From Die Geschichte des Flugplatz Gütersloh

Visiting-Aircraft: WaSLw 10 - German Air Force

Luftwaffe - Waffenschule der Luftwaffe 10

Gastflugzeuge der Luftwaffe, Waffenschule der Luftwaffe 10 (WaSLw 10)

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F-104G Starfighter

© Günter Kipp 25+02 F-104G WaSLw 10, Gütersloh (April 1974) Die Waffenschule der Luftwaffe 10 in Jever hatte nur etwa zehn einsitzige Starfighter im Bestand, die zur Fortgeschrittenen-Ausbildung und Waffenschulung dienten. So kamen sie meistens alleine nach Gütersloh oder aber mit einem oder zwei TF-104G.

TF-104G Starfighter

© Erich Westersötebier 27+09 TF-104G WaSLw 10, Gütersloh (November 1971) Die Waffenschule der Luftwaffe 10 in Jever war regelmäßiger Gast in Gütersloh. Der Starfighter war dafür bekannt, daß das Fahrwerk nach dem Abheben schnellstens eingefahren werden musste. Ab 450 km/h war der Luftstrom gegen das Bugrad derart stark, daß das Einfahren unmöglich war!

© Erich Westersötebier 27+09 und 28+35 TF-104G WaSLw 10, Gütersloh (November 1971) Von Ende 1962 bis September 1983 flog die zweisitzige TF-104G bei der Waffenschule 10 in Jever. Der Verband wurde dort vom JaboG 38 abgelöst. Doppelstarts mit dem temperamentvollen Starfighter gehörten für die Piloten-Schüler sicher zu den eher "atemberaubenden" Trainingsinhalten bei der Waffenschule.

© Thomas Westhoff-Düppmann 27+17 TF-104G WaSLw 10, Gütersloh (Sommer 1980) Die Jeveraner Waffenschule der Luftwaffe 10 kam mit ihren Trainern fast jede Woche wenigstens zu einem Übungsanflug vorbei. Von Mai 1960 bis September 1983 setzte der Verband den Starfighter ein. Dieser landete allerdings zusammen mit der 27+20.

© Jeff Bell 27+17 TF-104G WaSLw 10, Gütersloh (Sommer 1980) Zusammen mit der 27+20 und zwei französischen MirageIIIE der EC 1/3 steht dieser Zweisitzer aus Jever auf der Platte. Zur Waffenschule der Luftwaffe 10 kam die Maschine erst am 24.06.1980, am 5. November 1982 wurde der Starfighter bereits dem JaboG 34 übergeben. In den Händen der türkischen Luftwaffe stürzte das Flugzeug am 10. April 1987 ab.

© Wieland Stolze 27+20 TF-104G WaSLw 10, Gütersloh (29.07.1975) Die ausgefahrenen Luftbremsen und die auf Landestellung stehenden Landeklappen lassen auf eine geplante Landung schließen. In diesem Zustand werden die Tragflächen durch abgezapfte Triebwerksluft angeblasen.

© Jeff Bell 27+20 TF-104G WaSLw 10, Gütersloh (Sommer 1980) Dieser TF-104G der Waffenschule der Luftwaffe 10 in Jever besuchte mit zwei EC 1/3 Mirage IIIE im Jahr 1980 die Basis. Nach Außerdienststellung bei der Luftwaffe wurde das Flugzeug an die Türkei weitergegeben und nach Ende der Einsatzzeit vermutlich verschrottet. Die TF-104G verfügt über keine eingebaute M61-Kanone und das Bugrad fährt nach hinten ein - im Gegensatz zur F-104G.

© Willy Metze 27+97 TF-104G WaSLw 10, Gütersloh (22.03.1976) Die Waffenschule der Luftwaffe 10 übernahm hauptsächlich die wichtige Europäisierung der Starfighter-Piloten. Ab 1964 waren wenigstens 17 Flüge im Doppelsitzer sowie 13 Flugstunden mit der F-104G durch die Flugschüler zu absolvieren.

© Axel Saal 27+97 TF-104G WaSLw 10, Gütersloh (Januar 1981) Von Ende 1962 bis September 1983 verwendete die Waffenschule der Luftwaffe 10 in Jever ca. 32 TF-104G. Ungefähr zehn Einsitzer waren ebenfalls im Bestand der Einheit. Maschinen der Schule kamen auf ihren innerdeutschen Flügen immer wieder für einen Overshoot in Gütersloh vorbei.

© Wilfried Zetsche 28+33 TF-104G WaSLw 10, Gütersloh (04.06.1980) Der Pilot der 28+33 fährt soeben das Fahrwerk ein und startet durch. Man erkennt an den nicht ganz ausgefahrenen Landeklappen, sie stehen noch auf der Stellung "Start", dass eine Landung nie beabsichtigt war. Nur mit voll ausgefahrenen Klappen und somit von der Triebwerksluft angeblasenen Tragflächen (BLC), konnte der Starfighter wirklich sicher landen. Im Fall eines Ausfalls der BLC wären die Klappen in der Startstellung verblieben und die Landegeschwindigkeit höher gewesen - auf der recht kurzen Gütersloher Bahn ein Risiko.

28+34 TF-104G  WaSLw 10

© Heribert Mennen 28+34 TF-104G WaSLw 10, Gütersloh (12.09.1974) Für eine TF-104G war die Air Defence Configuation mit den beiden Unterflügeltanks und den AIM-9-Startschienen an die Flügelspitzen doppelt ungewöhnlich. Zum Einen, weil es sich um einen Trainer handelt, zum Anderen weil die WaSLw 10 selten in der "Jagdgeschwader-Rolle" übte. Die Landeklappen stehen auf "Start", von daher macht die 28+34 hier nur einen Übungsanflug mit Durchstart.

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