From Die Geschichte des Flugplatz Gütersloh

Visiting-Aircraft: Gastflugzeuge der Armée de l'Air – ER 33

Gastflugzeuge der Armée de l'Air – ER 33

Armée de l’Air - ER 1/33 Belfort

© Thomas Westhoff-Düppmann 347/33-CF Mirage IIIR ER 1/33, Gütersloh (24.09.1981) Der nachweislich letzte Besuch von zwei Mirage IIIR der ER 1/33 „Belfort“ fand an diesem Tage statt. Später war lediglich die ER 3/33 noch einige Male zur Besuch bzw. nach Umrüstung auf die Mirage F.1CR kam die Einheit nur noch wenige Male zu Besuch. Die Mirage IIIR trug kein Radar in der Nase, trotz der fünf Omera-Kameras mit Brennweiten von 70 bis 600 mm war diese Version voll kampftauglich. Die beiden 30 mm Kanonen und die Möglichkeit zur Aufnahme von Bomben und Raketen machten die IIIR zusätzlich zu einem idealen Erdkampfflugzeug. Die in der Ausrüstung einfachere Mirage IIIR wurde sogar vor der IIIE an die AdA ausgeliefert.

© Thomas Westhoff-Düppmann 314/33-CG Mirage IIIR ER 1/33, Gütersloh (24.09.1981) Obwohl die "erste" Staffel der ER 33, erhielt die ER 1/33 "Belfort" erst im Januar 1967 die Mirage IIIR als letzte Staffel. Sie flog das Muster bis zum Jahr 1986. Insgesamt wurden nur 50 Mirage IIIR gebaut, alle ohne Infrarot-Ortungsgerät und Doppler-Navigationsradar, nur die nachgebauten 20 IIIRD verfügten darüber. Man erkennt diese an dem "Buckel" unter der Nase.

Armée de l’Air - ER 3/33 Moselle

© Thomas Westhoff-Düppmann 359/33-TH Mirage IIIRD ER 3/33, Gütersloh (März 1980) Im Landeanflug und Langsamflug sowie im Stand waren die zusätzlichen Luftklappen am äußeren Lufteinlauf geöffnet und sorgten so für einen zusätzlichen Lufteinlaß, die das Triebwerk bei einer plötzlichen Leistungsanforderung auch nötig gehabt hätte.

© Thomas Westhoff-Düppmann 359/33-TH Mirage IIIRD ER 3/33, Gütersloh (März 1980) Die ER 33 bestand aus den drei Staffeln 1/33 "Belfort", 2/33 "Savoie" und 3/33 "Moselle". Alle waren mit dem taktischen Aufklärer Mirage IIIR und später IIIRD im Einsatz.

© Thomas Westhoff-Düppmann 367/33-TP Mirage IIIRD ER 3/33, Gütersloh (März 1980) Für die Franzosen war seit jeher die Escadre des Reconnaissance 33 in Strasbourg in der taktischen Aufklärung im Einsatz. Hier sieht man eine Mirage IIIRD der ER 3/33 "Moselle" bei einem niedrigen Landeanflug. Von April 1968 bis Juni 1988 flog diese Staffel das Muster. Vorher wurde ab Juni 1963 bereits die Vorgängerversion IIIR eingesetzt, die sich hauptsächlich durch das fehlende Dopplerradar von der IIIRD unterchied. Beide Versionen trugen zwei 30mm DEFA-Kanonen und konnten bis zu fünf Omera-Kameras in der Nase unterbringen.

© Thomas Westhoff-Düppmann 359/33-TH und 367/33-TP Mirage IIIRD ER 3/33, Gütersloh (März 1980) Die ER 3/33 wurde im April 1955 in Cognac aufgestellt, von Juli 1957 bis September 1959 lag sie im deutschen Lahr, erst danach verlegte die Einheit ins nahegelegene Strasbourg/Entzheim - auf die andere Rheinseite. In den letzten Jahren bis 1988 fanden Besuche der französischen Aufklärer-Mirage nur noch sporadisch statt.

© Thomas Westhoff-Düppmann 370/33-TS Mirage IIIRD ER 3/33 Gütersloh (14.05.1982) Nur für einen kurzen und entsprechend schnellen Foto-Überflug kam diese IIIRD in den Gütersloher Luftraum. Die ER 3/33 rüstete erst im Jahr 1988 auf die Mirage F.1CR um. Die Mirage IIIRD trugen standardmäßig zwei oder gar drei große Zusatztanks.

SALE/SLVSV

Archiv Wieland Stolze 173/33-XB MH.1521 SALE ER 33, Gütersloh (Mai 1979) Immer wieder mal kamen die verschiedenen Einheiten der AdA auch mit ihren Max Holste Broussard nach Gütersloh. Bis zum Jahr 1988 flog die Escadre de Recconaissance 33 von Strasbourg/Entzheim aus dieses Muster. Ergänzt wurde die Base Flight SALE von den T-33A (bei der ER 33 auch RT-33A!) und CM.170 Magister.

AdlA EC 30 | Übersicht | AdlA CiTAC 339

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