge in der Gegend des Teutoburger Waldes und der Senne mit der E.P.9 in Gütersloh. Die Maschine war vormals die XH463 und ging dann später in den zivilen kanadischen Bestand über. Dieses Flugzeug war die einzige Beaver 2 mit einem britischen Alvis Leonides Motor und einem vergrößerten Leitwerk. Man erkennt auch die übermalte Fläche, wo vormals die Nummer angebracht war.
© Marcus Herbote XV268 Beaver AL1 BTF, Gütersloh (28.03.1985) Visiting more often AAC Air Field Detmold than Gütersloh, this Beaver belonging to the Beaver Training Flight at Middle Wallop, was in service from December, 20th 1966 and was sold to a civilian user in 1991.
© Thomas Westhoff-Düppmann XV271 Beaver AL1 BTF Gütersloh (08.03.1982) Diese im Juli 1966 in Dienst gestellte Beaver war zum Zeitpunkt des Fotos bei der Beaver Training Flight in Belfast-Aldergrove im Einsatz und flog dort bis November 1988. Heute immer noch aktiv, ist sie im amerikanischen Register in Seattle/Washington als N985P gemeldet.
Sioux

© G. Grondstein XT819/C Bell 47G Sioux AH1 AAC, BAOR, Gütersloh (05.07.1975) Dieser Sioux war auf dem Static Display während des Open Day ausgestellt. Man beachte den großen Scheinwerfer an der Seite. Das AAC in Deutschland bestand zu der Zeit aus dem 1Wing, dazu gehörten das 1 bis 4Regiment.
Scout
© Thomas Westhoff-Düppmann XT633 Scout AH1 AAC, BAOR, Gütersloh (August 1980) Der Westland Scout war ab Mitte der 60er Jahre für die Army der Hubschrauber in der Panzerabwehr. Markant war der relativ laute Anflugs-Sound, vergleichbar mit dem der Lynx. Die Hubschrauber flogen in Deutschland ohne Verbandsabzeichen und von heute nahezu völlig vergessenen Heliports aus, u.a. setzte die 651Sqn in Verden (Caithness Barracks), die 652Sqn in Bünde (Birdwood Barracks, später umgemeindet zu Rödinghausen-Ostkilver), die 657Sqn in Soltau (Bournemouth Barracks), die 659Sqn in Osnabrück (Quebec Barracks) und die 662Sqn in Münster (Waterloo Barracks) den Hubschrauber ein. Die Landeplätze in den Kasernen bestanden bis ca. 1977/78 aus nicht mehr als sechs bis acht Lande-Spots und einem Hangar mit einem kleinen Tower und sind mit den heutigen großen AAC-Heliports und -Flugplätzen nicht zu vergleichen.
Gazelle
© Mario Nowak XX407 Gazelle AH1 661Sqn, Gütersloh (01.07.1986) Bei den AAC Hubschraubern war und ist es oft unmöglich, die genauen Staffeln zu unterscheiden. Nur wenige der Hubschrauber tragen Wappen und wenn, sind sie ziemlich klein. Die XX407 wurde im Jahr 1986 unter der 661Sqn geführt, ob das tatsächlich so war, ist nicht bekannt. Diese Squadron wurde im Jahr 1993 von Hildesheim nach Gütersloh verlegt.
© Wilfried Zetsche XX437 Gazelle AH1 AAC, BAOR Gütersloh (ca. 1979) Als Ersatz für die veraltete Sioux AH1 beschaffte das Army Air Corps in den siebziger Jahren die Aerospatiale/Westland Gazelle. Für den zur Panzerabwehr eingesetzten Scout AH1 kam die Lynx AH1. Im Hintergrund sieht man den HAS-Bereich der 3Sqn.
Lynx
© torstenn. XZ171 Lynx AH1 AAC, Gütersloh (ca. 1991) Einen ungewöhnlichen Landeplatz hat sich die Besatzung dieser Lynx ausgesucht. Der Hubschrauber steht direkt neben dem Crash-Gate 2 - besser bekannt als das Tor zur alten Brücke am Westende der Basis!
© Christian Hölscher XZ645 Lynx AH1 669Sqn, Gütersloh (29.07.1988) Im Rahmen des Families Day 1988 der 230Sqn war unter anderem dieser Lynx AH1 des 4Rgt in Detmold zu Gast. Wer hätte das damals gedacht? Heute (2012) ist die Army tatsächlich der Hausherr auf der Basis. Im Hintergrund steht ein OH-58D Kiowa Warrior mit dem seinerzeit neuen Mastvisier.
© Christian Hölscher XZ647 Lynx AH1 659Sqn, Gütersloh (29.07.1988) Über der "kurzen Zufahrt" zur Runway 27 schwebt dieser Besucher des Families Day der 230Sqn. Auch hier waren Runway Boards installiert, im Hintergrund erkennt man den Shelterbereich der 3Sqn.
© Thomas Westhoff-Düppmann XZ651 Lynx AH1 4Rgt Gütersloh (01.04.1982) Die in Hildesheim, Soest, Detmold stationierten Lynx AH1 ließen sich kaum auseinander halten. Lediglich die Hubschrauber des 3Rgt aus Soest trugen Staffelcodes am Ausleger. Diese Lynx gehört vermutlich nach Detmold zum 4Rgt. Detmold war der größte AAC-Flugplatz in Deutschland - neben den drei Staffeln Lynx und Gazelle (654, 659 und 669Sqn) war auch ein Aircraft Workshop dort ansässig.

© T. Nienaber XZ651 Lynx AH1 AAC Gütersloh (ca. 1989) Die Lynx und Gazelle der Regimenter aus Soest, Hildesheim und Detmold sowie der selbständigen Staffeln in Münster und Minden kamen mehrmals täglich nach EDUO.
© torstenn. XZ664 Lynx AH7 665Sqn, Gütersloh (ca. 1991) Nicht nur die drei AAC-Regimenter in Soest, Detmold und Hildesheim flogen mehrmals täglich in den Gütersloher Luftraum ein. Die Listen weisen diese AH7 als eine Maschine der 665Sqn aus Aldergrove/Nordirland aus. Am 23.02.2001 ging diese Lynx durch Absturz verloren.

© M. Herbote XZ668/E Lynx AH1 653Sqn, Gütersloh (Sommer 1985) Die Gazelle und Lynx des 3Rgt in Soest waren an den Leitwerkcodes zu erkennen. Dieser steht während eines Families Day bei der 230Sqn vor Hangar 7. Die Lynx- und Gazelle-Besuche ließen sich kaum verfolgen, die Maschinen blieben häufig unidentifiziert, weil sie quer zur Landung herein kamen. An die fünf bis sechs Landungen oder Übungsanflüge am Tag waren völlig normal.
© Marcus Herbote XZ669/D Lynx AH1 653Sqn, Gütersloh (ca. 1985)
© torstenn. unid. Lynx AH1 AAC, Gütersloh (ca. 1991) Tiefer Abflug einer der zahlreichen Lynx, die in ca. 15 Jahren RAF-Präsenz von 1978 an die Basis besuchten. Seit 1993 ist das Muster in Gütersloh fest stationiert.
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