From Die Geschichte des Flugplatz Gütersloh

Visiting-Aircraft: 100 Sqn - Royal Air Force

Royal Air Force - No 100 Squadron

Gastflugzeuge der Royal Air Force, No 100 Squadron (100 Sqn)

99 Sqn | Übersicht | 101 Sqn

Canberra B2 der RAF 100Sqn

WJ567/C Canberra B2 100Sqn

© Erich Westersötebier WJ567/C Canberra B2 100Sqn, Gütersloh (ca. 1977) Im Dezember 1991 wurde diese Canberra in Wyton verschrottet. Bei einem Besuch auf der letzten großen Canberra-Basis der RAF im Sommer 1989 konnte man an zwei Tagen nicht weniger als 28(!) verschiedene Maschinen der vier Einheiten 1PRU, 100Sqn, 360Sqn und 231OCU sehen. Man fühlte sich quasi in der 50er oder 60er Jahren zurück versetzt!

WJ728/R Canberra B2 100Sqn

© Erich Westersötebier WJ728/R Canberra B2 100Sqn, Gütersloh (März 1973) Nicht ursprünglich für die Zieldarstellung vorgesehen war die Canberra B2. Daher haben diese nachgerüsteten Zieldarsteller ähnlich wie die Varianten E15 und PR7 auch nur eine Befestigung für das Schleppziel unter dem Rumpf im Gegensatz zu zwei Zielen bei der TT18 unter den Tragflächen.

WJ728/R Canberra B2 100Sqn

© Erich Westersötebier WJ728/R Canberra B2 100Sqn , Gütersloh (Juli 1974) Die WJ728 ging im Januar 1954 an die Royal Air Force und flog in den folgenden Jahren bei der 9, 18, 61 und 50Sqn sowie der 231OCU und kam erst danach zur 100Sqn. Sie beendete ihre Karriere im Jahr 1976 als Boden-Trainer bei der RAE.

© Axel Saal WH703/U Canberra B2 100Sqn, Gütersloh (Juni 1972) Von Mai 1962 bis September 1968 flog die 100Sqn den Victor B2 von RAF Wittering aus. Dann war sie knapp vier Jahre in der Versenkung und entstand am 1. Februar 1972 mit der Canberra neu. Vermutlich war dies einer der ersten Besuche mit dem Muster in Gütersloh.

© Axel Saal WH703/U Canberra B2 100Sqn, Gütersloh (Juni 1972) Hier noch in dem grauen Anstrich mit den Dayglow-Anti-Kollisions-Streifen flog die WH703 nur ein Jahr später in den rot-weißen RAF Training Command Farben. Am 1. Februar 1972 entstand die 100Sqn in West Raynham erneut, diesmal in der Zieldarstellungsrolle. Eine erneute Verlegung nach Marham kam im Januar 1976 und erst dann ging es im Januar 1982 nach RAF Wyton.

WH703/U Canberra B2 100Sqn

© Erich Westersötebier WH703/U Canberra B2 100Sqn, Gütersloh (September 1973) Die 100Sqn lag zu diesem Zeitpunkt in RAF West Raynham und war eine von drei Zieldarstellungseinheiten der RAF. Während die 7Sqn in St. Mawgan häufig ein Ziel für die Kanonen der Royal-Navy-Schiffe abgab, war die 100Sqn zusammen mit der 85Sqn für die Fighter-Staffeln zuständig. Verlegungen auf andere RAF-Basen waren an der Tagesordnung. Recht ungewöhnlich ist der rot-weiße Anstrich, der eigentlich eher den T4-Trainern und RAF Training Command Flugzeugen vorbehalten war.

WJ678/W Canberra B2 100Sqn

© Wieland Stolze WJ678/W Canberra B2 100Sqn, Gütersloh (November 1975) Das Staffelabzeichen der 100Sqn am Leitwerk war sicher nicht zu übersehen und zeigt nur eine Variante der Vielfalt der bunten Wappen der RAF-Squadrons. Die WJ678 trägt noch die roten Dayglow-Bänder der Schulungsmaschinen.

© Günter Grondstein WJ753/Y Canberra B2 100Sqn, Gütersloh (Juni 1974) Diese Canberra B2 stürzte am 19. Juni 1978 in der Platzrunde von Marham ab. Die Maschine wurde durch unsachgemäße Handhabung der beiden Schubhebel nicht synchron geflogen und kam mit der linken Tragfläche zuerst auf dem Boden auf. Das gesamte Cockpit wurde abgerissen, die Besatzung überlebte diesen heftigen Crash mit einigen Verletzungen, aber sie überlebte!

Canberra PR7 der RAF 100Sqn

WT538/CJ Canberra PR7 100Sqn

© Markus Jakobsmeier WT538/CJ Canberra PR7 100Sqn, Gütersloh (05.12.1983) Die vier Canberra PR7 der 100Sqn waren seltene Besucher auf der Basis. Vor ihrer Zeit bei der 100Sqn mit ihrem markanten Totenkopf auf den blau-gelben Karos flog die WT538 bei allen üblichen PR-Squadrons: der 17, 13, 80 und 31Sqn. Am 23. Januar 1992 ging sie in den Store auf ihrer Heimatbasis RAF Wyton.

Canberra T19 der RAF 100Sqn

WH724/O Canberra T19 100Sqn

© Wieland Stolze WH724/O Canberra T19 100Sqn, Gütersloh (Februar 1973) Die WH724 wurde ursprünglich als Version B2 gebaut, danach war sie als T11 bei der 228OCU und TFS West Raynham im Einsatz, bis sie als T19 (Umbau im Jahr 1965) bei der 85 und 100Sqn flog. Am 30.04.1976 wurde sie aus dem Dienst genommen.

WJ975/X Canberra T19 100Sqn

© Axel Saal via Archiv H. Mennen WJ975/X Canberra T19 100Sqn, Gütersloh (Mai 1973) Der Buchstabencode "X" dieser Canberra spiegelt sich am Leitwerk, kann aber auf der Bugrad-Fahrwerksklappe unterm Cockpit abelesen werden. Diese Canberra wurde zunächst für die Ausbildung der Besatzungen von Javelin-Abfangjägern genutzt, deswegen auch die Radarnase. Bei der No100Squadron mit ihrem markanten Totenkopf flog sie jedoch Zieldarstellungseinsätze.

Canberra E15 der RAF 100Sqn

WJ756/CL Canberra E15 100Sqn

© Thomas Westhoff-Düppmann WJ756/CL Canberra E15 100Sqn, Gütersloh (22.09.1982) In den achtziger Jahren trugen alle Canberra der 100Sqn Codes in der Cx-Range. So hatten die B2 die Buchstaben CA bis CF, die PR7 waren mit CG bis CK unterwegs, für die E15 war CL bis CN und für die TT18 CO bis CZ reserviert.

WH981/CN Canberra E15 100Sqn

© Wilfried Zetsche WH981/CN Canberra E15 100Sqn, Gütersloh (01.03.1991) In Dienst gestellt am 08.09.1955 war die WH981 zunächst als B2 bei der 9Sqn im Einsatz. Später flog sie als B15 bei der 73Sqn in Akrotiri/Zypern, danach bei der 45Sqn in Tengah/Singapur. Modifiziert zur E15 war die 98Sqn und schließlich die 100Sqn ihr Nutzer. Nach genau 36 Jahren Einsatzzeit ging die Maschine im September 1991 aus dem Einsatz und wurde leider am 23.01.1992 verschrottet.

WH981/CN Canberra E15 100Sqn

© Wilfried Zetsche WH981/CN Canberra E15 100Sqn, Gütersloh (01.03.1991) Canberra der 100Sqn aus RAF Wyton kamen in den späten 80er Jahren nur alle Jubeljahre mal nach EDUO. Hier steht eine der seltenen Canberra E15 zusammen mit einer TT18 über ein Frühjahrswochenende auf der Platte. Dahinter sieht man noch drei Dominie T1 der 6FTS. Die 100Sqn hatte als Hauptaufgabe die Zieldarstellung, auch wenn die Version E15 eigentlich als Kalibrierer für Höhenradar- und Navigationsanlagen diente. Die 100Sqn flog damals nur drei oder vier Maschinen dieser Version. Im Jahr 1982 war die Einheit mit dem markanten Staffelwappen am Leitwerk sogar für eine Woche in EDUO. Es gab fast kein Wochenende in den 80er Jahren, an dem nicht mindestens eine Maschine der RAF, Luftwaffe oder einer anderen NATO Air Force bis zum Montag in in Gütersloh stand.

Canberra TT18

WJ682/CU Canberra TT18 100Sqn

© Wilfried Zetsche WJ682/CU Canberra TT18 100Sqn, Gütersloh (01.03.1991) Die 100Sqn flog bis zum Ende ihrer Canberra-Zeiten vier veschiedene Versionen dieses legendären Musters. Neben der TT18 waren das die E15, B2 und PR7. Zusammen mit einer E15 und drei 6FTS Dominie blieb die Maschine übers Wochenende.

WK123/CY Canberra TT18 100Sqn

© Erich Westersötebier WK123/CY Canberra TT18 100Sqn, Gütersloh (15.05.1987) Einer der eher seltenen Gäste beim 3Sqn Families Day war diese gerade von der FRADU erhaltene Canberra TT18 der 100Sqn. Waren zu diesem Zeitpunkt Canberra B2, PR7 und E15 der 100Sqn schon mal in EDUO zu sehen, gehörte die Zieldarstellungsvariante TT18 doch eher zu den raren Untertypen dieses vielseitigen Flugzeugs.

WK123/CY Canberra TT18 100Sqn

© Rainer Mueller WK123/CY Canberra TT18 100Sqn, Gütersloh (16.05.1987) Noch im Anstrich ihres früheren Besitzers, der FRADU, steht diese TT18 auf der 09 und wartet im dunstigen Wetter auf ihre Startfreigabe. Ein Staffelwappen trägt die Maschine noch nicht, wohl aber den Code der 100Sqn. Die WK123 wurde im Jahr 1992 nach Manching geliefert und die Tragflächen rüsteten später die deutsche Canberra B2 99+34 aus! Im selben Jahr gingen die letzten vier Canberra TT18 bei der FRADU außer Dienst.

Hawk T1A der RAF 100Sqn

XX312/CF Hawk T1A 100Sqn

Foto torstenn./CC BY-NC-ND 3.0 XX312/CF Hawk T1A 100Sqn, Gütersloh (29.03.1993) Einer der Gäste bei der Schließungszeremonie von RAF Gütersloh war diese bunte Hawk aus Leeming. Nach der Umrüstung von der Canberra auf die Hawk war die 100Sqn nicht mehr sehr oft in Gütersloh zu sehen.

XX312/CF Hawk T1A 100Sqn

© Marcus Herbote XX312/CF Hawk T1A 100Sqn, Gütersloh (30.03.1993) Mit den Jahren haben immer wieder mal Jubiläumsmaschinen der NATO-Streitkräfte des Weg nach Gütersloh gefunden. Das letzte Flugzeug dieser Art war diese Hawk der 100Sqn aus RAF Leeming. Einen Tag später schloß die Royal Air Force die Basis, die sie fast 48 Jahre genutzt hatte.

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