From Die Geschichte des Flugplatz Gütersloh

Visiting-Aircraft: 14 Sqn - Royal Air Force

Royal Air Force - No 14 Squadron

Gastflugzeuge der Royal Air Force, No 14 Squadron (14 Sqn)

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Hunter F4 der RAF 14Sqn

unid. Hunter F4 14Sqn

© Barry Flahey unid. Hunter F4 14Sqn, Gütersloh (ca. 1961) Eine Hunter der 14Sqn aus RAF Jever steht hier in Gütersloh auf der Platte. Die F4 konnte noch keine Zusatztanks mitführen und so war die Flugdauer relativ kurz.

Canberra B(I)8 der RAF 14Sqn

WT362/G Canberra B(I)8 14Sqn

© Willy Metze WT362/G Canberra B(I)8 14Sqn, Gütersloh (27.05.1967) Im Dezember 1962 wurde die 88Sqn in Wildenrath zur 14Sqn umbenannt. Bis Juni 1970 flog die Einheit die Canberra B(I)8 weiter, hier steht eine in der langen Reihe der Besucher bei der Air Show 1967 auf der Platte. Ab Sommer 1970 kam die WT362 noch zur 3Sqn und beendete dort im Mai 1972 die aktive Fliegerlaufbahn.

Phantom FGR2 der RAF 14Sqn

XT914 Phantom FGR2 14Sqn

© Erich Westersötebier XT914 Phantom FGR2 14Sqn, Gütersloh (1975) Lediglich von Juli 1970 bis November 1975 flog die 14Sqn die Phantom FGR2. Drei Jahre länger war die Einheit mit dem Sepecat Jaguar ausgerüstet. Mindestens dreimal war die XT914 im Jahr 1975 zu Besuch, am 20.02., am 26.05. und am 12.06.

unid. Phantom FGR2 14, 17 und 31Sqn

© Günter Grondstein unid. Phantom FGR2 14, 17 und 31Sqn, Gütersloh (Juli 1975) Zu den Höhepunkten der beiden Flugtage in Wildenrath und Gütersloh am Wochenende 5./6. Juli 1975 gehörte auch eine imposante 16er Formation des Brüggen Strike Wing mit seinen Squadrons No 14, 17 und 31.

XV411 Phantom FGR2 14Sqn

© Erich Westersötebier XV411 Phantom FGR2 14Sqn, Gütersloh (ca. 1974) Hier noch in den Farben der 14Sqn, RAF Brüggen, flog die XV411 einen Großteil der achtziger Jahre bei der 19Sqn in Wildenrath. Getragene Codes waren zum Beispiel "M" und "G", die drei Brüggener Staffeln trugen keine Buchstabencodes.

XV439 Phantom FGR2 14Sqn

© Wolfgang Lohmann XV439 Phantom FGR2 14Sqn, Gütersloh (28.07.1972) Direkt nach der Landung sieht man die Phantom der 14Sqn auf dem Weg in das Static Display auf der anderen Seite der Basis. Buchstabencodes wurden von allen drei Strike-Phantom-Squadrons nicht getragen.

XV439 Phantom FGR2 14Sqn

© Wolfgang Lohmann XV439 Phantom FGR2 14Sqn, Airshow, Gütersloh (28.07.1972) Die neue Phantom des Brüggen Wing wurde während der Air Show erstmals der deutschen Bevölkerung gezeigt. Die Maschine stand, zumindest nach der Ankunft auf der Basis, in der südöstlichen Dispersal Area und wurde dann in das Static Display gezogen. Vermutlich kam die Phantom wie auch einige andere Teilnehmer erst während der Show an!

XV464 Phantom FGR2 14Sqn

© Wieland Stolze XV464 Phantom FGR2 14Sqn, Gütersloh (Juli 1974) Als Code wurde bei den Brüggen Wing Phantom lediglich ein Teil der Seriennummer am Leitwerk getragen. Die Staffel-Abzeichen wurden aufgrund der damals "neuen" Tarnungsvorschriften der frühen 70er Jahre recht zurückhaltend angebracht.

Jaguar GR1 der RAF 14Sqn

© Wieland Stolze XX751, XX755, XX756 und XX759 Jaguar GR1 14Sqn, Gütersloh (05.07.1975) Lediglich einer der vier an der Air Show 1975 teilnehmenden Jaguar GR1 trägt hier keine Unterflügelpylone (XX751). Die No 14 Squadron in RAF Bruggen erhielt ihren ersten Jaguar, den T2 XX836, am 7. April 1975 und wurde erst am 1. Dezember des Jahres als einsatzbereit erklärt. Die Staffel erhielt zunächst Maschinen des Batch 1 (XX751 bis XX768), flog diese aber nur bis Ende 1975, als ihr Batch 2 Maschinen zugewiesen wurden. Die 226OCU erhielt dann die älteren Jaguar.

© Günter Grondstein XX751 Jaguar GR1 14Sqn Gütersloh (06.07.1975) Die vier Jaguar der 14Sqn waren im Juli 1975 brandneu und zählten zu eine der Attraktionen auf der Air Show. Hier rollt die XX751 von ihrer Abstellposition an den Hangaren der 18Sqn vorbei zur Startbahn 27. Kurze Zeit später bekam der Jaguar den Code "X" bei der 14Sqn.

XX759 Jaguar GR1 14Sqn

© Erich Westersötebier XX759 Jaguar GR1 14Sqn, Gütersloh (06.07.1975) Zur Air Show Anfang Juli 1975 waren vier Jaguar GR1 der 14Sqn ins Flying Display eingebunden. Die XX759 gehörte auch dazu. Damals war der Jaguar noch kein Jahr im Dienst und folglich eine der Attraktionen in EDUO.

© Günter Grondstein XX759 Jaguar GR1 14Sqn Gütersloh (05.07.1975) Während der großen Air Show wurde jeder noch so kleine Abstellplatz genutzt. So standen die fünf Jaguar (vier plus ein spare) direkt gegenüber der 18Sqn. Zu der Zeit bestanden noch durch Grasflächen abgetrennte Abstellbereiche, später wurden diese auch betoniert.

XX755, XX756, XX759 und XX762 Jaguar GR1 14Sqn

© Erich Westersötebier XX755, XX756, XX759 und XX762 Jaguar GR1 14Sqn, Gütersloh (06.07.1975) Eine der Attraktionen bei der Air Show 1975 waren sicher vier der brandneuen Sepecat Jaguar der 14Sqn, von denen alle an den Flugvorführungen teil nahmen.

© Günter Grondstein XX958 Jaguar GR1 14Sqn Gütersloh (Februar 1976) Bei den jährlichen TACEVALs mussten alle vier Staffeln des Brüggen Wing auf ihre Reaktions- und Einsatzbereitschaft geprüft zu werden. Bei den dann stattfindenden Massenstarts kam es immer wieder auch zu besonderen Ereignissen. Einmal waren aufgrund von starkem Nebel alle Jaguar-Piloten gezwungen, sämtliche Maschinen am Boden zu lassen. So rollten an die fünfzig Jaguar hintereinander über die Startbahn und dann wieder zurück in die Staffelbereiche, um zumindest den Anschein einer Übung zu erwecken! Im Ernstfall wären die Jaguar selbstverständlich gestartet, das Leben der Piloten wäre hierbei sicher auch durch das schlechte Wetter aufs Spiel gesetzt worden.

XX756/B Jaguar GR1 14Sqn

© Erich Westersötebier XX756/B Jaguar GR1 14Sqn, Gütersloh (19.08.1975) Bei diesem Jaguar hängt der Übungsbombenbehälter an der hinteren Station des Rumpfträgers. War der Jaguar beim Start und besonders bei heißen Wetter recht träge, konnte er aber im Tiefflug seine Vorteile ausspielen. Die Rolls-Royce Adour Turbinen waren im Tiefflug leistungsstark und sparsam!

XX757/E Jaguar GR1 14Sqn

© Erich Westersötebier XX757/E Jaguar GR1 14Sqn, Gütersloh (19.08.1975) Anfangs noch ganz ohne Staffelcodes, flogen die Jaguar der 14Sqn ab Sommer 1975 mit roten Einzelcodes. Unter dem Rumpf hängt an der vorderen Station ein Übungsbombenbehälter – als Ersatz für die dort im Einsatz hängende taktische Nuklearwaffe.

XX751/X Jaguar GR1 14Sqn

© Erich Westersötebier XX751/X Jaguar GR1 14Sqn, Gütersloh (19.08.1975) Die Fahrwerksklappen fahren gerade zu, als die „X-Ray“ der Staffel wieder in den Himmel zieht. Der Code „X“ war bei den meisten Kampfflugzeugeinheiten von einem der Trainer besetzt – in diesem Fall nicht.

XX751/X Jaguar GR1 14Sqn

© Erich Westersötebier XX751/X Jaguar GR1 14Sqn, Gütersloh (19.08.1975) Die roten Einzelcodes wichen im Jahr 1976 den zweistelligen Buchstabencodes. Die 14Sqn trug dabei die mit einem "A-" versehenen Doppelcodes.

XX824/AB Jaguar GR1 14Sqn

© Wieland Stolze XX824/AB Jaguar GR1 14Sqn, Gütersloh (Juni 1976) Im Anflug auf RAF Gütersloh befindet sich dieser nagelneue Jaguar im Jahr 1976. Erst gut ein Jahr war die Staffel zu diesem Zeitpunkt mit dem neuen Muster ausgerüstet und war in der taktischen Strike-Rolle im Einsatz.

XZ374/AD Jaguar GR1 14Sqn

© Mario Nowak XZ374/AD Jaguar GR1 14Sqn, Gütersloh (04.07.1985) Völlig ohne Außenlasten kommt dieser Jaguar der 14Sqn bei Ostwind zu einem Durchstart herein. Das Fahrwerk eignete sich sogar für Landungen auf unbefestigten Pisten bzw. Grasbahnen.

XZ374/AD Jaguar GR1 14Sqn

© Mario Nowak XZ374/AD Jaguar GR1 14Sqn, Gütersloh (04.07.1985) Die Overshoots der Brüggen Wing Jaguar ließen manchmal echt zu wünschen übrig - wie in diesem Fall. Oftmals konnte man nicht mal die Seriennummer identifizieren!

XZ383/AF Jaguar GR1 14Sqn

© Wieland Stolze XZ383/AF Jaguar GR1 14Sqn, Gütersloh (ca. 1984) Dieser Jaguar GR1 ging am 19.04.1977 an die RAF. Heute steht er mit dem Code "AF", aber dem Staffelwappen der 41Sqn, als Ground Instructional Airframe bei der SoTT in Cosford.

XZ356/AH Jaguar GR1 14Sqn

© Wieland Stolze XZ356/AH Jaguar GR1 14Sqn, Gütersloh (ca. 1983) Der erste Kommandant der damals neuen Jaguar-Squadron war Wing Commander Mumford, der im November 1975 auch die letzte Phantom FGR2 des Verbandes verabschiedete. Als erster einsatzbereiter Jaguar-Verband der RAF Germany erfolgte am 1. Dezember des Jahres die Unterstellung bei der NATO, die 14Sqn war die erste Staffel, die sich in der nuklearen Angriffsrolle mit einem einsitzigen Kampfflugzeug qualifizierte.

XZ356/AH Jaguar GR1 14Sqn

© Mario Nowak XZ356/AH Jaguar GR1 14Sqn, Gütersloh (ca. 1985) Gerade fährt der Pilot das Fahrwerk seines Sepecat Jaguar ein. Unter dem Rumpf hängt ein Übungsbombenbehälter ein Ersatz für die WE.177 Atombombe während der normalen Übungsflüge.

XZ386/AJ Jaguar GR1 14Sqn

© Jeff Bell XZ386/AJ Jaguar GR1 14Sqn, Gütersloh (August 1980) Der einzelne Übungsbombenbehälter konnte die taktische Nuklearwaffe imitieren, die sonst unter dem Rumpf Platz gefunden hätte. Die XZ386 crashte am 24. Juni 1987 bei Buith Wells in Wales, nachdem der Pilot die Kontrolle über den Jagdbomber verloren hatte.

XZ372/AK Jaguar GR1 14Sqn

© Thomas Westhoff-Düppmann XZ372/AK Jaguar GR1 14Sqn, Gütersloh (17.12.1981) Kurz vor Weihnachten machte die „Alpha Kilo“ noch einen tiefen Übungsanflug auf der Basis. Die 14Sqn gehörte mit der 31Sqn zu den beiden Brüggener Staffeln, die am häufigsten landeten und das meistens als Two-Ship-Formation. Bei Ostwind konnte man auch durchstartende Fighter sehr gut fotografieren - wie hier!

XX767/AN Jaguar GR1 14Sqn

© Wieland Stolze XX767/AN Jaguar GR1 14Sqn, Gütersloh (September 1980) Beim Jaguar GR1 konnte eine einzige britische WE.177 Nuklearwaffe unter dem Rumpf getragen werden, zwei 1.200 Liter Zusatztanks an den Tragflächen sollten die Reichweite vergrößern. Der Übungsbombenbehälter hängt hier an der Stelle der WE.177 unter dem Rumpf.

XX955/AN Jaguar GR1 14Sqn

© Christian Hölscher XX955/AN Jaguar GR1 14Sqn, Gütersloh (ca. 1985) Als einer der Gäste am Flying Display einer kleinen Flugschau (vermutlich Damme) flog dieser Jaguar GR1 der 14Sqn an dem Wochenende von Gütersloh aus. Auch die "Red Arrows" nahmen für gewöhnlich daran teil und starteten von EDUO.

Jaguar T2 der RAF 14Sqn

XX836 Jaguar T2 14Sqn

© Erich Westersötebier XX836 Jaguar T2 14Sqn, Gütersloh (Mai 1975) Völlig ohne Außenlasten und ohne irgendeinen Radarwarnempfänger, Düppelwerfer oder ECM-Pod sieht dieser Trainer doppelt „clean“ aus. Man erkennt auch sehr gut die Seriennummer unter der Tragfläche.

XX836 Jaguar T2 14Sqn

© Erich Westersötebier XX836 Jaguar T2 14Sqn, Gütersloh (Mai 1975) Die normale Staffelstärke einer Jaguar-Einheit lag bei 15 GR1 und mindestens einem T2. Es verging nahezu kaum ein Tag, ohne einen T2-Anflug der 14, 17, 20 oder 31Sqn in Gütersloh.

XX847/AY Jaguar T2 14Sqn

© Wilfried Zetsche XX847/AY Jaguar T2 14Sqn, Gütersloh (Oktober 1976) Im Oktober 1976 waren die Jaguar der Royal Air Force Germany noch "Frischlinge" am Himmel über Ostwestfalen. In den folgenden Jahren sollte sich das aber gravierend ändern.

XX836/AZ Jaguar T2 14Sqn

© Wieland Stolze XX836/AZ Jaguar T2 14Sqn, Gütersloh (August 1979) An manchen Tagen flogen die Brüggener Staffeln mit vier bis sieben Jaguar in unseren Luftraum und führten entsprechend viele Übungsanflüge durch. Das verteilte sich häufig über den ganzen Tag und ging manchmal bis nach 22 Uhr.

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