From Die Geschichte des Flugplatz Gütersloh

Visiting-Aircraft: JaboG 41 - German Air Force

Luftwaffe - Jagdbombergeschwader 41

Gastflugzeuge der Luftwaffe, Jagdbombergeschwader 41 (JaboG 41)

LVR 6 | Übersicht | JaboG 43

Alpha Jet A

© Marcus Herbote 40+33 Alpha Jet A JaboG 41, Gütersloh (28.07.1988) Einen Nightstop machte dieser Alpha Jet im Rahmen des Besuchs eines Families Day bei der 230Sqn. Zusatztanks wurden üblicherweise immer außen getragen, die inneren Pylone blieben Bomben vorbehalten.

© Wilfried Zetsche 40+81 Alpha Jet A JaboG 41, Gütersloh (19.03.1990) Ein deutscher Alpha Jet aus Husum steht neben drei Sea Harriern der 899Sqn. In Gütersloh war das "tägliche Nebeneinander" von unterschiedlichen Flugzeugtypen, Nationen und Staffeln normal. Das JaboG 41 erhielt am 4. Januar 1982 seinen ersten Alpha Jet. Die erste Maschine war die 41+41, den letzten ausgelieferten Alpha Jet erhielt der Verband am 26. Januar 1983 mit der 41+75. Das Muster blieb beim JaboG 41 bis zum März 1993 im Einsatz.

© Wilfried Zetsche 41+14 Alpha Jet A JaboG 41, Gütersloh (14.09.1990) Die Luftwaffe kam mit ihren Alpha Jet regelmäßig nach EDUO. Diese Maschine trägt das Abzeichen des Cross Servicing Teams auf dem Leitwerk. Am meisten waren die Maschinen des JaboG 43 aus Oldenburg in Gütersloh, auch deswegen, weil die 230Sqn ebenfalls eine Tiger-Staffel war, genauso wie eine Staffel der Oldenburger. Hier steht mal ein Husumer Alpha Jet auf der endlosen Gütersloher Flightline, die Maschine war vom 13. bis 17.09. in EDUO.

© Wilfried Zetsche 41+15 Alpha Jet A JaboG 41 , Gütersloh (Oktober 1990) Nicht alle deutschen Alpha Jet hatten in den Jagdbomberverbänden zwei Schleudersitze. Vielfach wurde ein Sitz ausgebaut und machte die Maschine damit zu einem echten Einsitzer. Das JaboG 41 sollte ab Ende 1992 35 Tornados bekommen, die Wiedervereinigung und das Ende des Kalten Krieges beendeten jedoch jede weitere Aufrüstung.

© Thomas Westhoff-Düppmann 41+32 Alpha Jet A JaboG 41, Gütersloh (24.11.1983) Zwei Alpha Jet aus Husum machten an dem Tag bei strahlendem Novemberwetter einen Übungsanflug, die andere Maschine war die 40+88. Für gewöhnlich flogen die Deutschen dabei immer recht hoch über die Basis, wie man hier sieht.

© Jeff Bell 41+53 Alpha Jet A JaboG 41, Gütersloh (29.09.1982) An diesem Tage hatte der einsitzige Alpha Jet 41+15 einen Notfall in Gütersloh. Die 40+89 und 41+14 des JaboG 41 geleiteten die Maschine dabei zur Landung. Später am Tage kam dann die zweisitzige 41+53, um den Piloten nach Hause zu holen. In Zeiten des kalten Krieges konnte man es sich offensichtlich nicht leisten, einen einsatzklaren Piloten ohne Flugzeug herumsitzen zu lassen!

© Markus Jakobsmeier 41+71 Alpha Jet A JaboG 41, Gütersloh (05.07.1983) Weitaus seltener als die Oldenburger Alpha Jets waren die Husumer Piloten am Boden. Dieser machte vermutlich auch nur einen Durchstart. Das Jagdbombergeschwader 41 wurde bereits zum 31.03.1993 aufgelöst, die beiden fliegenden Staffeln waren bereits zum 12.12.1991 bzw. 03.12.1992 Teil der deutschen Luftwaffen-Geschichte.

Do28D-2 Skyservant

© Christian Hölscher 58+76 Do-28D-2 JaboG 41, Gütersloh (29.05.1985) Meistens waren die Do-28 der Luftwaffe in EDUO um Mechaniker, Werkzeug und Ersatzteile für ein defekte Maschine des jeweiligen Geschwaders zu transportieren. Aufgrund des knatternden Sounds der Kolbenmotoren nannten die holländischen Spotter die Do-28 Koffiemeulen (Kaffeemühle) - auf der Brücke hat sich der Begriff "Bauernadler" etabliert.

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