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Gastflugzeuge der Royal Air Force – No 20 Sqn

Harrier GR1/ GR1A

© Erich Westersötebier unbek. Harrier GR1/A 20Sqn, Gütersloh (August 1972) Eine Viererformation Harrier GR1 und GR1A befindet sich kurz vor dem Abdrehen in die Gütersloher Platzrunde. Die Staffel war zu diesem Zeitpunkt in der Umrüstung auf den GR1A.

© E.Westersoetebier XV810/XX Harrier GR1A 20Sqn, Gütersloh (ca. 1972) Zu einem Zeitpunkt, als die 20Sqn noch in RAF Wildenrath lag, landet hier das Flaggschiff der Staffel, der GR1A XV810/XX, in Gütersloh. Die Wildenrather Harrier waren häufig in EDUO anzutreffen, erst 1977 sollte aber die 3 und 4Sqn dorthin verlegen. Da aber nicht genug Unterkünfte für drei Staffeln zur Verfügung standen, rüstete die 20Sqn in Brüggen auf den Jaguar um.

© E.Westersoetebier XV800/U Harrier GR1A 20Sqn, Gütersloh (August 1972) Von den Harrier GR1 und GR3 im Bereich XV794 bis XV803 (zehn Machinen) gingen alle(!) verloren, alle bis auf einen stürzten innerhalb eines sehr kurzen Zeitraums von nur neun Jahren ab. Die XV800 traf dieses Schicksal als "G" der 4Sqn am 16. Mai 1974 bei einem Bodenunfall in Wildenrath.

© Erich Westersötebier XW630/U Harrier GR1A 20Sqn, Gütersloh (Juli 1974) In den siebziger Jahren lagen die drei Harrier-Einheiten noch in Wildenrath. Auch zu diesem Zeitpunkt verlegten die Staffeln häufig in die Senne - dabei kamen sie hin und wieder ohne Außenlasten in Güterloh zur Landung herein.

© Wieland Stolze XW769/P Harrier GR1A 20Sqn, Gütersloh (Juli 1976) Auf diesem Bild noch im Dienst der 20Sqn, ging die XW769 Mitte der achtziger Jahre als "Alpha" zur 4Sqn. Am 29.06.86 stürzte die Maschine ab.

© Erich Westersötebier XW916/W Harrier GR1A 20Sqn, Gütersloh (Mai 1976) Hier trägt die XW916 den Code "W" der 20Sqn. Diesem Buchstaben blieb die Maschine lange treu, flog sie doch später als "CW" und "W" bei der 4Sqn.

Harrier GR3

© Wieland Stolze XW768/- Harrier GR3 20Sqn, Gütersloh (September 1976) Zu diesem Zeitpunkt sieht die neue delfinartige Nase des Harrier GR3 in der Tat wie aufgesetzt aus. Der Laser in der Nase verbesserte die Kampfkraft des Harriers ganz erheblich.

© Erich Westersötebier XZ135/P Harrier GR3 20Sqn, Gütersloh (März 1977) Die ersten Harrier GR3 liefen der 20Sqn im Oktober 1972 zu. Das Muster war bis zur Umrüstung auf den Jaguar GR1 im Februar 1977 im Dienst der 20Sqn.

Harrier T2A

© E.Westersoetebier XW272/Z Harrier T2A 20Sqn, Gütersloh (August 1974) In den frühen siebziger Jahren lag die Harrier-Force mit den drei Squadrons No3, 4 und 20 noch in RAF Wildenrath.

Jaguar GR1

Archiv H. Franke XZ375/CB Jaguar GR1 20Sqn, Gütersloh (November 1980) Lediglich gut fünf Jahre, von 1977 bis 1984, flog die Staffel den Sepecat Jaguar. Neben diesem Muster setzte die Staffel auch mehrere andere Jagdbomber-Typen in seiner Geschichte ein. Dazu gehörte neben der Hawker Hunter auch die verschiedensten Harrier-Versionen und der Panavia Tornado.

© Axel Saal XZ375/CB Jaguar GR1 20Sqn, Gütersloh (Juli 1982) Die XZ375 nahm noch aktiv am Golfkrieg teil und hat somit nicht nur einen Teil des kalten Krieges "durchlebt". Die Jaguar-Force der vier Brüggener Staffeln war täglich im Luftraum über Ostwestfalen und Gütersloh zu sehen. Im Ernstfall hätten die Maschinen mit taktischen Nuklearwaffen Flugplätze, Kasernen und Truppenansammlungen im Gebiet der DDR angegriffen.

© Wieland Stolze XX959/CJ Jaguar GR1 20Sqn, Gütersloh (Juni 1979) The Brüggen Jaguars often visited the RAF Nordhorn Range and carried usually one or two non-live cluster bomb units, on their daily training flights. A stop in Gütersloh was quite common.

© Wieland Stolze XZ384/CM Jaguar GR1 20Sqn, Gütersloh (July 1983) The single CBLS (Carrier Bomb Light Stores) carried under the fuselage of this Jaguar simulates a nuclear weapon which would be carried in case of emergency.

Archiv Axel Saal XZ393/CP Jaguar GR1 20Sqn, Gütersloh (Juni 1979) Mit der typischen Strike-Konfiguration landet die "Charlie Papa" der 20Sqn in Gütersloh. Die beiden 1.200 Liter Zusatztank wurden zur Vergrößerung der Reichweite standardmäßig getragen.

© Wieland Stolze XZ394/CQ Jaguar GR1 20Sqn, Gütersloh (Juni 1979)

© Wieland Stolze XX757/CU Jaguar GR1 20Sqn, Gütersloh (April 1981)

Jaguar T2

© Wieland Stolze XX847/CZ Jaguar T2 20Sqn, Gütersloh (ca. 1979) Der "T-Bird" der 20Sqn kommt hier zu einem erneuten Overshoot herein. Wie auch die anderen rein oder teilweise britischen Kampfflugzeug-Typen sahen die Trainer im Vergleich zu den Einsitzern immer etwas verschieden aus. Dazu gehörten die Lightning, Hunter, Jaguar und Harrier. Entweder die Rümpfe der Zweisitzer waren länger oder die Piloten saßen nebeneinander im Cockpit.

Tornado GR1

© Christian Hölscher ZA491/GC Tornado GR1 20Sqn, Gütersloh (01.07.1989) Für eine Notlandung "kam" die "Golf Charlie" der 20Sqn aus RAF Laarbruch nach Gütersloh. Die Einheit flog den Tornado lediglich von Juni 1984 bis September 1992.

© Wilfried Zetsche ZA394/GP Tornado GR1 20Sqn, Gütersloh (Oktober 1987) Together with some other interesting visitors this Tornado GR1 from Laarbruch was at Gütersloh because 4Sqn had a families Day on 3rd October, 1987.

Harrier GR5

© Meinolf Krassort ZD354/C Harrier GR5 20(R)Sqn, Gütersloh (30.07.1992) Einmal im Jahr fanden sich alle Harrier-Einheiten der Briten zu einem Meeting in Gütersloh zusammen. Hier steht ein GR5 mit dem neuen Abzeichen der 20(R)Sqn im Staffelbereich der 3Sqn.

© Meinolf Krassort ZD379/H Harrier GR5 20(R)Sqn, Gütersloh (30.07.1992) Die Geschichte der erfolgreichen Senkrechtstarter-Familie endete bei der RAF nach 41 Jahren am 15. Dezember 2010 mit einer letzten 16er Formation über verschiedene RAF-Basen. Dabei kam das frühe Ende des Harriers bei der RAF eher durch umfangreiche und harte Sparmaßnahmen der Briten als durch die Unzufriedenheit mit den Leistungen des Musters.

Harrier T4

© W.Zetsche XZ146/S Harrier T4 20(R)Sqn, Gütersloh (November 1992) Regelmäßige Gäste in EDUO waren die Harrier GR3 und T4 (und später GR5) der 233OCU in RAF Wittering. Später bekam die Einheit die Shadow-Bezeichnung 20(R)Sqn. Hier wartet die T4 XZ146/S der 20ten auf die Freigabe zum Start. Das Bild entstand im November 1992, im selben Monat verlegte die 3 und 4Sqn nach Laarbruch.

© T. Nienaber ZD993/U Harrier T4 20(R)Sqn, Gütersloh (29.03.1993) Es gibt nicht viele Staffeln der Royal Air Force, die wieder auf einen bereits in der Vergangenheit geflogenen Typ zurück gerüstet haben. Die 20Sqn gehört aber sicher dazu. Von Dezember 1970 bis Februar 1977 flog die Einheit schon mal den Harrier GR1 und GR3.

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