From Die Geschichte des Flugplatz Gütersloh

Visiting-Aircraft: 322 Sqn - Royal Netherlands Air Force

Koninklijke Luchtmacht - 322 Squadron

Gastflugzeuge der Koninklijke Luchtmacht, 322 Squadron (322 Sqn)

316 Sqn | Übersicht | 323 Sqn

F-104G Starfighter

© Willy Metze D-8049 F-104G 322Sqn, Gütersloh (21.06.1972) In ihrer Geschichte lag die 322Sqn sogar zwei Jahre mit Hawker Hunter F6 in Mokmer/Indonesien. Erst am 1. August 1963 stellte man dann die Staffel in Leeuwarden mit dem Lockheed Starfighter neu auf. Sechzehn Jahre flog die mit dem Graupapagei im Staffelwappen fliegende Einheit das Muster.

© Willy Metze D-8049 F-104G 322Sqn, Gütersloh (21.06.1972) Vor dem mit einem etwas eigenwilligen Dach ausgestatteten Starter-Caravan rollt dieser Starfighter mit zwei auch bei der KLu verwendeten Katamaran-Trägern für AIM-9 Sidewinder zum Start.

F-16A

© Wilfried Zetsche J-215 F-16A 322Sqn, Gütersloh (09.03.1989) Der Vorbesitzer dieser F-16A der 322Sqn war sicher die Schwesterstaffel auf dem selben Fliegerhorst, wie man am übermalten Kreis auf dem Leitwerk erkennt. Besonders die 322Sqn aus Leeuwarden war sehr häufig in Gütersloh. Regelmäßig gehörte das DACT mit den ansässigen Harriern dazu. Während eines Sommers waren sogar acht bis zehn Maschinen zum Luftkampf gegen die wendigen Harrier angetreten.

© Markus Jakobsmeier J-221 F-16A 322Sqn, Gütersloh (Mai/Juni 1985) Bereits im Juli 1980 kam die J-221 zur 323Sqn in Leeuwarden. Damit gehörte sie zur Erstausstattung der Einheit. Im Februar 1982 wechselte sie dann zur Schwesterstaffel am gleichen Standort. Im Dezember 1989 wurde diese F-16A aufgrund ihrer frühen Block-1-Austattung zur Pilotenausbildung in die 148TFS in die Staaten "versetzt".

© Christian Hölscher J-221 F-16A 322Sqn, Gütersloh (Juni 1986) Die J-221 kommt hier nur mit AIM9-Attrappen bewaffnet von einem DACT-Einsatz zurück. Das Bodenpersonal des gleichzeitig anwesenden JG71 hat sich auf der Bauchflosse mit dem Richthofen-"R" verewigt.

© Markus Jakobsmeier J-228 F-16A 322Sqn, Gütersloh (Juni 1985) Im Jahr 2015 gehört die 322Sqn in Leeuwarden zusammen mit der 312 und 313Sqn in Volkel zu dem Rest der übrig gebliebenen Einsatzverbände der KLu. Dreißig Jahre zuvor bestand das Kontingent noch aus der 306, 311 und 312 in Volkel, der 322 und 323Sqn in Leeuwarden, der 314Sqn in Eindhoven, der 316Sqn in Gilze-Rijen und der 313 und 315Sqn in Twente.

© Michael Brand J-229 F-16A 322Sqn, Gütersloh (02.10.1987) Die Maschinen aus der ersten Serie fliegen heute nicht mehr bei der KLu, sie sind bereits an andere Luftwaffen weitergegeben worden. Die 322Sqn liegt auch heute noch in Leeuwarden in Friesland und trägt hier das Band der Region an der Leitwerksspitze.

© Wilfried Zetsche J-240 F-16A 322Sqn, Gütersloh (ca. 1982) F-16 aus den Niederlanden waren wohl mit die häufigsten Gäste in EDUO. Nach meinen Listen ist wohl fast jede der KLu F-16 mindestens einmal bei uns gewesen! Hier steht die J-240 der 322Sqn aus Leeuwarden im Shelter-Bereich der 4Sqn. Besonders zu Zeiten, wo die Harrier vom Feld aus operierten, nutzte das Cross Servicing Team einfach die Shelter-Schleifen zum Abstellen und Warten der NATO-Maschinen. So fanden dort u. a. auch dänische F-104 und Draken, norwegische F-5, belgische F-16 und Mirage V, holländische NF-5 und F-16 und sogar RAF Hercules in den Shelter-Bereichen Platz!

© Jeff Bell J-241 F-16A 322Sqn, Gütersloh (14.01.1982) Kurz nach ihrer Indienststellung (Februar 1982) aufgenommen, waren anfangs besonders die F-16-Piloten stolz auf ihr neues Kampfflugzeug und zeigten es schnell auf allen Basen herum. Da war es nur logisch, dass ein früher Besuch in RAF Gütersloh folgte. Heute steht das Flugzeug als GIA in Tilburg-Stappegoorweg.

© Thomas Westhoff-Düppmann J-241 F-16A 322Sqn, Gütersloh (31.05.1985) Das Staffelwappen der 322Sqn, der Graupapagei Polly, hat scheinbar von den häufigen und harten Luftkämpfen während des Gütersloher DACT gelitten. Auf jeden Fall ist der Aufkleber nicht mehr wirklich erkennbar.

© Thomas Westhoff-Düppmann J-241 F-16A 322Sqn, Gütersloh (31.05.1985) In dieser Konfiguration war die Fighting Falcon, ein Name, der sich für das Muster nie richtig durchsetzen konnte, äußerst agil und wendig. Die J-241 kam im Februar 1982 zur 322Sqn, sie flog später bei der 315, 311 und 312Sqn und steht heute in Tilburg bei der SOC School als Trainingsobjekt.

© Michael Brand J-241 F-16A 322Sqn, Gütersloh (Juni 1985) In Soesterberg gegründet, verbrachte die 322Sqn drei Jahre mit der Hunter F4 und F6 in den Übersee-Kolonien in Mokmer/Indonesien, bevor die Einheit zurück ins Heimatland an ihren heutigen Standort Leeuwarden verlegte. Dort rüstete die Staffel ab dem 1. August 1963 auf den Starfighter um.

© Jeff Bell J-242 F-16A 322Sqn, Gütersloh (14.01.1982) Die F-16A J-242 war ein häufiger Gast beim Luftkampftraining gegen die Harrier GR3 in den achtziger Jahren. Diese frühe Aufnahme kurz nach der Auslieferung entstand in winterlicher Atmosphäre. Im Jahr 2003 kam das Flugzeug als GIA zur norwegischen Luftwaffe nach Kristiansand.

© Christian Hölscher J-242 F-16A 322Sqn, Gütersloh (Juli 1984) Zwei F-16A (dazu die J-230) der 322Sqn flogen gegen die Harrier der 3Sqn vom 23. bis 27.07.1984 Luftkampf-Einsätze und trugen dabei nur zwei AIM-9 Dummys. Bereits am dritten Tag ersetzte die J-222 die J-242, die wohl einen technischen Defekt hatte. Gleichzeitig operierten zwei Harrier T4 der 4Sqn in ihrem typischen Winter- bzw. Wolkenanstrich - vermutlich hing das zusammen.

© Michael Brand J-242 F-16A 322Sqn, Gütersloh (Juni 1986) Im Juni 1986 war ein Großteil der in Leeuwarden liegenden 322Sqn zum Luftkampftraining (DACT) in Gütersloh zu sehen. Diese F-16A trägt ein gelbes unbekanntes Sondermarking am Leitwerk.

© Thomas Westhoff-Düppmann J-243 und J-257 F-16A 322Sqn, Gütersloh (29.07.1982) Zwar recht unspektakulär ohne ein Staffelabzeichen, aber doch im Dienst der 322Sqn in Leeuwarden, rollen diese zwei F-16A auf die 09. Die Flugzeuge starteten vor der Landung zweimal durch. Mehr Aufsehen erregte dagegen ein Harrier GR3 der 4Sqn, der an diesem Tage erstmals und einmalig von einem Shelter der Staffel einen Alarmstart erprobte. Aufgrund der Gefährlichkeit der Übung stand sogar die Feuerwehr bereit. Vermutlich war das ganze Unterfangen dann wirklich zu nah am vorderen Bunker-Hügel vorbei, die 4Sqn führte das Manöver nie wieder durch – im Gegensatz zu den regelmäßigen Alarmstarts der 3Sqn aus dem HAS-Bereich im Osten der Basis.

© Michael Brand J-243 F-16A 322Sqn, Gütersloh (Juni 1985) Zu den Teilnehmern der großen DACT-Übung im Sommer 1985 gehörte auch die J-243. Bei den Niederländern begannen die F-16A der ersten Lieferung mit der Nummer J-212.

© Michael Brand J-244 F-16A 322Sqn, Gütersloh (Juni 1984) Diese F-16 ist hier auf einem der letzten Besuche in Gütersloh zu sehen. Am 17. November 1986 ging die J-244 durch Absturz verloren. Für gewöhnlich landeten die Maschinen immer mit weit geöffneten Luftbremsen - nicht ausgefahrene Bremsklappen wiesen auf einen Durchstart hin.

F-16B

© Michael Brand J-260 F-16B 322Sqn, Gütersloh (1985) Eine der zwei F-16B der 322Sqn "Polly" landet hier bei Ostwind auf der 09. Deutlich häufiger als ihre Schwesterstaffel in Leeuwarden, die 323Sqn, war diese Einheit zu Besuch in Gütersloh.

© Christian Hölscher J-261 F-16B 322Sqn, Gütersloh (Mai 1985) Die beiden KLu-Squadrons 322 und 323 erhielten als erste in den Niederlanden die F-16A und B. Jede Staffel bekam ca. zwei Trainer zugewiesen, dieser landet hier fast ohne Außenlasten während des großen DACT-Manövers in Gütersloh.

© Michael Brand J-261 F-16B 322Sqn, Gütersloh (29.05.1985) Vom 29. Mai bis 4. Juni 1985 war die 322Sqn aus Leeuwarden mit acht bis neun F-16 in Gütersloh, um im DACT gegen die Harrier GR3 anzutreten. Die F-16 flogen dabei fast ohne Außenlasten, regelmäßige Austausche von Piloten und Maschinen fanden statt.

© Thomas Westhoff-Düppmann J-261 F-16B 322Sqn, Gütersloh (31.05.1985) Am 29. Februar 1980 kam die F-16B J-261 zur 322Sqn. Oft operierten die Leeuwardener F-16 ohne oder mit wenig Außenlasten, weil so die Wendigkeit im engen Kurvenkampf höher war. Die 322Sqn war zusammen mit der 323Sqn hauptsächlich in der Luftverteidigung in Einsatz.

© Thomas Westhoff-Düppmann J-261 F-16B 322Sqn, Gütersloh (31.05.1985) Vom 29. Mai bis 4. Juni 1985 war die 322Sqn aus Leeuwarden mit drei bis vier F-16A und B in Gütersloh vertreten, um gegen die Harrier im DACT zu kämpfen. Die Erfahrung, gegen die neuen überragenden F-16 anzutreten, war auch für die Harrier-Piloten wichtig.

© Thomas Westhoff-Düppmann J-264 F-16B 322Sqn, Gütersloh (31.05.1985) Im Februar 1982 kam die J-264 als dritter Trainer zur 322Sqn, neben der J-260 und J-261. Sie blieb bis zum Monat November 1989, in dem sie zur 323Sqn wechselte. Später flog diese F-16B noch bei der 313 und 312Sqn.

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