From Die Geschichte des Flugplatz Gütersloh

Visiting-Aircraft: AG 51 - German Air Force

Luftwaffe - Aufklärungsgeschwader 51

Gastflugzeuge der Luftwaffe, Aufklärungsgeschwader 51 (AG 51)

JaboG 49 | Übersicht | AG 52

T-33A

© Axel Saal via Archiv H. Mennen EA+396 T-33A AG 51, Gütersloh (1967) Seltene Flugaufnahme einer T-33A des damals in Manching liegenden AG 51. Der Jet mit der Seriennummer 58-600 flog später als 95+00 beim JG 74 und war dort bis 1976 im Dienst. Zu Verbindungszwecken und für allgemeine Schulungsaufgaben erhielt das AG 51 im August 1959 zunächst vier Lockheed T-33A. Die Maschinen flogen mit den taktischen Kennzeichen EA-395 bis 398. Die EA-390, EA-394 und EA-399 liefen dem Verband dann ab Juli 1961 zu. Ab März 1963 kamen vier weitere T-Bird zum Geschwader, die mit den Kennzeichen EA-380, EA-389, EA 394 und EA-399 in den Einsatz gingen. Gleichzeitig waren aber maximal neun T-33A im Dienst.

RF-4E Phantom

© Christian Hölscher 35+46 RF-4E AG 51, Gütersloh (10.11.1983) Diese RF-4E kam zusammen mit der 35+28 nach EDUO und machte eine Fanghakenlandung nachdem der Schirm sich nicht öffnete; trotz geöffneter Bremsschirmklappe am Heck.

© Christian Hölscher 35+46 RF-4E AG 51, Gütersloh (10.11.1983) Als Master Diversion Airfield konnte sich die Basis an manchen Tagen nicht vor Notlandungen retten. Die meisten verliefen zum Glück glimpflich. Bei dieser RF-4E entstand dagegen die "Notsituation" erst direkt bei der Landung, der Travel-Pod weist auf einen geplanten Nightstop hin. Man beachte die orangen Wasserschutzanzüge der deutschen Piloten. Diese wurden für Flüge über Wasser angelegt, besonders im Winter ein Muss!

© Markus Jakobsmeier 35+46 RF-4E AG 51 Gütersloh (10.11.1983) Eine Two-Ship-Landung von zwei Bremgartener RF-4E wurde dann für die zweite Phantom zum Notfall. Nachdem sich der Bremsschirm nicht öffnete rollte der Aufklärer einfach ins Fangseil. Fast schon Routine, auch wenn der hektische Feuerwehrmann links vor der Maschine mit seinem Laufstil etwas anderes sagen mag.

Tornado ECR

© Andreas Brinkmann 46+45 Tornado ECR AG51, Gütersloh (26.06.2013) Der WSO zeigt seinem Piloten mit ausgestreckter Hand, die dieser selbstverständlich schwerlich sehen kann, das Gelände, auf dem sich der Children Day 2013 abspielt. Der Pilot orientiert sich mit ausgestrecktem Hals. Der hier noch im Kleid des aufgelösten JaboG 32 fliegende 46+45 war der letzte nachweisliche Sichtung eines deutschen Tornados im Gütersloher Luftraum - die erste fand knapp 30 Jahre zuvor statt!

© Kai Grundmann 46+45 Tornado ECR AG51, Gütersloh (26.06.2013) Mit dem 46+45 im "Last Call"-Anstrich des zum 31.03.2013 aufgelösten JaboG 32 besuchte das Aufklärungsgeschwader 51 "Immelmann" wohl zum letzten Mal den Gütersloher Luftraum. Dreimal flogen die Piloten über die Basis und wackelten teilweise mit den Tragflächen, die Höhe lag bei 500 Fuß, die Geschwindigkeit sicher nicht weit über 500 km/h.

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