From Die Geschichte des Flugplatz Gütersloh

Visiting-Aircraft: Gastflugzeuge der Force Aerienne Belge/ BLu – 2 Wing

Gastflugzeuge der Force Aerienne Belge/ BLu – 2 Wing

1 Smaldeel

F-16A

© Michael Brand FA-96 F-16A 2Wing, 1Smd, Gütersloh (19.03.1990) Als gemischtes Doppel landete die FA-96 zusammen mit der FA-104 der 2Smaldeel auf der Basis. Diese F-16 ist völlig ohne Außenlasten unterwegs, besonders in den ersten Monaten nach der Umrüstung auf einen neuen Typ konnte man das bei verschiedenen F-16-Nutzern immer wieder mal beobachten.

© Howard Jones FA-111 F-16A 2Wing, 1Smd Gütersloh (31.05.1989) Erst knapp zwei Monate war die FA-111 zum Zeitpunkt der Aufnahme bei der 1Smaldeel im Dienst. Das Flugzeug war von April 1989 bis Juli 2011 im Einsatz. Als schwarz-gelbe „75 Years 1Squadron“ und mit buntem „Lion Meet 2002“ Leitwerk wurde die FA-111 später bekannt.

© Marcus Herbote FA-111 F-16A 2Wing, 1Smd, Gütersloh (10.07.1990) Erst am 12. April 1989 war die FA-111 an die 1Smaldeel ausgeliefert worden und somit hier noch quasi brandneu. Aufgrund ihrer Seriennummer hatte sich die Staffel in Florennes diese Maschine praktisch "reservieren" lassen. Der schwarze Streifen am Leitwerk zeigt das Stadtwappen von Charleroi, sozusagen die Patin des 2Wing.

© Mario Nowak FA-127 F-16A 2Wing, 1Smd, Gütersloh (23.07.1992) Die typische Distel der 1Smaldeel war zu Mirage-Zeiten noch weiß, auf den F-16 wurde sie aus Gründen der besseren Erkennbarkeit in Schwarz gehalten. Die Staffel wurde im April 1951 aufgestellt, damals lag die Einheit in Beauvechain.

© Michael Brand FB-21 F-16B 2Wing, 1Smd, Gütersloh (April 1991) Voll beladen landet ein Trainer der 1Smaldeel aus Florennes bei Ostwind in Gütersloh. Die Maschine ist die erste der vier F-16B der letzten Serie. Die Maschine war am 11. und 19.04.1991 zu Besuch in Gütersloh.

2 Smaldeel

Mirage 5BA / Mirage 5BD

© Mario Nowak BA08 Mirage 5BA 2Wing, 2Smd, Gütersloh (04.04.1984) Eine Mirage 5BA just nach dem Start zu Beginn des Fluges zurück nach Florennes. Die Belgier hatten insgesamt 63 BA, 27 BR und 16 BD im Einsatz. Ungefähr ein Drittel ging in den 24 Jahren Einsatzzeit durch Absturz verloren.

© Markus Jakobsmeier BA08 Mirage 5BA 2Wing, 2Smd, Gütersloh (04.04.1984) Die BA08 ging am 8. Januar 1971 in den belgischen Dienst, vermutlich direkt an die 2Smaldeel in Florennes. Im Mai 1990 wurde das Flugzeug als 'Delta Blue' bekannt, sie trug anlässlich des Jubiläums von 20 Einsatzjahren der Mirage 5 in Belgien eine spektakuläre blau-weiße Sonderbemalung der 8Smaldeel.

© Michael Brand BA08 Mirage 5BA 2Wing, 2Smd, Gütersloh (13.08.1984) Im Juni 1970 übernahm die FAB die ersten Mirage 5BA, damals noch in silberner Bemalung. Neben den beiden Staffeln des 3Wing flog auch die 2Smaldeel des 2Wing die 5BA. Das Muster blieb genau 24 Jahre im Dienst.

© Thomas Westhoff-Düppmann BA13 Mirage 5BA 2Wing, 2Smd, Gütersloh (29.08.1984) Lediglich 15 Jahre war die BA13 im Bestand der Belgier. Ausgeliefert im März 1971 ging sie am 25. Juni 1986 nah Wezet-Lixhe bei Hasselt durch eine Kollision mit einer belgischen zivilen MS.880B (Kennzeichen OO-NSD) verloren. Die drei Zivilisten kamen dabei ums Leben, der Mirage-Pilot konnte sich retten. Die Mirage befand sich während einer TACEVAL-Mission auf dem Weg von Brustem nach Deutschland.

BA17 Mirage 5BA 2Wing, 2Smd

© Thomas Westhoff-Düppmann BA17 Mirage 5BA 2Wing, 2Smd, Gütersloh (29.08.1984) Die BA17 war vom 2. April 1971 bis 27. März 1991 im Einsatz bei der belgischen Luftwaffe und damit fast 20 Jahre. Sie gehörte zu den Maschinen, die im Rahmen von „Ace Guard“ (erster Golfkrieg) nach Diyarbakir verlegten. Wie man sieht wurde auch bei dunstigem Wetter mit schlechter Sicht normal geflogen.

© Marcus Herbote BA17 Mirage 5BA 2Wing, 2Smd, Gütersloh (17.04.1985) Eine Mirage 5BA aus Florennes steht bei Ostwind am Start. Alles auf dieser Aufnahme ist längst Vergangenheit. Weder die belgischen Mirage, noch die 2Smaldeel, noch die RAF-Basis haben das Ende des kalten Krieges überlebt.

© Mario Nowak BA30 Mirage 5BA 2Wing, 2Smd, Gütersloh (11.08.1985) Die 2Wing in Florennes bestand Mitte der 80er Jahre aus der 2Smaldeel und 42Smaldeel. Der Komet der 2Smd prangt hier am Leitwerk der BA30, die Mirage 5 war eine Schönwetter-Jagdbombervariante der Mirage IIIE und ging im Jahr 1970 an die 2Smaldeel.

© Pete Webber BA43 Mirage 5BA 2Wing, 2Smd, Gütersloh (12.11.1987) An einem Tag mit sehr schlechten Wetter besuchte uns die blaue Mirage der 2Smaldeel. Das Bild entstand in einer Zeit, als die Belgier noch gleichzeitig vier F-16 und vier Mirage-Einheiten hatten.

© Marcus Herbote BD05 Mirage 5BD 2Wing, 2Smd, Gütersloh (31.07.1984) Hier landet die BD05 bereits unter ihrem neuen Nutzer, der 2Smaldeel in Florennes. Der ursprüngliche Betreiber war allerdings die 1Smaldeel des 3Wing in Bierset, auch erkennbar am teilweise übermalten Leitwerk. Am 21. Mai 1986 stürzte diese Mirage ab.

© Marcus Herbote BD05 Mirage 5BD 2Wing, 2Smd, Gütersloh (31.07.1984) Hier landet die BD05 bereits unter ihrem neuen Nutzer, der 2Smaldeel in Florennes. Der ursprüngliche Betreiber war allerdings die 8Smaldeel des 3Wing in Bierset, auch erkennbar am teilweise übermalten Leitwerk. Am 21. Mai 1986 stürzte diese Mirage ab.

© Marcus Herbote BD05 Mirage 5BD 2Wing, 2Smd, Gütersloh (11.04.1985) Bis Mitte der achtziger Jahre konnte man die Maschinen im Osten des Platzes noch aus der Nähe fotografieren. Dann wurde der gesamte Anflugbereich inklusive der Landebefeuerung eingezäunt. Aufnahmen mit niedrigen Anflügen, wie von dieser belgischen Mirage 5BD, waren dann nur noch bei Ostwind möglich. Ein Jahr später am 21.05.1986 stürzte diese Mirage, wie ein Drittel der belgischen Flotte, ab.

© Marcus Herbote BD15 Mirage 5BD 2Wing, 2Smd, Gütersloh (12.03.1985) Bei nicht gerade optimalem Wetter für ein normalerweise tieffliegendes Kampfflugzeug steht diese 5BD bei Ostwind am Start und wartet auf die Freigabe vom Tower.

F-16A / F-16B

© Marcus Herbote FA-100 F-16A 2Wing, 2Smd, Gütersloh (24.08.1989) Eine Fighting Falcon aus Florennes landet in Gütersloh. Die Belgier erhielten insgesamt 136 F-16A, dieses ist die Nummer Hundert! Die einsitzigen Starfighter endeten nach der hundertsten Maschine bei FX100.

© Howard Jones FA-102 F-16A 2Wing, 2Smd Gütersloh (04.11.1988) Erst am 30. Juni 1988 des Jahres wurde die FA-102 an die 2Smaldeel ausgeliefert. Sie dürfte somit bei ihrem ersten Besuch auf der Basis zu sehen sein. Die alleine besuchende Fighting Falcon trägt hier neben zwei Zusatztanks einen Travelpod.

© Pete Webber FA-104 F-16A 2Wing, 2Smd, Gütersloh (27.01.1989) Einer der ersten Besuche der 2Smaldeel mit ihren neuen F-16 fand im Dezember 1988 statt. Die hintere Maschine FA-106 trägt hier noch keine Staffelmarkierungen.

© Marcus Herbote FA-104 F-16A 2Wing, 2Smd, Gütersloh (24.08.1989) Die beiden Smaldeels in Florennes flogen zuvor die Mirage 5BA in der taktischen Angriffsrolle, bevor sie auf die F-16A und B umrüsteten. Im Herbst 2014 machte die FA-104 durch den Sonderanstrich in Prototyp-Bemalung zum 40ten Jubiläum der F-16 von sich reden.

© Christian Hölscher FA-104 F-16A 2Wing, 2Smd, Gütersloh (August 1989) Die persönliche Maschine von Colonel Florent "Flor" Janssens rollt hier von der 27 ab. Janssens hatte zum Ende seiner Dienstzeit über 1.000 Flugstunden auf der F-16 zu verzeichnen, diente nach der Zeit beim 2Wing als Instructor beim 1Wing und später zwei Jahre als Pilot beim 15Wing. Ob der Colonel hier allerdings wirklich an Bord war, kann nur vermutet werden.

© Michael Brand FA-104 F-16A 2Wing, 2Smd, Gütersloh (19.03.1990) Der Komet war das bekannte Staffelabzeichen der 2Smaldeel. Zusammen mit der 1Smd lag die Einheit in der Angriffsrolle lange Jahre in Florennes. Im Jahr 1988 bekam das 2Wing die ersten F-16, heute gehören nur noch die 1 und 350Smd zum Geschwader.

© Pete Webber FA-106 F-16A 2Wing, 2Smd, Gütersloh (27.01.1989) Die F-16 der letzten Tranche flogen anfangs ohne Staffelmarkierungen, wie man hier sieht. Die Maschinen des 2Wing aus Florennes kamen meistens mit zwei großen Zusatztanks zu Besuch. Die FA-106 trug gleich dreimal in ihrer "Karriere" eine Sonderbemalung, im Jahr 1994 die Invasionstreifen zum 40ten Jahrestag des D-Days, im Januar 1996 zum 50jährigen Bestehen der belgischen Luftwaffe und ab 8. März 2002 bis Ende Juli 2003 zum 60jährigen Bestehen der 349Smaldeel!

© Howard Jones FA-108 F-16A 2Wing, 2Smd Gütersloh (06.02.1990) Die FA-108 war von Dezember 1988 bis Juli 2011 im Einsatz bei den Belgiern und fliegt heute als „154“ bei der jordanischen Luftwaffe. Die 2Smd lag nach der Umrüstung von der Mirage 5 auf die F-16A/B weiterhin in Florennes, die 1Smd verlegte von Bierset dorthin. Der Pilot sieht soeben zu den Wartungsleuten hinunter, die seine Maschine zum Abstellen sichern. Hier werden gerade die Sicherungsstifte gesteckt. Zusammen mit der FA-98 blieb die Maschine ungewöhnliche drei Tage.

© Olaf Kestin FA-112 F-16A 2Wing, 2Smd, Gütersloh (13.05.1991) Jedes der belgischen Wings der FAB hatte zwei untergeordnete Squadrons. Bis in die 50er und 60er Jahre existierte sogar noch das 7Wing in Chievres, das 9Wing in Koksijde und das 13Wing in Brustem mit Meteor und Hunter.

© Olaf Kestin FA-112 F-16A 2Wing, 2Smd, Gütersloh (13.05.1991) Zusammen mit der FA-130 kam diese F-16A aus Florennes nach Gütersloh. Nur bis April 2001 flog diese Squadron das Muster, dann wurde sie aufgelöst, genau fünfzig Jahre nach ihrer Aufstellung.

Foto torstenn./CC BY-NC-ND 3.0 FA-130 F-16A 2Wing, 2Smd, Gütersloh (13.05.1991) Stationiert war die 2Smaldeel damals auf dem Flugplatz Florennes. Heute ist die Einheit längst aufgelöst. Hier landet die FA-130 der Staffel fast ohne Außenlasten bei Ostwind.

© Olaf Kestin FA-130 F-16A 2Wing, 2Smd, Gütersloh (13.05.1991) Dass die belgischen F-16 völlig ohne Zusatzanks nach Gütersloh kamen, war häufiger bei den Maschinen des 1Wing zu beobachten, die dann meistens sogar zu viert landeten. Hier trägt die Fighting Falcon aus Florennes lediglich zwei Sidewinder-Training-Rounds und ist vermutlich auf einer Luftverteidigungsmission.

3 Smaldeel

F-84G Thunderjet

© Robinson ??/YL-E F-84G 2Wing, 3Smd, Gütersloh (Juli 1953) Die Maschine soll angeblich mit zahlreichen anderen zum "Exercise Coronet" vom 24. bis 28.07.1953 in Gütersloh gewesen sein. Zu der Zeit wurde Elizabeth II zur Königin gekrönt. Das 2Wing flog bis 1956 die Thunderjet, damals gehörte neben der 1 und 2 auch noch die 3Smaldeel dazu.

42 Smaldeel

Mirage 5BR

© Christian Hölscher BR03 Mirage 5BR 2Wing, 42Smd, Gütersloh (08.09.1988) Diese Mirage 5BR war in den achtziger Jahren mindestens sieben Mal in Gütersloh und oft war Ostwind und der Aufklärer startete auf der 09. Am 17.07.1971 wurde die Maschine an die FAB ausgeliefert und sie flog bis Ende 1993.

BR03 Mirage 5BR 2Wing, 42Smd

© Thomas Westhoff-Düppmann BR03 Mirage 5BR 2Wing, 42Smd, Gütersloh (28.08.1984) Zusammen mit der BR17 landete die BR03 Ende August 1984 in Gütersloh. Nach den frühen Abstürzen der BR01 und BR02 in den Jahren 1973 bzw. 1972 war die BR03 praktisch das Flaggschiff der belgischen Aufklärerflotte. Am 17. Januar 1994 wurde sie aus dem Dienst gezogen, nach nur gut 22 Jahren im Einsatz.

© Thomas Westhoff-Düppmann BR03 Mirage 5BR 2Wing, 42Smd, Gütersloh (04.12.1984) Die roten Luftbremsen auf den Tragflächen sollten die Wartungscrews vom Betreten derselben abhalten. Sie wären sonst wohlmöglich beschädigt worden. Hier sieht man sie geöffnet wenige Sekunden vor dem Aufsetzen auf der 09.

© Markus Jakobsmeier BR03 Mirage 5BR 2Wing, 42Smd, Gütersloh (04.12.1984) Ab den frühen siebziger Jahren verzichteten die Belgier bei ihren F-104 und Mirage 5 auf das runde Hoheitsabzeichen an der Seite. Lediglich ein Fin Flash wurde getragen, die Roundels fand man nur auf und unter den Tragflächen - und so sah man sie entsprechend selten bei Start und Landung.

© Michael Brand BR03 Mirage 5BR 2Wing, 42Smd, Gütersloh (09.03.1989) Das Staffel-Wappen der 42Smaldeel in Florennes war der Mephisto. Man sieht ihn hier am Leitwerk; nach der Außerdienststellung der Mirage 5 bei den Belgiern ging auch die Staffel ins große Buch der Geschichte ein.

© Christian Hölscher BR04 Mirage 5BR 2Wing, 42Smd, Gütersloh (27.07.1984) Bei stürmischem Wetter rollt diese Mirage 5BR zum Start auf die 27. Die Sonderlackierung am Leitwerk wurde zum 30-jährigen Jubiläum der 42Smaldeel angebracht. Die BR04 und auch die BR22 flogen damit mehrere Monate, an diesem Tag leider ohne die Tanks mit der Aufschrift "30th anniversary".

© Michael Brand BR04 Mirage 5BR 2Wing, 42Smd, Gütersloh (12.06.1989) Diese belgische Mirage 5BR wird von einem großen Empfangskommitee erwartet - sie machte an dem Tag eine Notlandung! Die Belgier operierten mit der 5BR von Juli 1971 bis Juni 1994.

© HaPe Merschbrock BR07 Mirage 5BR 2Wing, 42Smd, Gütersloh (04.08.1981) Noch ohne die spätere grün-braune Rundumtarnung, mit weißer Unterseite, landet die BR07 aus Florennes in Gütersloh. Unter dem Rumpf konnte ein Recce-Pod oder ein Zusatztank getragen werden.

© Michael Brand BR07 Mirage 5BR 2Wing, 42Smd, Gütersloh (20.04.1989) Eine der 27 Mirage 5BR der 42Smaldeel befindet sich hier im Endanflug auf die 27. Belgische Mirage-Aufklärer waren mehrmals im Monat in Gütersloh zu sehen - und auch in den Tieffluggebieten im Münster- und Sauerland. Der 20.04.1989 ging als "belgischer Tag" in die Geschichte der RAF-Basis ein: Neben dieser Mirage waren vier Alpha Jet, zwei F-16, eine Magister und ein Sea King in Gütersloh!

© Mario Nowak BR07 Mirage 5BR 2Wing, 42Smd, Gütersloh (20.04.1989) Die Aufklärer der NATO-Staffeln waren regelmäßig in Gütersloh. Neben niederländischen F-16, deutschen RF-4E und dänischen RF-35XD gehörten auch belgische Mirage 5 dazu.

© Pete Webber BR08 Mirage 5BR 2Wing, 42Smd, Gütersloh (04.04.1987) Belgische Mirage aller Einheiten und Versionen waren von 1972 bis 1992 gerngesehene Besucher in Gütersloh. Wer kann sich nicht an den tiefen Fünferstart von Mirage 5BD im heißen Sommer 1981 erinnern, als die Maschinen nur so gerade eben über den Zaun huschten!

© Marcus Herbote BR08 Mirage 5BR 2Wing, 42Smd, Gütersloh (08.09.1987) Nach der Landung warfen Maschinen wie Mirage, Draken, Freedom Fighter, Jaguar, Phantom und Starfighter den Bremsschirm am Ende der Startbahn ab. Dort wartete für gewöhnlich ein Mitglied des Cross Servicing, um den oder die Schirme einzusammeln. Der Pilot dieser Mirage hat mit seiner Beladung von drei 1.300 Liter Zusatztanks beim Start sicher "geschwitzt".

© Thomas Westhoff-Düppmann BR09 Mirage 5BR 2Wing, 42Smd, Gütersloh (10.12.1986) Eine recht unspektakuläre Einsatzzeit verbrachte die BR09 bei der belgischen Luftwaffe. In Dienst genommen am 8. Oktober 1971 verblieb sie bis zum 16. Juni 1993 im Einsatz der 42Smaldeel.

© Michael Brand BR09 Mirage 5BR 2Wing, 42Smd, Gütersloh (August 1989) Der hohe Anstellwinkel ist für einen Deltafügler normal. Leider verschwand die Mirage III/5-Familie nach der Wende viel zu schnell aus dem europäischen Luftraum.

© Thomas Westhoff-Düppmann BR10 Mirage 5BR 2Wing, 42Smd, Gütersloh (04.12.1984) Drei belgische Mirage-Aufklärer an einem Tag, war wirklich selten. Die Maschinen kamen allerdings aufgeteilt als eine Two- und eine One-Ship nach Gütersloh. Die anderen beiden 5BR waren die BR03 und BR17.

© Mario Nowak BR12 Mirage 5BR 2Wing, 42Smd, Gütersloh (04.07.1988) Die braun-grüne Tarnung der belgischen Militärmaschinen war innerhalb der NATO schon ein echtes Unikum. Leider wurde die Tarnung völlig durch verschiedene Grautöne bei den heute im Einsatz befindlichen Flugzeugen abgelöst. Die Sea King und SF.260 sind die letzten in der Tarnung.

© Marcus Herbote BR12 Mirage 5BR 2Wing, 42Smd, Gütersloh (06.06.1984) Mit dem für gewöhnlich tiefen Anflug für einen Deltaflügler kommt diese Mirage 5BR in Gütersloh zur Landung herein. Aufklärer waren häufig dort anzutreffen, konnten doch die Filme der NATO-Aufklärer im Bedarfsfall gleich bei der 4Sqn entwickelt werden.

© Thomas Westhoff-Düppmann BR14 Mirage 5BA 2Wing, 42Smd, Gütersloh (07.06.1982) Am 12.11.1971 wurde die BR14 an die FAB ausgeliefert. Im Jahr 1991 gehörte diese Mirage zu den nach Dyarbakir verlegten Flugzeugen unter „Ace Guard“, dem ersten Golfkrieg.

© Thomas Westhoff-Düppmann BR14 Mirage 5BR 2Wing, 42Smd, Gütersloh (22.09.1982) Neben der taktischen Aufklärung war die zweite Aufgabe der 42Smaldeel der Angriff von Bodentruppen. Dazu flogen oftmals zwei der Mirage 5BR in einer Rotte - der typische Recce-Pod unter dem Rumpf fehlte dann.

© Markus Jakobsmeier BR14 Mirage 5BR 2Wing, 42Smd, Gütersloh (ca. 1984) Nach ihrer Gründung im Jahr 1954 in Köln-Wahn operierte die 42Smaldeel hauptsächlich in der taktischen Aufklärungsrolle und wurde auch von Brustem, Beauvechain und Bierset eingesetzt.

BR17 Mirage 5BR 2Wing, 42Smd

© Thomas Westhoff-Düppmann BR17 Mirage 5BR 2Wing, 42Smd, Gütersloh (28.08.1984) Für die recht schwerfällige und Anfang der siebziger Jahre total veraltete RF-84F Thunderflash waren die 27 Mirage 5BR ein mehr als adäquater Ersatz. Auch wenn die Version 5B immer als "Leichtversion" gegenüber der IIIE galt.

© Thomas Westhoff-Düppmann BR17 Mirage 5BR 2Wing, 42Smd, Gütersloh (30.11.1984) Von Dezember 1971 bis Januar 1994 flog die BR17 für die 42Smaldeel in Florennes. Von den 27 gebauten 5BR stürzten die BR01, BR02, BR05, BR06, BR11, BR16, BR18, BR19 und BR20 ab.

© Thomas Westhoff-Düppmann BR17 und BR03 Mirage 5BR 2Wing, 42Smd, Gütersloh (30.11.1984) Doppelanflüge von Mirage waren sehr selten und konnten, wenn überhaupt, nur bei den Belgiern beobachtet werden. Franzosen scheuten mit ihren Mirage III offensichtlich diese Anflugart - zumindest galt das für Gütersloh. Die beiden Mirage 5BR machten hier einen gemeinsamen Durchstart.

© Christian Hölscher BR17 und BR03 Mirage 5BR 2Wing, 42Smd, Gütersloh (30.11.1984) "Ready for take off" wartet die BR17 gemeinsam mit BR03 auf Startfreigabe. Die Aufklärer aus Florennes waren allein, oder auch häufig wie hier, zu zweit, regelmäßige EDUO-Besucher in den 80er Jahren. Für die Spotter waren zu Harrier-Zeiten "Bremsschirme und Nachbrenner" immer eine willkommene Abwechslung.

© Andechs BR17 Mirage 5BR 2Wing, 42Smd, Gütersloh (16.11.1989) Die im Dezember 1971 an die FAB ausgelieferte BR17 hatte ein relativ unspektakuläres Leben in Belgien. Außer einem "Nose-Wheel-Collapse" in Ramstein im Jahr 1978 und der Teilnahme an einer Verlegung nach Dyarbakier Anfang 1991 anläßlich des ersten Golf-Kriegs verlief es für eine Aufklärer-Mirage normal ruhig.

© Markus Jakobsmeier BR18 Mirage 5BR 2Wing, 42Smd Gütersloh (08.06.1983) Die am 21. Dezember 1971 ausgelieferte BR18 ist hier vermutlich bei ihrem letzten Besuch in Gütersloh zu sehen. Am 20.08.1984 stürzte sie bei Revogne ab, der Pilot der 2Smaldeel kam ums Leben.

© Christian Hölscher BR18 Mirage 5BR 2Wing, 42Smd, Gütersloh (13.08.1984) Hier sieht man einen typischen tiefen "Sommerstart" einer belgischen Mirage 5BR. Was bei einem Triebwerksausfall des eigentlich nicht übermotorisierten Aufklärers direkt nach dem Start passiert wäre, kann man sich denken! Die BR18 war zusammen mit der BA08 der 2Smaldeel auf der Basis. Es war der letzte Besuch des Aufklärers in Gütersloh, am 20.08.1984 stürzte diese Mirage nach Orientierungsverlust des Piloten bei Revogne ab!

© Mario Nowak BR21 Mirage 5BR 2Wing, 42Smd, Gütersloh (April 1985) Starts von belgischen Mirage 5 liefen meistens, besonders im Sommer, sehr niedrig ab. An einem Tag im Sommer 1981 waren fünf Mirage 5BD zu Besuch, sie "huschten" mit voller Zuladung an dem besonders heißen Tag nur gerade so eben über den Flugplatzzaun!

BR21 Mirage 5BR 2Wing, 42Smd

© Markus Grunwald BR21 Mirage 5BR 2Wing, 42Smd, Gütersloh (18.08.1992) Anfang September 1991 erhielt diese Mirage den Namen "Heat-speed Devil" und ein besonderes Nose-Art unter dem Cockpit. Es war der letzte Besuch der Mirage 5BR BR21 für alle Zeiten in Gütersloh. Zwei letzte Mirage-Aufklärer sollten die Basis noch besuchen, die BR17 im September und die BR12 im November 1992.

© Markus Jakobsmeier BR22 Mirage 5BR 2Wing, 42Smd, Gütersloh (09.05.1984) Im Jahr 1984 trug die BR22 zusammen mit der BR04 noch stolz den Jubiläumsschriftzug für das dreißigjährige Bestehen der Staffel. Leider erlebte die 42Smaldeel das vierzigjährige Bestehen nicht mehr, sie wurde am 22. Dezember 1993 aufgelöst!

© Thomas Westhoff-Düppmann BR24 und BR14 Mirage 5BR 2Wing, 42Smd, Gütersloh (22.09.1982) Auch die belgische Mirage 5BR war, wie die die dänische RF-35XD und die norwegische RF-5A, ein echtes Mehrzweckkampfflugzeug. Alle verfügten neben ihrer "Kamerabewaffnung" auch über die Möglichkeit zur Aufnahme von Bomben und Raketen und trugen jeweils die beiden Kanonen des Jagdbombers. Sowohl die BR14 wie auch die BR24 flogen im Frühjahr 1991 von Diyarbakir in der Türkei aus für die Operation "Ace Guard".

© Michael Brand BR24 Mirage 5BR 2Wing, 42Smd, Gütersloh (03.07.1986) Gewohnt tief bei heißem Wetter startet diese belgische 5BR in Gütersloh zurück in Richtung der Heimatbasis Florennes. Freilich nicht ohne dass der Pilot einen Abstecher durch diverse nord- und westdeutsche Tieffluggebiete und über zahlreiche Fotoziele im Tief- und Tiefstflug macht.

© Mario Nowak BR25 Mirage 5BR 2Wing, 42Smd, Gütersloh (10.08.1987) Leider auch viel zu früh aus dem Dienst gezogen wurden die belgischen Mirage 5. Hier einer von 27 Aufklärern, die in den 80er Jahren alle im Dienst der 42Smaldeel standen.

Mirage 5BD

© Michael Brand BD04 Mirage 5BD 2Wing, 42Smd, Gütersloh (03.07.1986) In der sommerlichen Hitze waren die Starts der belgischen Mirage mit ihren zwei Überführungstanks gewöhnlich immer sehr flach - wie man bei dem Trainer der Aufklärerstaffel sehr gut sehen kann!

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