From Die Geschichte des Flugplatz Gütersloh

Visiting-Aircraft: Gastflugzeuge der Armée de l'Air – EC 13

Gastflugzeuge der Armée de l'Air – EC 13

Armée de l’Air - EC 1/13 Artois

Mirage IIIE

© Thomas Westhoff-Düppmann vier unid. Mirage IIIE EC 1/13, Gütersloh (16.05.1984) Was aussieht wie eine Aufnahme aus Colmar/Meyenheim entstand doch während der Korridor-Übung in Gütersloh. Von den sechs pro Staffel teilnehmenden Jets flogen bei jedem Einsatz meistens vier Maschinen mit.

© Jeff Bell 482/13-QA Mirage IIIE EC 1/13, Gütersloh (09.05.1980) Gelegentlich fanden sich auch britische Flugzeugenthusiasten in ihrer dienstfreien Zeit auf der Crashgate-Brücke ein, um - wie hier - Aufnahmen bei der Ankunft zur jährlichen Korridor-Übung zu machen. Direkt vor dem Overrun zur 09 konnte man zwischen Flugplatzbretterzaun und der Ems derartige Aufnahmen schießen - sicher nicht ganz ungefährlich!

© Thomas Westhoff-Düppmann 482/13-QA Mirage IIIE EC 1/13, Gütersloh (20.04.1982) Mit sechs Mirage IIIE kam die EC 1/13 am 16.04.1982 zur Mai-Übung nach Gütersloh. Es waren die 482/13-QA, 466/13-QE, 500/13-QD, 469/13-QM, 513/13-QQ und 436/13-QT. In den späteren Jahren wurden vier Mirage IIIE durch zwei Mirage VF der EC 2/13 oder 3/13 ergänzt.

© Thomas Westhoff-Düppmann 482/13-QA Mirage IIIE EC 1/13, Gütersloh (20.04.1982) Bei der Rückkehr vom ersten Einsatz der Korridor-Übung 1982 sieht man hier die "13-QA" der EC 1/13 kurz vor dem Aufsetzen. Aufgrund des Deltaflügels war die Landegeschwindigkeit recht hoch, das Startgewicht lag mit 13,5 Tonnen aber nur halb so hoch wie etwa bei der F-4E.

482/13-QA Mirage IIIE EC 1/13

© Markus Jakobsmeier 482/13-QA Mirage IIIE EC 1/13, Gütersloh (Mai 1983) Nach der Zeit als Flaggschiff der EC 1/13 flog die „482“ noch als „3-IG“ und „3-JM“ bei der Escadre de Chasse 3. Hauptaufgabe der EC 1/13 war die Luftverteidigung, Zweitaufgabe der Bodenangriff.

© Thomas Westhoff-Düppmann 482/13-QA Mirage IIIE EC 1/13 plus zwei F-15C/D 36TFW, 22TFS, Gütersloh (14.05.1984) Gemischte Formationen waren im Flug und am Boden regelmäßig während der Korridor-Übung zu beobachten. Hier führt das Flaggschiff der EC 1/13, "die 13-QA", unter anderem die F-15D 79-0011 an.

© Thomas Westhoff-Düppmann 509/13-QB Mirage IIIE EC 1/13, Gütersloh (16.05.1984) Bis zur Einführung der Mirage 5F bei der EC 2/13 im Februar 1977 und 3/13 im April 1972 lag die Aufgabenverteilung bei der gesamten EC 13 zu 70 Prozent in der Luftverteidigung und zu 30 Prozent beim Bodenangriff.

© Erich Westersötebier 452/13-QC Mirage IIIE EC 1/13, Gütersloh (Mai 1974) Die Mirage IIIE der 1.Escadrille der Escadre de Chasse 13 waren seit jeher die Teilnehmer der Korridor-Übung im Monat Mai. In den 70er Jahren trugen die Maschinen noch silberne Zusatztanks, ein Überbleibsel aus den "silbernen" 60er Jahren.

© Erich Westersötebier 452/13-QC Mirage IIIE EC 1/13, Gütersloh (Mai 1974) Im Jahr 1974 nahmen an "Bold Encounter" vom 10. bis 17. Mai 1974 sechs F-4E der 36TFW und sechs Mirage IIIE der EC 1/13 teil. Die RAF steuerte mindestens sechs Lightning F2A der 19 und 92Sqn bei.

© Mario Nowak 439/13-QC Mirage IIIE EC 1/13, Gütersloh (Mai 1986) Diese Aufnahme ist aus dem Jahr 1986, ein Jahr später traf sich zu "Bold Encounter" die größte Zahl von Übungsteilnehmern, die es in den achtziger Jahren in EDUO gegeben hat: Fünf Mirage IIIE und eine IIIBE von EC 13, sechs F-15C und D der 36TFW, sechs Phantom FGR2 der 19 und 56Sqn, sowie fünf Mirage F1C der EC 30 und fünf F-16C des 50TFW.

© Thomas Westhoff-Düppmann 500/13-QD Mirage IIIE EC 1/13, Gütersloh (20.04.1982) Die Mirage IIIE war das Standard-Kampfflugzeug der französischen Luftwaffe in den 60er und 70er Jahren. Zusammen mit dem Lockheed F-104 Starfighter, der Saab Draken und der BAC Lightning beherrschten sie die „Hochzeit“ des kalten Krieges in Europa. Das Muster wurde in viele Länder importiert, darunter waren Argentinien, Australien, Brasilien, Pakistan und die Schweiz.

© Thomas Westhoff-Düppmann 500/13-QD Mirage IIIE EC 1/13, Gütersloh (20.04.1982) Nach dem Ende der Zeit der Höhenbomber des Warschauer Paktes wurde die SEPR-Rakete unter dem hinteren Rumpf praktisch nicht mehr verwendet. Aus Gewichtsgründen musste bei einem Einbau der Rakete früher eine oder gar beide Kanonen ausgebaut werden. Das Zusatztriebwerk hatte den Ruf, die Maschine leicht zum Brennen zu bringen! Danach fand an der Stelle ein kleiner Zusatztank Platz und später der Fanghaken für Notlandungen.

© Thomas Westhoff-Düppmann 454/13-QD Mirage IIIE EC1/13, Gütersloh (14.05.1984) Das säuselnde Pfeifen des SNECMA Atar 09 war auch bei der Landung einer Mirage III zu hören. Es gehörte auch zur Mirage 5 und der Etendard IV mit ihrem Atar 08, verlor sich aber bei der Mirage F.1 ein wenig und bei der Mirage 2000 ganz.

Archiv H. Franke 466/13-QE Mirage IIIE EC 1/13, Gütersloh (Mai 1974) Zu viert stehen die Mirage IIIE aus Colmar während der Mai-Übung "Bold Encounter" auf Bahn 09. Dertige Ansammlungen von Flugzeugen auf der Bahn waren während der Übung üblich.

Archiv M. Brand 466/13-QE Mirage IIIE EC 1/13, Gütersloh (April 1982) Der Pilot dieser Mirage IIIE checkt nochmals sein Triebwerk, um dann kurze Zeit später die Bremsen zu lösen. Das Zünden des Nachbrenners erhöhte dann den Schub des SNECMA Atar 09C auf 6.200 kg.

© Michael Brand 451/13-QF Mirage IIIE EC 1/13, Gütersloh (15.05.1980) Diese Mirage IIIE aus Colmar setzte wieder deutlich vor dem Fangnetz der Landerichtung 09 auf. Gerne gesehen wurde das nicht von den Briten, ein anschließender Test und das Aufrichten des Netzes folgte und vermutlich eine kleine Ermahnung an den Piloten. Auf der anderen Seite war die Landebahn mit verfügbaren 2.252 Metern unter dem NATO-Standard von 2.400 Metern. Dieses war die letzte Teilnahme der Mirage IIIE 451 an der Korridor-Übung, sie stürzte wenige Wochen später am 07.07.1980 ab!

© Jeff Bell 412/13-QF Mirage IIIE EC 1/13, Gütersloh (Mai 1981) Die Cockpits der französischen Mirage IIIE und 5F wurden bei Nightstops immer abgedeckt, um sie vor Feuchtigkeit und dem Eindringen von Wasser zu bewahren. Für einen Fotografen war dieses nicht erfreulich, wurde doch ein wichtiger Teil der Maschine verdeckt.

© Thomas Westhoff-Düppmann 412/13-QF Mirage IIIE EC 1/13, Gütersloh (Mai 1981) Die EC 1/13 "Artois" flog von Juni 1965 bis Juni 1992 die Mirage IIIE. Das Vorgängermodell IIIC wurde von April 1962 bis zum Jahr 1965 eingesetzt. Die Basis Colmar/Meyenheim ist heute längst auch ein Teil der französischen Militär-Luftfahrtgeschichte.

418/13-QF Mirage IIIE EC 1/13

© Markus Jakobsmeier 418/13-QF Mirage IIIE EC 1/13, Gütersloh (Mai 1985) Wie gewöhnlich verschenkten die französischen Mirage-Piloten auch während der Korridor-Übung 1985 keinen Meter der Gütersloher 09 und setzten bereits wenige Meter hinter dem Fangnetz auf.

© Thomas Westhoff-Düppmann 418/13-QF Mirage IIIE EC 1/13, Gütersloh (17.05.1985) In ihrer fliegerischen Karriere flog die "418" scheinbar nur bei der EC 13 in Colmar und der EC 2 in Dijon. Sie trug in deren Dienst die Codes 13-PB, 13-QQ, 13-QT, 2-ET, 2-LB und 13-QF und steht heute im Musée européen de l'aviation de chasse in Montélimar-Ancône.

© Thomas Westhoff-Düppmann 418/13-QF Mirage IIIE EC 1/13, Gütersloh (17.05.1985) Neben der reinen Jagd-Version IIIC war die IIIE eine eigens konstruierte Tiefflug-Angriffsversion mit neuen Elektronik-Systemen wie z.B. Navigationsgeräten und Doppler-Radar in der im Gegensatz zum Vorgängermodell 30cm längeren Nase.

© Michael Brand 439/13-QG Mirage IIIE EC 1/13, Gütersloh (Mai 1986) Sehr schlecht auseinander zu halten waren bei den Mirage IIIE oftmals die Buchstabencodes. Obwohl es hier eher nach "13-QC" aussieht, trug diese IIIE den Code 13-QG. Die 410/13-QC war in dem Jahr ebenfalls Teilnehmer bei der Mai-Übung.

© Michael Brand 430/13-QI Mirage IIIE EC 1/13, Gütersloh (Mai 1988) Die EC 13 besuchte Gütersloh auch schon zu den Zeiten, wo die Mirage noch ihr Natural Metal Finish trugen. Die EC 1/13 "Artois" war hauptsächlich in der Luftverteidigung im Einsatz.

© Christian Hölscher 425/13-QJ Mirage IIIE EC 1/13, Gütersloh (Mai 1985) Auch in Frankreich macht der große Kahlschlag nicht vor den alten französischen Luftwaffen-Basen wie Orange (EC 5), Toul (EC 7), Cambrai (EC 12), Colmar (EC 13), Reims (EC 30) und Strasbourg (ER 33) halt. Colmar-Meyenheim war bis 1995 Heimat der Escadre de Chasse 13 mit Mirage III/5F bzw. später Mirage F.1CT.

© Rainer Mueller 434/13-QK Mirage IIIE EC 1/13, Gütersloh (Mai 1985) Gerne erinnern sich die Spotter und Fotografen an die flachen Landeanflüge der Mirage IIIE zurück. Die "434" trug bei der EC 1/13 bis in die 90er Jahre den Code "13-QK".

© Christian Hölscher 434/13-QK Mirage IIIE EC 1/13, Gütersloh (02.04.1986) Mit den zwei Überschalltanks waren die in der Abfangjagd fliegenden Mirage IIIE der EC 1/13 eher selten zu sehen. Die Maschine mit der Seriennummer "434" gehörte zu den häufigen Besuchern in EDUO, in den Jahren 1985 und 1987 war sie ein Teilnehmer der Mai-Übung.

© Michael Brand 434/13-QK Mirage IIIE EC 1/13, Gütersloh (Mai 1987) Sehr selten flogen die Mirage IIIE auf ihren innerdeutschen Flügen mit allen drei Zusatztanks. Für gewöhnlich startete bei einer Rotte eine Mirage IIIE immer sehr tief, die zweite ging im 45 Grad Winkel nach oben. Der Vorteil an diesem Verfahren war, dass beide Maschinen dann sofort wieder dicht beisammen waren, nur in unterschiedlicher Höhe, auch wenn die Piloten ihren Take-Off-Run einzeln durchgeführt hatten.

© Hartmut Feldmann 434/13-QK Mirage IIIE EC 1/13, Gütersloh (27.03.1991) Auch Colmar-Meyenheim, im Jahr 1991 Heimat dieser tief anfliegenden Mirage IIIE, ist nun bereits geschlossen werden. Ein Schicksal, dass in Europa leider noch viele Basen im In- und Ausland treffen wird.

Archiv H. Franke 474/13-QL Mirage IIIE EC 1/13, Gütersloh (Mai 1973) Die silbernen Zusatztanks stammen noch aus einer Zeit, als die komplette Maschine im "Natural Metal Finish" lackiert war. In dieser farbenfrohen Zeit war auch noch das Seitenruder in französischen Farben bemalt.

Archiv H. Franke 475/13-QL Mirage IIIE EC 1/13, Gütersloh (Mai 1974) Mit ihren zwei 1.300 Liter fassenden Zusatztanks wirkten die Mirage IIIE immer ziemlich voll beladen, das sieht man auch an der Bugradbereifung! Der vordere Teil des jeweiligen Startbahnendes war im Jahr 1974 noch nicht betoniert, das wurde erst Ende der 70er Jahre mit der Zulassung auf größere und schwerere Transporter nachgeholt.

© Thomas Westhoff-Düppmann 469/13-QM Mirage IIIE EC 1/13, Gütersloh (20.04.1982) Bei voller Beladung war die Mirage IIIE mit ihrem 6.200 kg Schub (bei vollem Nachbrenner) starken Atar 09c nicht gerade übermotorisiert. Die zwei 1.300 Liter Zusatztanks machten dabei schon einen Großteil der Zuladung aus.

© Wilfried Zetsche 469/13-QM Mirage IIIE EC 1/13, Gütersloh (April 1982) Sechs Mirage IIIE der EC 1/13 nahmen an der Korridor-Übung im April 1982 teil, wegen der Falkland-Krise bereits einen Monat früher als gewöhnlich. Die EC 1/13 "Artois" flog die Mirage IIIE von Juni 1965 bis zum 26. Juni 1992 von Colmar-Meyenheim aus.

© Michael Brand 436/13-QM Mirage IIIE EC 1/13, Gütersloh (Mai 1990) Von den Mirage IIIE der EC 1/13 wurden die schlanken 625 Liter fassenden Überschalltanks eher selten getragen. Hauptaufgabe der Staffel war die Luftverteidigung und dazu flogen die Maschinen meistens mit den großen 1.300 Liter Tanks.

© Markus Jakobsmeier 438/13-QO Mirage IIIE EC 1/13, Gütersloh (20.05.1983) Diese Mirage IIIE flog die meiste Zeit in ihrer Karriere bei der EC 13 in Colmar. 27 Jahre, von April 1965 bis Juni 1992, setzte das Geschwader die IIIE ein. Hier geht die Mirage als der "tiefabfliegende Teil" der Rotte auf der 27 raus.

© Erich Westersötebier 427/13-QP Mirage IIIE EC 1/13, Gütersloh (Mai 1971) Bei Delta-Jets war das aerodynamische Bremsen aufgrund der Widerstand verursachenden Tragfläche immer eine Alternative zur Bremsschirmlandung. Diese wurde in Gütersloh aber meistens vorgezogen - auch aufgrund der nicht ganz NATO-Standard-gemäßen Länge der Bahn.

© Markus Jakobsmeier 487/13-QP Mirage IIIE EC 1/13, Gütersloh (11.05.1984) Man erkennt bei der landenden Mirage IIIE den SEPR 841 Raketenmotor unter dem Heck, der 1.500 kg zusätzlichen Schub leisten sollte. Die Vorrichtung wurde beibehalten, aber selten genutzt. Bemerkenswert ist hier auch der besonders große Pilot, der scheinbar mit seinem Helm an das Cockpitdach anstößt!

© Archiv Michael Brand 487/13-QP Mirage IIIE EC 1/13, Gütersloh (Mai 1984) Während der Korridor-Übung war das Wetter meistens sehr gut. Bei den Spottern war der ernste Hintergrund des jährlichen Manövers nicht oder kaum bekannt. Die französischen Mirage waren immer gern gesehene Gäste - auch an "normalen" Besuchstagen.

© Dave McIntyre 487/13-QP Mirage IIIE EC 1/13, Norddeutschland (Mai 1984) Die Mirage IIIE aus Colmar durften während "Bold Encounter" auch die wichtige Aufgabe des Geleitschutzes übernehmen. Nicht nur einmal kam es nach den Übungsangriffen der 1TWU Hawk T1, Mirage F.1C und der Hahner F-16 zu handfesten Dogfights, in den die Geleitjäger verwickelt wurden. Die zu geleitenden Transporter blieben dann mitunter ganz ohne weiteren Schutz und flogen die Mission allein weiter!

© Tom Docherty 513/13-QQ Mirage IIIE EC 1/13, Gütersloh (April 1982) Am Wochenende nach der Ankunft der "Bold Encounter"-Teilnehmer waren die Maschinen meistens abgedeckt. Die "Quebec-Quebec" steht hier in entsprechender Montur auf der Platte.

© Fedor K. H. Krämer 513/13-QQ Mirage IIIE EC 1/13, Gütersloh (Mai 1983) Wenigstens eine Mirage IIIE der EC 13 rollt während der Korridor-Übung zum Start, zwei F-15C beginnen soeben ihren Anlauf, einige Harrier GR3 der 3Sqn sieht man zwischen zwei Einsätzen und ein Soldat der französischen Transall-Crew testet, ob das Höhenruder auch sein Gewicht aushält! Auch der Rest der Trall-Besatzung sieht sich die Takeoff-Phase an.

© Thomas Westhoff-Düppmann 460/13-QR Mirage IIIE EC 1/13 Gütersloh (16.05.1984) Im Laufe der Zeit waren sicher die meisten Mirage III der Armee de l'air wenigstens einmal in Gütersloh. Die EC 13 im Colmar war ein gemischter Verband mit Mirage IIIE und 5F, bis 1977 flog die 2/13 ebenfalls die IIIE.

© Thomas Westhoff-Düppmann 460/13-QR Mirage IIIE EC 1/13, Gütersloh (11.05.1984) Die Ankunft der Übungsteilnehmer von "Bold Encounter" oder "Bold Gauntlet" fand fast immer an einem Freitag statt. Die alte Brücke war immer zum Bersten voll, um die Vierer- oder Sechser-Formationen der Fighter in die Platzrunde drehen zu sehen.

© Erich Westersötebier 414/13-QS Mirage IIIE EC 1/13, Gütersloh (Mai 1968) Ein Teilnehmer der Korridor-Übung im Jahr 1968 war diese Mirage IIIE, noch in silbernem Anstrich mit buntem Finflash und dem Staffel-Code in Höhe der Tragflächen. Der Schriftzug am Leitwerk zeigte "Marcel Dassault - Mirage IIIE - No.414" und war bei jeder Mirage zu finden. Diese Maschine stürzte am 22. September desselben Jahren ab.

© Erich Westersötebier 501/13-QS Mirage IIIE EC1/13 Gütersloh (Mai 1973) Der Pilot hatte während der Landung seines Delta-Jets aufgrund des hohen Anstellwinkels seinen Kopf entsprechend nach oben zu strecken, um den Aufsetzpunkt zu sehen. Bis auf die späten Jahre 1988 bis 90 war die EC 1/13 immer bei der Korridor-Übung dabei.

© Erich Westersötebier 460/13-QT Mirage IIIE EC 1/13, Gütersloh (Mai 1971) Die Mirage No.460 überlebte am 22. Oktober 1971 eine Mid-Air-Collison mit einer zweiten Mirage IIIE. Der Pilot konnte das Flugzeug in Colmar sicher landen. Man erkennt hier den typischen gekreuzten Bremsschirm der französischen Jets.

© Thomas Westhoff-Düppmann 436/13-QT Mirage IIIE EC 1/13, Gütersloh (20.04.1982) Die Tatsache, dass fast immer Jagdverbände an der Korridor-Übung teilnahmen, zeigt sicher an, dass auch die EC 1/13 "Artois" hauptsächlich in der Luftverteidigung im Einsatz war. Die AdA erhielt ab 1964 192 Maschinen dieses Musters, sie waren mit dem Thomson-CSF Cyrano II Doppelmodus Air/Ground-Radar ausgerüstet.

Archiv Michael Brand 436/13-QT Mirage IIIE EC 1/13, Gütersloh (April 1982) Besser konnte man die französischen Mirage IIIE zur Zeit des kalten Krieges sicher nicht fotografieren - besonders nicht in Frankreich. Man erkennt hier sehr gut unter dem Hoheitsabzeichen die zusätzliche Ansaugklappe für das Triebwerk und den roten Warnstreifen am Lufteinlauf.

Mirage IIIBE

© Michael Brand 266/13-QQ Mirage IIIBE EC 1/13, Gütersloh (27.03.1991) Die Mirage IIIBE basierte auf der einsitzigen IIIE, das Vorgängermodel IIIB auf der Mirage IIIC. Die IIIB erkennt man an der schwarzen Nase, die dem späteren Modell völlig fehlt.

Foto torstenn./CC BY-NC-ND 3.0 266/13-QQ Mirage IIIBE EC 1/13, Gütersloh (27.03.1991) Zum Ende der Dienstzeit der Mirage III bei den Franzosen gingen die IIIBE an die EC 13. Für einige Zeit flogen sie vorher auch bei der ECT 2/2 in Dijon-Longvic.

270/12-ZA Mirage IIIBE EC 1/13

© Thomas Westhoff-Düppmann 270/13-ZA Mirage IIIBE EC 1/13, Gütersloh (Mai 1987) Zur letzten Teilnahme bei der Korridor Übung "Bold Encounter" brachte die EC 13 einen ihrer Mirage IIIBE Trainer mit. Nach mehr als 20 Jahren als Hauptteilnehmer verabschiedete sich das Geschwader aus Colmar/Meyenheim von der Übung an vorderster Front und wurde in den nächsten drei Jahren von der EC 2 abgelöst. Die "270" flog später noch einige Jahre als 13-PX und ging dann an die pakistanische Luftwaffe.

© Christian Hölscher 270/13-ZA Mirage IIIBE EC 1/13, Gütersloh (Mai 1987) Das die Sicht aus einer landenden Mirage nicht gerade optimal war, zeigen die beiden nach oben gereckten Hälse der Piloten. Von Juli 1986 bis Januar 1992 flog die EC 1/13 "Artois" in der Mirage-III-Umschulung, im Januar 1992 übernahm die EC 2/13 "Alpes" für zweieinhalb Jahre noch die Schulung. Der zweite Teil des Codes, das "ZA", rührte noch von der Einsatzzeit bei der ECT 2/2 in Dijon her.

© Marcus Herbote 270/13-ZA Mirage IIIBE EC 1/13, Gütersloh (11.07.1990) Mit zwei schlanken Überschalltanks besuchte uns diese Mirage IIIBE mehrere Male im Jahr 1990. Von Juli 1986 bis Januar 1992 operierte die EC 1/13 "Artois" mit einigen Trainern. Die Staffel bildete bis dahin auch die Piloten der beiden anderen Escadrille der EC 13 aus, das Geschwader wurde anschließend aufgelöst.

Armée de l’Air - EC 2/13 Alpes

Mirage IIIE

© Erich Westersötebier 496/13-PG Mirage IIIE EC 2/13, Gütersloh (Mai 1971) Ab Ende Mai 1962 operierte die EC 2/13 "Alpes" mit der Mirage IIIC in der Luftverteidigungsrolle. Nur von April 1965 bis Ende März 1977 flog sie dann die Mirage IIIE, danach rüstete sie auf die Mirage 5 um, die wegen eines Embargos nicht an Israel geliefert wurden. Diese hier war sicher ein Teilnehmer der Korridor-Übung im Frühling 1971.

Mirage 5F

© Pete Webber 35/13-PA Mirage 5F EC 2/13, Gütersloh (06.06.1988) Der Besuch der zehn Mirage 5F der EC 2/13 endete leider mit einem Desaster. Kurz vor 12 Uhr am 7. Juni war der Pilot der 54/13-PL nach zwei missglückten Anflügen und nach dem Durchfliegen der Hochspannungsleitung (!) im östlichen Anflug ausgestiegen. Die Maschine flog dann mit leeren Tanks(!) weiter und stürzte nordwestlich des Platzes nach ca. zehn führerlosen Kilometern östlich Marienfeld ab.

© Michael Brand 35/13-PA Mirage 5F EC 2/13, Gütersloh (27.09.1989) Mitte der 80er Jahre lag in Colmar lag die EC 13 mit einer Staffel Mirage IIIE und zwei Staffeln Mirage VF. Die EC 2/13 trug seinerzeit den Namen "Alpes".

© Pete Webber 7/13-PE Mirage 5F EC 2/13, Gütersloh (14.10.1987) Diese Art von Betankungsschlauch vereinfachte die Betankung von Maschinen, die ihre Anschlüsse auf dem Rumpf oder auf den Tragflächen haben.

© Marcus Herbote 7/13-PE Mirage 5F EC 2/13, Gütersloh (09.08.1990) Das Fahrwerk dieser Mirage 5F wird soeben eingefahren und dann beginnt der Pilot seinen üblicherweise tiefen Rückflug nach Colmar-Meyenheim. Diese Basis gehört auch längst der Geschichte an.

Foto torstenn./CC BY-NC-ND 3.0 55/13-PI Mirage 5F EC 2/13, Gütersloh (ca. 1990) Von Februar 1977 bis Juni 1994 flog die EC 2/13 "Alpes" die Mirage 5F von Colmar-Meyenheim aus. Sowohl Staffel wie auch Basis gehören bereits in das große Buch der französischen Luftfahrtgeschichte.

55/13-PI Mirage 5F EC 3/13

© Markus Grunwald 55/13-PI Mirage 5F EC 3/13, Gütersloh (09.04.1990) Die Bewaffnung der Mirage 5F bestand aus zwei DEFA 30mmm Kanonen sowie der Möglichkeit zur Aufnahme von bis zu vier Tonnen Bomben, Raketenbehältern und Lenkwaffen. Mit Zusatztanks konnte die Reichweite auf bis zu 2.400 km gesteigert werden. Insgesamt 50 Mirage 5F waren von 1972 bis 1994 bei zwei Escadrilles der EC 13 in Colmar/Meyenheim im Dienst.

© Jeff Bell 9/13-PL Mirage 5F EC 2/13, Gütersloh (01.05.1981) Der "Tag der Arbeit" war 1981 gleichzeitig "Tag der Ankunft" zur jährlichen Korridor-Übung. Die in der Transall mitgereisten Mechaniker haben ganze Arbeit geleistet und alle Mirage wetterfest eingepackt. Im Allgemeinen wurden bei geplanten Nightstops die Maschinen, neben den obligatorischen Sicherungssplinten (remove before flight), lediglich mit Triebwerksabdeckungen versehen, wenn diese im Travelpod mitgeführt wurden. Neben der 9/13-PL steht die 7/13-PR sowie eine weitere Mirage IIIE.

© Thomas Westhoff-Düppmann 9/13-PL Mirage 5F EC 2/13, Gütersloh (Mai 1981) In manchen Jahren stellte die EC 1/13 lediglich vier Mirage IIIE für "Bold Encounter", Ersatz kam von der EC 2/13 in Form von zwei Mirage 5F. Die "13-PL" kam am 1. Mai hinzu, dem deutschen Feiertag "Tag der Arbeit"!

© Erich Westersötebier 54/13-PL Mirage 5F EC 2/13, Gütersloh (07.06.1988) Für die Franzosen aus Colmar/Meyenheim stand die Übung Central Enterprise 1988 unter keinem guten Stern. Nach dem Absturz der 13-PL fanden kaum noch Flüge der in Gütersloh stationierten zehn Mirage 5F statt. Diese Maschine musste als Totalverlust abgeschrieben werden.

© Thomas Westhoff-Düppmann 35/13-PM Mirage 5F EC 2/13, Gütersloh (06.05.1981) Erst am 6. Mai 1981 kam diese Mirage 5F zur Korridor-Übung hinzu und löste eine der beiden anderen Mirage 5F ab. Im Hintergrund erkennt man den Rohbau für den neuen Hangar 1. Erst zwei Jahre später sollte die 18Sqn diesen beziehen.

© Pete Webber 55/13-PM Mirage 5F EC 2/13, Gütersloh (Juni 1988) Eine von zehn Mirage 5F, die an der Übung "Central Enterprise" teilnahmen, steht hier auf der Platte. Leider stand das Manöver unter keinem guten Stern, die 13-PL ging dabei durch einen spektakulären Absturz verloren.

© Christian Hölscher 55/13-PN Mirage 5F EC 2/13, Gütersloh (23.10.1996) Die "55" war ein häufiger Gast in EDUO, sowohl mit unterschiedlicher Staffelzugehörigkeit als auch mit wechselnden Codes innerhalb der Staffel. Hier landet sie als 13-PN bei Ostwind mit dem für Mirage tyischen, flachen Anflug.

© Markus Jakobsmeier 48/13-PO Mirage 5F EC 2/13, Gütersloh (20.05.1983) Am 4. Januar 1965 war die EC 2/13 die erste Escadrille der Armee de l´Air überhaupt, die mit der Mirage IIIE ausgerüstet wurde. Die Hauptaufgaben mit der Mirage 5F lagen ab März 1977 im Bodenangriff und der Kampfunterstützung der Bodentruppen. Als Zweitaufgabe konnte die Tagjagd durchgeführt werden.

Foto torstenn./CC BY-NC-ND 3.0 53/13-PO Mirage 5F EC 2/13, Gütersloh (Juni 1988) Von März 1972 bis April 1994 flog die EC 3/13 "Auvergne" die Dassault Mirage 5F. Am 1. August 1993 wurde sie in "Alsace" umbenannt. Lediglich zwei französische Escadrille, die EC 2/13 und 3/13, flogen diesen Typ.

Foto torstenn./CC BY-NC-ND 3.0 41/13-PP Mirage 5F EC 2/13, Gütersloh (09.04.1990) Hauptaufgabe der Einheit war das Unterdrücken feindlicher Luftabwehr. So waren Mirage 5F häufiger im Gütersloher Luftraum, konnten sie doch unter anderem die Raketenstellungen der Niederländer im Lipper Raum "ärgern".

© Michael Brand 6/13-PS Mirage 5F EC 2/13, Gütersloh (23.05.1989) Sicher mehr als "13 PS" hatte die Mirage 5F "unter der Haube". Das Triebwerk Atar 9C leistete 6.200 kg Standschub mit Nachbrenner.

Armée de l’Air - EC 3/13 Auvergne

Mirage 5F

© Rainer Mueller 9/13-SE und 36/13-SS Mirage 5F EC 3/13, Gütersloh (Mai 1984) Doppelstarts von französischen Mirage mit zwei Überführungstanks waren eher selten, normalerweise starteten sie einzeln direkt hintereinander. Diese beiden Maschinen kamen zur Mai-Übung aus Colmar-Meyenheim nach Gütersloh.

Foto torstenn./CC BY-NC-ND 3.0 13/13-SE Mirage 5F EC 3/13, Gütersloh (18.05.1992) Diese Mirage 5F trägt die eher selten getragenen silbernen Überschalltanks. Das Flugzeug gehört zu einer ursprünglich für Israel bestimmten Lieferung, die dann von der AdA abgenommen wurde.

Foto torstenn./CC BY-NC-ND 3.0 52/13-SQ Mirage 5F EC 3/13, Gütersloh (18.05.1992) Zu den niedrigen Anflügen der Deltaflügler fehlen auch heute noch die Worte! Die EC 3/13 "Auvergne" flog von März 1972 bis Anfang April 1993 die Mirage 5F von Colmar/Meyenheim aus.

SALE / SLVSV

CM.170R Magister

© Jeff Bell 57/13-TD CM.170R EC 13, Gütersloh (17.04.1980) Zur Korridor-Manöver-Besprechung kamen die Franzosen mit einer Magister der SALE "Section d'Accueil, de Liaisons et d'Entraînement" der teilnehmenden EC 13. Heute steht die Magister als 13-TD im Musée Européen de l'Aviation de Chasse in Montelimar. Im Hintergrund stehen eine NF-5B (K-4019) der 314Sqn/RNLAF und ein Jaguar GR1 der 2Sqn (XZ112/G).

© Thomas Westhoff-Düppmann 57/13-TD CM.170R EC 13, Gütersloh (17.04.1980) Die Escadre de Chasse 13 kam, wie alle anderen Einheiten auch, ca. drei bis vier Wochen vor jeder Korridor-Übung mit mindestens einer Maschine zu Besuch, meistens war es eine Magister. Während dieses Vorbesuchs wurden alle wichtigen Punkte des Manövers besprochen.

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