Gastflugzeuge Koninklijke Luchtmacht – 306 Sqn
RF-104G
© Thomas Westhoff-Düppmann D-8119 RF-104G 306Sqn Gütersloh (24.09.1981) Genau 20 Jahre war die D-8119 im niederländischen Dienst und zwar vom 26.11.1963 bis 30.11.1983. Hier trägt sie standardmäßig den Orpheus-Recce-Pod, dieser wurde später auch von den F-16A der 306Sqn getragen.
© Thomas Westhoff-Düppmann D-8133 RF-104G 306Sqn, Gütersloh (Juli 1983) Das Fahrwerk musste nach dem Abheben schnellstens eingefahren werden. Dazu hatte der Pilot nur wenige Sekunden Zeit, da die dafür zulässige Höchstgeschwindigkeit rasend schnell erreicht wurde. Einigen Piloten wurde das zum Verhängnis - ein Reduzieren der Geschwindigkeit zum vollständigen Einfahren der Räder kurz nach dem Start brachte die schwere Maschine schnell in eine gefährliche Fluglage! Mit der D-8013 war am 31.10.1983 der letzte KLu RF-104G in Gütersloh.

© R. Mueller D-8133 RF-104G 306Sqn, Gütersloh (Juli 1983) This RF-104G of the Royal Netherlands Air Force from Volkel takes off at the very end of runway 27 which makes it an impressive sight for the photographers on the bridge across the river ems. You can clearly see the recce-pod under the fuselage. (Webmaster: This photo was shot while the aircraft flew 380 km/h and without autofocus!)
F-16A/B
© Michael Brand J-630 F-16A 306Sqn, Gütersloh (08.08.1988) An einem Tag mit einer besonderen Schnappszahl kam die J-630 der Aufklärereinheit 306Sqn aus Volkel nach Gütersloh. Der Recce-Pod, die beiden Zusatztanks und die zwei AIM-9 gehörten zur Standardbestückung für diese Staffel.
© HaPe Merschbrock J-631 F-16A 306Sqn, Gütersloh (24.07.1984) Noch ohne Staffelwappen und nur mit einem Recce-Pod "bewaffnet" landet die J-631 aus Volkel auf der Gütersloher 09. Die Bezeichnung RF-16A wurde nie offiziell getragen, wohl auch deswegen, weil die Aufklärer voll kampftauglich waren.
© Mario Nowak J-631 F-16A 306Sqn Gütersloh (März 1985) Die manchmal sehr engen Endanflüge und rasanten Anflüge der Niederländer waren legendär. Man merkte den Piloten förmlich an, dass sie es genossen, nach dem nur bedingt wendigen Starfighter in einem derart wendigen Kampfflugzeug zu sitzen.
© Michael Brand J-631 F-16A 306Sqn, Gütersloh (12.05.1989) Fast 20 Jahre operierte die 306Sqn von Volkel aus mit der Lockheed Starfighter. Ab 1983 flog der Verband dann die F-16A, auch F-16A(R) genannt, in der Aufklärungsrolle.

© P. Webber J-637 F-16A 306Sqn, Gütersloh (November 1988) RNLAF 306Sqn from Volkel was tasked with reconnaissance duties and F-16s of that unit were regular visitors at Gütersloh.
© Michael Brand J-641 F-16A 306Sqn, Gütersloh (08.08.1988) Die Staffelstärke einer niederländischen F-16-Einheit lag in den 80er Jahren bei 18 Maschinen. Jede Einheit hatte für gewöhnlich mindestens eine F-16B im Bestand. Die F-16A der 306Sqn waren ausgerüstet, um den Orpheus-Recce-Pod tragen zu können und wurden daher auch als RF-16A bezeichnet.
© Michael Brand J-648 F-16A 306Sqn, Gütersloh (09.03.1989) Was bei den Dänen die Esk 729, bei den Belgiern die 42Smaldeel und bei den Norwegern die 717Skv, war in den Niederlanden die 306Sqn. Mit der F-16 erhielt die Einheit ein nicht nur in der taktischen Aufklärung einsetzbares Muster. War bei dem RF-104G im Feindgebiet die Flucht mit hoher Geschwindigkeit im Tiefstflug eine sichere Art den feindlichen Jägern zu entkommen, konnte die hoch agile F-16 auch selbst in engen Luftkämpfen bestehen.
© Michael Brand J-655 F-16B 306Sqn, Gütersloh (11.08.1987) Eher selten kamen die Zweisitzer der niederländischen Frontline-F-16-Staffeln zu Besuch. Mit den zwei großen Zusatztanks konnte die Maschine besonders auf Trainings- und Überprüfungsflügen lange in der Luft bleiben.
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