Gastflugzeuge der Royal Air Force – No 10 Sqn
VC-10 C1/C1P
© Thomas Westhoff-Düppmann XR806 VC-10 C1 10Sqn Gütersloh (01.06.1982) Aufgrund der Bezeichnung VC-10 und dem Kürzel "VC" für Vickers Commercial und der gleichzeitigen Abkürzung "VC" für die höchste Auszeichung von Soldaten in Großbritannien, dem Victoria Cross, flogen alle 14 gebauten VC-10 C1 mit dem Namen eines Victoria Cross Empfängers in einem blauen Fähnchen unter dem Cockpit. Die XR806 wurde nach Flight Sergeant George Thompson benannt.
© Marcus Herbote XR806 VC-10 C1 10Sqn , Gütersloh (ca. 1985)

© M. Jakobsmeier XR807 VC10 C1 10Sqn, Gütersloh (14.02.1983) Jeder, der jemals eine VC-10 im Landeanflug gehört hat, kann sicher das Lied der vier langsam laufenden Rolls-Royce Conway "mitsingen". Diesem Typ sind leider nur noch wenige Jahre bei der Royal Air Force vergönnt.

© Rainer Mueller XR807 VC-10 C1 10Sqn, Gutersloh (May 1985) XR807 was the second oldest VC-10 C1 in RAF service.
© Christian Hölscher XR807 VC10 C1 10Sqn, Gütersloh (ca. 1985) Vor dramatischen Gewitter-Wolken landet wieder eine VC-10 der 10Sqn in Gütersloh. Man erkennt die weit ausgefahrenen Landeklappen und das getrimmte Höhenleitwerk - typisch beim Landeanflug.
© Erich Westersötebier XR808 VC-10 C1 10Sqn, Gütersloh (ca. 1980)
© Andechs XR808 VC-10 C1P 10Sqn, Gütersloh (ca. 1990) Der letzte gemeldete Besuch der VC-10 XR808 fand am 3. Juli 1992 statt. In den Jahren 1991 bis 1993 wurden VC-10-Besuche in EDUO immer seltener - vermutlich ein Eingeständnis an die lärmgeplagte Gütersloher Bevölkerung.
© Marcus Herbote XR810 VC-10 C1P 10Sqn, Gütersloh (18.04.1988) Although already April nature on this photo looks more like winter. Sadly the Vickers Commercial 10 Carrier Mark 1 (VC10 C1) has now already reached the winter of it's life.
© Marcus Herbote XV101 VC10 C1 10Sqn, Gütersloh (20.07.1987) Als letzte VC-10 C1 der 10Sqn, die auf unserer Seite online geht, ist die XV101 als erste Maschine der XV--- Serie überhaupt, jetzt endlich auch zu sehen! Zur Staffel kam diese Maschine am 31.01.1967, heute fliegt sie als "Sierra" bei der 101Sqn.
© Marcus Herbote XV102 VC-10 C1 10Sqn, Gütersloh (April 1984) Especially on inner european flights the VC10 was never fully refuelled. So it was common that the pilot would lift the aircraft off after only 900 to 1.000 meters. Most of the times the pilots already reduced the power after overflying the end of the runway. You can clearly see the serial number XV102 under the wings. Flaps and slats are still down.
© Marcus Herbote XV103 VC10 C1 10Sqn, Gütersloh (Juli 1986) In it's 33 service years, from 5 July 1967 until 11 December 2000, this VC10 flown by No 10 Squadron, based at Brize Norton visited Gütersloh on countless occasions.

© G. Stallard XV104 VC-10 C1 10Sqn - The Royal Air Force Support Command exists since August 1973 when Maintanace Command an No 90 Signals Group became one. The picture shows the first VC-10 to visit Gütersloh.
© Thomas Westhoff-Düppmann XV104 VC-10 C1 10Sqn Gütersloh (01.04.1982) Die Landegeschwindigkeit der Vickers VC-10 lag bei voll ausgefahrenen Landeklappen bei ca. 140 Knoten. Das Flugzeug war ursprünglich für hochgelegene Flugplätze in den Wüsten, Tropen und Subtropen entworfen worden.
© Thomas Westhoff-Düppmann XV104 VC-10 C1 10Sqn Gütersloh (01.04.1982) Anfang 2012 flogen von den ursprünglichen 14 VC-10 C1 nur noch vier Maschinen, dies waren die XR808, XV104, XV106 und XV108. Besonders VC-10-Starts bei Ostwind waren für die lärmgeplagte Gütersloher Bevölkerung eine Bürde.

© T. Nienaber XV104 VC-10 C1 10Sqn, Gütersloh (ca. 1988) Ab 1967 flogen die VC-10 der 10Sqn auf zwei regulären Routen um die Welt. Eine ging von Brize Norton über Bahrein, Gan und Singapur nach Hong Kong. Zurück flogen die Maschinen über Singapur, Gan und Akrotiri nach Brize Norton. Die zweite Route ging von Brize direkt nach John F. Kennedy (New York) und zurück.
© Erich Westersötebier XV105 VC-10 C1 10Sqn Gütersloh (Oktober 1975) Bis in die siebziger Jahre flogen die VC-10 der Royal Air Force mit der schwarzen Radarnase. Am 21. Oktober ging die XV105 an die 10Sqn und flog dort bis zur Auflösung der Staffel.

Archiv H. Franke XV105 VC-10 C1P 10Sqn, Gütersloh (ca. 1989) Eine VC-10 macht beim Start doch einigen Wind. Bei Volllaststarts wurde an beiden Seiten das Fangnetz an die Seite gelegt (so wie hier), um es nicht zu beschädigen.

© T. Nienaber XV105 VC-10 C1P 10Sqn, Gütersloh (ca. 1988) Auch VIP-Flüge waren für die VC-10 der 10Sqn normales Tagesgeschäft. So flogen die Maschinen regelmäßig die Royal Family, die britischen Premierminister und verschiedene Kabinettminister zu allen denkbaren Zielen auf der Welt. Bei einer Verlustquote von null Prozent und vielen Millionen Streckenkilometern ist und bleibt das wohl für alle Zeiten ohne Beispiel!

© G. Grondstein XV106 VC-10 C1 10Sqn, Gütersloh (29.07.76) In den ersten Jahren ihrer Einsatzzeit flogen die britischen VC-10 mit einer schmucken schwarzen Nase durch die Welt. Sie mussten am Ostende der Gütersloher Startbahn immer drehen, da sie aufgrund der Spannweite den schmalen Taxiway nicht bis zum Schluß rollen konnten.
© Thomas Westhoff-Düppmann XV106 VC-10 C1 10Sqn Gütersloh (01.06.1982) So sah es aus, wenn eine VC-10 in Gütersloh einen Durchstart machte, was höchstens einmal im Jahr vorkam. Meistens war ein voller Luftraum dafür der Anlass. Einmal flog ein Schwarm Schwäne durch den 09er Anflug, als sich die Maschine nur 300 m vor dem Aufsetzen befand. Ein anderes Mal war eine zivile Cessna unerlaubt in die Kontrollzone eingeflogen und befand sich bereits in Platznähe - ein Harrier GR3 drängte die Maschine ab, die sich im Anflug befindliche VC-10 startete durch!
© Thomas Westhoff-Düppmann XV106 VC-10 C1 10Sqn Gütersloh (01.06.1982) Die direkt im Anflug weidenden Rinder lassen sich hier offensichtlich nicht mehr von dem markanten Anfluggeräusch der vier Rolls-Royce Conway stören. Sie waren, wie viele andere Tiere im Umfeld der Basis auch, an den Lärm gewöhnt.

Archiv H. Franke XV106 VC-10 C1 10Sqn, Gütersloh (Februar 1989) Insgesamt 14 VC-10 der Version C1 flog die Royal Air Force. Die XR809 wurde wenige Jahre nach der Indienststellung Rolls-Royce übergeben, einige Maschinen bis heute bereits aus dem Dienst genommen.
© Marcus Herbote XV106 VC-10 C1 10Sqn, Gütersloh (Juli 1990) Vor dunklem Himmel rollt die makellose XV106 von der 27 ab in Richtung des Abfertigungsgebäudes. Der Erstflug der Maschine war am 17.11.1967, in den RAF-Dienst ging das Flugzeug am 01.12.1967. Die VC-10 C1 hat mit ihrer internen Tankkapazität von 19.275 Gallonen (86.737 Liter) eine maximale Reichweite von 6.250 Meilen, das sind beachtliche 10.000 km! Die XV106 hatte am 24.03.1993 die Ehre, die letzte VC-10 in Gütersloh zu sein - und das nach vielen Tausend Besuchen in den 26 Jahren davor!
© Marcus Herbote XV107 VC-10 C1P 10Sqn , Gütersloh (ca. 1989)
© H. P. Merschbrock XV108 VC10 C1 10Sqn, Gütersloh (ca. September 1976) XV108 had its first flight on 7th of June 1968 and was delivered to 10Sqn only eleven days after. On this picture the aircraft still has a black radar nose.
© torstenn. XV108 VC-10 C1 10Sqn, Gütersloh (ca. 1990) VC-10 der Royal Air Force kamen bei jedem Wetter und zu fast jeder Tages- und Nachtzeit nach Gütersloh. Die letzten Meter vor dem Aufsetzen flog der Pilot die Maschine mit ca. 150 Knoten an und setzte das Flugzeug mit Hilfe großer Landeklappen und im Leerlauf laufenden Triebwerken auf.

© T. Nienaber XV108 VC-10 C1P 10Sqn Gütersloh (ca. 1991) Die VC-10 gilt im Dienst der Royal Air Force wohl als sicherstes Flugzeug überhaupt. In Dienst gestellt ab Sommer 1966 sind keine Totalverluste zu beklagen und das gilt nach über 40 Jahren und vielen Millionen Flugkilometern quer durch die ganze Welt sicher als einzigartig!

© T. Nienaber XV109 VC-10 C1P 10Sqn Gütersloh (ca. 1990) Zu den einzigartigen Sounds bei Flugzeugen gehört zweifelsohne das wimmernde Heulen der vier 10.200 kg starken Rolls Royce Conway RCo.43 bei niedrigen Drehzahlen. VC-10 besuchten mehrmals wöchentlich die Basis und auch an Wochenenden waren sie regelmäßig zu sehen, zusammen mit Hercules und Tristar. Die XV109 trägt hier das erst sehr spät erhaltene größere Staffelwappen am Leitwerk - so wurde es auch bei den Victor B1 der Squadron getragen!
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