From Die Geschichte des Flugplatz Gütersloh

Visiting-Aircraft: Gastflugzeuge der Force Aerienne Belge/ BLu – 10 Wing

Gastflugzeuge der Force Aerienne Belge/ BLu – 10 Wing

23 Smaldeel

F-16A

© Thomas Westhoff-Düppmann FA-48 F-16A 10Wing, 23Smd, Gütersloh (30.11.1984) Im März 1983 kam die FA-48 zum 10Wing, am Helm des Piloten ist hier der rote Teufel der 23Smaldeel zu erkennen. Im September 1985 verlegte der Jet bereits wieder zur 350Smd des 1Wing.

© Markus Jakobsmeier FA-48 F-16A 10Wing, 23Smd Gütersloh (30.11.1984) Am 21. April 1982 kam die FA-48 in den belgischen Dienst. Genau 22 Jahre später, im April 2004, war die Dienstzeit zu bereits zu Ende. Bei dieser F-16 wurden ab Februar 2005 alle nützlichen Ersatzteile entfernt und das Flugzeug ein Jahr später ganz verschrottet.

© Thomas Westhoff-Düppmann FA-52 F-16A 10Wing, 23Smd, Gütersloh (07.11.1983) In den frühen achtziger Jahren flogen die NATO F-16 oftmals nur mit einem Rumpftank, so wie man sich den Einsatz im Ernstfall auch vorgestellt hatte. Spätestens nach dem Kosovo-Krieg 1999 änderte sich das. Dort waren die Maschinen immer mit voller Zusatztank-Beladung geflogen, folglich wurden die Übungsflüge zu Nicht-Krisenzeiten zukünftig auch so durchgeführt.

© Thomas Westhoff-Düppmann FA-54 F-16A 10Wing, 23Smd, Gütersloh (07.11.1983) Zusammen mit zwei weiteren F-16A und einer F-16B landete die FA-54 aus Kleine Brogel an dem Tag in Gütersloh. Zu dem Zeitpunkt war das Muster in Belgien noch ziemlich neu und die Maschinen trugen lediglich das Geschwaderwappen am Leitwerk.

© Thomas Westhoff-Düppmann FA-52 und FA-54 F-16A 10Wing, 23Smd, Gütersloh (07.11.1983) Auch wenn noch ohne Staffelabzeichen, erkennt man bei genauem Hinsehen die Helme der 23Smaldeel. Die Einheit flog bis Oktober 1982 den Starfighter, ab 1982 bis zur Auflösung im März 2003 die F-16A.

© Thomas Westhoff-Düppmann FA-57 F-16A 10Wing, 23Smd, Gütersloh (07.11.1983) Diese F-16A wurde am 3. Dezember 1982 ausgeliefert und ist eine Maschine des Blocks 15. Sie flog lange Zeit bei der 23Smaldeel in Kleine Brogel und ist heute im Dienst beim 2Wing in Florennes.

© Thomas Westhoff-Düppmann FA-57 F-16A 10Wing, 23Smd, Gütersloh (07.11.1983) Im Dezember 1982 an die belgische Luftwaffe ausgeliefert, die ist FA-57 auch heute noch im Einsatz. Auch diese F-16A bekam später ein Staffelwappen, wie die anderen drei an dem Tage: das der 23Smaldeel und "Devils".

© Pete Webber FA-57 F-16A 10Wing, 23Smd, Gütersloh (12.01.1988) Neben diesen beiden F-16A der 23Smaldeel waren an dem Tage zwei Tornados der 14Sqn, zwei Alpha Jet des JaboG 43 und zwei Phantom der 19Sqn auf der Basis. Das Wetter war ungewöhnlich gut, es ließen sich zusätzlich noch einige Durchstarter sehen und fast 40 Harrier Einsätze wurden gezählt.

© Pete Webber FA-65 F-16A 10Wing, 23Smd, Gütersloh (12.01.1988) Belgische F-16 gehörten von Anfang an zu den häufigen Gästen, oftmals kamen Maschinen aus Kleine Brogel, Beauvechain und Florennes zu viert nach EDUO. Von 1982 bis März 2003 flog die 23Smaldeel, die "Devils", die F-16A/B und später auch AM/BM. Dann wurde die Staffel ein Opfer von Kürzungs- und Einsparungsmaßnahmen.

© Marcus Herbote FA-73 F-16A 10Wing, 23Smd, Gütersloh (13.07.1988) Auch die "Devils" der 23Smaldeel gehören längst in das große Buch der Geschichte. Hier landet eine Maschine der Einheit völlig ohne Außenlasten. Für gewöhnlich trugen die belgischen F-16 in den 80er Jahren immer einen Zusatztank unter dem Rumpf.

© Thomas Westhoff-Düppmann FA-75 F-16A 10Wing, 23Smd, Gütersloh (22.08.1984) Die FA-75 lief der 23Smaldeel des 10Wing in Kleine Brogel im April 1984 zu. Ab dem Zeitpunkt gehörte für diese Maschine von Zeit zu Zeit auch das Stellen der nuklearen Strike-QRA zur üblichen Aufgabe. Später flog der Jagdbomber auch beim 2 Wing in Florennes und beim 1Wing in Beauvechain.

FA-77 und FA-75 F-16A 10Wing, 23Smd

© Thomas Westhoff-Düppmann FA-77 und FA-75 F-16A 10Wing, 23Smd, Gütersloh (22.08.1984) Beide F-16A trugen an der linken Seite, hier unsichtbar, einen Kanonenbehälter und waren vermutlich vor der Landung auf der Nordhorn Range. Am Seitenleitwerk prangt die belgische Flagge, das Roundel war lediglich unter und auf den Tragflächen angebracht.

© Thomas Westhoff-Düppmann FA-87 F-16A 10Wing, 23Smd, Gütersloh (30.11.1984) Hier noch ohne das Staffelband der 23Smaldeel, erhielt die FA-87 erst Anfang 1985 diese Staffelmarkierungen. Das Wappen des 10Wing war dagegen schon Standard.

© Michael Brand FA-93 F-16A 10Wing, 23Smd, Gütersloh (30.04.1991) Zusammen mit der FA-60 der Schwesterstaffel des 10Wing landete die FA-93 Ende April 1991 in Gütersloh. Es waren an dem Tag weitere drei belgische F-16 auf der Basis. Von Januar 1965 bis Oktober 1982 war die Staffel mit dem Starfighter in der taktischen nuklearen und konventionellen Angriffsrolle von Kleine Brogel aus im Einsatz.

31 Smaldeel

F-104G Starfighter

© Thomas Westhoff-Düppmann FX20 F-104G 10Wing, 31Smd, Gütersloh (26.08.1982) Das heulende J79-Triebwerk war Ende der sechziger Jahre bei der Bundeswehr durch einen MTU-Lizenzbau ersetzt worden. Die Belgier, Dänen, Italiener, Kanadier, Niederländer und Norweger behielten es dagegen bis zum Ende der Dienstzeit bei.

© Eagle FX20 F-104G 10Wing, 31Smd, Gütersloh (27.08.1982) Hier stehen die beiden belgischen Starfighter in ihrem für NATO-Verhältnisse spektakulären Tarnanstrich auf der heutigen Charly-Platte. Beide Maschinen wurden von Piloten der 31Smaldeel geflogen. Ein Staffelwappen tragen die F-104G aber nicht.

© Thomas Westhoff-Düppmann FX20 und FX99 F-104G 10Wing, 31Smd Tigermeet, Gütersloh (27.08.1982) Aufgrund der bei großer Wärme eher mangelhaften Klimaanlage ließen typische Starfighter-Piloten ihre Cockpits beim Rollen häufig geöffnet. Der FX20 war überwiegend beim 1Wing im Einsatz und machte im Zeitraum 1967 bis 78 durch nicht weniger als fünf Cat.1 bis 3 Unfälle von sich reden!

© Jeff Bell FX26 F-104G 10Wing, 31Smd, Gütersloh (10.02.1982) Nur mit dem Geschwaderabzeichen der 10Wing am Leitwerk lässt sich die Staffelzugehörigkeit aufgrund der Pilotenhelme im Tigerlook nur erahnen. Zusammen mit FX60 ist dieser Starfighter soeben von der 27 abgerollt. Nur einen Tag später waren die FX22 und FX70 des 10Wing zu Besuch!

© Archiv Thomas Westhoff-Düppmann FX27 und FX41 F-104G 10Wing, 31Smd, Gütersloh (04.10.1982) Der F-104G FX27 wurde am 26.06.1964 in den Dienst der belgischen Luftwaffe genommen und flog lange Zeit beim 1Wing in Beauvechain. Hier sieht man ihn mit dem Wappen des Kleine Brogeler Geschwaders. Der FX41 war die erste F-104G des 10Wing und kam am 06.04.1964 zum Angriffsverband. Als dritter belgischer Starfighter war die TF-104G FC12 an dem Tage zu Besuch. Auch wenn nur mit dem Wing-Abzeichen versehen, kann es nur die 31Smaldeel gewesen sein, die 23Smaldeel hatte zu dem Zeitpunkt fast die Umrüstung auf die F-16A beendet.

Archiv H. Franke FX38 F-104G 10Wing, Gütersloh (Juni 1978) Das 10Wing in Kleine Brogel war mit der taktischen Nuklearangriffsrolle betraut, meistens flogen die Maschinen in der typischen Viertanker-Konfiguration. Die so genannte "Sonderwaffe" hätte dann unter dem Rumpf Platz gefunden.

© Jeff Bell FX60 F-104G 10Wing, 31Smd, Gütersloh (10.02.1982) Zu einem regulären Besuch kam der FX60 zusammen mit FX26 und ist hier soeben von der 27 abgerollt. Nur neun Tage nach dem Entstehen dieser Aufnahme wurde das Flugzeug außer Dienst gestellt und in den Store nach Koksijde ausgeliefert. Die Maschine steht heute im Hermeskeil-Museum mit dem Leitwerk der FX65. Man beachte auch den Harrier-Schubstrahl-Schutz über den PAPI´s im Vordergrund. Im Hintergrund erkennt man die "Brocker Mühle".

© Axel Saal FX99 F-104G 10Wing, 31Smd, Gütersloh (26.08.1982) Der nach der Seriennummer vorletzte einsitzige Starfighter der belgischen Luftwaffe rollt hier nach der Landung in den Bereich, der für die Tiger-Meet-Teilnehmer reserviert war. Da die Hauptaufgabe des 10Wing immer die taktische nukleare Strike-Rolle war, wurden die Kanonen der Maschinen entfernt und die Mündungsöffnungen verschlossen.

© Hervé Cariou FX99 F-104G 10Wing, 31Smd, Gütersloh (27.08.1982) Mit zwei F-104G kamen die Belgier zum Tiger-Meet nach Gütersloh, dazu kam eine F-16B. Aufnahmen der FX99 sind eher selten, hier sieht man sieht aber in der Augustsonne auf der heutigen Charlie-Platte stehen.

© Thomas Westhoff-Düppmann FX99 F-104G 10Wing, 31Smd, Gütersloh (27.08.1982) Aufgrund der Tatsache, dass der belgische Tiger-Verband gerade vom Starfighter auf die F-16 umrüstete, flogen die drei Belgier, FX20 und FX99 sowie die F-16B FB03 am Tag nach dem Beginn sofort wieder zurück nach Kleine Brogel. Die FX99 war der vorletzte gebaute belgische F-104G und hier letztmalig in EDUO zu Besuch. Nach dem heftigen Gewitterregen war es recht schwül - ein Grund für einen F-104-Piloten, das Cockpit so lange wie möglich offen zu lassen.

© Thomas Westhoff-Düppmann FX20 und FX99 F-104G 10Wing, 31Smd Gütersloh (27.08.1982) Die drei Belgier kamen nur zum großen Gruppenfoto nach Gütersloh und verließen bereits einen Tag nach der Ankunft die Basis wieder Richtung Kleine Brogel. Man sieht hier, wie schlecht das Wetter an den ersten Tagen war. Die FX20 flog fast in ihrer gesamten Karriere bei der 349 und 350Smaldeel des 1Wing in Beauvechain, die FX99 führte ihren letzten Flug von Kleine Brogel nach Koksijde am 26.09.1983 durch.

© Thomas Westhoff-Düppmann FX99 und FX20 F-104G 10Wing, 31Smd Tigermeet, Gütersloh (27.08.1982) Mit vollem Nachbrenner donnern die beiden belgischen F-104G über die 27. Während der Dunkelheit oder bei schlechtem Wetter kamen die Nachbrenner besonders gut zur Geltung!

F-16A

© Michael Brand FA-60 F-16A 10Wing, 31Smd, Gütersloh (30.04.1991) Auch heute gehört die 31Smaldeel noch zum Bestand der Belgian Air Component, wie die belgische Luftwaffe heute heißt. Das Tragen des Tiger-Wappen ist aber heute eher die Ausnahme. An dem Tag landete die FA-60 zusammen mit einer F-16A der 23Smaldeel in EDUO.

© Christian Hölscher FA-64 F-16A 10Wing, 31Smd, Gütersloh (Mai 1989) "Verfolgt" von einem Harrier T4 rollt diese F-16A der Tiger-Staffel aus Kleine Brogel auf die Startbahn 09. Besuche der F-16 ganz ohne Außenlasten waren aber eher selten.

© Michael Brand FA-66 F-16A 10Wing, 31Smd, Gütersloh (Oktober 1988) Wenige Tage, nachdem die spanischen Matador den Besuch bei der 4Sqn beendet hatten, kam die belgische 31Smaldeel für eine Woche zum Staffelaustausch zur 3(Fighter)Squadron. Während der Woche vom 12.-19.10. waren an die zehn verschiedene Fighting Falcon zu sehen.

Foto torstenn./CC BY-NC-ND 3.0 FA-72 F-16A 10Wing, 31Smd, Gütersloh (07.04.1992) Kleinere Mini-Tiger-Meets fanden mehrmals im Jahr innerhalb der NATO statt, so wie hier Anfang April 1992 in Gütersloh. Die F-16 trägt hier das Tiger-Wappen der 31Smaldeel.

© Christian Hölscher FA-76 F-16A 10Wing, 31Smd, Gütersloh (31.07.1984) Als Block 15K F-16A wurde die FA-76 im März 1984 nach Kleine Brogel ausgeliefert und war ab Juni im Dienst der 31Smd. Zehn Jahre später trug der Jet die "D-Day Invasion Stripes" zum fünfzigjährigen Jubiläum der Invasion. Heute fliegt sie als 148 bei der 1Sqn der Royal Jordanian Air Force!

© Rainer Mueller FA-77 F-16A 10Wing, Gütersloh (22.08.1984) Der Pilot der belgischen F-16A aus Kleine Brogel schaut sich gerade nach dem hinter ihm zum Start rollenden Harrier T4 auf dem Taxiway um oder wartet auf seinen Flügelmann.

© Christian Hölscher FA-80 F-16A 10Wing, 31Smd, Gütersloh (09.04.1985) Den SUU-20, einen kombinierten Raketen- und Bombenbehälter für Übungszwecke, sah man in EDUO am häufigsten unter den belgischen F-16A/B. Der 3,11m lange Behälter enthielt vier 70mm Raketenrohre und konnte bis zu sechs kleine, jeweils bis zu 11,3 kg schwere Übungsbomben aufnehmen. Diese F-16A der 31Smd gehörte zu den ersten, die sich in Gütersloh mit dem Tigerkopf zeigten!

© Mario Nowak FA-80 F-16A 10Wing, 31Smd, Gütersloh (ca. 1988) Die Tigerstaffel der Belgier besuchte neben den normalen Fuelstops auch hin und wieder direkt die 230Sqn im Rahmen eines Mini-Tiger-Meets oder zum jährlichen Family Day bei der Puma-Staffel.

© Christian Hölscher FA-82 F-16A 10Wing, 31Smd, Gütersloh (31.03.1989) Anfangs flogen die belgischen F-16 nur mit dem Wing-Wappen am Leitwerk. Die FA-82 erhielt ab Juni 1984 das Tiger-Abzeichen der 31Smaldeel, was sie bis zur Abgabe der Maschine an das 1Wing in Beauvechain stolz zur Schau trug.

© Christian Hölscher FA-94 F-16A 10Wing, 31Smd, Gütersloh (29.07.1988) Die zwei Fighter der 74Sqn und 31Smaldeel steht hier vor Hangar 6 der gastgebenden Tiger-Staffel, der 230Sqn. Auch wenn die 230Sqn lediglich eine Hubschrauber-Einheit war, war sie nach der Vollaufnahme in den NATO-Tiger-Club doch häufig Gastgeber der anderen Tiger-Einheiten und rangierte in der Beliebtheit relativ weit oben.

© Christian Hölscher FA-94 F-16A 10Wing, 31Smd Gütersloh (31.03.1989) Die F-16A der 31Smaldeel besuchten als NATO-Tiger-Einheit immer wieder mal direkt die 230Sqn in Gütersloh. Meistens waren sie aber nach oder vor ihren Tieflügen über der norddeutschen Tiefebene zum Fuelstop hier. Sie griffen auch die eigenen oder deutschen und niederländischen Hawk- und Nike-Raketenstellungen wie Willebadessen, Bad Driburg, Soest oder Borgholzhausen an.

© Axel Saal FA-94 F-16A 10Wing, 31Smd Gütersloh (05.08.1991) Die Belgier waren immer für den seltenen Besuch eines "Buntspechts" gut. Dass die Jubiläums-Maschine zum vierzigjährigen Bestehen der 31Smaldeel aber dermaßen gut auf der Platte steht, war eher selten. Die FA-94 war zusammen mit der FA-60, FA-68 und FA-84 zu Besuch. Auch heute noch gilt dieser Tiger als eine der schönsten jemals bunt angemalten F-16 - und es gab eine Menge!

© Michael Brand FA-96 F-16A 10Wing, 31Smd, Gütersloh (Oktober 1988) Mit den Flaggen der fünf Anfangsnutzer (USA, Belgien, Dänemark, Niederlande und Norwegen) der 998 ursprünglich georderten F-16 Fighting Falcon innerhalb der NATO startet die FA-96 zurück nach Kleine Brogel. Unter der Tragfläche hängt ein kombinierter Übungsbomben- und Raketenbehälter.

© Christian Hölscher FA-96 F-16A 10Wing, 31Smd, Gütersloh (Oktober 1988) Mehrere Jahre flog die FA-96 mit den Jubiläumsflaggen der F-16-Anfangsnutzer von General Dynamics. Am 08.01.2002 stürzte diese F-16 im Landeanflug auf Kleine Brogel mit Triebwerksproblemen ab. Der Pilot überlebte dank Schleudersitz.

F-16B

© Axel Saal FB-03 F-16B 10Wing, 31Smd, Gütersloh (26.08.1982) Eine einzige Fighting Falcon gehörte zu den Teilnehmern des Tiger Meets 1982. Heute sieht das freilich anders aus. Dafür waren damals noch neun Starfighter aus drei Nationen vertreten.

© Eagle FB-03 F-16B 10Wing, 31Smd, Gütersloh (26.08.1982) Ein Highlight des Tiger Meets war sicher die erste teilnehmende F-16, hier in Form einer belgischen F-16B. Heute fliegen neben den Belgiern längst die Tigereinheiten der Niederländer, Portugiesen, Türken und Norweger dieses Muster. Die FB03 blieb nur zwei Tage in Gütersloh.

© Jeff Bell FB-03 F-16B 10Wing, 31Smd, Gütersloh (26.08.1982) Diese Aufnahme vom damals noch neuen F-16-Doppelsitzer, entstand in den frühen Morgenstunden auf der - ebenfalls neuen - Platte der 18Sqn, anlässlich des Tigermeet. Anhand der Trocknung der einzelnen Platten kann man die stark abschüssige Fläche erahnen.

© Thomas Westhoff-Düppmann FB-18 F-16B 10Wing, Gütersloh (07.11.1983) Die Belgier traten oft in Schwärmen von vier bis acht Flugzeugen in Gütersloh zur Landung an, wobei die F-16 dann eher zu viert waren. Die FB-18 ging am 27.04.1983 an die belgische Luftwaffe, ist also hier noch ganz frisch! Sie nahm im selben Jahr unter anderem am Tiger Meet in Söllingen teil, flog in 1996 zur Auflösung des 1Wing mit einem bunten Leitwerk und im Jahr 2007 zum 20jährigen Jubiläum der F-16-OCU ebenfalls. 30 Jahre nach Entstehen dieser Aufnahme ist sie als F-16BM noch im Einsatz bei der Belgian Air Component!

OCF

TF-104G Starfighter

© Thomas Westhoff-Düppmann FC02 TF-104G 10Wing, OCF, Gütersloh (29.07.1982) Die FC02 wurde am 25.01.1965 ursprünglich an die Operational Conversion Flight (OCF) innerhalb des 1Wing in Beauvechain ausgeliefert. Nach dessen Umrüstung auf die F-16 kam das Flugzeug noch für wenige Jahre zum 10Wing in Kleine Brogel. Die dortige OCF bekam seinerzeit die FC04 bis FC12 zugewiesen. Von den zwölf belgischen TF-104G stürzten lediglich die FC05 (am 12.05.1980) und die FC09 (am 19.06.1969) ab.

© Thomas Westhoff-Düppmann FC07 TF-104G 10Wing, OCF, Gütersloh (20.11.1981) Zu den 100 F-104G kamen bei den Belgiern lediglich 12 TF-104G in der Überprüfungs- und Trainingsrolle. Die FC07 ging erst am 21.12.1967 in den Dienst und flog bis Mai 1983 - nur knapp 16 Jahre! Interessant ist der wellenförmige Übergang vom Grün-Braun zur grauen Unterseite.

© Thomas Westhoff-Düppmann FC11 TF-104G 10Wing, OCF, Gütersloh (20.11.1981) Zum Mini-Tiger-Meet im November 1981 kam die 31Smaldeel mit zwei TF-104G aus Kleine Brogel. Weitere Teilnehmer waren beide F-15D-Trainer der 53TFS, drei CF-104 und ein CF-104D und zwei CT-133 Silver Star, zwei norwegische RF-5A, zwei G.91T/3 der LVR 6 (ex LeKG 43 aus Oldenburg), vier Alpha Jet des JaboG 43 und zwei 20TFW F-111E sowie eine RF-4E und eine Do-28 des AG 52. Am 1. März 1968 ging der TF-104G FC11 in den Dienst und flog sie bis zum 26.09.1983. Die Tarnung der Belgier in den 70er und 80er Jahren war in dieser Zeit in Mitteleuropa eher exotisch - das galt auch für die Wellen des Übergangs von Hellgrau auf Braun-Grün!

© Archiv Thomas Westhoff-Düppmann FC12 TF-104G 10Wing, OCF, Gütersloh (04.10.1982) Erst am 25. März 1968 ging der letzte der zwölf belgischen TF-104G in den Dienst. Er blieb nur ganze 15 Jahre im Einsatz und wurde später nach Taiwan weiter gegeben. Hier sieht man den Trainer nur mit den zwei Flügelspitzentanks auf der 09.

F-16B

Archiv C. Hölscher FB-13 und FB-15 F-16B 10Wing, Gütersloh (08.05.1984) An der linken Tragfläche dieser beiden F-16B sieht man jeweils den Raketenpod SUU-20. Dieses war ein kombinierter Raketen- und Bombenbehälter für Übungszwecke. Der Behälter war 3,11m lang und enthielt vier 70mm Raketenrohre und konnte zusätzlich an der Unterseite bis zu sechs 11,3 kg schwere Übungsbomben aufnehmen.

© Michael Brand FB-20 F-16B 10Wing, OCF, Gütersloh (28.06.1989) Mit einem Übungsbomben- behälter unter der Tragfläche startet die FB-20 zum Rückflug nach Kleine Brogel. Insgesamt 24 F-16B erhielt die belgische Luftwaffe.

Foto torstenn./CC BY-NC-ND 3.0 FB-20 F-16B 10Wing, OCF, Gütersloh (22.05.1992) Das Wappen weist die F-16B als eine Maschine des 10Wing in Kleine Brogel aus. Neben der OCF bzw. später OCU, fliegen auch die Einsatzstaffeln jeweils einen oder zwei Trainer der Fighting Falcon.

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