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Gastflugzeuge der Luftwaffe – LeKG 43/ JaboG 43

G.91R/3

© G. Stallard MC-105 G.91R/3 LeKG 43 Gütersloh (27.05.67) One of the participants of the Open Day in 1967 was this German Air Force "Gina" from Oldenburg. Only half a year later the german serial system changed to 4-number serials whisch is still in use today.

© Erich Westersötebier 30+44 und 33+19 G.91R/3 LeKG 43, Gütersloh (Juli 1975) Doppelstarts zweier Fiat G.91 waren aufgrund der doch recht geringen Größe der Maschine häufig zu sehen. Hier sieht man die Gütersloher Hangare 2 und 3 im Hintergrund der abhebenden Rotte.

© Thomas Westhoff-Düppmann 30+55 G.91R/3 LeKG43, Gütersloh (25.08.1980) Das übliche Empfangskommitee steht hier nach der Notlandung einer deutchen Gina bereit. Aufgrund des Gütersloher Master Diversion Status gab es in manchen Wochen zwei bis drei, manchmal an einem Tag allein zwei bis drei Notfälle, die aber meistens glimpflich verliefen. Links sieht man einen der damals neueren Dennis Mk9 Fire Trucks, rechts steht ein Fahrzeug der älteren Generation, vermutlich noch vom Firmenvorgänger Thornycroft.

© HaPe Merschbrock 30+58 G.91R/3 LeKG 43, Gütersloh (09.08.1977) Die Reichweite und Bewaffnung der Gina war für die gestellten Aufgaben oftmals unzureichend. Allerdings konnte die G.91 dank ihres stabilen Fahrwerks mit zwei Bomben oder Raketenbehältern auf unbefestigten Flugplätzen und Graspisten starten und landen, was auch regelmäßig geübt wurde. Diese Gina trägt um ihr Geschwaderwappen den rote Umrandung als Zeichen der 1.Fliegenden Staffel des Geschwaders.

© Erich Westersötebier 31+50 G.91R/3 LeKG 43, Gütersloh (August 1973) Am 1. Mai 1967 nannte sich das Oldenburger JaboG 43 in Leichtes Kampfgeschwader 43 um. Bis Januar 1981 flog das Geschwader die "Gina" in der Luftnahunterstützungs- und Angriffsolle sowie in der taktischen Aufklärung.

© HaPe Merschbrock 32+25 G.91R/3 LeKG 43, Gütersloh (09.08.1977) Die Leichten Kampfgeschwader zählten zu den taktischen Luftangriffskräften der Luftwaffe. Die Fiat G.91 wurde als einsitzige Version als leichter Jagdbomber und zu Aufklärungszwecken über dem Gefechtsfeld eingesetzt. Anfangs standen dem Geschwader vier, später bis zu acht zweisitzige T/3 für Trainings- und Verbindungsaufgaben zur Verfügung. Diese Gina trägt um ihr Geschwaderwappen die blaue Umrandung als Zeichen der 2. Fliegenden Staffel des Geschwaders.

© Erich Westersötebier 32+38 G.91R/3 LeKG 43, Gütersloh (August 1974) Die G.91 erwarb sich bei den Piloten innerhalb kürzester Zeit einen sehr guten Ruf. Wendig war das Flugzeug in jedem Fall, die Menge der aufzunehmenden Bewaffnung ließ dagegen etwas zu wünschen übrig. Ohne die beiden Standard-Zusatztanks unter den Tragflächen war die Reichweite unzureichend.

G.91T/3

© H. P. Merschbrock 34+53 G.91T/3 LeKG 43, Gütersloh (01.11.1976) Aus Oldenburg kamen die Ginas, wie auch später die Alpha Jets, häufig zum einem Besuch nach Gütersloh. Die leichten Kampfgeschwader waren in zwei fliegende Staffeln aufgeteilt. Die eine hatte als Hauptfunktion die taktische Aufklärung und als Nebenrolle Angriffsaufgaben, bei der anderen Staffel war das Verhältnis umgekehrt.

Alpha Jet

© Jeff Bell 40+04 Alpha Jet A JaboG43 Gütersloh (1982) Hier erkennt man den Kanonenbehälter mit der 20mm-Waffe unter dem Rumpf. Aufgrund des nicht gerade übermotorisierten Alpha Jets gab es tatsächlich kleinere Beschränkungen beim Einsatz der Kanone. In bestimmten Flugzuständen konnte beim Einsatz der Waffe der starke Rückstoß die Geschwindigkeit reduzieren!

© Pete Webber 40+48 Alpha Jet A JaboG 43, Gütersloh (Januar 1988) Das Oldenburger Geschwader war aufgrund seiner räumlichen Nähe oft im Gütersloher Luftraum zu sehen. Landungen waren regelmäßig, Durchstarts kamen auch vor.

© Jeff Bell 40+61 Alpha Jet A JaboG 43 Gütersloh (1981) Auf vom Schnee nicht geräumten Abstellplätzen stehen zwei Alpha Jets des Oldenburger JaboG 43 in Gütersloh. Die Luftwaffe baute bei den meisten Maschinen den zweiten Sitz aus und ersetzte den Platz durch Avionik-Geräte. Somit gab es tatsächlich ein- und zweisitzige Alpha Jet.

© Marcus Herbote 40+61 Alpha Jet A JaboG 43 Gütersloh (26.09. 1985) "Believe it or not, it´s a Tiger!" Mit diesem Satz überredete die 1. Fliegende Staffel mit ihrem Fuchswappen das Kommitee zur Aufnahme in den exklusiven NATO-Tiger-Club. Staffelwappen werden bei der Luftwaffe eher selten getragen, bis in die frühen sechziger Jahre war das normal - die Geschwaderwappen wurden erstmals in den Jahren 1960 bis 62 eingeführt.

© Jeff Bell 41+01 und fünf unid. Alpha Jet A JaboG 43 Gütersloh (1981) Sechs Oldenburger Alpha Jets wurden hier kurz vor einem Nightstop vom VCR-Balkon aufgenommen. Alle Maschinen stehen ohne Außenlasten auf der Platte. Im Hintergrund sieht man einen Harrier GR3 auf der Kompensierplattform.

© Thomas Westhoff-Düppmann 41+01 Alpha Jet A JaboG 43 Gütersloh (14.01.1982) Einer der ersten Besuche eines Alpha Jets des JaboG 43 fand früh im Jahr 1982 statt. Bis zur Auflösung des Geschwaders im Jahr 1993 waren die Oldenburger häufige Gäste. Nach einigen Jahren wurde der zweite Sitz bei vielen Maschinen ausgebaut und der Platz mit Avionik gefüllt.

© Jeff Bell 41+01 Alpha Jet A JaboG 43 Gütersloh (14.01.1982) Die ersten Maschinen des neuen Musters Dornier Alpha Jet erreichten den Oldenburger Verband im Januar 1981, es landeten in dem Monat zwei Maschinen mit den taktischen Kennzeichen 40+24 und 40+78 in Oldenburg. Von den 51 Alpha Jet des Geschwaders waren immer 10 bis 14 mit einer Doppelsteuerung ausgerüstet.

© Jeff Bell 41+42 Alpha Jet A JaboG 43 Gütersloh (26.08.1982) Dieser Tigermeet-Teilnehmer steht auf der neuen Platte der 18Sqn. Dort bildete die Maschine zusammen mit den anderen Jets das übergroße Wort "Tiger". Der Alpha Jet fliegt heute als ZJ651 mit der QinetiQ in Boscombe Down.

© A. Saal 41+51 Alpha Jet A JaboG 43, Gütersloh (27.08.1982) Nach Ende des kalten Krieges verschwanden die drei leichten Jagdbombergeschwader 41, 43 und 49 schnell von der Bildfläche. Die Luftwaffe musterte ab 1997 das Flugzeug ganz aus.

© Wilfried Zetsche 41+51 Alpha Jet A JaboG 43 Gütersloh (27.08.1982) Eine von nur zwei Alpha Jet, die am Tiger Meet 1982 teilnahmen, war die 41+51. Die Maschine sieht noch brandneu aus. Zu dem Zeitpunkt hat niemand wissen können, dass dem Muster nur gut elf Jahre Einsatzzeit in den Kampfverbänden vergönnt sein sollten.

© D. Lohmeyer 41+51 Alpha Jet A JaboG 43, Gutersloh (August 1982) Jagdbombergeschwader 43 from Oldenburg participated the Tiger Meet 1982 with two Alphajets and four pilots. A Do28 of the same unit brought some more pilots

Do-28D-2

© torstenn. 58+84 Do-28D-2 JaboG 43 , Gütersloh (07.04.1992) Irgendwie fehlt der knatternde Sound der beiden Boxer-Motoren am deutschen Himmel. Die letzten Skyservant wurden im Jahr 1993 bei der Luftwaffe aus dem Einsatz genommen. Diese Maschine des Oldenburger JaboG 43 besuchte die 230Sqn zu einem Mini-Tiger-Meet. Das Geschwader flog das Muster bis zur Auflösung des Verbands Ende Dezember 1993.

© Michael Brand 58+84 Do-28D-2 JaboG 43, Gütersloh (07.04.1992) Der letzte Besuch eines Oldenburger "Bauernadlers" fand im April 1992 während des Mini-Tiger-Meets statt. Hier rollt die Maschine am HAS-Bereich der 4Sqn vorbei zum Start. Das JaboG 43 wurde mit Wirkung zum 01.01.1994 aufgelöst, der Fliegerhorst Oldenburg schließlich als Flugplatz entwidmet.

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