From Die Geschichte des Flugplatz Gütersloh

Visiting-Aircraft: LTG 63 - German Air Force

Luftwaffe - Lufttransportgeschwader 63

Gastflugzeuge der Luftwaffe, Lufttransportgeschwader 63 (LTG 63)

LTG 62 | Übersicht | HTG 64

C-160D Transall

© Christian Hölscher 50+45 C-160D LTG 63, Gütersloh (29.03.1985) Auch dreißig Jahre nach ihrem Besuch in Gütersloh gehört die 50+45 noch zum Bestand des LTG 63 in Hohn. Am 04.06.2015 gehörte sie zusammen mit der 51+04 und 51+12 zu den Maschinen im Hohner Tagesflugbetrieb. Das Geschwader wird vermutlich aufgrund der jüngsten Verzögerungen beim A.400M bis wenigstens zum Jahr 2019, vermutlich eher länger, durchhalten "dürfen".

© Thomas Westhoff-Düppmann 50+61 C-160D LTG 63, Gütersloh (29.07.1982) In den frühen achtziger Jahren verloren die Transall so langsam das Dayglow an den Turbinen, Fahrwerkskästen und Steuerflächen. Besonders für den in den 50er und 60er noch als wichtig geltenden Formationsflug diente das Orange als Orientierungshilfe. Das Abzeichen des Luftransportkommandos (LtKdo) in Münster auf dem Leitwerk ist ebenfalls nicht zu übersehen. Diese Trall flog Mechaniker für die "gestrandete" 51+14 nach Gütersloh.

Archiv C. Hölscher 50+79 C-160D LTG 63, Gütersloh (05.09.1984) In Hohn lag neben den Ginas der "Condor Flight" als einziger deutscher Bundeswehr-Verband nur das LTG 63. Es wurde dort am 01.09.1967 aufgestellt und wird sein 50jähriges Bestehen am Standort noch gerade so feiern können. Diese Transall flog während der Herbstmanöver mehrere Einsätze von der Basis aus.

© Thomas Westhoff-Düppmann 50+79 C-160D LTG 63, Gütersloh (05.09.1984) Vier Einsätze flog diese deutsche Transall von Gütersloh aus. Das LTG 63 war das erste der drei LTG´s der Luftwaffe, das mit 36 Flugzeugen ab 1971 vollständig auf die C-160D umgerüstet worden war. Später gab der Verband acht Flugzeuge ab. Aufgestellt wurde das Geschwader durch Umbenennung der 2./LTG 62 in 1./LTG 63 mit Standort Celle. Dieser Fliegerhorst war dann auch für sechs Jahre die erste Heimat des Noratlas fliegenden LTG 63.

© Alex Waning 50+87 C-160D LTG 63, Gütersloh (04.07.1975) Mitte der siebziger Jahre waren viele Muster gerade neu bei der NATO oder erst wenige Jahre im Einsatz. Auch das LTG 63 in Hohn flog die Transall erst seit einigen Jahren. Viele Flugzeuge rollten direkt in das Static Display hinein, wie man hier sieht.

© Michael Brand 51+06 C-160D LTG 63, Gütersloh (08.05.1985) Die Lufttransportgeschwader der Luftwaffe stehen wie auch die anderen Verbände vor einer tiefgreifenden Änderung. Vermutlich wird lediglich ein LTG die Streichungen überleben. Diese Trall nahm an einem Manöver in den USA teil und bekam eine große deutsche Flagge an den Rumpf gemalt.

© Jeff Bell 51+14 C-160D LTG 63, Gütersloh (Juli 1982) Diese Transall machte am 14.07.1982 eine Notlandung und blieb 14 Tage bis die Reparaturarbeiten an einer Turbine abgeschlossen waren. Die Maschine erhielt vermutlich gerade erst einen neuen Anstrich als Ersatz für das verblasste alte Tarnschema mit dem Dayglow, welche im Bereich der taktischen Kennzeichnung noch nicht ganz fertiggestellt wurde.

© Thomas Westhoff-Düppmann 51+14 C-160D LTG 63, Gütersloh (29.07.1982) Nach ihrem vierzehntägigen Zwangsaufenthalt aufgrund der defekten Turbine sieht man hier die 51+14 bei ihrem Testflug. Das LTG 63 wird aufgrund der neuesten Kürzungen spätestens Ende des Jahrzehnts aufgelöst.

Do28D-2 Skyservant

58+30 Do28D-2 LTG 63

© Markus Jakobsmeier 58+30 Do28D-2 LTG 63, Gütersloh (25.03.1985) Im Gegensatz zu den zahlreichen Do28 des LTG 62 flogen die anderen beiden Lufttransportgeschwader nur einige wenige Do28, so auch das LTG 63. Aufgrund der Tatsache, dass nur zwei Skyservant beim Geschwader eingesetzt wurden, waren Sichtungen entsprechend selten. Die Hohner setzten das Verbindungsflugzeug lediglich von 1972 bis August 1988 ein, die andere Do28 des LTG 63 war die 58+18.

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