From Die Geschichte des Flugplatz Gütersloh

Visiting-Aircraft: 11 Sqn - Royal Air Force

Royal Air Force - No 11 Squadron

Gastflugzeuge der Royal Air Force, No 11 Squadron (11 Sqn)

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Javelin FAW9 der RAF 11Sqn

XH882/L Javelin FAW9 11Sqn

© Günter Böckmann XH882/L Javelin FAW9 11Sqn, Gütersloh (ca. 1962/63) Aus der Nähe kann man nun erkennen, warum die Javelin den Spitznamen "Bügeleisen" erhielt. Mit mindestens zwei scharfen Fairey Firestreak flogen die Jav´s in den 60er Jahren regelmäßig und häufig - aufgrund der unsicheren politischen Lage. Von Dezember 1962 bis Januar 1966 waren die "Eagles" mit der FAW9 ausgerüstet. Dann verschwand die Javelin aus Deutschland und Europa insgesamt. Nur die 64 und 60Sqn der Far East Air Force flogen bis Juni 1967 bzw. April 1968 weiter.

XH716/W Javelin FAW9 11Sqn

© Günter Böckmann XH716/W Javelin FAW9 11Sqn, Gütersloh (ca. 1962/63) Die letzte Version und zugleich auch die leistungsstärkste Gloster Javelin war die FAW9, die hier in den Farben der Geilenkirchener 11Sqn vollbewaffnet bei Ostwind zur Landung herein schwebt. Die Javelin der RAF Germany waren aufgrund der Nähe der Basis Gütersloh zur innerdeutschen Grenze häufige Besucher. Besonders zu den Krisenzeiten wie Mauerbau und Kuba-Krise oder dem Besuch der englischen Königin in West-Berlin waren vollbewaffnete und einsatzbereite Jav's zu jeder Zeit in Alarmbereitschaft – die Piloten waren nicht selten in Cockpit-Readyness und saßen bis zu zwei Stunden am Stück in ihren Jets, bis die Ablösung kam!

unid. Javelin FAW9 11Sqn

© W. Herbote unid. Javelin FAW9 11Sqn, Gütersloh (ca. 1962/63) Über dem aufgestellten Fangnetz starten zwei alte "Cold-War-Warrior" durch, um ihren Flug nach Geilenkirchen anzutreten. Man beachte die schwarz-gelb gestreiften Fangnetzhalter sowie die rot-weiß karierten Gebäude im Flugbetriebsbereich. Während des Flugbetriebs mit Hunter, Canberra und Lightning waren die Netze bei Start und Landung gewöhnlich immer in "Bereitschaft". Die große Tarnungswelle begann innerhalb der NATO erst Mitte der 70er Jahre.

Lightning F3 der RAF 11Sqn

XR720/M Lightning F3 11Sqn

Archiv W. Zetsche XR720/M Lightning F3 11Sqn, Gütersloh (April 1977) Die rote Mütze auf dem Suchkopf der Firestreak und das Schild "Danger Aircraft armed" zeigt ganz klar, dass es sich um eine scharfe Rakete handelt. Während des kalten Krieges waren Jagdflugzeuge häufig bewaffnet, die Lightning F3 hatte im Gegensatz zu den anderen Versionen keine Kanonen. Die Maschine war während der Abschiedszeremonie der 92Sqn in Gütersloh.

XP761/O Lightning F3 11Sqn

© Erich Westersötebier XP761/O Lightning F3 11Sqn, Gütersloh (Oktober 1973) Eine wunderschöne Herbstaufnahme einer F3 der "Eagles", kurz bevor die Tage des „Natural Metal Finish“ gezählt waren. Diese Maschine flog anfangs als „N“ bei der 23Sqn und später als „Z“ bei der 111Sqn. Bei der 11Sqn endete die Karriere im Jahr 1982.

XP761/O Lightning F3 11Sqn

© Erich Westersötebier XP761/O Lightning F3 11Sqn, Gütersloh (November 1973) Erst im Jahr 1972 war die 11Sqn auf die Basis Binbrook verlegt worden, bis dahin war sie in RAF Leuchars stationiert.

XP761/O und XP748/P Lightning F3 und F6 XR762/H 11Sqn

© Erich Westersötebier XP761/O und XP748/P Lightning F3 und F6 XR762/H 11Sqn, Gütersloh (Oktober 1973) Ein interessantes Trio steht hier vor golden gefärbten Bäumen auf der 27 bereit zum Start. Die XR762 ging, wie so viele Lightning F3 und F6, durch Absturz verloren und zwar am 14.04.1975.

XP748/P Lightning F3 11Sqn

© Erich Westersötebier XP748/P Lightning F3 11Sqn, Gütersloh (Oktober 1973) Im April 1967 rüstete die 11Sqn auf die Lightning F6 um, erhielt aber ab November 1972 einige F3 als Squadron Hack´s, die für die selben Trainingsaufgaben eingesetzt wurden, wie bei den RAF Germany Einheiten die F2.

XP706/BM Lightning F3 11Sqn

© Erich Westersötebier XP706/BM Lightning F3 11Sqn, Gütersloh (November 1982) Einen Augenblick vor dem Aufsetzen auf der 27 konnte die "Bravo Mike" abgelichtet werden. Die 11Sqn erhielt erst im Oktober 1972 einige F3, ursprünglich hatte die Einheit ab April 1967 nach Abgabe ihrer Javelin FAW9 direkt auf die Lightning F6 umgerüstet.

XP706/BM Lightning F3 11Sqn

© Erich Westersötebier XP706/BM Lightning F3 11Sqn, Gütersloh (November 1982) Auf dieser Aufnahme erkennt man den recht kleinen Ventral-Tank der frühen Lightning-Versionen. Nur gut 1.100 Liter Kerosin fassend brachte er das Flugzeug zusammen mit den Tanks im Rumpf und den Tragflächen auf eine Flugdauer von maximal 45 Minuten - bei äußerst sparsamer Verwendung der durstigen Nachrenner!

XP694/BO Lightning F3 11Sqn

© Wilfried Zetsche XP694/BO Lightning F3 11Sqn, Gütersloh (Oktober 1982) Die zweite ausgelieferte Lightning F3 war die XP694, die im Laufe der Zeit bei der 29, 56 und 5Sqn diente, sowie bei der LTF, bevor die Maschine als „Bravo Oscar“ bei der 11Sqn aus dem Dienst gezogen wurde. Hier steht die F3 vor der neuen Halle der 18Sqn (Hangar 1) und nahm von 18. bis 22.10.1982 an einem längeren DACT-Manöver teil.

unid. Lightning F3 11Sqn

© Markus Rüther unid. Lightning F3 11Sqn, Gütersloh (ca. 1983) Zwei Lightning F3 der 11Sqn aus Binbrook rollen während eines mehrtägigen Besuchs erneut zum Start. Im Hintergrund sieht man den neuen Hangar 1, der für die 18Sqn gebaut wurde.

Lightning F6 der RAF 11Sqn

unid. Lightning F6 11Sqn

© Archiv E. Westersötebier unid. Lightning F6 11Sqn, Gütersloh (ca. 1971) Zwei vollbetankte Lightning F6 der "Eagles" rollen bei Ostwind an den Start. Sie tragen die Oberflügeltanks, bei Jagdflugzeugen ein echtes Unikat! In dieser Konfiguration war die Lightning kurz nach dem Abheben und gleichzeitigen Ausfall eines Triebwerks untermotorisiert, freilich der einzig denkbare Vorfall, der die leistungsstarke Lightning bei Triebwerksproblemen in Schwierigkeiten bringen konnte.

XR762/H Lightning F6 11Sqn

© Erich Westersötebier XR762/H Lightning F6 11Sqn, Gütersloh (Oktober 1973) Kurz vor dem Wechsel zum Tarnanstrich wurde die "Hotel" der 11Sqn bei der Landung aufgenommen. Besuche der anderen Lightning-Staffeln aus Leuchars, Binbrook und Wattisham fanden regelmäßig statt.

XR762/H Lightning F6 11Sqn

© Erich Westersötebier XR762/H Lightning F6 11Sqn, Gütersloh (Oktober 1973) Als Interim-F3 gebaut, flog die Maschine ab 29.12.1967 als vollwertige F6. Zunächst bei der 5Sqn und 23Sqn im Einsatz, stürzte diese F6 als "H" bei der 11Sqn am 14.04.1975 ab.

© Axel Saal XR762/H Lightning F6 11Sqn und XP748/P Lightning F3 11Sqn, Gütersloh (Oktober 1973) Die XP748 flog lange Zeit bei der 56Sqn, bevor sie im Herbst 1973 zur 11Sqn kam. Auch die XR762 kam erst im selben Jahr zur 11Sqn in Binbrook, sie flog zuvor bei der 23Sqn von RAF Leuchars aus. Diese beiden Lightnings sind mit großer Wahrscheinlichkeit getrennt voneinander hintereinander gestartet. Aufgrund der deutlich unterschiedlichen Startgewichte der beiden Versionen, musste der Pilot der F6 den Nachbrenner verwenden, die F3 konnte den Start auch ohne diesen schaffen.

XR771/BA Lightning F6 11Sqn

© Thomas Westhoff-Düppmann XR771/BA Lightning F6 11Sqn, Gütersloh (24.11.1983) Von den Leuten des Gütersloher Cross Servicing Teams und den Technikern der 11Sqn wird die "BA" zum typischen Platz im Westen der Startbahn für einen Triebwerksprobelauf gezogen. Im Hintergrund rollt die XS928/BJ der Squadron zum Start.

XS919/BB Lightning F6 11Sqn

© Axel Saal XS919/BB Lightning F6 11Sqn, Gütersloh (Januar 1988) Die Luftbremsen waren für die schnelle Lightning bei der Landung sehr wichtig. Mit ca. 280 km/h landet diese F6 mit dem Code "BB" auf der 09. Heute ist diese Maschine in Dinton/Wiltshire preserved.

© Thomas Westhoff-Düppmann XR724/BC Lightning F6 11Sqn, Gütersloh (31.05.1985) Zwei Lightning der 11Sqn vervollständigten das große DACT, welches Ende Mai/Anfang Juni 1985 stattfand. Die XR724 beendete ihre RAF-Karriere im Dezember 1987 bei der 5Sqn, flog aber später noch als BAe-Chase Aircraft in Warton für Tornado F3 Radar-Tests. Am 27. Juni 1990 fand ihre fliegerische Laufbahn dort ein Ende.

XR724/BC Lightning F6 11Sqn

© Wilfried Zetsche XR724/BC Lightning F6 11Sqn, Gütersloh (Juni 1985) Mehrmals im Jahr kamen die Binbooker Lightning-Einheiten zum Luftkampftraining nach Gütersloh. Sie blieben dann meistens mehrere Tage, manchmal gar sieben bis zehn Tage am Platz.

© Thomas Westhoff-Düppmann XS925/BD Lightning F6 11Sqn, Gütersloh (02.12.1985) Mit der XS925/BD und XS919/BN landeten zunächst zwei Lightning F6 der 11Sqn in Gütersloh. Einen Tag später stieß die 5Sqn mit den F6 XS922/AG und XS903/AM und der T5 XS416/AZ hinzu. Der Trainer blieb bis zum 04.12., die anderen bis zum 11.12., um im DACT gegen die Harrier zu bestehen. Die 11Sqn wurde dann vom 5. bis 11.12. durch die XR759/BJ ergänzt. Vom 6. bis 12.12. kam noch die XR747/AL und erneut die "AZ" hinzu. Es war eines der größten Trainings mit Binbrooker Lightnings auf der Basis!

XS898/BD Lightning F6 11Sqn

© Markus Remfert XS898/BD Lightning F6 11Sqn, Gütersloh (Januar 1988) Am 9. Januar 1967 bei der RAF in Dienst gestellt, sieht man die XS898 hier nach genau 21 Jahren Einsatzzeit drei Monate vor der Außerdienststellung. Die 11Sqn flog die Lightning F6 von April 1967 bis April 1988, ebenfalls 21 Jahre!

XS898/BD und XR753/BP Lightning F6 11Sqn

© Marcus Herbote XS898/BD und XR753/BP Lightning F6 11Sqn, Gütersloh (20.01.1988) Zwei Lightnings der "Eagles" stehen am Start. Ein längst vergessenes Bild aus den letzten Jahren des kalten Krieges. Am 21.01.1988 verließen zum letzten Mal zwei Maschinen der Staffel die Gütersloher Basis. Der erste Besuch einer Lightning F1A der 111Sqn "Treble One" fand im Herbst 1961 statt!

XR757/BE Lightning F6 11Sqn

© Erich Westersötebier XR757/BE Lightning F6 11Sqn, Gütersloh (November 1982) Mit ca. 280 Stundenkilometern setzt die Lightning der Binbrooker "Eagles" auf. Die Basis Gütersloh war immer eng mit der Lightning verbunden, der erste Besuch fand bereits im Jahr 1961 statt, von 1965 bis 1977 waren feste Einheiten stationiert, ab 1982 kamen die Maschinen regelmäßig zum DACT mit den Harrier-Einheiten, letztmalig im Januar 1988. Damit endete eine 27jährige besondere Beziehung.

XR757/BE Lightning F6 11Sqn

© Wilfried Zetsche XR757/BE Lightning F6 11Sqn, Gütersloh (November 1982) Diese Lightning war seinerzeit die persönliche Maschine von Flt Lt Paul Field. Der letzte Nutzer der Lightning war die 11Sqn und gleichzeitig einer der langjährigsten. Die XR757 war früher einmal eine Version F3, sie wurde später zur F6 modifiziert.

XR757/BE Lightning F6 11Sqn

© Erich Westersötebier XR757/BE Lightning F6 11Sqn, Gütersloh (November 1982) Vor dem großen Hangar 1 steht eine Lightning F6 der 11Sqn "Eagles" auf der Platte. Im Herbst 1982 waren zum ersten Mal Lightnings aus Binbrook zum DACT mit der Harrier-Force in Gütersloh.

XR726/BE Lightning F6 11Sqn

© Christian Hölscher XR726/BE Lightning F6 11Sqn, Gütersloh (Juni 1985) Mit einer leichten Überlage steuerbord befindet sich diese F6 im Anflug zur Landung. Vom 31. Mai bis 5. Juni 1985 waren zwei Lightning der 11Sqn, fünf F-16 der 322Sqn und zwei F-4F des JG 71 zum DACT in Gütersloh.

XR755/BF Lightning F6 11Sqn

© Rainer Mueller XR755/BF Lightning F6 11Sqn, Gütersloh (Juli 1980) Man wird sie nie vergessen, die sehr niedrigen und schnellen Anflüge der Lightning auf die Gütersloher Runway! Dabei war der Pilot immer mit dem Regeln der Triebwerksleistung beschäftigt.

XR755/BF Lightning F6 11Sqn

© Rainer Mueller XR755/BF Lightning F6 11Sqn, Gütersloh (Juli 1980) Diese Lightning der No11Squadron kam wie gewohnt sehr flach und wie immer mit hohem Tempo zur Landung herein. Die Ausfallrate war bei der lange im Einsatz dienenden F6 besonders hoch, Triebwerksprobleme und - brände waren fast an der Tagesordnung.

XR755/BF Lightning F6 11Sqn

© Marcus Herbote XR755/BF Lightning F6 11Sqn, Gütersloh (20.03.1985) Vier Lightning F6 der 11Sqn machten auf dem Rückweg vom Staffelaustausch in Neuburg/Donau einen Fuelstop in Gütersloh. Die anderen Maschinen waren die XS927/BB, XR773/BD und XS904/BM.

XR755/BF und XR724/BC Lightning F6 11Sqn

© Christian Hölscher XR755/BF und XR724/BC Lightning F6 11Sqn, Gütersloh (31.05.1985) Während die Triebwerke der 'BF' noch im Leerlauf sind befindet sich die 'BC' bereits unter Vollast auf der Bremse und ist kurz davor loszurollen. Diese beiden Lightnings flogen an dem Tag nur einen Einsatz mit den Harriern und verabschiedeten sich dann nach Binbrook.

© Thomas Westhoff-Düppmann XR755/BF Lightning F6 11Sqn, Gütersloh (31.05.1985) Viele Jahre operierte die 11Sqn direkt nebeneinander mit der 5Sqn vom selben Flugplatz. So war es in RAF Geilenkirchen mit der Gloster Javelin der Fall und in Binbrook mit der Lightning. Erst mit dem neuen Muster Tornado F3 trennten sich die Wege.

© Thomas Westhoff-Düppmann XR755/BF Lightning F6 11Sqn, Gütersloh (31.05.1985) Zusammen mit den F-16A der 322Sqn waren zwei Lightning der 11Sqn Gegner der Harrier. Die F6 XR755 war scheinbar in ihrer gesamten Karriere nur bei der 5 und 11Sqn in Binbrook im Einsatz. Heute steht sie in Callington/Corwall und befindet sich in Privatbesitz.

XR758/BF Lightning F6 11Sqn

© Pete Webber XR758/BF Lightning F6 11Sqn, Gütersloh (Oktober 1987) Vorbei an der Halle 5 des Gütersloh Cross Servicing und dem Tower rollt diese F6 zum Abstellplatz zurück. Im folgenden Jahr löste sich die 11Sqn als letzte Lightning-Einheit der RAF auf.

XR769/BG Lightning F6 11Sqn

© Christian Hölscher XR769/BG Lightning F6 11Sqn, Gütersloh (Juni 1985) Die XR769 ging als letzte Lightning F6 aller Zeiten im RAF-Einsatz durch einen Absturz verloren und war eine von allein 24 Maschinen, die durch ein Feuer im Flug aufgegeben werden mussten. Der Pilot der RAAF konnte sich über der Nordsee mit dem Schleudersitz retten.

XR727/BH Lightning F6 11Sqn

© Pete Webber XR727/BH Lightning F6 11Sqn, Gütersloh (20.01.1988) Noch zwölf Jahre zuvor war dieser Platz für Lightnings eine Heimat. Das letzte Luftkampftraining zwischen der 3 und 4Sqn sowie 11Sqn war gleichzeitig das größte und fand vom 18. bis 26. Januar statt. Zeitweise waren nicht weniger als acht F6 und T5 auf der Flightline zu sehen. Leider war das Wetter jahreszeitbedingt meistens schlecht.

XS928/BJ und XR771/BA Lightning F6 11Sqn

© Thomas Westhoff-Düppmann XS928/BJ und XR771/BA Lightning F6 11Sqn, Gütersloh (24.11.1983) Während zwei Lightnings der 11Sqn "Eagles" zu einem weiteren DACT-Einsatz gegen die Gütersloher Harrier starten, steht im Hintergrund eine dritte Lightning zum Triebwerks-Probelauf. Man erkennt das geöffnete Cockpit sowie das Schleppfahrzeug ("Glaskasten-Schlepper") des Cross Servicing. Sehr gut zu erkennen sind auch die stark verkleinerten Staffelwappen der 11Sqn beim Übergang in die "Grau-Phase".

© Wieland Stolze XS928/BJ Lightning F6 11Sqn, Gütersloh (Dezember 1983) Die No11Squadron fungierte zusammen mit ihrer Schwesterstaffel als direkter Ersatz der beiden nach Deutschland verlegten Squadrons No19 und No92. Im Gegensatz zur „Fighting Fifth“ wurde sie aber erst später aufgestellt. Als Standort der brandneuen Lightning F6 der „Eagles“ fungierte ab 1. April 1967 zunächst RAF Leuchars in Schottland.

XS928/BJ Lightning F6 11Sqn

© Wilfried Zetsche XS928/BJ Lightning F6 11Sqn, Gütersloh (Dezember 1983) Ende des Jahres 1983 waren zwei F6 und eine T5 der 11Sqn zum Luftkampftraining in Gütersloh. Sie lösten ein sechs Maschinen starkes Kontingent von Hawk T1 der 2TWU, 151Sqn ab und flogen zusammen mit zwei 19Sqn Phantom FGR2 gegen die Gütersloher Harrier. Die Kanonen der Lightning F6 waren im vorderen Teil des Ventral Tanks eingebaut. Bei den Versionen F2 und F2A waren sie dagegen in der Nase installiert. Zwei weitere konnten bei den älteren Mustern im unteren Teil des Bugs eingebaut werden.

XS928/BJ Lightning F6 11Sqn

© Markus Jakobsmeier XS928/BJ Lightning F6 11Sqn, Gütersloh (15.12.1983) Die Red Top LFK dieser Lightning sind nicht scharf, sonst hätten sie zweifellos die Leitflächen montiert. Bei schönster Dezember-Sonne landet die F6 der "Eagles" auf unserer Basis.

XS928/BJ Lightning F6 11Sqn

© Rainer Mueller XS928/BJ Lightning F6 11Sqn, Gütersloh (Januar 1988) Nach nur 30 Minuten kommt diese Lightning der "Eagles" zurück zur Basis Gütersloh. Es war der letzte Besuch von Lightnings in Gütersloh, Ende April 1988 zog die Einheit das Muster aus dem Dienst.

XR771/BM Lightning F6 11Sqn

© Pete Webber XR771/BM Lightning F6 11Sqn, Gütersloh (20.01.1988) Den letzten Flug machte die XR771 am 23. März 1988 und sie steht heute als "BM" im Midland Air Museum in Coventry. Begonnen hatte sie ihre Karriere am 20. Januar 1966 bei der 74Sqn im meistens schwülwarmen RAF Tengah als Teil der Far East Air Force - 22 Jahre vor dieser Aufnahme!

© Thomas Westhoff-Düppmann XS919/BN Lightning F6 11Sqn, Gütersloh (02.12.1985) Ein großes Luftkampftraining fand zwischen den Lightnings der 5 und 11Sqn und der Gütersloher Harrier-Force vom 2. bis 12. Dezember 1985 statt. Leider war das Wetter nur an den ersten Tagen so schön und es entwickelte sich sogar zu einem handfesten Winterwetter mit Sturm und Regen. Im Hintergrund sieht man den eilig heranfahrenden "Bremschirm-Otto", bei der RAF sicher eher "Brakechute-Joe" bekannt.

© Thomas Westhoff-Düppmann XS919/BN Lightning F6 11Sqn, Gütersloh (02.12.1985) Das vom 2. bis 13. Dezember staffindende Luftkampftraining machte durch einen "Nosewheel collapse" der XS903/AM der 5Sqn am 5. Dezember von sich reden. Die XS919 entging diesem Schicksal freilich, sie flog fast ausschließlich bei den beiden Binbrooker Squadrons No5 und No11.

XR753/BP Lightning F6 11Sqn

© Marcus Herbote XR753/BP Lightning F6 11Sqn, Gütersloh (20.01.1988) Das letzte Luftkampftraining zwischen Binbrooker Lightnings und Gütersloher Harrier fand im Januar 1988 statt. Zusammen mit der XS898/BD, XS919/BB, XR758/BF und XR727/BH und war die XR753/BP dabei. Das war der definitive "Last visit of type".

XR753/BP Lightning F6 11Sqn

© Axel Saal XR753/BP Lightning F6 11Sqn, Gütersloh (Januar 1988) Hier noch im Anflug auf die Gütersloher 27, steht die XR753 heute in den Farben der 11Sqn und mit schwarzem Leitwerk im Staffelbereich der 11Sqn in RAF Coningsby.

unid. Lightning F6 11Sqn

© Markus Remfert unid. Lightning F6 11Sqn, Gütersloh (Januar 1988) Im Januar/Februar 1988 waren letztmalig Lightnings in Gütersloh. Damit endete die besondere Verbindung zwischen dem Muster und der Basis, begonnen hatte sie im Jahr 1961 mit dem ersten Besuch von Lightning F1A der 111Sqn.

unid. Lightning F6 11Sqn

© Markus Remfert unid. Lightning F6 11Sqn, Gütersloh (Januar 1988) Sunset for the Lightning! Der letzte Besuch einer Lightning in Gütersloh fand im Januar 1988 statt als die 11Sqn mit mehreren Maschinen nochmals DACT-Einsätze gegen die Harrier GR3 flog. Hier kommt eine F6 der Einheit unter winterlicher Sonne bei Ostwind zur Landung herein.

Lightning T5 der RAF 11Sqn

XS451/X Lightning T5 11Sqn

© Erich Westersötebier XS451/X Lightning T5 11Sqn, Gütersloh (November 1977) Nach der Außerdienststellung der beiden Gütersloher F2A-Staffeln kamen die Binbrooker Lightnings immer wieder mal zu Besuch, wenn auch bis 1982 relativ selten.

XV328/BZ Lightning T5 11Sqn

© Pete Webber XV328/BZ Lightning T5 11Sqn Gütersoh (25.01.1988) Zum letzten Mal stehen mehrere Lightnings auf der Gütersloher Platte. Das Wetter während des zweiwöchigen DACT-Manövers war denkbar schlecht, am 30.04.1988 wurde die letzte RAF-Lightning-Squadron aufgelöst. Nach Auflösung der LTF erhielt die 11Sqn einen Trainer. Die Nose Section der XV328 befindet sich heute in Bruntinthorpe und kann bei den üblichen Open Days auch bestiegen werden.

XV328/BZ Lightning T5 plus XS919/BB, XR771/BM und XR727/BH Lightning F6 11Sqn

© Pete Webber XV328/BZ Lightning T5 plus XS919/BB, XR771/BM und XR727/BH Lightning F6 11Sqn, Gütersloh (Januar 1988) Das letzte DACT-Manöver zwischen Harrier und Lightnings fand im Frühjahr 1988 statt. Mit dieser Flightline der 11Sqn mit einer T5 und drei F6 schließt sich der Kreis der jahrzehntelangen Beziehung zwischen EDUO und dem Fighter, der im Herbst 1961 mit dem ersten Besuch von Lightning F1A der 111Sqn begonnen hatte.

Tornado F3 der RAF 11Sqn

ZE787/DB Tornado F3 11Sqn

© Hartmut Feldmann ZE787/DB Tornado F3 11Sqn, Gütersloh (08.11.1990) Im November 1990 fand ein größeres DACT zwischen den Gütersloher Harrier GR5/GR7 und Tornados aus Leeming statt. An einigen Tagen herrschte Ostwind, wie man auf dieser Aufnahme sieht. Ein einzelner Tornado der 11Sqn begleitete die anderen Maschinen in den Farben der 23Sqn.

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