From Die Geschichte des Flugplatz Gütersloh

Visiting-Aircraft: Gastflugzeuge der Armée de l'Air – EC 7

Gastflugzeuge der Armée de l'Air – EC 7

Armée de l’Air - EC 1/7 Provence

© Marcus Herbote A22/7-HC Jaguar A EC 1/7, Gütersloh (24.04.1986) Völlig ohne Außenlasten war dieser Jaguar A Ende April 1986 zusammen mit der A47/7-HP bei dunstigem Wetter in Gütersloh. Von Zeit zu Zeit lagen aufgrund der vorbeifließenden Ems und wegen dem bei Westströmung als natürliche Barriere wirkenden Teutoburger Wald Nebelfelder über der Basis.

© Thomas Westhoff-Düppmann A43/7-HD Jaguar A EC 1/7, Gütersloh (15.05.1985) Die EC 7 hatte vor dem Jaguar bis 1973 die veraltete Mystere IVA geflogen. Am 24. Mai 1973 erhielt die EC 1/7 in St. Dizier/Robinson dann ihre ersten Jaguar. Auf dem Fliegerhorst St. Dizier liegen heute drei Escadrille mit der Rafale.

© Thomas Westhoff-Düppmann A43/7-HD Jaguar A EC 1/7, Gütersloh (15.05.1985) Insgesamt neun französische Escadrille waren mit dem Jaguar A und E in der Kampfrolle ausgerüstet. Dazu kamen einige Trainer bei der CiTAC 339. Eher selten waren besuche von französischen Jaguar mit zwei Tragflächenzusatztanks. Die Nuklearwaffe hätte im Einsatzfall unter dem Rumpf Platz gefunden.

© Christian Hölscher A43/7-HD Jaguar A EC 1/7, Gütersloh (15.05.1985) Bis Mai 1962 flog die EC 1/7 noch die Dassault Mystere IVA. Am 24.05.1973 wurde die Escadrille mit dem Jaguar A neu aufgestellt, die EC 2/7 folgte am 02.11.1974, die EC 3/7 im April 1974, die EC 4/7 am 01.04.1980.

© Thomas Westhoff-Düppmann A60/7-HF Jaguar A EC 1/7, Gütersloh (15.05.1985) Auslandseinsätze führten die erste Jaguar-Einheit der Armee dé l´Air, die EC 1/7 "Provence", unter anderem nach Mauretanien, in den Tschad, in die Golfregion und nach Bosnien.

© Christian Hölscher A60/7-HF Jaguar A EC 1/7, Gütersloh (15.05.1985) Zusammen mit der A43/7-HD war dieser Jaguar A aus St. Dizier wie gewohnt bei schlechtem Wetter in Gütersloh. Seltsamerweise landeten Jaguar A und E der AdA oft bei bedecktem Himmel oder gar im Regen in EDUO - entsprechend selten sind Aufnahmen bei Sonne! In der taktischen Strike-Aufgabe unterstützte die EC 1/7 die 3/7 am selben Standort.

© Markus Jakobsmeier A79/7-HG Jaguar A EC 1/7, Gütersloh (11.05.1983) Die einzigen Fighter-Gäste an dem Tag am Boden waren zwei französische Jaguar A der EC 1/7. Vermutlich wollte man die Bevölkerung schonen, denn zwei Tage später begann "Bold Encounter 1983". Bemerkenswert waren allerdings die beiden durchstartenden F-4F des Pferdsfelder JaboG 35. Das Geschwader ließ sich so gut wie nie im Luftraum blicken, eine Landung wurde bis jetzt nicht nachgewiesen!

© Markus Jakobsmeier A35/7-HG Jaguar A EC 1/7 Gütersloh (09.03.1984) Französische Jaguar wurden von zwei Mk102 Rolls-Royce/Turbomeca Adour Turbofans mit je 3.647 kg Schub bei vollem Nachbrenner angetrieben. Die Flugzeuge der RAF hatten das stärkere Adour Mk 104 mit 3.810 kg Schub zur Verfügung.

© Pete Webber A35/7-HG Jaguar A EC 1/7, Gütersloh (22.11.1988) Vermutlich handelte es sich hier um eine Weather Diversion mit anschließendem Nightstop. Zusammen mit einem Jaguar Trainer der EC 2/7 waren diese Maschine bei sehr nebeligem Wetter in Gütersloh, selbst die Harrier flogen von Montag bis Mittwoch keine Einsätze.

Armée de l’Air - EC 2/7 Argonnes

© Pete Webber E4/7-PA Jaguar E EC 2/7, Gütersloh (22.11.1988) Ein zweisitziger Jaguar der EC 2/7 "Argonnes" steht in ungemütlichem Herbstwetter auf der Gütersloher Platte. Dieser Trainer war zusammen mit einem Einsitzer vom 22.-23.11. zu Besuch. Französische Jaguar kamen zwar seltener als die Mirage III und 5, aber zu Manöverzeiten waren sie auch mal mit vier bis acht Exemplaren vertreten! Die EC 2/7 war die Jaguar-OCU und verfügte neben ca. 14 Jaguar Trainern nur über vier einsitzige Jaguar A. Der Besuch dieser beiden Jaguar war der letzte nachweisliche Besuch von zwei französischen Jaguar in Gütersloh für alle Zeiten - und das schon viereinhalb Jahre vor der Schließung als RAF-Basis!

Armée de l’Air - EC 3/7 Languedoc

© Marcus Herbote A38/7-IC Jaguar A EC 3/7, Gütersloh (07.06.1985) Die Escadre de Chasse 3/7 "Languedoc" lag mit zwei anderen Escadrilles in St. Dizier/Robinson. Hier startet eine von zwei Maschinen einer Rotte der Einheit mit einem Zusatztank unter dem Rumpf. Die Staffel war unter anderem in der taktischen (nuklearen) Strike-Rolle im Einsatz.

© Thomas Westhoff-Düppmann A58/7-ID Jaguar A EC 3/7 Gütersloh (02.06.1982) Jede der französischen Jaguar-Staffeln hatte eine bestimmte Hauptaufgabe. Die EC 3/7 war zusammen mit der 1/7 in der taktischen Strike-(Angriffs)-Mission im Einsatz, die im Ernstfall das Abwerfen der französischen AN52-Nuklearbombe (6 bis 8 Kilotonnen) bedeutet hätte. Diese Waffe wurde im September 1991 aus dem Einsatz genommen und die Jaguar der beiden Staffeln wechselten in den konventionellen Angriff.

© Thomas Westhoff-Düppmann A33/7-IM Jaguar A EC 3/7, Gütersloh (02.06.1982) Drei Staffeln der Escadre de Chasse 7 lagen in St. Dizier/Robinson. Die EC 4/7 unterstand der 2 taktischen Luftwaffe und lag daher als einzige der vier Staffeln in Istres/Le Tube. Bei diesem Jaguar fehlt seltsamerweise die "7-" vor dem Staffelcode.

© Markus Jakobsmeier A69/7-IN Jaguar A EC 3/7, Gütersloh (09.03.1984) Zwischen den Escadrilles einer Escadre wechselten die Flugzeuge üblicherweise mal zwischen den einzelnen Staffeln untereinander. So kam dieser Jaguar der EC 3/7 zusammen mit einem der 1/7 nach Gütersloh. Nach Ende des kalten Krieges wurde im September 1991 die taktische Nuklearrolle der EC 1/7 und 3/7 beendet.

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