From Die Geschichte des Flugplatz Gütersloh

Visiting-Aircraft: Laarbruch Station Flight - Royal Air Force

Royal Air Force - Laarbruch Station Flight

Gastflugzeuge der Royal Air Force, Oldenburg Station Flight

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Canberra T4

© Manfred Faber WJ880 Canberra T4 Laarbruch Stn Flt, Gütersloh (1968) Vermutlich zur Laarbruch Station Flight gehörte diese Canberra T4 im Jahr 1968, im Sommer des selben Jahres wurde die Maschine aus dem Dienst genommen. Die WJ880 war eine alte Bekannte in EDUO, bereits 1955/56 gehörte sie zum Staffelbestand der 104Sqn.

© Willy Metze XH583 Canberra T4 Laarbruch Stn Flt, Gütersloh (23.09.1971) Zum Zeitpunkt dieser Aufnahme lagen in Laarbruch noch die beiden Canberra Squadrons No3 und No16, beide ausgerüstet mit der B(I)8. Die 31Sqn mit der PR7 hatte sich bereits aufgelöst. Aufgrund der Tatasche, dass es innerhalb der Interdictor-Einheiten keine Canberra T4 gab, bedienten sie sich bei Bedarf der T4 der Station Flight.

Hunter T7 / Hunter T7A

© Thomas Westhoff-Düppmann WV318 Hunter T7A Laarbruch Stn Flt, Gütersloh (20.04.1982) In ihrem ersten Leben war die WV318 eine einsitzige Hunter F4. Sie war ab Juni 1955 für die 14 und 93Sqn von RAF Jever aus im Einsatz. Danach flog sie als zur Hunter T7 umgebaute „Squadron Hack“ bei der 74, 5 und 12Sqn und kam erst danach nach Laarbruch. Heute fliegt das Flugzeug bei „Delta Jets“ in Kemble. N der Nase trägt das Flugzeug das "XV" der 15Sqn sowie den kleinen Pinguin der Laarbruch Station Flight.

© Wieland Stolze WV318 Hunter T7A Laarbruch Stn Flt, Gütersloh (April 1982) Bei einem der letzten Anflüge während der Korridor-Übung dürfte die WV318 hier zu sehen sein. Nach der Ablösung der Buccaneer bei der 15 und 16Sqn wurde der Instrumenten-Trainer von der Laarbruch Station Flight ab Mitte 1983 nicht mehr länger benötigt.

© Erich Westersötebier WV318 Hunter T7A Laarbruch Stn Flt, Gütersloh (April 1982) Obwohl diese Hunter T7A das Abzeichen der 15Sqn trägt, gehört sie formell zur Laarbruch Station Flight. Bei der Übung "Bold Encounter 1982" flog sie unter anderem in der Aggressor-Rolle gegen die alliierten Maschinen.

© Wieland Stolze WV372 Hunter T7 Laarbruch Stn Flt, Gütersloh (Mai 1981) Für Gütersloh war die Ankunft der WV372 bei der Korridor-Übung 1981 wie das Wiedersehen mit einem alten Bekannten, war sie als Trainer der 2Sqn doch nahezu zehn Jahre hier stationiert!

© Thomas Westhoff-Düppmann XL587 Hunter T7 Laarbruch Stn Flt, Gütersloh (16.08.1982) Vergleichsweise kurz flog die Hunter XL587 für die Trainingskomponente des Buccaneer Wing in Laarbruch. Tatsächlich besuchte dieser Trainer auch nur selten RAF Gütersloh – hier kam das Flugzeug nur zu einem Touch and go auf die Basis. Das letzte Mal war die XL587 am 13.09.1983 zu Besuch.

© Wieland Stolze XL600/83 Hunter T7 Laarbruch Stn Flt, Gütersloh (05.05.1981) Auch wenn der "Saint" am Leitwerk diese Hunter T7 eher als eine Maschine der 16Sqn kennzeichnet, gehörten doch alle Hunter Trainer in Laarbruch zur Laarbruch Station Flight, einige waren der 15 und 16Sqn allerdings formal zugeordnet. Der Zahlencode "83" rührt noch aus der Zeit bei der 4FTS her.

© Thomas Westhoff-Düppmann XL616 Hunter T7A Laarbruch Stn Flt, Gütersloh (20.01.1982) Die letzten Hunter der Royal Air Force auf deutschem Boden waren die Flugzeuge der Laarbruch Station Flight. Da es keine Buccaneer mit Doppelsteuerung gab, erfüllten diese Trainer die wichtige Aufgabe der Typen-Schulung. Die T7A ist mit einer besonderen TACAN-Anlage ausgerüstet.

© Jeff Bell XL616 Hunter T7A Laarbruch Stn Flt, Gütersloh (20.01.1982) Noch in den ursprünglichen RAE-Farben sieht man diese Hunter der Laarbruch Station Flight auf der Gütersloher Platte. Heute fliegt die Maschine als SE-DXH in Schweden, scheinbar rüstiger denn je!

© Erich Westersötebier XL616 Hunter T7A Laarbruch Stn Flt, Gütersloh (20.04.1982) Einige der Hunter Trainer aus Laarbruch trugen die Abzeichen der 15 oder 16Sqn. Die Piloten der beiden Buccaneer-Einheiten nutzten diese für Instrumenten-Trainingsflüge und allgemeine Verbindungsaufgaben. Jedes Jahr zur Berlin-Korridor-Übung waren ein oder zwei Hunter als "Angreifer" der Formationen dabei.

© Thomas Westhoff-Düppmann XL616 Hunter T7A Laarbruch Stn Flt, Gütersloh (April 1982) In den frühen achtziger Jahren konnte man morgens an der Ostseite der Basis bei der Landerichtung 27 noch derartige Aufnahmen schießen. Leider wurde der Bereich bald großräumiger abgesperrt.

© Axel Saal XL616 Hunter T7A Laarbruch Stn Flt, Gütersloh (April 1982) Die Hunter der Laarbruch Station Flight nahmen im Jahr 1982 letztmalig als "Aggressoren" an der Berlin-Korridor-Übung teil. Ab dem Jahr darauf standen immer zwei bis drei Hawk T1A der 1 oder 2TWU zur Verfügung. Die XL616 steht heute auf der ehemaligen Basis der schwedischen Flygflottilj F1 in Västeras/Hässlo im Museum, sie flog bis 2002 als SE-DXH.

© Wilfried Zetsche XL616 Hunter T7A Laarbruch Stn Flt, Gütersloh (April 1982) Hier sieht man Hunter T7A XL616, wie sie in der alten Bemalung der Empire Test Pilots School in Gütersloh anrollt. Die Maschine gehörte bis Ende der siebziger Jahre zur ETPS. Zum Zeitpunkt des Besuchs in Gütersloh im April 1982 zählte die Hunter allerdings bereits zum Bestand der Laarbruch Station Flight.

© Wilfried Zetsche XL616 Hunter T7A Laarbruch Stn Flt, Gütersloh (April 1982) Kurz vor einem weiteren Start während der jährlichen „Bold Encounter“-Übung im April 1982 wurde dieses Foto der XL616 gemacht. Diese Hunter T7 wurde Anfang der achtziger Jahre zur T7A umgerüstet, um den beiden in Laarbruch am Niederrhein stationierten Buccaneer-Staffeln als Schulflugzeug zu dienen. Von diesem Jagdbomber gab es keine Schulungsversion. Im Hintergrund steht eine weitere Hunter auf der Startbahn, die WV318 der Laarbruch Station Flight.

Archiv W. Zetsche XL616 Hunter T7A Laarbruch Stn Flt, Norddeutschland (April 1982) Während eines Einsatzes bei „Bold Encounter“ fliegt Hunter T7A XL616 in ihrer ETPS-Bemalung hoch über Westfalen. Diese Maschine gehörte damals schon nicht mehr zum Bestand der Testpilotenschule, die Aufnahme zeigt sie aber in dem ursprünglichen Anstrich. Die Eleganz dieses Jets aus den fünfziger Jahren lässt auch heute noch so manches Spotter-Herz höher schlagen!

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