From Die Geschichte des Flugplatz Gütersloh

Visiting-Aircraft: 313 Sqn - Royal Netherlands Air Force

Koninklijke Luchtmacht - 313 Squadron

Gastflugzeuge der Koninklijke Luchtmacht, 313 Squadron (313 Sqn)

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NF-5A

© Markus Jakobsmeier K-3004 NF-5A 313Sqn, Gütersloh (12.07.1983) Da auch bei schlechtem Wetter viel geflogen wurde, war eigentlich immer jemand an der Basis. Diese Aufnahme scheint im Morgendunst gemacht worden zu sein. Der Pilot der K-3004 durchflog am 29.08.1974 über dem südnorwegischen Sognefjord eine Hochspannungsleitung. Nach der Notlandung in Sola wurde das Flugzeug als Cat. 4 eingestuft und anschließend repariert. Am 21.04.1976 war das Flugzeug wieder einsatzbereit, die Reparatur hat sich gelohnt, erst am 2. November 1990 ging die NF-5 an die Türkei. Die K-3004 flog in ihrer Karriere bei allen vier Freedom Fighter Staffeln der KLu.

© Mario Nowak K-3030 NF-5A 313Sqn, Gütersloh (10.04.1985) Im interessanten kurzlebigen Experimental-Zweiton-Grau sah der Freedom Fighter ziemlich gut aus. Die Twenther Staffeln machten besonders durch zahlreiche Übungsanflüge von sich reden.

© Mario Nowak K-3048 und K-4012 NF-5A/B 313Sqn, Gütersloh (04.07.1985) Ein "gemischtes Doppel" der 313Sqn aus Twenthe steht hier am Start. Im September 1972 bekam die Einheit die NF-5A und B, sie behielt das Muster bis zum Jahr 1987. Mitte der achtziger Jahre begann auch bei den Niederländern eine große "Umbemalungswelle".

© Christian Hölscher K-3062 NF-5A 313Sqn und K-3014 NF-5A 315Sqn, Gütersloh (28.04.1986) Eine gemischte Formation beider Twenther Staffeln zeigt die Unterschiede bei den Tarnungen und Staffelwappen. Da die 313Sqn die OCU der KLu war, konnte sie sich bei Bedarf auch Maschinen anderer Einheiten ausleihen, um die wichtige Ausbildung durchzuführen.

NF-5B

© Thomas Westhoff-Düppmann K-4001 NF-5B 313Sqn Gütersloh (07.09.1981) Das Flaggschiff der NF-5B-Flotte landet hier in den Farben der niederländischen Freedom-Fighter-OCU bei Ostwind. Die K-4001 war an dem Tag zusammen mit neun weiteren NF-5 von drei verschiedenen Staffeln zu Besuch!

© Thomas Westhoff-Düppmann K-4002 NF-5B 313Sqn, Gütersloh (04.09.1981) Durch den niedrigen Anflug hat man hier einen wunderbaren Hintergrund mit grünen Pappeln - in Gütersloh eher selten. Insgesamt 30 Trainer des Freedom Fighter flogen die Niederländer.

© Thomas Westhoff-Düppmann K-4002 NF-5B 313Sqn, Gütersloh (18.04.1984) Auf den zahlreichen Flügen der niederländischen NF-5 durch die norddeutschen Tieffluggebiete lag Gütersloh immer auch für einen oder mehrere Overshoots auf der Route. Dieser Freedom Fighter landete sogar - zusammen mit vier weiteren NF-5A von 314 und 316Sqn. Die K-4002 wurde als erste NF-5 am 7. Oktober 1969 offiziell an den KLu übergeben. Sie flog bis April 1986 im Wechsel bei der 313 und 315Sqn.

© Christian Hölscher K-4002 NF-5B 313Sqn, Gütersloh (18.04.1984) Zusammen mit zwei weiteren NF-5 der 316Sqn und zwei der 314Sqn war diese NF-5B aus Twenthe in Gütersloh. Vor der Landung machten die Piloten noch einen Touch and go.

© Markus Jakobsmeier K-4006 NF-5B 313Sqn Gütersloh (28.02.1984) Wie diese NF-5B kamen viele nur für einen oder mehreren Overshoot oder Touch and go auf die Basis. Die beiden Twenter NF-5-Staffeln waren fast täglich dabei. Nach der Umrüstung auf die F-16A und B nahm das etwas ab.

© Christian Hölscher K-4014 NF-5B 313Sqn, Gütersloh (25.04.1984) Man sieht die K-4014 hier mit altgetarnten Zusatztanks sowie einem grauen Mitteltank in ihrem damals nur kurz getragenen Zweiton-Grau, besonders interessant ist hierbei das "ergraute" Staffelwappen der 313Sqn am Leitwerk. Es war der einzige Besuch der Maschine in Gütersloh mit dem Abzeichen, wenn es sich auch hier um einen Durchstart handelt!

© Markus Jakobsmeier K-4016 NF-5B 313Sqn, Gütersloh (08.08.1983) Die K-4016 wurde am 8. Juli 1971 an die 315Sqn in Twente ausgeliefert. Ab September 1976 war die Maschine bei der 313Sqn im Einsatz, später dann noch bei der 316Sqn.Vor der Auslieferung an die Türkei wurde der Trainer als letzte niederländische NF-5 mit einer großen Inspektion am 15.11.1990 mit vielen Zaps und Aufklebern versehen.

F-16A

© Mario Nowak J-006 F-16A 313Sqn, Gütersloh (07.04.1992) Anfang Juni 1988 erhielt die Staffel in Twenthe ihre ersten F-16A und B. Bis zum November 2005 flog die Staffel von der Basis Twenthe, danach verlegte sie nach Volkel. Mit dem Hopstener JaboG 36 bzw. JG 72 waren die beiden niederländischen Staffeln 313 und 315Sqn auch aufgrund der Nähe der beiden Basen durch eine besondere Beziehung verbunden. Beide Fliegerhorste und drei der vier fliegenden Staffeln überlebten das Ende des kalten Krieges nicht sehr lang.

Foto torstenn./CC BY-NC-ND 3.0 J-006 F-16A 313Sqn, Gütersloh (07.04.1992) Häufige Besucher in Gütersloh waren die Twenther Staffeln, wie hier eine Maschine der Tiger-Einheit 313Sqn. Die 230Sqn feierte an diesem Tag ihr letztes Mini-Tigermeet auf deutschem Boden, Ende April 1992 verlegte die Einheit nach Belfast/Aldergrove.

© Mario Nowak J-015 F-16A 313Sqn, Gütersloh (07.04.1992) Kurz nach Übernahme der F-16A änderte die 313Sqn ihr Staffelwappen – sie bekam einen Tigerkopf. Endlich konnte die KLu auch der elitären NATO-Tiger Association beitreten.

Foto torstenn./CC BY-NC-ND 3.0 J-015 F-16A 313Sqn, Gütersloh (07.04.1992) Ein Teilnehmer beim letzten jemals in Gütersloh stattfindenden Tiger Meet, wenn auch Mini-Tigermeet, war diese F-16A aus Twenthe. Die 230Sqn war bislang überhaupt die einzige Tiger-Einheit mit Hubschraubern, die ein Tiger-Meet ausrichten durfte!

© Holger Hartwig J-366 F-16A 313Sqn, Gütersloh (02.04.1990) Ein Hydrazin-Leck führte zu der Notlandung einer F-16 der 313Sqn. Hydrazin wird in Luftfahrzeugen wie der F-16 als Brennstoff für das Notenergie-Aggregat mitgeführt. Hier sieht man Feuerwehrleute in ihren Schutzanzügen und den umgehend evakuierten Pilot.

© Holger Hartwig J-366 F-16A 313Sqn, Gütersloh (02.04.1990) Zehn Tage blieb das Flugzeug in Gütersloh am Boden. Aufgrund seiner hochreaktiven Eigenschaften verwendet man Hydrazin vor allem als Raketentreibstoff, der mit den Oxidatoren Distickstofftetroxid oder Salpetersäure eine Treibstoffkombination bildet. Hier wird die F-16 nach ihrem Notfall an einen "sicheren" Ort - der Rasenfläche in der Mitte der Basis - geschleppt.

F-16B

Foto torstenn./CC BY-NC-ND 3.0 J-208 F-16B 313Sqn, Gütersloh (03.08.1989) Mit dem damals neuen Staffelwappen konnte die 313Sqn in Twenthe nun auch Teil der NATO-Tiger Meet Association werden. Endlich hatten die Niederländer eine Tigerstaffel! Die Dänen hatten sogar historisch noch nie eine!

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