From Die Geschichte des Flugplatz Gütersloh

Visiting-Aircraft: 315 Sqn - Royal Netherlands Air Force

Koninklijke Luchtmacht - 315 Squadron

Gastflugzeuge der Koninklijke Luchtmacht, 315 Squadron (315 Sqn)

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F-84F Thunderstreak

© Willy Metze P-255 F-84F 315Sqn, Gütersloh (August 1968) Im Jahr 1956 löste die F-84F Thunderstreak die F-84G Thunderjet bei der 315Sqn in Eindhoven ab. Erst im Mai 1970 liefen der Staffel die ersten NF-5A und B zu - dann am neuen Standort Twenthe. Die F-84F war zu diesem Zeitpunkt bereits ziemlich veraltet.

© Willy Metze P-268 und P-229 F-84F 315Sqn, Gütersloh (März 1968) Diese F-84F ging am 27.02.1957 in den Dienst der KLu, später flog sie bei der 315Sqn in Eindhoven. Wenige Monate vor ihrem Absturz am 4. Juli 1968 sieht man die P-268 noch auf der Gütersloher 27. Die Unfallquote war bei der Thunderstreak und Thunderflash sehr hoch, auch die Niederländer hatten damit zu kämpfen!

NF-5A

© Markus Jakobsmeier K-3003 NF-5A 315Sqn Gütersloh (13.08.1984) Am 25. April 1970 wurde die K-3003 an die KLu ausgeliefert und ging direkt an die 315Sqn. Erst im Juni 1985 wechselte das Flugzeug zur 313Sqn. Diese NF-5A steht seit Mai 1992 als "K-3066" in den Farben der 314Sqn am Haupttor der Basis Gilze-Rijen.

© Thomas Westhoff-Düppmann K-3011 NF-5A 315Sqn, Gütersloh (04.08.1982) An diesem Tag besuchte uns die 315Sqn mit vier NF-5A, neben der K-3011 war dies noch die K-3032, K-3038 und K-3057. Von 1970 bis 1986 mit dem Freedom Fighter ausgerüstet, flog die Staffel ab März 1986 bis 8. April 2004 die F-16A und B und wurde dann aufgelöst.

© Thomas Westhoff-Düppmann K-3025 und K-3038 NF-5A 315Sqn, Gütersloh (07.09.1981) Die bei den Niederländern erfolgreiche und beliebte NF-5 löste die Ende der 60er Jahre total veraltete F-84F Thunderstreak ab. Mit einer höheren Flugsicherheit aufgrund der zwei Triebwerke ging gleichzeitig eine höhere Wendigkeit und Höchstgeschwindigkeit einher. An diesem Tag waren insgesamt sechs NF-5A der 315Sqn, zwei NF-5A der 316Sqn und zwei NF-5B der 313Sqn zu Besuch! Eine von den Maschinen verlor beim Ausrollen nach der Landung ein Hauptrad und blockierte die Bahn für einige Zeit. Das Rad kullerte fernsehreif vor der NF-5 her, bis es umfiel!

© Markus Jakobsmeier K-3028 NF-5A 315Sqn Gütersloh (16.08.1983) Zwei Touch and Gos vor der Landung war für einen Twenter Piloten normal. Als OCU fungierte zu dieser Zeit die 313Sqn für die drei Einsatzstaffeln 314, 315, und 316. Die Staffelstärke der 315Sqn wurde am 12.10.1972 von 30 Einsitzern und 15 Doppelsitzern auf 25 NF-5A und 6 NF-5B reduziert, als die anfängliche Umschulungsaufgabe offiziell an die 313Sqn übergeben wurde. Mit ihren nunmehr 31 Jagdbombern operierte die Einheit in der taktischen Angriffsrolle.

© Thomas Westhoff-Düppmann K-3032 NF-5A 315Sqn, Gütersloh (04.08.1982) Vier NF-5A der 315Sqn in Twenthe kamen in einer schicken Vierer-Formation vor der Landung über den Platz. Von den 20 Besuchern am 04.08.1982 kamen zwei Jaguar, zwei Starfighter, zwei Alpha Jet und zwei A-10A nur für einen Overshoot in den Luftraum!

© Mario Nowak K-3056 NF-5A 315Sqn, Gütersloh (18.04.1985) Der Löwe am Leitwerk war das Staffelwappen der 315Sqn in Twenthe. Bereits im Mai 1970 rüstete die Staffel von der F-84F auf die NF-5 um. Das Muster war hier bis 1986 im Einsatz und wurde durch die F-16 ersetzt.

© Mario Nowak K-3057 NF-5A 315Sqn, Gütersloh (1985) Insgesamt erhielt die KLu 75 NF-5A und 30 NF-5B, die bei vier Squadrons im Einsatz waren. Dieses Muster wies im Vergleich zu anderen Fighter-Typen der niederländischen Luftwaffe eine sehr gute Unfallstatistik auf.

© Christian Hölscher K-3057 NF-5A 315Sqn, Gütersloh (06.08.1985) Zusammen mit einem weiteren Einsitzer (K-3042) startet die K-3057 vollbetankt mit den großen Unterflügeltanks in sommerlicher Hitze. Diese Umstände sorgten nicht nur für einen extrem tiefen Abflug, sondern auch unweigerlich zu Gänsehaut bei den Spottern!

© Michael Brand K-3057 NF-5A 315Sqn, Gütersloh (Sommer 1985) Mit zwei großen Unterflügeltanks landet die K-3057 in Gütersloh. Die NF-5 der beiden Twenther Staffeln 313 und 315Sqn waren nahezu täglich im Gütersloher Luftraum. In der Nase der Freedom Fighter befinden sich zwei 20mm Revolver-Kanonen.

NF-5B

© Christian Hölscher K-4025 NF-5B 315Sqn, Gütersloh (26.10.1984) Zusammen mit der K-4026 der 315Sqn war diese NF-5B der niederländischen OCU zu Besuch in Gütersloh, weitere Gäste waren ein deutscher und vier belgische Alpha Jet und zwei A-10 des 81TFW.

© Christian Hölscher K-4030 NF-5B 315Sqn, Gütersloh (22.03.1985) Die K-4030 führte an dem Tage für einen KLu-Fighter einen relativ hohen Overshoot zusammen mit der K-3011 der 315Sqn durch. Normalerweise waren die tiefen Durchstarts der NF-5 berüchtigt!

F-16A

© Michael Brand J-135 F-16A 315Sqn, Gütersloh (April 1989) Im März 1986 liefen der 315Sqn in Twenthe die ersten F-16A und B zu. Ihre Hauptaufgabe war die Luftnahunterstützung und der Bodenangriff. Im Jahr 2004 wurde die Einheit aufgelöst.

© Michael Brand J-199 F-16A 315Sqn, Gütersloh (02.10.1987) Zusammen mit der J-229 der 322Sqn war diese Twenther F-16 in Gütersloh zu Besuch. Im Oktober war häufig Ostwind und gutes Wetter - eine Freude für die Spotter! Interessant sind hier die fehlenden Zusatztanks.

© Michael Brand J-363 F-16A 315Sqn, Gütersloh (27.04.1989) Von März 1986 bis zur Auflösung am 16.04.2004 in Twenthe flog die 315Sqn die F-16A und B. Vorher setzte die Einheit den leichten Jagbomber NF-5A/B seit dem Mai 1970 ein.

© Christian Hölscher J-363 F-16A 315Sqn, Gütersloh (27.04.1989) Im März 1986 erhielt die 315Sqn ihre ersten Fightning Falcon, die sie bis zu ihrer Auflösung am 16.04.2004 einsetzte. Die 313Sqn, lange ebenfalls in Twenthe stationiert, verlegte dagegen nach Volkel und ist noch heute aktiv.

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