Gastflugzeuge der Royal Air Force – No 19 Sqn
© Erich Westersötebier XV439/A Phantom FGR2 19Sqn Gütersloh (Dezember 1976) Zur Auflösung der 19Sqn Ende Dezember 1976 kamen einige Piloten der 19(Designate)Sqn aus RAF Wildenrath mit der "neuen" Phantom FGR2 nach Gütersloh. Kurze Zeit operierten somit zwei Staffeln mit der selben Sqn-Number mit unterschiedlichen Typen von verschiedenen Basen quasi nebeneinander her.
© Wilfried Zetsche XV497/A Phantom FGR2 19Sqn, Gütersloh (April 1982) Die anfängliche grau-grüne Tarnung behielten die Phantom bei den Fighter-Staffeln lediglich ca. sechs Jahre. Die "Alpha" kam als Dreitanker hier völlig ohne Bewaffnung zur Korridor-Übung, d.h. ohne die maximal möglichen vier Sidewinder, vier Skyflash und dem Unterrumpf-Kanonenbehälter. Die XV497 wurde am 22.09.1969 an die RAF ausgeliefert und trägt hier das Fähnchen des Wing Commanders an der Nase.

© G. Grondstein XV497/A Phantom FGR2 19 Sqn, Gütersloh (April 1982) Die Phantom FGR2 des Commanding Officers der 19.Sqn. gehörte zu den Teilnehmern der Übung "Bold Encounter 1982". Wegen des Falkland-Konflikts wurde die Übung einige Wochen vorverlegt, so dass sie bereits im April stattfand.
© Wilfried Zetsche XV430/A Phantom FGR2 19Sqn, Gütersloh (Mai 1989) Das Flaggschiff der 19Sqn landet hier während der vorletzten Mai-Übung auf der 09. Die Staffelstärke der beiden Wildenrath-Einheiten lag lediglich bei jeweils zehn Maschinen, daher wurden zwei FGR2 aus Wildenrath jedes Jahr durch vier Phantom der 56Sqn verstärkt.
© Wilfried Zetsche XV480/B Phantom FGR2 19Sqn, Gütersloh (Juli 1982) Als Teil eines DACT mit den Gütersloher Harriern flogen die FGR2 im Sommer 1982 fast ganz ohne Außenlasten. Nur ACMI-Pods wurden getragen, um die Ergebnisse der Luftkämpfe aufzuzeichnen. Die XV480 überlebte den kalten Krieg - bis zu ihrer Verschrottung im September 1991.
© Wilfried Zetsche XV437/B Phantom FGR2 19Sqn Gütersloh (Mai 1985) Die Wildenrather Squadrons teilten sich die Teilnahme an der Korridor-Übung, so war die 19Sqn nur alle zwei Jahre mit zwei Maschinen dabei. Dagegen stellte die 56Sqn aus Wattisham mit vier Phantom jeweils das Hauptkontingent.
© Wilfried Zetsche XV462/B Phantom FGR2 19Sqn, Gütersloh (Mai 1987) Mit gesetzten Landeklappen und Vorflügeln und in Startstellung stehenden Höherudern sieht man die "Bravo" der 19Sqn hier kurz vor dem Zünden der beiden Nachrenner. Aufgrund der großen Hitze rollten die Phantom immer ein kurzes Stück, bis die Nachbrenner zugeschaltet wurden. Auch für die deutschen F-4F galt diese Standardprozedur auf den deutschen Fliegerhorsten - Aufnahmen von im Stand stehenden F-4F mit eingeschalteten Nachbrennern gibt es daher nicht!

© W. Zetsche XV408/C Phantom FGR2 19Sqn, Gütersloh (Mai 1985) Die Wildenrather Staffeln nahmen an den Korridor-Übungen immer nur mit zwei Phantom teil. Die Staffelstärke lag bei beiden Einheiten nur bei ca. zehn Maschinen und sie hatten die QRA in Wildenrath zu stellen. Die 56Sqn stockte das Teilnehmerfeld dagegen großzügig auf.

© T. Nienaber XV408/C Phantom FGR2 19Sqn, Gütersloh (Mai 1985) Die 19Sqn war auch nach ihrer Verlegung von Gütersloh nach Wildenrath Ende 1976 ein häufiger Gast auf der alten Heimtabasis. Die Abkürzung FGR steht für Fighter - Ground Attack - Reconnaissance.
© Erich Westersötebier XV400/F Phantom FGR2 19Sqn Gütersloh (April 1982) Im Jahr 1982 fand die Mai-Übung bereits im April statt. Die "Foxtrott" der 19Sqn rollt hier am Gütersloher Tower vorbei und hat hier einige Zuschauer. Auch bei den Soldaten von RAF Gütersloh war die Start- und Landephase beliebt und somit war nicht nur die alte Stahlbrücke am Crash Gate 2 regelmäßig voller Augen- und Ohrenzeugen!
© Wilfried Zetsche XV400/F Phantom FGR2 19Sqn Gütersloh (Mai 1983) Die XV400 war gleich in mehreren Jahren bei der Korridor-Übung vertreten. Hier fotografiert beim Start auf der 27 im Jahr 1983, flog sie auch ein Jahr zuvor für fünf Tage Einsätze von Gütersloh aus.

© Archiv M. Herbote XV465/F Phantom FGR2 19Sqn Gütersloh (September 1989) Als Besucher des Families Day bei der 4Sqdn steht die Maschine abgestellt im Staffelbereich. Außerdem war ein Tornado F3 der 229OCU und eine 2TWU Hawk zu Besuch.
© Wilfried Zetsche XV422/J Phantom FGR2 19Sqn, Gütersloh (Mai 1985) Aus Gründen der Tarnung verlegte man die blau-weißen Karos, die einst an den Lightnings und Phantom sehr groß an den Lufteinläufen getragen wurden, an die Leitwerkspitze.
© Christian Hölscher XT902/K Phantom FGR2 19Sqn, Gütersloh (Mai 1989) Wie fast in jedem Jahr gab es auch während "Bold Gauntlet 1989" die jährliche Fanghakenlandung, diesmal einschließlich des Ablassens von Kerosin. Die Vermutung liegt daher nahe, dass es sich doch um einen richtigen Notfall handelte! Das übliche Empfangskommitee sieht man in Bild 3, man beachte außerdem den funkensprühenden Fanghaken!

© T. Nienaber XV411/L Phantom FGR2 19Sqn Gütersloh (ca. 1988) Als Übung für die Feuerwehr landete während der jährlichen Mai-Übung üblicherweise eine der Phantom immer mit Fanghaken.

© W. Zetsche XV476/L Phantom FGR2 19Sqn Gütersloh (Juli 1982) Als Gegner für die Harrier GR3 der 3 und 4Sqdn flogen die Wildenrather ohne Außenlasten, abgesehen von einem ACMI-Pod zur Aufzeichnung der Luftkampfdaten.

This FGR2 in old 19Sqn colours comes in for a landing at Gütersloh after a scramble mission. You can clearly see the canon pod, the four sidewinders and four Skyflash AAM. On a regular basis Gütersloh was used as a forward base for Wildenrath's Phantom QRA.
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