From Die Geschichte des Flugplatz Gütersloh

Visiting-Aircraft: 311 Sqn - Royal Netherlands Air Force

Koninklijke Luchtmacht - 311 Squadron

Gastflugzeuge der Koninklijke Luchtmacht, 311 Squadron (311 Sqn)

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F-84F Thunderstreak

© Barry Flahey PP-6 F-84F 311Sqn, Gütersloh (1959) Für ganze zwei Wochen weilte diese niederländische Thunderstreak wegen eines Triebwerkproblems auf der RAF-Basis. Der Code "PP" stand damals eindeutig für die 311Sqn - jede Einheit trug einen anderen Buchstabencode.

F-104G Starfighter

© Thomas Westhoff-Düppmann D-8244 und D-6666 F-104G 311Sqn, Gütersloh (22.10.1979) Von Juni 1964 bis 7. September setzte die 311Sqn in Volkel den Lockheed Starfighter ein. Hauptaufgabe waren Strike-Missionen, wie für so viele F-104-Verbände der KLu, Luftwaffe, AMI und FAB. Letztmalig war die D-6666 am 11.02.1982 in Gütersloh.

© Rainer Mueller D-8244 F-104G 311Sqn, Gütersloh (22.10.1979) Diese F-104G der 311Sqn aus Volkel, Niederlande, steht zusammen mit einer weiteren Maschine dieser Einheit auf der Startbahn in Gütersloh. Die beiden F-104 brauchten fast die ganze Startbahnlänge zum Abheben. Im Hintergrund sieht man den grünen Triebwerksprüfstand für die Harrier.

© Günter Böckmann D-8280 F-104G 311Sqn, Gütersloh (ca. 1965/66) Im Juni 1964 erhielt die 311Sqn in Volkel die F-104G und löste damit die F-84F ab, die D-8280 kam am 14.10.1964 zur Staffel. Zusammen mit der 312Sqn am gleichen Standort flog die Einheit u.a. in der Strike-Rolle mit taktischen Nuklearwaffen. Die Verlegung der ersten amerikanischen Munitions-Einheit nach Volkel erfolgte bereits Anfang der sechziger Jahre. Daraufhin bekam im Jahr 1960 die 311Sqn die Strike-Aufgabe zugewiesen. Interessant sind die vier Zusatztanks, die in den frühen Jahren noch hellgrau gestrichen waren.

F-16A

© Marcus Herbote J-192 F-16A 311Sqn, Gütersloh (29.03.1989) Diese F-16A kam als One-Ship aus Volkel. Insgesamt lässt sich sagen, dass Maschinen der 311Sqn im Vergleich mit anderen KLu-Staffeln doch eher selten in Gütersloh zu sehen waren.

© Michael Brand J-192 F-16A 311Sqn, Gütersloh (29.03.1989) Aufgrund der umfangreichsten Einschränkungen bei der KLu seit 20 Jahren wurde die 311Sqn am 9. Mai 2011 am Standort Volkel aufgelöst - dort, wo sie am 1. Mai 1951, also 60 Jahre zuvor, mit der F-84E und G Thunderjet aufgestellt worden war.

© Michael Brand J-624 F-16A 311Sqn, Gütersloh (09.05.1988) Diese Aufnahme entstand am 9. Mai 1988, 23 Jahre später, am 9. Mai 2011, sollte die 311Sqn an genau diesem Tag aufgelöst werden. Für eine Fighter-Staffel in diesen Tagen ist das eine Auflösung ohne Wiederkehr!

© Thomas Westhoff-Düppmann J-637 und J-636 F-16A 311Sqn, Gütersloh (15.02.1984) Ohne weitere Außenlasten außer je zwei AIM-9 Sidewinder rollen die beiden F-16A der Volkeler 311Sqn aus. Als Hauptrolle führte die Einheit konventionelle und nukleare Angriffe durch, hier waren die beiden Fighter scheinbar als Luftkämpfer im Einsatz. Das Marker-Board links im Bild zeigt für die andere Flugrichtung das zu erwartende Fangseil an, welches 1.000 Fuß weiter über die Bahn gespannt war.

© Thomas Westhoff-Düppmann J-637 F-16A 311Sqn, Gütersloh (15.02.1984) Vor einer beim Triebwerksprüfen stehenden NF-5A der 314Sqn rollen zwei F-16A der 311Sqn aus. Die Maschinen scheinen noch nicht in der taktischen Strike-Rolle zu fliegen, es fehlen die typischen großen Zusatztanks unter den Flächen. Die beiden Techniker, die mit einem VW T2 nach Gütersloh fahren mussten, sind scheinbar von den gerade gelandeten F-16 abgelenkt!

F-16B

© Pete Webber J-652 F-16B 311Sqn, Gütersloh (10.12.1985) Ein Fighting Falcon-Trainer steht mit zwei Zusatztanks und einem Raketen-Pod auf der Gütersloher Flightline. Die 311Sqn lag bis zum 09.05.2011 in Volkel und gehörte zu den beiden Einheiten, die auch in der nuklearen Strike-Rolle im Einsatz waren. An dem Tag wurde sie im Rahmen von umfangreichen Kürzungen bei der KLu aufgelöst!

© Rainer Mueller J-654 F-16B 311Sqn, Gütersloh (22.10.1985) Von der Volkel AB in den Niederlanden kam diese F-16B zu einem kurzen Besuch nach Gütersloh. Im Jahr 1985 war die F-16 noch ein relativ neues Flugzeug für das Cross Servicing Team.

© Michael Brand J-654 F-16B 311Sqn, Gütersloh (12.09.1989) Im Mai 1982 erhielt die 311Sqn die ersten F-16A und B, die sie hauptsächlich in der nuklearen Strike- und konventionellen Attack-Rolle einsetzte. Auch heute verfügt die Basis Volkel noch über 20 M61 "Sonderwaffen", die in besonders befestigten und gesicherten Bunkern gelagert werden.

© Mario Nowak J-657 F-16B 311Sqn, Gütersloh (23.08.1984) Lediglich für einen Touch and go kam diese für die 311Sqn in Volkel operierende F-16B nach Gütersloh. Kurze Zeit später bekam das Flugzeug ein Staffelwappen. Anfangs flogen die ersten KLu F-16 noch mit schwarzen Nasen.

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