From Die Geschichte des Flugplatz Gütersloh

Visiting-Aircraft: Zivile Gastflugzeuge aus Großbritannien

Zivile Gastflugzeuge aus Großbritannien

© Günter Böckmann G-ALHS DC-4 Derby Airways, Gütersloh (ca. 1961) Die spätere Derby Airways wurde 1938 als Flugschule Air Schools Ltd. gegründet. Ab 1959 hieß die Firma dann Derby Airways und im Jahr 1964 wurde sie schließlich in British Midlands Airways umbenannt. Nur der Buchstabe "S" auf der Bugradklappe lässt hier auf die Kennung schließen.

© Jeff Bell G-AWYE HS125-1B Rolls Royce, Gütersloh (ca. 1980) Rolls Royce setzte nach der De Havilland Heron und Dove die HS125 europaweit als Executive-Jet ein. Hier steht die im Jahr 1966 ausgelieferte G-AWYE auf der Platte vor dem Terminal.

© Erich Westersötebier G-BOOM Hunter T7 Mike Carlton Brencham Group, Gütersloh (August 1983) Als ET-274 der dänischen Esk 724 war diese Hunter bis 1974 häufiger mal in Gütersloh zu sehen. Hier war sie ein Jahrzehnt später in zivilen Händen bei einem Flugtag in der Nähe von Gütersloh zu Besuch. Ursprünglich in den Dienst ging das Flugzeug am 20.09.1958 als N-307 bei der KLu, ab 11.12.1967 flog sie dann in Dänemark. Heute ist diese Hunter bei der RJAF Historic Flight in Mafraq/Jordanien im Einsatz. Ein bewegtes Leben für einen altehrwürdigen Jet!

© Günter Grondstein G-HUNT Hunter F51 und G-BOOM Hunter T7 Mike Carlton Brencham Group Gütersloh (August 1983) Die Hawker Hunter, die vorher an vorderster Front bei den verschiedensten Luftwaffen im Einsatz waren, hatten aufgrund ihrer stabilen und zuverlässigen Konstruktion meistens noch genug Potential für eine zweite oder dritte Karriere in der Zivilluftfahrt. Hier stehen die beiden ehemals dänischen Hunter, früher E-418 aus dem Jahr 1956 und ET-274 von 1958, zusammen auf der Gütersloher Platte. Im Hintergrund erkennt man zwei Starfighter, den notgelandeten 21+95 vom JaboG 32 und einen Niederländer (vermutlich D-8244). Man sieht auch, dass immer noch genug Platz für weitere Gäste vorhanden war - bei 850 Meter Flightline kein Wunder.

© Archiv Günter Grondstein G-HUNT Hunter F51 Mike Carlton Brencham Group, Gütersloh (August 1983) Vom 22. Juni 1956 bis 31. März 1974 flog die G-HUNT als E-418 bei der dänischen Eskadrille 724 in Karup (bis März 1959) und Skrydstrup und gehörte damit guten zehn Jahre zur ersten Garde der Flyvevapnet. Die G-HUNT wurde im Dezember 1987 nach Houston, Texas verkauft und war dann mehrere Jahre flugfähig in den Händen verschiedener Eigentümer. Seit 2009 ist die Hunter Ausstellungsstück im Classic Aircraft Aviation Museum, in der Nähe von Portland, Oregeon.

© Thomas Westhoff-Düppmann G-BHVG Boeing 737-2T5 Orion Airways, Gütersloh (14.09.1984) Vom 12.01.1981 bis 01.03.1985 flog die G-BHVG bei Orion und wechselte dann zu Eastern Provincial Airways. Der britische Reiseveranstalter Horizon Travel als Eigentümer der Orion, mit Sitz East Midlands, wurde im Oktober 1988 von der Thomson Travel Group übernommen. Diese war ihrerseits Besitzer der Charterfluggesellschaft Britannia Airways. Infolge der Übernahme wurde Orion am 26. Januar 1989 in Britannia integriert und hörte auf zu existieren.

© Mario Nowak G-FLRU BAC 1-11 London European Airways, Gütersloh (ca. 1986) Aufgrund ihrer erhöhten Lärmentwicklung trug diese One-Eleven an den Triebwerken Schalldämpfer. Die Besuche von Chartergesellschaften waren zahlreich und sehr verschieden.

© Jeff Bell G-AVRL Boeing 737-204 Britannia Airways, Gütersloh (1980) Der alte Anstrich der Britannia Boeing 737-204 ist heute eher weniger bekannt. Alle Maschinen trugen Namen berühmter Persönlichkeiten aus Großbritannien - hier des Entdeckers Sir Ernest Shackleton. Im Hintergrund sieht man die Do-28D-2 58+73 des LeKG 43.

© Thomas Westhoff-Düppmann G-AVRL B.737-204 Britannia Airways, Gütersloh (Frühjahr 1985) Die G-AVRL hörte bei Britannia auf den Namen von "Sir Ernest Shackleton". Alle ihrer 737 trugen die Namen von berühmten und verdienten Briten an der Seite des vorderen Rumpfes. Bereits im Jahr 1968 wurde das Flugzeug gebaut, später flog dieser Jet noch bei "America West" als N197AW.

© Thomas Westhoff-Düppmann G-AXNB Boeing 737-204 Britannia Airways, Gütersloh (01.04.1982) Fast täglich landete unter der Woche wenigstens eine Boeing 737 der Britannia in Gütersloh. An manchen Tagen waren es gar drei oder vier. Die "Charles Darwin" getaufte G-AXNB war sicherlich eine der häufigsten Besucher in Gütersloh. Die alten Triebwerke der 200er-Serie machten immer eine leichte Rauchfahne.

© Mario Nowak G-AXNB Boeing 737-204 Britannia, Gütersloh (ca. 1986) Eine von über 20 Boeing 737-204 der Chartergesellschaft "Britannia" war die nach "Charles Darwin" benannte G-AXNB. Sie gehörte neben der G-AXNA und G-AXNC zu den Maschinen, die am häufigsten für die British Army und Royal Air Force von und nach Gütersloh flogen.

© Thomas_Westhoff-Düppmann G-BFVB Boeing 737-204 Britannia Airways, Gütersloh (07.06.1982) Diese Boeing 737 war ebenfalls nach einem berühmten Briten benannt - Sir Thomas Sopwith!. Eigentlich war diese eine B.737-204 (A). Das (A) stand hier für "Advanced". Die Britannia Airways hatte Anfang der 80er Jahre über 20 verschiedene Maschinen dieses Musters im Bestand.

© Thomas Westhoff-Düppmann G-BFVB B.737-204 Britannia Airways, Gütersloh (30.11.1984) Die Boeing 767 der "Britannia Airways" kamen nur sporadisch und längst nicht so häufig wie die am Tage ein- bis viermal landenden 737. In den achtziger Jahren konnte man alleine über 23 verschiedene Maschinen zählen.

© Günter Böckmann G-BGNW Boeing 737-219(Adv) Britannia Airways, Gütersloh (1990) Getauft als "George Stephenson" flog diese 737 vom 03.04.1979 bis 08.06.1990 bei Britannia Airways. Hier sieht man sie in neutraler Lackierung am Ende ihre Dienstzeit bei Britannia von der 27 abrollen. Danach war sie als CC-CYC in Chile bei verschiedenen Airlines im Einsatz bis zur Verschrottung im November 2007.

© Jeff Bell G-BJZV Boeing 737-296(Adv) Britannia Airways, Gütersloh (Sommer 1982) Vom 04.05. bis 08.11.1982 charterte Britannia diese Boeing 737-296 Advanced von Quebecair, Canada. Für den kurzen Zeitraum verblieb die Maschine im Farbschema von Quebecair, lediglich das Logo und Schriftzug wurden ersetzt. Seltsamerweise steht die Maschine hier quer zum damals noch neuen Abfertigungsgebäude.

© D. Lohmeyer G-ASAJ/WE569 Auster T7 Private, Gütersloh (12.06.1987) Einer der Teilnehmer am leider sehr mäßig ausgefallenen Jubiläum zum 50ten Jahrestags des Flughafenbaus war diese zivile Auster.

© Manfred Faber G-ASAJ/WE569 Auster T7 Private, Gütersloh (13.06.1987) Die zivile Auster gehörte zu den Gästen des Open Days im Juni 1987. Die T7 ist eine Trainingsvariante dieses Typs, von der viele Hundert bei den Briten im Einsatz waren.

© Martin Fox G-ASAJ/WE569 Auster T7 Private, Gütersloh (ca. 1985) In Bourn in der Grafschaft Cambridgeshire war diese Auster T7 Mitte der achtziger Jahre stationiert, die Zulassung G-ASAJ erhielt das Flugzeug nach Ende seiner Militärzeit im Juni 1962. Zuvor in den fünfziger Jahren flog der Trainer bei der CFS und 2FTS, erst im September 1957 kam die Maschine zum AAC und war dort bei der 652Sqn im Einsatz. Diese Staffel liegt heute in Gütersloh!

© Jeff Bell G-ZING Learjet 35A CSE Aviation Ltd., (Februar 1982) Erstmalig registriert wurde dieser Learjet am 09.09.1981 von der CSE Aviation Ltd. Interessanterweise ging die Maschine im Jahr 2000 an FR Aviation und wurde für den Einsatz bei der Marine der UAE modifiziert, wo sie acht Jahre als UC-35A im Einsatz war. Im Hintergrund sieht man einen weiteren zivilen Gast, eine Piper PA.23-250 Aztec D der Thurston Aviation.

© Günter Böckmann G-ARWI ? DC-4 Lloyd International, Gütersloh (ca. 1961) Im Jahr 1961 wurde "Lloyd International" in Cambridge gegründet, zunächst mit einer einzelnen Douglas DC-4! Ein Jahr später kamen zwei weitere Maschinen dazu, später operierte die Gesellschaft auch mit Boeing 707 und Bristol Britannia.

© D. Lohmeyer G-ANCE Bristol Britannia Lloyd International, Gütersloh (ca. 1970) Von 1961 bis 1972 flogen die DC-4, Britannia und später zusätzlich Boeing 707 der Chartergesellschaft "Lloyd International" auch für die britischen Streitkräfte. Die Britannia wurde dort ab 1965 verwendet, im Juni 1972 löste man die Gesellschaft auf.

© Markus Jakobsmeier G-ASKH/RR299/HT-E Mosquito T3 BAe Gütersloh (12.06.1987) Bei entsprechender Sonne wäre der letzte Besuch einer Mosquito auf der Basis im Jahr 1987 hier sicher deutlich besser heraus gekommen. Flüge "auf Fläche", wie hier, sind immer etwas besonderes.

© D. Lohmeyer G-ASKH/RR299/HT-E Mosquito T3 BAe Hatfield, Gütersloh (12/13.06.1987) Leider wurde die letzte flugfähige Mosquito Opfer eines Absturzes. Die Maschine war damals im Besitz von British Aerospace und in Hatfield stationiert.

© D. Lohmeyer G-ASKH/RR299/HT-E Mosquito T3 BAe Hatfield, Gütersloh (12/13.06.1987) Mitte der vierziger Jahren lagen drei Squadrons mit Mosquito in Gütersloh. Dazu gehörten die 4, 21 und 107Sqn. Der Besuch der BAe Maschine im Jahr 1987 war der letzte Besuch einer Mosquito in Gütersloh.

© Wieland Stolze G-ASKH/RR299/HT-E Mosquito T3 BAe Hatfield, Gütersloh (13.06.1987) Die de Havilland Mosquito war auch nach Ende des Krieges bei der RAF noch einige Jahre als schwerer Jagdbomber im Einsatz. In Gütersloh lag die 4, 21 und 107Sqn bis zum November 1947. Knapp 40 Jahre später kam zum fünfzigjährigen Jubiläum des Flugplatzes Gütersloh die einzige noch fliegende T3 der BAe auf die Basis.

© Thomas Westhoff-Düppmann G-ASGM VC-10 srs 1151 British Airways, Gütersloh (September 1980) Die von BOAC übernommenen Super VC-10 flogen noch bis zum Jahr 1980 bei British. Dieser Airliner besuchte die Basis am 14. und 15. September 1980 und sie war die letzte zivile VC-10, die jemals zu Besuch kommen sollte. Als militärische K4 in den Farben der 101Sqn und mit der Nummer ZD241 war sie leider nie in Gütersloh.

© Marcus Herbote G-BHBL Tristar 200 British Airways, Gütersloh (1984) Die Anflüge bei Ostwind waren in EDUO oftmals spektakulär. Im Rahmen der großen Verlegeübungen von Mensch und Material waren häufig auch zivile Flugzeuge beteiligt. Diesen großen Maschinen lockten viele Zuschauer nach Gütersloh, wie man auf diesem Bild sieht. Tristars sind heute schon längst nicht mehr im Dienst bei British.

Archiv Jeff Brown unid. Boeing 747-200 British Airways, Gütersloh (04.11.1979) Hier rollt der erste jemals in Gütersloh gelandete Jumbo Jet durch den Staffelbereich der 4Sqn! Man sieht den vorausgehenden (!) Controller sowie die Feuerwehr als Gefolge. Zuschauer bei der 4Sqn komplettieren diese Attraktion. Vielen Dank an Jeff Brown für die Aufnahme, dessen Vater in den 60er Jahren an den Lightnings arbeitete und später als Fahrer des Commanding Officers Dienst tat!

Archiv Dieter Lohmeyer unid. Boeing 747-200 British Airways, Gütersloh (04.11.1979) Sicher ein "First visit of type" war dieser Besuch einer Boeing 747 zur Einweihung des neues Terminals Anfang November 1979. Außerdem erfolgte eine Verstärkung der Startbahn und eine Verbreiterung der Rollwege zur Aufnahme von schweren Großraumflugzeugen sowie der Bau verstärkter Abstellflächen. Nach der Einweihung des Air Movements Terminals konnten bis zu 150.000 Passagiere jährlich abgefertigt werden.

© Marcus Herbote G-AWXG Boeing 747-200 British Airways, Gütersloh (1984) Im Jahr 1984 flogen zahlreiche Transporter im Rahmen von "Reforger" und anderen Übungen die Basis an, darunter waren auch immer wieder mal Jumbo Jets. Noch Ende der 70er Jahre kam die Fluggesellschaft auch mit ihren VC10 nach Gütersloh. Das einzigartige an der 747 war freilich, dass man, wenn die Maschine vor dem Abfertigungsgebäude stand, das Leitwerk während der Vorbeifahrt auf der B513 von außerhalb des Flugplatzes sehen konnte!

© Günter Böckmann unid. Boeing 747-200 British Airways, Gütersloh (ca. 1985) Bei voller Startbahnbefeuerung rollt der von der RAF gecharterte Jumbo Jet auf die 09. Während der Standzeit vor dem Abfertigungsgebäude konnte man das hohe Leitwerk der Maschine sogar beim Vorbeifahren von der Bundesstraße 513 aus sehen!

© Markus Rüther unid. Boeing 747-200 British Airways, Gütersloh (unknown) Wenn sich anläßlich der großen Herbstmanöver sogar Boeing 747-200 von British Airways in Gütersloh blicken ließen, war es schon etwas Besonderes, die großen Maschinen zwischen Harrier-Prüfstand und Shelter-Area der 4Sqn rollen zu sehen. Der Platz an den Enden der 59 Meter Spannweite reichte gerade so aus!

© Markus Rüther unid. Boeing 747-200 British Airways, Gütersloh (unknown) Bei Start und Landung eines Jumbo Jets wurden die Seitenstreifen der Landebahn regelmäßig von Sand und Heu freigefegt, wie man hier auf dem Bild erkennen kann.

© D. Lohmeyer unid. Boeing 707 British Midlands Airways, Gütersloh (ca. 1972) Die Fluggesellschaften, die Gütersloh in den Jahren besuchten, waren zahlreich und unterschiedlich. Viele von ihnen gibt es schon längst nicht mehr.

© Günter Böckmann G-APTB Viscount 833 BUA, Gütersloh (ca. 1962) Für die britischen Streitkräfte führte die British United Airways Truppenflüge als Charter durch, die Bristol Britannia waren für die Langstrecke vorgesehen, die Vickers Viscount bedienten Kurz- und Mittelstrecken.

© Günter Böckmann unid. Viscount BUA, Gütersloh (ca. 1961) Elf verschiedene Vickers Viscount der Baureihen 700 und 800 waren für die British United Airways auf Kurz- und Mittelstrecken im Dienst und flogen auch Gütersloh an. Die Gesellschaft existierte lediglich von 1960 bis 1970.

© Günter Böckmann G-ASJD BAC 1-11/201AC BUA, Gütersloh (ca. 1965/66) „British United Airways“ flog mit einer ganzen Reihe von Airlinern quer durch Europa und sogar nach Übersee. Dazu gehörten zunächst Vickers Viscount, Douglas DC-4s, DC-6s und C-47, ab Mitte der 60er Jahre kamen zwei VC-10 und zehn BAC 1-11 hinzu. Aufgrund von finanziellen Problemen schloss sich die Gesellschaft im Jahr 1970 mit „Caledonian Airways“ zur „British Caledonian Airways“ zusammen. Somit bestand die Fluglinie nur zehn Jahre, Heimatflughafen war London-Gatwick.

© Pete Webber G-OLCA BAe 146-200 Loganair, Gütersloh (1988) Die schottische Loganair wurde im Jahr 1962 gegründet. In der Vergangenheit wurden hauptsächlich Muster wie die Jetstream 31 und 41, Shorts 360, BAe 146, ATP und Fokker 27 zwischen größeren Städten und großen und kleinen Inseln eingesetzt.

© Klemens Hövel G-AWWZ BAC 1-11-509EW British Island Airways, Gütersloh (16.06.1989) Diese BAC 1-11 flog vom 21. Oktober 1985 bis 1. Februar 1990 bei British Island und wurde dann an Dan Air London abgegeben. Im Februar 1991 wurde die mit acht BAC 1-11 und vier MD.83 operierende Fluggesellschaft aufgrund von Kosten- und Konkurrenzdruck aufgelöst. Zu den Charter-Zielen der BIA gehörte neben Gütersloh auch Aberdeen, Amsterdam, Belfast, Bergen, Birmingham, Bournemouth, Brindisi, Bristol, Dublin, Edinburgh, Faro, Genf, Glasgow, Göteburg, Ibiza, Lossiemouth, Lourdes, Lyon, Madrid, Mahón, Mailand-Malpensa, Málaga, Malmö, Malta, Newcastle, Nizza, Palma, Reims, Rom-Fiumicino, Rotterdam, Stuttgart, Teesside, Turin, Wien und BAC Warton.

© Pete Webber G-BNSA MD-83 British Island Airways, Gütersloh (05.02.1988) Diese zum Zeitpunkt der Aufnahme nagelneue Maschine wurde am 31. Dezember 1987 an British Island Airways ausgeliefert und von ILFC angemietet. Es dürfte sich hier um einen "first visit of type" gehandelt haben. Ab 29. Januar 1990 war diese MD-83 Bestandteil der Flotte von Alaska Airlines (N945AS). Seit 2006 ist sie mit der Registrierung N874GA bei Allegiant Air im Einsatz.

© Richard Hayes G-BFYU Belfast C1 Heavy Lift, Gütersloh (1983) Nach Abgabe der Belfast C1 durch die 53Sqn und deren Auflösung in Brize Norton, flogen drei der großen Transporter für "Heavy Lift" im Auftrag der RAF weiter. Auch Gütersloh stand dabei hin und wieder auf dem Plan.

© Marcus Herbote G-BFYU Belfast C1 Heavy Lift , Gütersloh (ca. 1985) Den großen Beschneidungen der RAF-Transporterflotte in den Jahren 1975 und 76 fielen auch die Belfast der 53Sqn zum Opfer. Die Gesellschaft Heavy Lift operierte in der Folge mit drei Maschinen weiter im Auftrag der Royal Air Force.

© Erich Westersötebier G-BFYU Belfast C1 Heavy Lift, Gütersloh (Juni 1990) Als eine von nur drei Belfast C1, die die Beschneidungen der RAF-Transporterflotte Mitte der 70er Jahre überlebten, flog die schwere Maschine bei "Heavy Lift" viele Jahre weiter im Dienst der RAF.

© Marc Tecklenborg G-BFYU Belfast C1 Heavy Lift, Gütersloh (Juni 1990) Nur ganze zehn Jahre waren die Shorts Belfast bei der 53Sqn in Brize Norton im Einsatz. Dann wurden Sie während eines Kahlschlags Mitte der siebziger Jahre, der nicht weniger als sieben Transporterstaffeln der Royal Air Force das Leben kostete, aus dem Dienst gezogen. Eine letzte Belfast (RP-C8020, ex- G-HLFT) leistet für die britische Cargo Gesellschaft "Heavy Lift" in Australien stationiert immer noch gute Dienste.

© Jeff Bell G-AWYS BAC1-11/501EX British Caledonian, Gütersloh (1982) Neben den Boeing 737-200 von Britannia waren die BAC 1-11 Anfang der Achtziger die am meisten gesehenen Zivilgäste. Hier rollt die "Isle of Bute" am HAS-Bereich der 4 Sqn vorbei zum Start auf die 09. Das Foto entstand auf der Höhe des Starter-Caravans.

© Markus Rüther unid. BAC 1-11 British Caledonian, Gütersloh (September 1983) Die One-Eleven der schottischen Fluggesellschaft kamen regelmäßig am Freitagnachmittag nach Gütersloh, um Wochenendurlauber auf die britische Insel zu fliegen. Besonders an heißen Sommertagen nutzen die Piloten die gesamte Länge der Startbahn.

© Jeff Bell G-AXJK BAC 1-11/501EX British Caledonian, Gütersloh (1980) Blick vom Tower auf zwei einstiegsbereite BAC 1-11 am Terminal. British Caledonian flog EDUO als PSI-Chartergesellschaft an, während Britannia Airways einen Truppentransportvertrag hatte.

© Marcus Herbote G-MONE Boeing 757 Monarch, Gütersloh (13.08.1987) Die Briten bedienten sich während größerer Verlegeübungen im Rahmen der Frühjahrs- oder Herbstmanöver häufig gecharterter ziviler Maschinen.

© Jeff Bell G-AVIA Cessna 150 Gütersloh Flying Club, Gütersloh (März 1982) Diese im Jahr 1967 gebaute Cessna 150 gehörte dem Chef des Clubs, Paul Voltzenlogel, gleichzeitig ein Movements Officer. Die meisten zivilen Cessnas, Pipers und Beechs, die sich auf der Basis zeigten, wurden von dem einen oder anderen RAF-Soldaten geflogen.

© Fedor K. H. Krämer G-FPLD Beech 200 Cobham Flight Inspection Ltd, Gütersloh (18.07.2003) Einige Male im Jahr kam diese Beech 200, um die Navigationsanlagen in ETUO zu kalibrieren. Nach der Aufgabe von TACAN und ähnlichen Geräten waren derartige Besuche nicht mehr notwendig. Die Streifen am vorderen Rumpf sollen bei bestimmten Arbeiten während der Kalibrierung durch Bodenkräfte erleichtern.

Zivile Gastflugzeuge Deutschland | Übersicht | Zivile Gastflugzeuge Italien

Kommentar hinterlassen

blog comments powered by Disqus
Retrieved from http://sg-etuo.de/Visiting-Aircraft/Civil-From-UK
Page last modified on 21.11.2015, 09:42