From Die Geschichte des Flugplatz Gütersloh

Visiting-Aircraft: Unknown units - Army Air Corps

Army Air Corps - Unbekannte Einheiten

Gastflugzeuge des Army Air Corps, Unbekannte Einheiten

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Edgar Percival 9 Prospector

© Barry Flahey XM797 EP9 AAC Gütersloh (1956) Die Edgar Percival 9 Prospector löste nicht, wie geplant, die Auster beim AAC ab. Konstrukteur war ein australischer Pilot gleichen Namens. Die Maschine konnte sich bei der Erprobung scheinbar nicht gegen die Beaver durchsetzen. Hier sieht man die Maschine bei einem frühen Besuch auf der Basis. Die Form des hinteren Rumpfes ist etwas eigentümlich.

© Barry Flahey XM797 EP9 AAC, Gütersloh (1958) Als eine von lediglich zwei EP9 Prospector wurde diese Maschine zwischen zwei Tiefflugtests im ostwestfälischen Raum bei schlechtem Wetter aufgenommen. Die E.P.9 sollte ursprünglich die Auster AOP9 bei der Army ersetzen, dazu kam es aber letztendlich nicht. Die XM797 flog lediglich von 1958 bis 61 beim AAC, danach ging sie als G-ARTU in den zivilen Bestand, stürzte aber am 02.09.1969 ab.

Beaver Srs2

© Barry Flahey XN142 Beaver srs2 AAC, Gütersloh (1958) Zusammen mit einer Edgar Percival 9 weilte diese Beaver wegen einiger Erprobungsflüge in der Gegend des Teutoburger Waldes und der Senne mit der EP9 in Gütersloh. Die Maschine war vormals die XH463 und ging dann später in den zivilen kanadischen Bestand über. Dieses Flugzeug war die einzige Beaver 2 mit einem britischen Alvis Leonides Motor und einem vergrößerten Leitwerk. Man erkennt auch die übermalte Fläche, wo vormals die Nummer angebracht war.

Scout AH1

© Thomas Westhoff-Düppmann XT633 Scout AH1 AAC, BAOR, Gütersloh (August 1980) Der Westland Scout war ab Mitte der 60er Jahre für die Army der Hubschrauber in der Panzerabwehr. Markant war der relativ laute Anflug-Sound, vergleichbar mit dem der Lynx. Die Hubschrauber flogen in Deutschland ohne Verbandsabzeichen und von heute nahezu völlig vergessenen Heliports aus, u. a. setzte die 651Sqn in Verden (Caithness Barracks), die 652Sqn in Bünde (Birdwood Barracks, später umgemeindet zu Rödinghausen-Ostkilver), die 657Sqn in Soltau (Bournemouth Barracks), die 659Sqn in Osnabrück (Quebec Barracks) und die 662Sqn in Münster (Waterloo Barracks) den Hubschrauber ein. Die Landeplätze in den Kasernen bestanden bis ca. 1977/78 aus nicht mehr als sechs bis acht Lande-Spots und einem Hangar mit einem kleinen Tower und sind mit den heutigen großen AAC-Heliports und -Flugplätzen nicht zu vergleichen.

© Jeff Bell XW283 Scout AH1 AAC, BAOR, Gütersloh (ca. September 1980) Dieser Westland Scout trägt noch einen der bei NATO-Manövern üblichen Codes. Diese wurden als Rufzeichen bei besonders großen und unübersichtlichen Übungen getragen. Die relativ schlechte Erkennbarkeit der Seriennummern (wie man hier auch sieht) führte wie bei den anderen AAC-Helis Sioux, Alouette II, Gazelle und Lynx nicht gerade zu einer besonders großen Beliebtheit bei Spottern.

Gazelle

© Wilfried Zetsche XX437 Gazelle AH1 AAC, BAOR, Gütersloh (ca. 1979) Als Ersatz für die veraltete Sioux AH1 beschaffte das Army Air Corps in den siebziger Jahren die Aerospatiale/Westland Gazelle. Für den zur Panzerabwehr eingesetzten Scout AH1 kam die Lynx AH1. Im Hintergrund sieht man den HAS-Bereich der 3Sqn.

© Willy Henderickx XX440 Gazelle AH1 AAC, Gütersloh (08.09.1980) Zum Beginn der Übung "Autumn Forge 1980" fanden verschiedene Hubschrauber und VIP-Flugzeuge im Rahmen einer Parade den Weg nach Gütersloh. Außer dieser Gazelle waren es noch der UH-1D 71+64 vom HTG 64 und die Alouette III A-464 der GpLV waren auch dabei. Diese Gazelle trägt an der Nase die rote Platte mit zwei Generalssternen darauf.

© Jeff Bell XZ307 Gazelle AH1 AAC, BAOR, Gütersloh (August 1980) Viele der Hubschrauber landeten auf den bis Anfang der achtziger Jahre vorhandenen Helicopter-Spots und dann für gewöhnlich immer mit der Nase in den Wind. Die Spots verschwanden bei einer erneuten Erneuerung der Abstellflächen. Somit waren die letzten Überbleibsel der mit Grasflächen getrennten Platte aus den 50er Jahren verschwunden.

Lynx AH1

Foto torstenn./CC BY-NC-ND 3.0 XZ171 Lynx AH1 AAC, Gütersloh (ca. 1991) Einen ungewöhnlichen Landeplatz hat sich die Besatzung dieser Lynx ausgesucht. Der Hubschrauber steht direkt neben dem Crash-Gate 2 - besser bekannt als das Tor zur alten Brücke am Westende der Basis!

© Jeff Bell XZ610 Lynx AH1 AAC, Gütersloh (ca. Mai 1981) Die Westland Lynx AH1 löste den Scout AH1 in der Panzerabwehraufgabe ab Anfang der 80er Jahre ab. Oft flogen die Hubschrauber in Rotten oder Schwärmen zusammen, so, wie sie auch die Panzerverbände der Gegenseite bekämpft hätten. Diese Maschine stürzte am 22.12.1998 in Gornji Vakuf/Bosnien ab.

Foto torstenn./CC BY-NC-ND 3.0 XZ651 Lynx AH1 AAC, Gütersloh (ca. 1989) Die Lynx und Gazelle der Regimenter aus Soest, Hildesheim und Detmold sowie der selbständigen Staffeln in Münster und Minden kamen mehrmals täglich nach EDUO.

Foto torstenn./CC BY-NC-ND 3.0 unid. Lynx AH1 AAC, Gütersloh (ca. 1991) Tiefer Abflug einer der zahlreichen Lynx, die in ca. 15 Jahren RAF-Präsenz von 1978 an die Basis besuchten. Von 1993 bis 2013 war das Muster in Gütersloh fest stationiert.

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