From Die Geschichte des Flugplatz Gütersloh

Visiting-Aircraft: Gastflugzeuge der Armée de l'Air – EC 30

Gastflugzeuge der Armée de l'Air – EC 30

Armée de l’Air - EC 1/30 Valois

© Wilfried Zetsche 102/30-SD Mirage F.1C EC 1/30, Gütersloh (Mai 1988) An dieser Stelle stand die Mirage nach Ende des "Bold Encounter"-Einsatzes einige Zeit - die Maschine hatte rechts einen platten Hauptfahrwerksreifen!

© Mario Nowak 102/30-SD Mirage F.1C EC 1/30, Gütersloh (Mai 1988) Eine F.1C der Escadron des Chasse 1/30 "Valois" kommt hier gewohnt sehr niedrig zur Landung auf der 09 herein. Das wuchtige Haupt-Fahrwerk passt eher nicht zu der ansonsten eher eleganten Maschine. Im Gegensatz zu anderen Jahren flogen die F.1 der EC 1/30 mit ihrem Rumpfzusatztank und somit 1.200 Liter mehr Kerosin ihre Einsätze.

© Michael Brand 102/30-SD Mirage F.1C EC 1/30, Gütersloh (Mai 1988) In den Jahren 1987 bis 1989 waren die drei Staffeln der EC 30 abwechselnd mit je drei F.1 zur Mai-Übung in Gütersloh vertreten.

© Pete Webber 87/30-SJ Mirage F.1C EC 1/30, Gütersloh (13.05.1988) Die Staffeln der Mirage F.1-Teilnehmer bei der Korridor-Übung wechselten von Jahr zu Jahr. So war es in 1983 die EC 3/12, im Folgejahr die EC 1/10, in 1985 die EC 1/5 und in 1986 erneut die EC 3/12. Ein Jahr später in 1987 nahm die EC 3/30 und in 1988 die EC 1/30 teil. In den beiden letzten Jahren flogen die EC 1/12 (1989) und in 1990 die EC 2/30. Somit war lediglich die EC 3/12 zweimal vertreten - eine echte Ausnahme.

© Willy Metze 207/30-SM Mirage F.1C-200 EC 1/30, Gütersloh (13.05.1988) Von Dezember 1973 bis Juli 1993 setzte die EC 2/30 "Normandie-Niemen" die Mirage F1C ein, erst ab Ende der siebziger Jahre kam die F.1C-200 mit dem Luftbetankungstutzen hinzu. Dieser veränderte die Flugeigenschaften nur sehr wenig, obwohl er an der Nase vor dem Cockpit angebracht war.

© Pete Webber 207/30-SM Mirage F.1C-200 EC 1/30, Gütersloh (13.05.1988) Auf der Flightline waren gute Aufnahmen selten möglich. Die Maschinen waren oft abgedeckt und umstellt von Gerätschaften. Umso schöner waren die Ost- und Westanflüge, Aufnahmen an den Starter-Caravans und Bilder von dem einen oder anderen Taxiway und natürlich der Rollweg von der Alarmstarthalle zur Bahn. Die EC 1/30 "Valois" war bis zur Eingliederung in die EC 30 in Reims als EC 1/10 "Valois" in Creil bekannt.

© W. Zetsche 207/30-SM Mirage F.1C-200 EC 1/30, Gütersloh (Mai 1988) Hier sieht man drei schnittige Mirage F.1C der Escade de Chasse 30 aus Reims in der Reihe der Bold Gaunlet Teilnehmer. Die Franzosen waren seit 1983 mit der F.1 dabei und zwar immer im Wechsel zwischen den Einheiten, so war im Jahr 1984 auch die EC 10 dabei, in anderen Jahren die EC 12. Im Jahr 1987 kehrten die drei Maschinen der EC 30 allerdings vorzeitig nach Frankreich zurück. Eine Formation des Geschwaders war beim Übungsflug in ein französisches Gebirge abgestürzt, alle Piloten kamen dabei ums Leben. Das war Grund genug für den Verband, alle F.1 nach Hause zu rufen und die Übung zu canceln.

Armée de l’Air - EC 2/30 Normandie Niémen

© Erich Westersötebier zwei unid. Lightning F2A 19Sqn und zwei unid. Mirage F.1C EC 2/30, Gütersloh (Juni 1976) Gemeinsame Einsätze und Platzrunden am Ende der Flüge brachten für die Piloten beider Seiten viele Erkenntnisse über die Schwachpunkte und Stärken der beiden Muster. Man erkennt die doch unterschiedliche Größe der beiden Jagdflugzeugtypen.

© Erich Westersötebier 6/30-MA Mirage F.1C EC 2/30 Gütersloh (Juni 1976) Ohne Außenlasten gibt es wohl kaum ein schnittigeres Jagdflugzeug als die Mirage F.1, mal abgesehen vom Starfighter. Die EC 30 machte im Sommer 1976 ihr Debüt in Gütersloh mit dem Muster. Die sechste gebaute Serien-F.1C war auch unter den vier teilnehmenden Maschinen.

© Michael Brand 260/30-MI Mirage F.1C-200 EC 2/30, Gütersloh (Mai 1990) Das letzte Mal, dass Mirage F.1 auf der Basis landeten, war während der Korridor-Übung im Mai 1990. Die Aufklärer aus Strassbourg verirrten sich dagegen leider nur einige Male nach Gütersloh, Aufnahmen von F.1CR der ER 33 sind kaum vorhanden.

© Howard Jones 232/30-MJ Mirage F.1C-200 EC 2/30 Gütersloh (14.05.1990) Diese Mirage F.1 trägt zwei Matra Super 530 Mittelstrecken-Luft-Luft-Raketen. Diese äußerst fähige französische Lenkwaffe hat eine Reichweite von bis zu 40 km und erreicht maximal Mach 5.

© Erich Westersötebier 14/30-MP Mirage F.1C EC 2/30, Gütersloh (Juli 1976) Die EC 2/30 stellte erst am 20. Dezember 1973 die Mirage F.1C in Dienst. Keine drei Jahre später zeigte die Staffel den Gütersloher Lightning-Einheiten bei einem mehrtägigen Besuch die Stärken des Jets. Die EC 30 rüstete von der Vautour IIN auf das damals modernste französische Jagdflugzeug um.

© Erich Westersötebier 14/30-MP Mirage F.1C EC 2/30, Gütersloh (Juli 1976) Der niedrige Anflug über der Ems war immer legendär in Gütersloh. Ganz besonders toll sieht der Final Approach bei einer schnittigen Mirage F.1 aus. In verschiedenen Internetforen kursierten Gerüchte bei den jüngeren Spottern, dass alle derartigen Aufnahmen ein Fake seien. Das können wir nicht bestätigen!

© E. Westersoetebier XN778/H Lightning F2A 19Sqn und 14/30-MP Mirage F.1C EC 2/30, Gütersloh (Juni 1976) Im Juni 1976 konnte diese seltene Formation beim Start in EDUO beobachtet werden. Die F2A war da schon am Ende ihrer Karriere, die Mirage F.1C dagegen stand noch ganz am Anfang! Vier F1C aus Reims besuchten die Gütersloher Lightnings.

© Reinhold Obelode ??/30-MB ? plus zwei unid. Mirage F.1C EC 2/30, Gütersloh (Juni 1976) Angeführt von einer Lightning F2A der 92Sqn rollen drei ganz cleane Mirage F.1C Richtung Abstellplatte. Die EC 2/30 besuchte im Sommer 1976 mit vier F.1C unsere Basis.

© Michael Brand 268/30-MQ Mirage F.1C-200 EC 2/30, Gütersloh (Mai 1990) Tiefe Starts waren bei den F.1 nicht immer an der Tagesordnung. Bei dieser Mirage werden soeben die Fahrwerksklappen geschlossen. Das Flugzeug trägt Dummies der Matra 550 Magic und Super 530 an den Tragflächen.

© Erich Westersötebier 16/30-MT Mirage F.1C EC 2/30, Gütersloh (Juli 1976) Ohne die für Dassault typischen Deltaflügel wurde die Mirage F.1C gebaut und ersetzte bei der EC 10 und EC 12 die Super Mystere B2, bei der EC 5 die Mirage IIIC und bei der EC 30 den Nachtjäger Vautour IIN.

Armée de l’Air - EC 3/30 Lorraine

© Michael Brand 80/30-FD Mirage F.1C EC 3/30, Gütersloh (Mai 1987) Nur einmal, im Jahr 1987, war die EC 3/30 "Lorraine" Teilnehmer an der Korridor-Übung. Hauptaufgabe war die Schulung von F.1-Piloten - dazu verfügte die Staffel über mehrere F.1B-Zweisitzer.

© Mario Nowak 20/30-FL Mirage F.1C EC 3/30, Gütersloh (Mai 1987) Leider stand "Bold Encounter" im Jahr 1987 für die EC 30 unter keinem guten Stern: Drei F.1 flogen in der Nähe ihrer Heimtabasis Reims bei ungenügender Bodensicht in einen Berg, die Maschinen in Gütersloh wurden daraufhin sofort zurück nach Reims beordert. Für sie war die Übung zu Ende.

© Michael Brand 20/30-FL Mirage F.1C EC 3/30, Gütersloh (Mai 1987) Die Mirage F.1C sah und sieht bei der Landung immer sehr elegant aus. Leider wird dieses klassische Jagdflugzeug der 70er und 80er Jahre bald aus dem europäischen Luftraum verschwinden. Diese F.1C gehört zur EC 3/30 "Lorraine".

© Mario Nowak 512/30-FL Mirage F.1B EC 3/30 Gütersloh (25.04.1990) Dieser nachweislich einzige Besuch einer Mirage F.1B hing mit der jährlichen Mai-Übung zusammen. Es war ein Vorbesuch ca. vier Wochen vor Beginn der letzten Übung. Die Strecke Reims - Gütersloh konnte die Maschine clean bewältigen.

© Howard Jones 512/30-FL Mirage F.1B EC 3/30 Gütersloh (25.04.1990) Es ist schwer, einen Fighter auf der großen und oft mit Geräten, Personal und Fahrzeugen belegten Gütersloher Flightline besser zu fotografieren, als diese sehr makellose und freie F.1B aus Reims - der einzige Trainer des Typs, der Gütersloh in den 80er und 90er Jahren besuchen sollte.

© Wieland Stolze 70/30-FO Mirage F.1C EC 3/30, Gütersloh (Mai 1987) Ein Großteil der Mirage F.1C der EC 3/30 "Lorraine" wurde bis Mai 1985 von der EC 1/10 "Valois" in Creil/Senlis verwendet. Diese flogen dann auch mit den Buchstabencodes im Bereich "S-". Im Hintergrund sieht man eine Autoschlange an einer der drei Ampeln an der Westseite der Basis. Nicht nur einmal sah man die Autos aufgrund des hohen Luftverkehrs bis zu 20 Minuten oder mehr stehen, so mancher gab entnervt auf und fuhr zurück, weil z.B. die Mittagspause sich bereits wieder dem Ende näherte!

70/30-FO Mirage F.1C EC 3/30

© Thomas Westhoff-Düppmann 70/30-FO Mirage F.1C EC 3/30, Gütersloh (Mai 1987) Vier Mirage F.1C der EC 3/30 nahmen im Jahr 1987 an der Mai-Übung teil. Das Atar 09K50 Triebwerk brachte es auf einen maximalen Trockenschub von 5.000 kg und einen Nachbrennerschub von 7.160 kg und war treibstoffsparender als das Atar 09C der Mirage III/5-Serie.

© R. Mueller 70/30-FO Mirage F.1C EC 3/30 , Gütersloh (Mai 1987) Die Mirage F.1 war und ist ein sehr eleganter Jet. Besonders wie auf dieser Aufnahme, wenn die Maschine ohne Außenlasten geflogen wird. Obwohl die F.1 über einen Bremsschirm verfügte, wurde er selten genutzt.

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