From Die Geschichte des Flugplatz Gütersloh

Visiting-Aircraft: 17 Sqn - Royal Air Force

Royal Air Force - No 17 Squadron

Gastflugzeuge der Royal Air Force, No 17 Squadron (17 Sqn)

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Canberra PR7 der RAF 17Sqn

WT535/U Canberra PR7 17Sqn

© Erich Westersötebier WT535/U Canberra PR7 17Sqn, Gütersloh (Oktober 1969) Vor einer Hunter FR10 der 2Sqn und einer Flightline von Lightnings der 19Sqn steht diese Canberra PR7 der 17Sqn auf einer der damals noch durch Grasflächen abgetrennten Abstellplätze. Man erkennt eine der geöffneten Kameraschächte. Ab dem Jahr erhielt die 17Sqn die Phantom FGR2 und wechselte in die Angriffsrolle. Die WT535 flog in ihrer RAF-Karriere lediglich bei der 17Sqn, ab 1971 ging sie als modifizierter Trainer T22 an die FRADU der Royal Navy und wurde schließlich im Jahr 1984 aus dem Dienst gezogen.

Phantom FGR2 der RAF 17Sqn

XT905 Phantom FGR2 17Sqn

© Erich Westersötebier XT905 Phantom FGR2 17Sqn, Gütersloh (April 1975) Die Phantom FGR2 des Brüggen Strike Wing besuchten Gütersloh fast immer einzeln. Die Flüge ins feindliche Gebiet hätten die Piloten im Ernstall auch alleine oder zu zweit durchgeführt. Hauptziele waren Flugplätze, Kasernen und große Truppenansammlungen sowie größere Panzerverbände, von denen nach Einsatz der taktischen Atombombe durch die Phantom FGR2 nichts übrig geblieben wäre.

XT905 Phantom FGR2 17Sqn

© Günther Kipp XT905 Phantom FGR2 17Sqn, Gütersloh (April 1975) Am 01.07.1970 mit der Phantom ins Leben gerufen, verlegte die No17Sqn schließlich am 16. September nach RAF Brüggen. Im Jahr 1974 erreichte die Staffel beim Tactical Air Meet in Söllingen den ersten Platz. Während des Wettbewerbs kam unter anderem die 20mm-Kanone des SUU-23/A-Kanonenpods mehrfach zum Einsatz gegen Bodenziele.

XT905 Phantom FGR2 17Sqn

Archiv W. Zetsche XT905 Phantom FGR2 17Sqn, Gütersloh (April 1975) Man erkennt im Hintergrund schon die neuen Harrier-Shelter, die gerade gebaut werden. In Brüggen lagen drei FGR2 Staffeln, die No14 und No31Sqn waren die beiden anderen. Die XT905 war am 16. und 29. April 1975 zu Besuch in Gütersloh. Die 24 gebauten FGR2 mit "XT...-Nummer" besaßen eine Doppelsteuerung und fungierten als Trainer.

XV474 Phantom FGR2 17Sqn

© Günther Kipp XV474 Phantom FGR2 17Sqn, Gütersloh (September 1971) Mit einer typischen konventionellen Angriffsbewaffnung steht die XV474 der 17Sqn hier vor einem Gütersloher Hangar. Da bei der FGR2 keine interne Kanone zur Verfügung stand, mussten die Piloten sich mit einem Kanonenbehälter unter dem Rumpf begnügen. Die 17Sqn erhielt ihre ersten Phantom im September 1970.

XV474 Phantom FGR2 17Sqn

© Willy Metze XV474 Phantom FGR2 17Sqn, Gütersloh (06.03.1972) Mit vier Matra-Raketenbehältern (mit je 18 SNEB 68mm-Geschossen), vier AIM-7 Sparrow und dem Kanonenbehälter unter dem Rumpf landet die XV474 der 17Sqn schwerbewaffnet auf der 09. Diese Phantom flog im Laufe der Zeit bei nicht weniger als acht verschiedenen Einheiten!

XV489 Phantom FGR2 17Sqn

© Erich Westersötebier XV489 Phantom FGR2 17Sqn, Gütersloh (Dezember 1974) Die 17Sqn war von September 1970 bis Januar 1976 mit der schweren Phantom im Einsatz. Nach dem Wechsel der Phantom in den Luftverteidigung, ersetzte der Jaguar das Muster in Brüggen.

XV496 Phantom FGR2 17Sqn

© Erich Westersötebier XV496 Phantom FGR2 17Sqn, Gütersloh (Juni 1975) Diese FGR2 der 17Sqn rollt mit geöffnetem Bremschirm im Juni 1975 aus. Das Brüggener Strike Wing war mit seinen Phantom und später mit den Jaguar mehrmals die Woche in EDUO zu sehen.

Jaguar GR1 der RAF 17Sqn

XX956 Jaguar GR1 17Sqn

© Erich Westersötebier XX956 Jaguar GR1 17Sqn, Gütersloh (November 1975) Die 17Sqn war zusammen mit den drei anderen Einheiten No14, 20 und 31Sqn in RAF Brüggen in der taktischen Angriffsaufgabe im Einsatz. Die Nuklearwaffe hätte unter dem Rumpf Platz gefunden, ein Grund dafür, dass die Maschinen immer mit zwei Zusatztanks flogen und die Rumpfstation frei bzw. mit Übungsbomben bestückt war.

XZ383/BC und XX845/BY Jaguar GR1 und T2 17Sqn

© Thomas Westhoff-Düppmann XZ383/BC und XX845/BY Jaguar GR1 und T2 17Sqn Gütersloh (10.09.1981) In den Herbstmonaten waren die Besucherzahlen in Gütersloh erfahrungsgemäß am höchsten. Die 17Sqn kam an mehreren Tagen im September 1981 mit zwei Jaguar auf die Basis, am 7.9. war das Paar zusammen mit nicht weniger als zehn NF-5A und B, zwei französischen Jaguar und drei Jaguar der 54Sqn zu Besuch und bildete einen Freedom-Fighter-Jaguar-Day!

XZ384/BC Jaguar GR1 17Sqn

© Erich Westersötebier XZ384/BC Jaguar GR1 17Sqn, Gütersloh (1985) Noch ohne ein Staffelwappen kommt ein Jaguar der 17Sqn in Gütersloh zur Landung herein. Vom Februar 1976 bis März 1985 flog sie das Muster von RAF Brüggen aus.

XX958/BK Jaguar GR1 17Sqn

© Thomas Westhoff-Düppmann XX958/BK Jaguar GR1 17Sqn, Gütersloh (16.05.1984) Nach einem Übungseinsatz zum Abwerfen von Übungsbomben auf der Nordhorn Range oder in der Lüneburger Heide, bot sich Gütersloh immer als Zwischenlandeplatz zum Tanken an. So wie der Jaguar hier zu Landung herein kommt, steht er auch heute noch als GIA in Cosford, komplett mit dem Code "BK" und dem Abzeichen der 17Sqn.

XZ356/BP Jaguar GR1 17Sqn

© Christian Hölscher XZ356/BP Jaguar GR1 17Sqn, Gütersloh (22.03.1985) Zu nicht weniger als vier Overshoots kam die "Bravo Papa" der 17Sqn in den Gütersloher Luftraum. Das Flugzeug trägt neben den beiden Standard-Zusatztanks zwei Übungsbombenbehälter unter den Tragflächen.

Jaguar T2 der RAF 17Sqn

© Günter Grondstein XX845/BY Jaguar T2 17Sqn, Gütersloh (Oktober 1982) Als erste einsitzige Maschine verfügte der Jaguar GR1 über die entsprechenden Avioniksysteme, um die zweisitzige Phantom FGR2 in der nuklearen Strike-Rolle ablösen zu können. Ein Navigations- und Waffenhilfssystem (NAVWASS) kam zusammen mit einem Head-Up-Display im Jaguar zum Einsatz und ersetzte so faktisch den zweiten Mann der Phantom. Eine zweisitzige Angriffsmaschine war nie vorgesehen worden, die T2 blieben ausschließlich dem Training, der Piloten-Überprüfung und für schnelle Verbindungsflüge vorbehalten.

XX844/BY Jaguar T2 17Sqn

© Thomas Westhoff-Düppmann XX844/BY Jaguar T2 17Sqn, Gütersloh (15.02.1984) Erst nach der Außerdienststellung der Jaguar in Brüggen wussten die Spotter die häufigen Durchstarts zu schätzen, dann war es freilich zu spät! Der "Bravo Yankee" der 17Sqn machte an diesem Tag lediglich einen Anflug.

© Günter Grondstein XX840 Jaguar T2 17Sqn, Gütersloh (06.07.1975) Die 17Sqn in Brüggen erhielt ihren ersten Jaguar in Form der T2 XX840 im Juni 1975. Noch ohne Abzeichen sieht man die Maschine hier als Teil des Statics. Bereits im Oktober 1975 als einsatzbereit gemeldet, war die 17Sqn erst im Februar 1977 vollständig mit 15 GR1 und zwei T2 ausgerüstet.

XX840/BZ Jaguar T2 17Sqn

© Wieland Stolze XX840/BZ Jaguar T2 17Sqn, Gütersloh (Juli 1976) Wie gewohnt trugen die Trainer bei den vier Jaguar-Staffeln die Buchstaben "Y" oder "Z" an der zweiten Stelle. Die 14Sqn flog mit "A-", die 17Sqn mit "B-", der 20Sqn war der Code "C-" reserviert und die 31Sqn trug das "D-" voran. So waren die Einheiten innerhalb des Brüggen Wing geordnet. Genau 32 Jahre flog die XX840 bei der RAF, vom 12.06.1975 bis zum 12.06.2007. Zuletzt im Einsatz bei der 16(R)Sqn, steht der T2 heute als Ground Instructional Airframe in Cosford.

XX840/BZ Jaguar T2 17Sqn

© Erich Westersötebier XX840/BZ Jaguar T2 17Sqn, Gütersloh (31.03.1977) Jede der fünf RAFG-Jaguar-Staffeln hatte zu jeder Zeit zumindestens einen Trainer im Bestand. Oftmals wechselten die Flugzeuge auch innerhalb des Brüggen Wing die Einheiten. Dieser Jaguar machte hier lediglich einen Durchstart.

XX840/BZ Jaguar T2 17Sqn

© Erich Westersötebier XX840/BZ Jaguar T2 17Sqn, Gütersloh (März 1978) Dieser Trainer der 17Sqn trägt die zwei üblichen Zusatztanks sowie unter jeder Tragfläche einen Übungsbombenbehälter. Bei den RAFG-Staffeln flogen die T2 häufig mit Codes, die auf ein -X, -Y oder -Z endeten.

XX836/BZ Jaguar T2 17Sqn

© Michael Pflaum XX836/BZ Jaguar T2 17Sqn, Gütersloh (17.04.1984) Aus dieser Perspektive sieht es fast so aus, als hätte der Jaguar gar kein Staffelabzeichen. Dieses ist aber durch den Zusatztank fast verdeckt. Die fast täglichen Übungs-, Überprüfungs- und Instrumentenrating-Flüge führten die fünf Jaguar-Einheiten vom Rhein oft nach Gütersloh und zurück. Dieser befindet sich aufgrund seiner vollen Übungsbombenbehälter vermutlich auf dem Weg zur Nordhorn Range.

Tornado GR1 der RAF 17Sqn

ZD842/CY Tornado GR1T 17Sqn

© Olaf Kestin ZD842/CY Tornado GR1T 17Sqn, Gütersloh (ca. 1991) Jede der acht Tornado-Squadrons in Laarbruch und Brüggen hatte mindestens einen GR1T, der mit einer Doppelsteuerung ausgestattet war und als Trainer diente. Wie bei der RAF üblich trugen diese Maschinen einen Code der auf -X, -Y oder -Z endete.

© Thomas Westhoff-Düppmann ZD743/CZ Tornado GR1T 17Sqn, Gütersloh (05.12.1985) Beinahe mit voller Beladung startete der "Trainer" der 17Sqn an diesem Tage durch. Zwei Tage zuvor war die Maschine bereits schon einmal auf der Basis. Bei den Übungsanflügen konnte es schon einmal vorkommen, dass aufgrund des hohen Gewichts des Jagdbombers auf einem Triebwerk voller Schub mit Nachbrenner gegeben wurde.

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