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Gastflugzeuge der Luftwaffe – JaboG 32

F-104G

© E. Westersoetebier 21+01 und 24+21 F-104G JaboG 32 Gütersloh (April 1974) Selten genug waren die Lechfelder Starfighter in Gütersloh, hier versabschieden sie sich mit einem rasanten Doppelstart. Soeben fährt das Fahrwerk ein, keine Sekunde zu früh!

© Simon Wallwork 21+55 F-104G JaboG 32 Gütersloh (ca. 1981) Als DB-103 wurde dieser Starfighter am 23. August 1965 bei der 1. Fliegenden Staffel des JaboG 32 in Lechfeld in Dienst gestellt. Der Jagdbomber war ein Teilnehmer des TAM 1980 in Ramstein und er verblieb bei seinem Heimatverband bis zur Außerdienststellung am 16. April 1982, nach 2.870 Flugstunden. (Informationen aus www.916starfighter.de, Hubert Peitzmeier)

© Simon Wallwork 21+55 F-104G JaboG 32 Gütersloh (ca. 1981) Bereits kurz nach der Landung wurden die Gastflugzeuge in Gütersloh wie auf jeder anderen NATO-Basis auch umgehend betankt. Die Cross Servicing Teams der NATO zählten während des kalten Krieges sicher zu einer der größten Stärken der Allianz. Jeder Flugzeug-Typ, egal in welcher Version und Konfiguration, konnte betankt, gewartet und neu bewaffnet werden.

© Christian Hölscher 21+72 F-104G JaboG 32, Gütersloh (21.03.1984) Am Start zum Rückflug nach Lechfeld sieht man hier die F-104G 21+72. Zuvor hatte diese Maschine den Pilot der 21+64 heruntergeleitet, dieser hatte mit totem (!) Triebwerk erst auf Höhe der Ems das Fahrwerk ausgefahren und die Maschine zum Glück sicher gelandet. Scheinbar eine Standardprozedur für einen Starfighter-Piloten!

© Thomas Westhoff-Düppmann 21+90 F-104G JaboG 32, Gütersloh (10.11.1981) Bereits im Jahr 1968 rüstete das JaboG 32 im Rahmen der „Flexible Response“ von der nuklearen auf die konventionelle Angriffsrolle um. Hierzu gehörten die Bekämpfung der gegnerischen Luftwaffe am Boden, die Unterbrechnung gegnerischer Logistik und Nachschublinien sowie die Bekämpfung gegnerischer Großverbände. Die Zeiten einer QRA-Rotte mit vier Maschinen war in Lechfeld also sehr kurz.

© Jeff Bell 21+92 F-104G JaboG 32 Gütersloh (1982) Ursprünglich flog dieser Starfighter ab Juni 1963 als "DC+246" beim JaboG 33. Ab November 1967 trug er dann das Kennzeichen 21+92. Erst am 21. Dezember 1978 kam er zum Lechfelder Jagdbombergeschwader 32. Nach der Weitergabe an die Türkei ging das Flugzeug mit dem Code "9-061" bei der 192Filo durch einen Absturz am 24.01.1986 verloren.

© Thomas Westhoff-Düppmann 22+32 und 24+83 F-104G JaboG 32 Gütersloh (23.10.1981) Oftmals kamen Luftwaffe-Starfighter nur auf einen Überflug in den Gütersloher Luftraum. Aufgrund der guten Reichweite bei "Military Power" gab das auch für die Lechfelder kein Problem mit der Reichweite. Einer dieser F-104G trägt einen Übungsbombenbehälter unter dem Rumpf.

© Zetsche Collection (via 916-starfighter.de) 24+79 F-104G JaboG 32, Gütersloh (1980)A Lechfeld based Starfighter on final approach, equipped with four droptanks. In this configuration it's speed on approach exceeded often more than 170 knots.

© E. Westersoetebier 25+29 and 22+75 F-104G JaboG 32 and XM995/T Lightning T4 and F2 XN769/F 92Sqn These four fighters performed a low flyby at Gütersloh in 1968.

TF-104G

© Thomas Westhoff-Düppmann 27+25 TF-104G JaboG 32 Gütersloh (23.10.1981) Die Trainer-Sollstärke der Luftwaffengeschwader lag in den 60er Jahren bei acht TF-104G. Später konnte die Anzahl leicht variieren. Von den acht Zweisitzern waren aber immer fünf bis sechs für den täglichen Übungsflugbetrieb verfügbar. Die 27+25 startet hier durch, auch durch die gute Flugdauer unter "Military power" kamen die Lechfelder regelmäßig in den norddeutschen Luftraum.

Do 28D-2

© Michael Brand 58+53 Do 28D-2 JaboG 32, Gütersloh (12.09.1989) Skyservant aller Verbände waren von 1972 bis 1993 in Gütersloh zu sehen. Das Muster löste bei der Bundeswehr die P.149D, T-33A und Do 27 in den Geschwadern ab. Diese Do 28 war Teil des Jagdbombergeschwaders 32 in Lechfeld.

HFB.320ECM

© Pete Webber 16+23 HFB.320ECM JaboG 32 Gütersloh (Oktober 1988) Im Herbst eines jeden Jahres, meistens während der ohnehin großen Manöver, fand das sogenannte ECM-Meet statt. Teilnehmer waren neben den deutschen Hansa Jets auch norwegische Falcon 20, italienische PD.808 und britische Canberra T17 der 360Sqn.

© Pete Webber 16+25 HFB.320ECM JaboG 32, Gütersloh (02.09.1985) Die acht Hansa Jets flogen mit den taktischen Kennzeichen 16+21 bis 16+28 bei der 3. Fliegenden Staffel des JaboG 32 und das vom 1. April 1980 bis Juni 1994. Die Maschinen dienten der Ausbildung und Unterstützung der Luftverteidigungskräfte der Bundeswehr und der elektronischen Kampfführung.

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