From Die Geschichte des Flugplatz Gütersloh

Visiting-Aircraft: 2 Sqn - Royal Air Force

Royal Air Force - No 2 Squadron

Gastflugzeuge der Royal Air Force, No 2 Squadron (2 Sqn)

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Swift FR5 der RAF 2Sqn

WK277/N Swift FR5 2Sqn

© Jimmy Dunn WK277/N Swift FR5 2Sqn, Gütersloh (ca. 1956) Zu Besuch bei der 79Sqn war diese Swift der "Shiny Two" aus RAF Geilenkirchen. Lediglich zwei Staffeln der RAF flogen die Swift FR5 für einen Zeitraum von etwa vier bis fünf Jahren.

Phantom FGR2 der RAF 2Sqn

XV417/E Phantom FGR2, XE625/I und XE605/O Hunter FR10 2Sqn

© Sandy Wilson via Nigel Walpole XV417/E Phantom FGR2, XE625/I und XE605/O Hunter FR10 2Sqn, Ostwestfalen (Anfang 1971) Ab 1. Dezember 1970 gab es eine 2(Phantom)Sqn in Brüggen. Bis März 1971 flog während der Aufbauphase die 2(Hunter)Sqn in Gütersloh weiter im RAF- und NATO-Auftrag. Erst im Mai 1971 verlegte die 2Sqn dann von Brüggen nach Laarbruch. Hier trifft Sandy Wilson in der Phantom zwei seiner alten Kollegen in ihren FR10.

XV469/H Phantom FGR2 2Sqn

© Wieland Stolze XV469/H Phantom FGR2 2Sqn, Gütersloh (November 1976) Wie schon mit den Hunter FR10 und Swift FR5 flogen auch die Phantom der 2Sqn in den Staffelcodes, die das Wort "SHINY TWOER SQN" ergaben. Als Zweitaufgabe führte die 2Sqn Angriffsaufgaben durch.

XV468/N Phantom FGR2 2Sqn

© Archiv W. Stolze XV468/N Phantom FGR2 2Sqn, Gütersloh (Juli 1975) Als einer der Flying-Display-Teilnehmer zur Air Show 1975 steht diese "cleane" FGR2 hier am Start. Die 2Sqn befand sich bereits kurz vor der Umrüstung auf den Jaguar GR1.

XV468/N Phantom FGR2 2Sqn

Archiv W. Zetsche XV468/N Phantom FGR2 2Sqn, Gütersloh (Juli 1975) Völlig ohne Außenlasten nahm die "November" der 2Sqn am Flying Display der Air Show 1975 teil. Die Staffelstärke der 2Sqn in Laarbruch und der 14, 17 und 31Sqn in Brüggen lag bei zehn Phantom. Die 2Sqn flog die Phantom von 1971 bis 1976.

XV439/R Phantom FGR2 2Sqn

© Wieland Stolze XV439/R Phantom FGR2 2Sqn, Gütersloh (August 1975) Mit totalem Hydraulikausfall und daher fehlender Bremskraft, kommt diese FGR2 mit ausgefahrenem Fanghaken und ausgeklapptem Notstromaggregat zur Landung herein. Einer von unzähligen Notfällen, die RAF Gütersloh als Master Diversion Airfield in den Jahren erlebte.

XV439/R Phantom FGR2 2Sqn

© Wieland Stolze XV439/R Phantom FGR2 2Sqn, Gütersloh (13.08.1976) In typischer Recce-Konfiguration landet die "Romeo" hier in Gütersloh. Im Hintergrund erkennt man die zukünftigen Shelter für die Harrier Force. Die Aufgabe des schweren Aufklärers wurde nur kurzeitig von dem Muster durchgeführt.

XT906/T Phantom FGR2 2Sqn

© Wieland Stolze XT906/T Phantom FGR2 2Sqn, Gütersloh (August 1972) Ohne den Recce-Pod unter dem Rumpf und mit einer mit Doppelsteuerung versehenen FGR2 der XT-Serie in den Händen liegt die Vermutung nahe, dass die Piloten sich hier auf einem Trainingsflug befinden. Jede der vier Phantom-Squadrons der RAFG hatte einige "Trainer" im Bestand. Die roten Staffelmarkierungen wurden nur von 1972 bis 1973 getragen - als Folge der strengeren Tarnungsvorschriften, die die NATO zu diesem Zeitraum erließ.

XT901/T Phantom FGR2 2Sqn

Archiv A. Saal XT901/T Phantom FGR2 2Sqn, Gütersloh (Juli 1975) Die mit einer Doppelsteuerung ausgerüstete XT901/T und damit sozusagen der "Trainer" der 2Sqn, fungierte während der Air Show als Ersatzmaschine für die XV468/N, die man hier im Hintergrund sieht. Der Travelpod der ansonsten "cleanen" Phantom trägt hier in weißen Lettern die Aufschrift "Baggage Carrier".

XV470/W Phantom FGR2 2Sqn

© Erich Westersötebier XV470/W Phantom FGR2 2Sqn, Gütersloh (Juli 1973) Die jüngsten Tarnungsvorschriften in den frühen siebziger Jahren machten kurzzeitig auch nicht vor den Staffelmarkierungen der 2Sqn halt, wie man hier sieht. Kurze Zeit später kehrte das Weiß jedoch zurück. Der linke Zusatztank trägt hier die eingebaute Blitzlichtausrüstung für Nachteinsätze.

Jaguar GR1 der RAF 2Sqn

unid. Jaguar GR1 2Sqn

© Holger Hartwig unid. Jaguar GR1 2Sqn, Gütersloh (10.07.1987) Am 13. Mai 1912 wurde die 2Sqn in Farnborough gegründet. Zum 75ten Bestehen der Staffel flogen im Juli 1987 acht Jaguar GR1 und ein T2 (dritte Maschine von rechts) diese große "2" über Gütersloh und über alle anderen Basen, wo die Staffel einst stationiert war.

XZ112/G Jaguar GR1 2Sqn

© Erich Westersötebier XZ112/G Jaguar GR1 2Sqn, Gütersloh (Dezember 1976) Auf dieser Aufnahme sieht man, dass die Gastmaschinen auch mal schräg auf der Gütersloher Flightline standen. Zu dem Zeitpunkt hatte sich die später typische Abstellweise mit der Nase in Richtung Westen oder Osten scheinbar noch nicht eingebürgert.

XZ112/G Jaguar GR1 2Sqn

© Jeff Bell XZ112/G Jaguar GR1 2Sqn, Gütersloh (Mai 1980) Die Leitern für die Piloten wurden meistens hingelegt, nur so konnte vermieden werden, dass ein heftiger Windstoß diese plötzlich an das Flugzeug warf. Der Jaguar GR1 XZ112 ist heute ein GIA in RAF Cosford.

XZ367/H Jaguar GR1 2Sqn

© Wieland Stolze XZ367/H Jaguar GR1 2Sqn, Gütersloh (September 1977) Hier sieht man die unterschiedliche Einfahrmethodik des Jaguar-Fahrwerks, welches auch für Starts und Landungen auf ungefestigten Pisten ausgelegt war. Dieses wurde aber von den RAF-Squadrons im täglichen Übungs-Einsatz so gut wie nie genutzt. Man erkennt die bei jedem Jaguar-Start voll gesetzten Nachbrenner.

XZ103/I Jaguar GR1 2Sqn

© Erich Westersoetebier XZ103/I Jaguar GR1 2Sqn, Gütersloh (Dezember 1977) Im Dezember 1977 konnte dieser neue Jaguar GR1 (XZ103/I) der 2Sqn aus Laarbruch von Erich Westersötebier fotografiert werden. Im Hintergrund steht noch eine RAF Hercules C1 im braunen Tarnkleid.

XZ110/J Jaguar GR1 2Sqn

© Jeff Bell XZ110/J Jaguar GR1 2Sqn, Gütersloh (September 1980) Als einer der letzten Jaguar der 2Sqn trug die XZ105 noch ihren Buchstabencode aus den 70er Jahren. Die Maschine kollidierte am 16.06.1983 mit der XZ105.

XZ108/W Jaguar GR1 2Sqn

© Erich Westersötebier XZ108/W Jaguar GR1 2Sqn, Gütersloh (Dezember 1977) Drei Jaguar der gerade von der Phantom FGR2 umgerüsteten 2Sqn stehen auf der Gütersloher Platte. In den ersten Jahren flogen die Jags der Staffel noch mit Buchstaben-Codes, Anfang der 80er Jahre wechselte man auf Zahlencodes im Bereich "19" bis "34".

XZ105/Y Jaguar GR1 2Sqn

© Erich Westersoetebier XZ105/Y Jaguar GR1 2Sqn, Gütersloh (Dezember 1977) Die Jaguar-Flotte der 2Sqn trug bis Ende der 70er Jahre noch Buchstabencodes. Auch sie bildeten, wie schon bei Hunter FR10 und Phantom FGR2, das Wort "SHINY TWOER SQN". Somit konnte die normale Staffelstärke von 12 -13 Flugzeugen codiert werden.

XZ362/- Jaguar GR1 2Sqn

© Clive Brooks Collection via twosqnassoc.co.uk XZ362/- Jaguar GR1 2Sqn, Gütersloh (25.11.1977) Hier sieht man einen Jaguar GR1 der 2Sqn bei einer Notlandung in Gütersloh! Das Bild entstand aus der begleitenden Maschine heraus. Flying Officer Gary Smith brachte den Jaguar trotz eines totalen Hydraulikausfalls sicher auf die Erde!

XZ362/19 Jaguar GR1 2Sqn

© Jeff Bell XZ362/19 Jaguar GR1 2Sqn, Gütersloh (September 1980) Besonders in den Anfangzeiten flogen neue Kampfflugzeugtypen oftmals ohne Außenlasten. Zum einen, um die Piloten langsam an die verschiedenen Flugverhalten bei Außenlasten zu gewöhnen, zum anderen, weil Zusatztanks noch nicht immer zu Beginn vom jeweiligen Hersteller geliefert wurden und das Waffentraining erst viel später begann.

XZ362/19 Jaguar GR1 2Sqn

© Thomas Westhoff-Düppmann XZ362/19 Jaguar GR1 2Sqn, Gütersloh (22.09.1982) Völlig "clean" konnten die Piloten der "Shiny Two Squadron" ihre Maschinen nur sehr selten fliegen. Bei Werkstattflügen und bei der Teilnahme an Flying Displays, die selten vorkamen für die Aufklärerstaffel, kam das höchstens mal vor.

XZ101/20 und XZ104/24 Jaguar GR1 2Sqn

© Jeff Bell XZ101/20 und XZ104/24 Jaguar GR1 2Sqn, Gütersloh (März 1983) Übungsanflüge waren in Gütersloh häufig und täglich zu sehen. Oftmals wurden dabei neue RAF Junior-Pilots in die örtlichen Gegebenheiten und die Einsatzverfahren des neuen Musters eingewiesen. Häufig wurden sie dabei sogar vom Commanding Officer oder ihrem Flight Commander in der Führungsmaschine begleitet.

XZ101/20 Jaguar GR1 2Sqn

© Mario Nowak XZ101/20 Jaguar GR1 2Sqn, Gütersloh (28.04.1986) Die Maschine des Commanding Officers der 2Sqn startet hier zu einem neuen Aufklärungseinsatz. Die Staffelstärke der 2Sqn lag für gewöhnlich bei 16 Maschinen.

XZ366/22 Jaguar GR1 2Sqn

© Mario Nowak XZ366/22 Jaguar GR1 2Sqn, Gütersloh (1985) Für die taktische Aufklärung im Tiefflug war der Sepecat Jaguar gut ausgerüstet, bei seinen Piloten war das Flugzeug äußerst beliebt. Beim Start war der Jet eher etwas schwerfällig, aber einmal in der Luft, gehörte er zu den besten Jagdbombern seiner Zeit. Auch im Golfkrieg bewährte sich der Jaguar außerordentlich.

XZ366/22 Jaguar GR1 2Sqn

© Wieland Stolze XZ366/22 Jaguar GR1 2Sqn, Gütersloh (26.05.1987) Die 2Sqn kam immer wieder gerne an ihren alten Stationierungsort zurück. Dieser Jag landete mit der XZ104/24 bei Ostwind. Als Zweitaufgabe hatte die Einheit eine konventionelle Angriffsaufgabe.

XZ366/22 Jaguar GR1 2Sqn

© Wieland Stolze XZ366/22 Jaguar GR1 2Sqn, Gütersloh (Juli 1987) Die "Shiny Two Squadron" aus Laarbruch kam regelmäßig mit einer oder zwei Jaguar zur Landung herein. Die Zweisitzer sah man meistens nur bei Übungsanflügen ohne anschließende Landung.

XZ104/24 Jaguar GR1 2Sqn

© Wieland Stolze XZ104/24 Jaguar GR1 2Sqn, Gütersloh (26.05.1987) Das Nachfolgemuster des Jaguar GR1 bei der 2Sqn, der Tornado GR1A, war leider deutlich seltener in Gütersloh zu sehen. Zum Einen war der kalte Krieg bereits zu Ende, zum Anderen flogen die Maschinen meistens einzeln und hatten eine bessere Reichweite.

XZ105/25 Jaguar GR1 2Sqn

© Jeff Bell XZ105/25 Jaguar GR1 2Sqn, Gütersloh (September 1980) Vier "cleane" Jaguar GR1 der 2Sqn an einem Tag sieht man vermutlich eher selten. Kurz nach Einführung der Zahlencodes kann man die "25" der 2Sqn auf der Gütersloh Platte erkennen.

XZ361/25 Jaguar GR1 2Sqn

© Pete Webber XZ361/25 Jaguar GR1 2Sqn, Gütersloh (1986) Ungewöhnlich für diesen Jaguar ist zweifellos, dass er ohne sein Haupt-Arbeitsmittel unterwegs ist: Der Recce-Pod glänzt durch Abwesenheit!

XZ361/25 Jaguar GR1 2Sqn

© Mario Nowak XZ361/25 Jaguar GR1 2Sqn, Gütersloh (ca. 1986) Seit jeher trugen die Maschinen der „Shiny Two Squadron“ ihre Staffelcodes innerhalb eines Dreiecks am Leitwerk. Bei Hunter FR10, Phantom FGR2 und später Tornado GR1A wurden aber Buchstaben im Gegensatz zu den Ziffern beim Jaguar (Zahlen-Bereich 19 bis 34) getragen.

XZ106/26 Jaguar GR1 2Sqn

© Jeff Bell XZ106/26 Jaguar GR1 2Sqn, Gütersloh (September 1980) Der Pilot hat hier seine Ausrüstung am Staurohr aufgehängt. Alternativ eigneten sich auch die Waffenstationen oder Zusatztanks dazu - meistens waren diese auch weitaus stabiler!

© Thomas Westhoff-Düppmann XZ106/26 Jaguar GR1 2Sqn, Gütersloh (März 1987) Am 16. Dezember 1988 flog der Commanding Officer der 2Sqn, Wing Commander P.O. Sturley, den letzten Einsatzflug auf dem Muster. Der Tornado GR1A war dann für die nächsten Jahre bei der 2Sqn in Laarbruch im Einsatz.

© Thomas Westhoff-Düppmann XZ106/26 Jaguar GR1 2Sqn, Gütersloh (März 1987) Die 2Sqn war die letzte Einheit mit dem SEPECAT Jaguar auf deutschem Boden. Das Muster war für die Aufklärungsaufgabe optimal ausgelegt und im Tiefflug praktisch zu Hause. Die beiden Triebwerke waren speziell für den Tiefflug ausgelegt.

XZ109/29 Jaguar GR1 2Sqn

© Mario Nowak XZ109/29 Jaguar GR1 2Sqn, Gütersloh (1985) Als taktischer Aufklärer war der Sepecat Jaguar sehr gut geeignet. Waren die beiden Adour-Triebwerke in großen Höhen eher zu schwach, verhalfen sie der Maschine im Tieflug zu hervoragenden Leistungen. Im Golfkrieg hatte der eigentlich schon kurz vor der Ablösung stehende Jaguar seine Feuertaufe, die er mit Bravour bestand.

XZ109/29 Jaguar GR1 2 Sqn

© Christian Hölscher XZ109/29 Jaguar GR1 2 Sqn, Gütersloh (17.04.1985) Bestes Aufklärungswetter für diesen startbereiten Jaguar der 2Sqn, der zusammen mit der XZ365/33 in EDUO war. Für ihre Aufklärungsaugabe erhielten die britischen Jaguar GR1 den EMI Recce Pod, der mit einer Vielzahl verschiedener Kameras bestückt werden konnte. Der 5,80m lang Behälter wurde unter dem Rumpf getragen und war für eine maximale Fliehkraft von 4,5G ausgelegt. Darüber hinaus konnte eine Kamera in der Nase untergebracht werden. Im Hintergrund rollt eine von vier NF-5A (K-3067) der 314Sqn, die an dem Tag Gütersloh besuchten, aus dem leeren Shelterbereich der 4Sqn zum Start, die zu der Zeit im Feld lag. Weitere Gäste an dem Tag waren: zwei dänische Draken, eine KLu F-16B, zwei NF-5 der 316Sqn, zwei belgische Mirage 5 und eine RF-4C aus Zweibrücken!

XZ109/29 Jaguar GR1 2Sqn

© Mario Nowak XZ109/29 Jaguar GR1 2Sqn, Gütersloh (26.09.1985) Meistens legten die Piloten der RAF Jaguar in Gütersloh immer einen tiefen Start hin. Die 2Sqn flog den Jaguar von Oktober 1976 bis September 1988 und gilt als erste Squadron der Royal Air Force, die Flugzeuge betrieb.

XZ113/30 Jaguar GR1 2Sqn

© Wieland Stolze XZ113/30 Jaguar GR1 2Sqn, Gütersloh (ca. 1984) Ein Jaguar der 2Sqn in RAF Laarbruch kommt etwas hoch zur Landung herein. Die Maschine trägt nicht den üblichen Recce-Pod unter dem Rumpf, dafür aber zwei der Übungsbombenbehälter unter den Tragflächen. Das lässt auf einen Besuch der Nordhorn-Range schließen.

XZ113/30 Jaguar GR1 2Sqn''', Gütersloh (29.08.1984) Der Jaguar war sicher kein „Experte“

© Thomas Westhoff-Düppmann XZ113/30 Jaguar GR1 2Sqn, Gütersloh (29.08.1984) Der Jaguar war sicher kein „Experte“ für schnelle Beschleunigung und rasante Steigflüge. War er aber einmal in der Luft, konnte ihm im Tiefflug mal abgesehen von der Buccaneer kaum einer das Wasser reichen. Die 2Sqn in Laarbruch wusste besonders bei Aufklärungseinsätzen im Tief- und Tiefstflug die Leistungen des Musters sehr zu schätzen.

XZ111/31 Jaguar GR1 2Sqn

© Thomas Westhoff-Düppmann XZ111/31 Jaguar GR1 2Sqn Gütersloh (17.12.1981) Die 2Sqn kam auch mal nur auf einen Übungsanflug vorbei. Ungewöhnlich ist hier, dass der Jaguar nur den Recce-Pod ohne die beiden 1.200 Liter Zusatztanks unter den Tragflächen trägt.

© Axel Saal XZ111/31 Jaguar GR1 2Sqn, Gütersloh (14.12.1983) Der XZ111 der 2Sqn war ein wirklich häufiger Gast in Gütersloh und oft im Luftraum über der Basis. Von 1980 bis 1988 war die Maschine mindestens 19 mal bei der Landung oder Übungsanflügen zu sehen. Später im Dienst der 41Sqn und anschließend bei der 54Sqn musste der RNZAF-Austauschpilot den Jaguar nach einem schweren Vogelschlag mit mehreren Möwen am 27.10.2000 aufgeben. Der Aufklärer crashte in Schottland nah der South Cowshaw Farm bei Lochmaben.

XZ111/31 Jaguar GR1 2Sqn

© Harald Vogt XZ111/31 Jaguar GR1 2Sqn, Gütersloh (ca. 1985) Die 2Sqn war als einzige Jaguar-Einheit der RAF Germany in Laarbruch beheimatet. Die Einheit kam regelmäßig nach Gütersloh, sicher auch, weil die 4Sqn mit ihren Harrier GR3 in der taktischen Aufklärungsrolle im Einsatz war.

XZ112/32 Jaguar GR1 2Sqn

© Axel Saal XZ112/32 Jaguar GR1 2Sqn, Gütersloh (Mai 1983) Der wesentlich leichtere und für den Tiefflug besser geeignete Jaguar GR1 löste die schwere Phantom FGR2 im Jahr 1976 bei den Aufklärer-Staffeln No 2 und No 41 Squadron ab.

XZ112/32 Jaguar GR1A 2Sqn

© Thomas Westhoff-Düppmann XZ112/32 Jaguar GR1A 2Sqn, Gütersloh (22.04.1987) Der Jaguar GR1 XZ112 hatte am 22. März 1976 seinen Erstflug und kam dann zur NoII(AC)Squadron. Bereits im November 1982 kam es zur GR1A-Modifizierung. Von Januar 1989 bis Februar 1991 stand die Maschine nach der Umrüstung der 2Sqn auf den Tornado GR1A in Shawbury im Store. Der Jet wurde danach bis April 2006 dann aber noch von der 54 und 41Sqn eingesetzt.

XZ365/33 Jaguar GR1 2Sqn

© Mario Nowak XZ365/33 Jaguar GR1 2Sqn, Gütersloh (ca. 1984) Neben den Fotos, die ein Jaguar-Pilot der 2Sqn bei seinen Aufklärungseinsätzen machte, waren auch visuelle Beobachtungen von großem Nutzen. Diese flossen immer auch in die Einsatz-Berichte mit ein. Die XZ365 stürzte am 9.Juli 1985 ab.

Jaguar T2 der RAF 2Sqn

© Günter Grondstein XX843/T Jaguar T2 2Sqn, Gütersloh (April 1976) Der erste Jaguar GR1 für die No II(AC)Squadron war die XZ101, welche am 26. Februar 1976 in RAF Laarbruch ankam. Elf weitere GR1 und ein T2 Trainer kamen in den nächsten zwei Monaten zur Staffel. Die Maschinen trugen Buchstabencodes am Leitwerk und flogen anfangs clean, einfach weil die Zusatztanks werkseitig noch nicht freigegeben waren.

XX843/T Jaguar T2 2Sqn

© Wieland Stolze XX843/T Jaguar T2 2Sqn, (August 1976) Dieser Jaguar T2 ging früh an die "Shiny Two Squadron" und blieb so lange bei der 2Sqn, bis sie auf den Tornado GR1A umrüstete. Zuvor erhielt der Trainer in den achtziger Jahren noch den Zahlen-Code "33". Die Übungsbombenbehälter an den Tragflächen lassen auf ein Bombenabwurftraining auf der Nordhorn Range schließen.

XX843/T Jaguar T2 2Sqn

© Axel Saal XX843/T Jaguar T2 2Sqn, Gütersloh (November 1979) Völlig ohne die Außenlast der üblichen Zusatztanks landet die XX843 der 2Sqn hier auf der 09. Man erkennt hier das stabile Fahrwerk, mit dem ohne Weiteres Landungen auf Rasen möglich sind. In Gütersloh rollte wenigstens einmal ein Jaguar der 2Sqn über einen eigentlich für die Harrier reservierten Gras-Taxiway.

XX147/II Jaguar T2 2Sqn

© Erich Westersötebier XX147/II Jaguar T2 2Sqn, Gütersloh (Dezember 1976) Im Hintergrund dieses damals relativ neuen Jaguar T2 sieht man einen Wessex der 18Sqdn davon schweben. Der Trainer trägt drei Zusatztanks.

XX843/33 Jaguar T2 2Sqn

© Thomas Westhoff-Düppmann XX843/33 Jaguar T2 2Sqn, Gütersloh (31.05.1983) Die 2Sqn war die einzige Jaguar-Squadron der RAF Germany, die in RAF Laarbruch lag. Sie verfügte immer über mindestens einen T2-Trainer, manchmal waren es sogar zwei zur gleichen Zeit. Die Staffelstärke bei den GR1 lag bei 12 Flugzeugen.

XX843/33 Jaguar T2 2Sqn

© Mario Nowak XX843/33 Jaguar T2 2Sqn, Gütersloh (02.05.1986) Die Durchstarts der Zweitsitzer liefen meistens immer in einer Höhe ab, wo man kaum noch etwas an der Maschine erkennnen konnte. Unzählige Jaguar blieben deshalb, besonders bei schlechtem Wetter, bei ihren Übungsanflügen unidentifiziert.

Tornado GR1A der RAF 2Sqn

© Günter Grondstein ZA404/W Tornado GR1A 2Sqn, Gütersloh (04.05.1990) Ab September 1988 rüstete die Shiny Two Squadron als letzte RAF Germany Einheit vom Jaguar auf den Tornado um. Um ihrer taktischen Aufklärungsaufgabe gerecht zu werden, bekam sie mit dem GR1A eine Version mit spezieller Aufklärungsausrüstung. Die "Whisky" steht hier auf der Platte der 18Sqn - als einer der Teilnehmer beim Families Day zum 75ten Bestehen der 18Sqn.

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