From Die Geschichte des Flugplatz Gütersloh

Visiting-Aircraft: 316 Sqn - Royal Netherlands Air Force

Koninklijke Luchtmacht - 316 Squadron

Gastflugzeuge der Koninklijke Luchtmacht, 316 Squadron (316 Sqn)

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NF-5A

© Jeff Bell K-3016 NF-5A 316Sqn, Gütersloh (1980) Die K-3016 steht hier mit offenen Kanonenklappen auf der Gütersloher Flightline, was auf den Besuch einen Schießplatzes hindeuten könnte. Diese NF-5A fliegt noch heute bei "Turkish Stars" Aerobatic Team und wurde im November 1990 an die Türkei übergeben.

© Pete Webber K-3017 NF-5A 316Sqn, Gütersloh (14.01.1987) Die einzige NF-5 Staffel, die damals in Gilze-Rijen lag, war die 316Sqn. Häufige Besuche waren in Gütersloh typisch. Heute ist die Basis Standort der Hubschrauberflotte der KLu.

© Mario Nowak K-3018 NF-5A 316Sqn, Gütersloh (18.07.1985) Unter den Tragflächen trägt diese NF-5A die besonders großen und schweren Überführungs-Zusatztanks, die nur sehr selten an den Maschinen zu sehen waren.

© Christian Hölscher K-3018 NF-5A 316Sqn, Gütersloh (18.07.1985) Besonders die Fighter der sogenannten ersten, zweiten und dritten Generation kamen im Sommer und schwer beladen besonders tief an der Spotterbrücke vorbei. Das galt für Mirage, Draken, Starfighter und manchmal auch die NF-5 der Niederländer.

© Michael Brand K-3018 NF-5A 316Sqn, Gütersloh (18.07.1985) Ziemlich schwer beladen für einen leichten Jagdbomber startet die K-3018 zurück nach Gilze-Rijen. Heute ist die Basis das Zentrum der niederländischen Hubschrauberoperationen.

© Mario Nowak K-3023 NF-5A 316Sqn, Gütersloh (28.08.1986) In der Nase der Freedom Fighter waren zwei einläufige 20 mmm Kanonen eingebaut. An den Flügelspitzen konnten AIM-9 Sidewinder oder Zusatztanks getragen werden.

© Michael Brand K-3023 NF-5A 316Sqn, Gütersloh (28.08.1986) Die NF-5 verfügt über zwei Triebwerke mit je 1.850 kg Schubkraft, genug um das Flugzeug auf über Mach 1,4 zu beschleunigen. Die Nachbrenner der Maschine leuchteten dabei aber nicht so hell, wie die Triebwerke der schweren Kampfflugzeuge.

© Michael Brand K-3023 NF-5A 316Sqn, Gütersloh (07.09.1988) Die 316Sqn flog die NF-5 von Mai 1971 bis 15. März 1991. In den 20 Jahren Einsatzzeit flogen die Maschinen unzählige Male nach Deutschland.

© Markus Jakobsmeier K-3031 NF-5A 316Sqn, Gütersloh (22.06.1983) Selten wurde im täglichen Einsatz von den NF-5A und B etwas anderes getragen als die Zusatztanks. Die K-3031 flog in ihrer gesamten Karriere fast nur bei der 316Sqn. Am 11.04.1991 wurde sie nach zwanzigeinhalb Jahren im Dienst bei der KLu an die griechische Luftwaffe abgegeben.

© Marcus Herbote K-3031 NF-5A 316Sqn, Gütersloh (21.03.1985) Im Jahr 1985 kam der Frühling sehr spät, wie man auf diesem Bild sehen kann. Niederländische NF-5 kamen oftmals in Horden nach Gütersloh - manchmal waren vier oder sechs Maschinen der vier Staffeln zu Besuch. Es gab auch Tage, da machten Sie lediglich Übungsanflüge oder Tiefflüge an der Basis vorbei.

© Thomas Westhoff-Düppmann K-3033 NF-5A 316Sqn, Gütersloh (18.04.1984) Die eigentlich für die F-5E/F Tiger entwickelten 1.050 Liter Zusatztanks waren an der NF-5A selten zu beobachten. Die 190 Liter Tanks an den Flügelspitzen wurden standardmäßig getragen, der Zusatztank unter dem Rumpf fasste 570 Liter.

© Marcus Herbote K-3033 und K-3050 NF-5A 316Sqn, Gütersloh (17.04.1985) Im alten Tarnanstrich stehen zwei NF-5A mit farblich leicht unterschiedlichen Staffelwappen auf der 09. Die Niederländer fielen oftmals mit drei, vier oder gar sechs NF-5 auf der Basis ein. Man beachte den halbroten Tank der Führungsmaschine.

© Jeff Bell K-3046 NF-5A 316Sqn, Gütersloh (1980) Mehrere Freedom Fighter der KLu trugen in den 80er Jahren einen teilweise gelben oder orangeroten Rumpfrücken, wie man hier bei der K-3046 aus Gilze-Rijen sieht. Der Royal Navy Sea King im Hintergrund ist nicht minder interessant.

© Thomas Westhoff-Düppmann K-3046 NF-5A 316Sqn, Gütersloh (04.12.1984) Die 316Sqn entstand offiziell aus einer großen 314Sqn auf der Basis Eindhoven, aber erst am 1. Juli 1971. Sie verlegte dann mit ihren 22 NF-5A und fünf NF-5B am 27.04.1972 auf ihren Endstandort Gilze-Rijen.

© Thomas Westhoff-Düppmann K-3046 NF-5A 316Sqn, Gütersloh (04.12.1984) Am 17. August 1984 erhielt die K-3046 ihr "F-16-Tarnschema". Im November 1988 an die 314Sqn übergeben, erhielt das Flugzeug genau zwei Jahre später mit dem Einheitsgrau eine weitere neue Bemalung. Am 26.06.1990 wurde die NF-5 an die Türkei übergeben.

© Thomas Westhoff-Düppmann K-3047 NF-5A 316Sqn, Gütersloh (15.03.1984) Die K-3047 wechselte in ihrer Karriere mehrmals von der 314Sqn zur 316Sqn und zurück. Letzter Nutzer für eine lange Periode war die 316Sqn, welche die Maschine von 1981 bis April 1991 bis zur Abgabe nach Griechenland einsetzte.

© Mario Nowak K-3047 NF-5A 316Sqn, Gütersloh (19.03.1987) Einige Freedom Fighter bekamen auch diesen Ein-Ton-Anstrich. Als dritte Variante gab es zusätzlich auch noch eine weitere Zweiton-Tarnung.

© Marcus Herbote K-3050 NF-5A 316Sqn, Gütersloh (17.04.1985) Diese NF-5 stürzte kurz vor ihrer Außerdienststellung noch ab und zwar am 20. März 1986. An diesem April-Tag im Jahr 1985 war sie zusammen mit der K-3033 in Gütersloh zu Besuch und trägt einen halbroten Unterrumpftank. Außerdem waren vier NF-5A der 314Sqn zu Besuch, dazu kamen zwei Draken, eine RF-4C, zwei Jaguar der 2Sqn und zwei belgische Mirage 5.

© Michael Brand K-3054 NF-5A 316Sqn, Gütersloh (16.04.1987) Ein hoher Start deutet vermutlich auf kühleres Wetter hin. Mit den beiden Triebwerken mit je 1.850 kg war die F-5 gerade ausreichend motorisiert.

© Andechs K-3061 NF-5A 316Sqn, Gütersloh (04.04.1991) Mit drei Zusatztanks, wie hier auf dem Bild, sah man die NF-5 eher seltener. Die 316Sqn erhielt erst im Mai 1971 dieses Muster und behielt es "offiziell" bis zum 15.03.1991, wenn auch diese Aufnahmen danach entstanden!

Foto torstenn./CC BY-NC-ND 3.0 K-3061 NF-5A 316Sqn, Gütersloh (04.04.1991) Zwei NF-5A der 316Sqn machten an dem Tage ihren letzten Besuch in Gütersloh. Offiziell fand die Ausphasung des Musters in Gilze-Rijen schon zum 15. März statt!

© Thomas Westhoff-Düppmann K-3065 NF-5A 316Sqn, Gütersloh (14.03.1984) Selten wurde der kombinierte und kompakte Raketen- und Übungsbombenbehälter durch die niederländischen NF-5 in Gütersloh gezeigt. Zudem sieht man den Übungsbehälter noch in Kombination mit den großen Tragflächentanks.

© Thomas Westhoff-Düppmann K-3065 NF-5A 316Sqn, Gütersloh (15.03.1984) Die großen Zusatztanks der NF-5A erinnern in Form und Größe leicht an die Tragflächentanks des Vorgängers dieses Musters bei den Niederländern - der F-84F Thunderstreak.

© Thomas Westhoff-Düppmann K-3065 und K-3047 NF-5A 316Sqn, Gütersloh (15.03.1984) Typisch für die siebziger und achtziger Jahre des vorherigen Jahrhunderts waren die Schwärme von Fightern wie belgische Mirage 5, deutsche F-104G, britische Jaguar oder niederländische NF-5 in den Tieffluggebieten Deutschlands. Aufgrund der Nähe der RAF-Basis zu einigen dieser Gebiete landeten die Jets nach ihren simulierten Angriffen auf Kasernen, Raketenstellungen und Flugplätze oft auf der Basis, um zu tanken - das große Cross Servicing von EDUO stand immer bereit!

© Andechs K-3069 NF-5A 316Sqn, Gütersloh (04.04.1991) Niederländische NF-5 konnte man mit drei, vier oder fünf Zusatztanks sehen. In dieser Konfiguration waren sie aber eher selten, die Maschine sieht dabei recht schnittig aus.

© Mario Nowak K-3072 NF-5A 316Sqn, Gütersloh (Juli 1985) Als Ersatz für die die eher schwerfällige F-84F Thunderstreak war die leichte und agile NF-5 mit ihren beiden 1.850 kg starken Triebwerken ideal.

© Marcus Herbote K-3072 NF-5A 316Sqn, Gütersloh (12.04.1988) Zum 75. Bestehen der Koninklijke Luchtmacht erhielten verschiedene Maschinen diesen oder einen ähnlichen Jubiläumsanstrich.

NF-5B

© Christian Hölscher K-4008 NF-5B 316Sqn, Gütersloh (24.01.1983) Diese NF-5B kam zusammen mit dem Einsitzer K-3065 zu Besuch nach Gütersloh. Zu den weiteren Gästen des Tages zählten zwei norwegische F-5, eine Canberra T17 sowie zwei Harrier der 1Sqn zum Nightstop.

© Thomas Westhoff-Düppmann K-4008 NF-5B 316Sqn, Gütersloh (07.11.1983) In Dienst gestellt am 20.12.1969, wurde die K-4008 bereits am 15. Mai 1986 in den Store gestellt, nach nichtmal 17 Jahren im Einsatz und zuletzt siebeneinhalb Jahren in Folge bei der 316Sqn in Gilze-Rijen. Fast genau 23 Jahre nach ihrer Indienststellung wurde der Trainer als "2211" per C-130 Hercules an Venezuela ausgeliefert.

© Marcus Herbote K-4008 NF-5B 316Sqn, Gütersloh (24.08.1984) Nach einigen Jahren in der Versenkung stellte die KLu im Mai 1971 die 316Sqn in Gilze-Rijen neu auf. Die Freedom Fighter flog die Squadron bis März 1991, von Juni 1991 bis April 1994 setzte sie die F-16A/B ein, ab September 1991 allerdings von Eindhoven aus. Diese NF-5B führte an dem Tag zwei Overshoots durch.

© Christian Hölscher K-4011 NF-5B 316Sqn, Gütersloh (30.09.1983) Die 4Sqn war mit ihren Harriern im Feld und es handelte sich um einen Freitag, die einheimischen Squadrons flogen sehr wenig - erkennbar auch an den geschlossenen Sheltern. Der zweite Pilot in der NF-5B bereitet sich hier offensichtlich auf einen Blindflug vor.

© Michael Brand K-4011 NF-5B 316Sqn, Gütersloh (10.08.1987) Nur für einen Overshoot kam diese NF-5B mit einem im Blindflug fliegenden zweiten Piloten nach Gütersloh. Der Trainer wurde für die Fortgeschrittenenschulung, das Instrumentenrating und die Umschulung auf die NF-5A verwendet.

© Michael Brand K-4015 NF-5B 316Sqn, Gütersloh (19.04.1990) Das früher große Hoheitsabzeichen der Luchtmacht wich später diesem kleinen Wappen auf dem Lufteinlauf. Auf dem Leitwerk trugen die Maschinen keine Flagge, so wie es in anderen Ländern üblich war.

© Markus Jakobsmeier K-4023 NF-5B 316Sqn, Gütersloh (17.10.1984) Fast tägliche Gäste waren niederländische NF-5, wie hier dieser Trainer aus Gilze-Rijen. Vor der Landung waren mehrere Übungsanflüge die Regel.

© Mario Nowak K-4023 NF-5B 316Sqn, Gütersloh (17.10.1984) Auch bei den NF-5-Verbänden gab es hin und wieder Totalverluste, die K-4023 wurde am 16.06.1987 Opfer eines Absturzes. Hier startet die Maschine und kommt ungewohnt tief - für F-5 eher unüblich - an der alten Crashgate-Brücke vorbei.

© Christian Hölscher K-4023 NF-5B 316Sqn, Gütersloh (17.10.1984) Im Vergleich zur Landung sieht man, dass die Piloten die Sitze für den Rückflug getauscht haben. Die K-4023 flog in ihrem recht kurzen Leben nur bei der 316Sqn. Am 16. Juni 1987 stürzte diese NF-5B während eines Übungsangriffes auf den Schießplatz Vlieland/Terschelling ab. Die beiden Piloten konnten sich mit dem Schleudersitz retten.

© Christian Hölscher K-4023 und K-4018 NF-5B 316Sqn, Gütersloh (02.11.1984) Die Helmvisiere der hinteren NF-5B lassen ebenfalls auf eine Zugehörigkeit zur 316Sqn schließen. Direkt nach der Bemalung in den verschiedenen Grautönen flogen die Freedom Fighter oftmals ohne Staffelwappen.

© Mario Nowak K-4024 NF-5B 316Sqn, Gütersloh (02.05.1986) Einen Tag nach dem deutschen "Tag der Arbeit" kam dieser zweisitzige Freedom Fighter herein. Besonders in den siebziger und frühen achtziger Jahren flog die RAF auch an deutschen Feiertagen - zwar geringer als an anderen Tagen, aber immerhin.

© Christian Hölscher K-4025 NF-5B 316Sqn, Gütersloh (28.03.1985) Im Gegensatz zum Zweiton-Grau wurde beim Einton-Grau auf eine Anbringung der großen Kennung an der Nase verzichtet. Auch ein Staffelabzeichen ist auf dieser frisch lackierten Maschine noch nicht angebracht, kurze Zeit später erhielt sie das Wappen der 316Sqn in Gilze-Rijen. Diese NF-5B startete an diesem Tag viermal durch bevor sie landete.

© Mario Nowak K-4025 NF-5B 316Sqn, Gütersloh (August 1988) Mit "altgetarnten" Zusatztanks unter den Flächen landet die K-4025 bei Ostwind in Gütersloh. Die NF-5 erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von Mach 1,4 und war für die KLu ein sehr guter Ersatz für die schwerfällige F-84F Thunderstreak.

© Michael Brand K-4025 NF-5B 316Sqn, Gütersloh (September 1989) Der Freedom Fighter war in den Niederlanden sehr beliebt - sowohl bei den Piloten und Mechanikern, als auch bei der großen Zahl von Spottern! In den deutschen Tieffluggebieten wie dem Münster-, Sauer- oder Lipperland konnte man zuweilen Schwärme von bis zu zehn Maschinen gleichzeitig sehen!

© Michael Brand K-4026 NF-5B 316Sqn, Gütersloh (20.09.1989) Die 316Sqn flog mehrere NF-5B, wie die anderen drei Staffeln 313, 314 und 315 Sqn auch. Insgesamt erhielt die Luchtmacht 30 zweisitzge Freedom Fighter.

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