From Die Geschichte des Flugplatz Gütersloh

Visiting-Aircraft: 20 Sqn - Royal Air Force

Royal Air Force - No 20 Squadron

Gastflugzeuge der Royal Air Force, No 20 Squadron (20 Sqn)

19 Sqn | Übersicht | 23 Sqn

Harrier GR1/ Harrier GR1A der RAF 20Sqn

vier unid. Harrier GR1/A 20Sqn

© Erich Westersötebier XV800/U, XV810/XX plus zwei unid. Harrier GR1/A 20Sqn, Gütersloh (August 1972) Eine Viererformation Harrier GR1 und GR1A befindet sich kurz vor dem Abdrehen in die Gütersloher Platzrunde. Die Staffel war zu diesem Zeitpunkt in der Umrüstung auf den GR1A. Alle tragen zwei Übungsbombenbehälter unter den Tragflächen und so war vermutlich zuvor die Nordhorn Range angeflogen worden.

XW768/G Harrier GR1A 20Sqn

© Günter Grondstein XW768/G Harrier GR1A 20Sqn, Gütersloh (06.07.1975) Nur mit den beiden 30mmm Kanonenbehältern bestückt, aber mit allerlei Waffen davor ausgestellt, stand die "Golf" der 20Sqn im Static Display. Die Staffelstärken der drei Wildenrather Harrier-Einheiten lag damals lediglich bei jeweils 12 Flugzeugen.

XW769/P Harrier GR1A 20Sqn

© Wieland Stolze XW769/P Harrier GR1A 20Sqn, Gütersloh (Juli 1976) Auf diesem Bild noch im Dienst der 20Sqn, ging die XW769 Mitte der achtziger Jahre als "Alpha" zur 4Sqn. Im Jahr 1976 gab es bereits die beiden neuen Shelter-Areas in Gütersloh, die Harrier-Verlegung warf somit ihre Schatten voraus. Am 29.06.1986 stürzte die XW769 ab.

© Günter Grondstein XV779/Q Harrier GR1A 20Sqn, Gütersloh (Juli 1974) Das "Anhängsel" unten rechts am Buchstabencode macht das "O" hier zum "Q", ist aber fast nur zu erahnen. Der GR1A kommt hier im langsamen Schwebeflug ohne die typischen 454 Liter Zusatztanks zur Landung herein. Vermutlich nahm die Staffel an einer Verlegung in die Senne oder einen anderen Feld-Landeplatz teil.

XV786/R Harrier GR1A 20Sqn

© Erich Westersötebier XV786/R Harrier GR1A 20Sqn, Gütersloh (April 1973) Nach vielen Jahren im fernen Osten formierte sich die 20Sqn am 1. Dezember 1970 in Wildenrath neu, um mit dem neuen Harrier GR1 ausgerüstet zu werden. Der Einbau des RR Pegasus 10 Mk102 (im Gegensatz zum Pegasus 6 Mk101) machte die mit der Seriennummer XV--- gebauten GR1 schließlich zum GR1A. Nur bis zum 1. März 1977 flog die Squadron den Harrier.

XV800/U Harrier GR1 20Sqn

© Crown Copyright XV800/U Harrier GR1 20Sqn, Gütersloh (September 1971) Ein gestelltes Bild für eine unbekannte Buch-Veröffentlichung zeigt einen Harrier GR1 der 20Sqn aus Wildenrath auf dem Rondell hinter dem Haupttor. Ob der Pilot mit dem Harrier dort tatsächlich gelandet ist oder ob der Jagdbomber gezogen wurde, ist leider nicht überliefert. In jedem Fall war die Maschine kurz danach Teil eines kleinen Static Displays der RAF Germany vor Hangar 3.

XV800/U Harrier GR1 20Sqn

© Axel Saal XV800/U Harrier GR1 20Sqn, Gütersloh (September 1971) Hier steht ein Harrier GR1 der 20Sqn neben der F2A XN778/H der 19Sqn und einer Buccaneer vor Hangar 3, vermutlich im Rahmen eines VIP-Besuchs während einer Überprüfung oder eines Manövers. Bereits im Januar 1971 nahm die 20Sqn zum ersten Mal an einem Feld-Manöver teil; dies war die Übung „Bogwheel“ in Deutschland. Im Juli des Jahres verlegte die Squadron als erster Harrier-Verband nach Decimomannu/Sardinien, um den Einsatz scharfer Waffen zu trainieren.

XV800/U Harrier GR1A 20Sqn

© Erich Westersötebier XV800/U Harrier GR1A 20Sqn, Gütersloh (August 1972) Von den Harrier GR1 und GR3 im Bereich XV794 bis XV803 (zehn Machinen) gingen alle(!) verloren, alle bis auf einen stürzten innerhalb eines sehr kurzen Zeitraums von nur neun Jahren ab. Die XV800 traf dieses Schicksal als "G" der 4Sqn am 16. Mai 1974 bei einem Bodenunfall in Wildenrath.

XW630/U Harrier GR1A 20Sqn

© Erich Westersötebier XW630/U Harrier GR1A 20Sqn, Gütersloh (Juli 1974) In den siebziger Jahren lagen die drei Harrier-Einheiten noch in Wildenrath. Auch zu diesem Zeitpunkt verlegten die Staffeln häufig in die Senne - dabei kamen sie hin und wieder ohne Außenlasten in Güterloh zur Landung herein.

XV751/V Harrier GR1A 20Sqn

© Günter Grondstein XV751/V Harrier GR1A 20Sqn, Gütersloh (06.07.1975) Dieser Harrier GR1 der 20Sqn aus Wildenrath führte eine Einzelvorführung während der Air Show durch. Eineinhalb Jahre später begann die Umrüstung der Squadron auf den Jaguar GR1 und man verlegte nach Brüggen.

XW916/W Harrier GR1A 20Sqn

© Erich Westersötebier XW916/W Harrier GR1A 20Sqn, Gütersloh (Mai 1976) Hier trägt die XW916 den Code "W" der 20Sqn. Diesem Buchstaben blieb die Maschine lange treu, flog sie doch später als "CW" und "W" bei der 4Sqn.

XV810/XX Harrier GR1A 20Sqn

© Erich Westersötebier XV810/XX Harrier GR1A 20Sqn, Gütersloh (August 1972) Zu einem Zeitpunkt, als die 20Sqn noch in RAF Wildenrath lag, landet hier das Flaggschiff der Staffel, der GR1A XV810/XX, in Gütersloh. Die Wildenrather Harrier waren häufig in EDUO anzutreffen, erst 1977 sollte aber die 3 und 4Sqn dorthin verlegen. Da aber nicht genug Unterkünfte für drei Staffeln zur Verfügung standen, rüstete die 20Sqn in Brüggen auf den Jaguar um.

XV806/Y Harrier GR1A 20Sqn

© Günther Kipp XV806/Y Harrier GR1A 20Sqn, Gütersloh (Juni 1973) Nach Einführung der Tarnung bei den RAF-Kampfverbänden flogen die Maschinen anfangs unten in Weiß und das Tarnschema war glänzend aufgetragen. Der XV806 flog später lange Zeit in Gütersloh, so als "Hotel" der 4Sqn und "Alpha Bravo" und "Alpha November" der 3Sqn.

Harrier GR3 der RAF 20Sqn

XW768/- Harrier GR3 20Sqn

© Wieland Stolze XW768/- Harrier GR3 20Sqn, Gütersloh (September 1976) Zu diesem Zeitpunkt sieht die neue delfinartige Nase des Harrier GR3 in der Tat wie aufgesetzt aus. Der Laser in der Nase verbesserte die Kampfkraft des Harriers ganz erheblich. Aufnahmen von Harrier GR3 der 20Sqn gehören zu den echten Seltenheiten!

XZ135/P Harrier GR3 20Sqn

© Erich Westersötebier XZ135/P Harrier GR3 20Sqn, Gütersloh (März 1977) Die ersten Harrier GR3 liefen der 20Sqn im Oktober 1972 zu. Das Muster war bis zur Umrüstung auf den Jaguar GR1 im Februar 1977 im Dienst der 20Sqn. Der Matra-Raketenbehälter war die typische Angriffswaffe der Harrier-Staffeln, um gepanzerte Ziele zu bekämpfen.

Harrier T2 / Harrier T2A der RAF 20Sqn

XW933/P Harrier T2 20Sqn

© Wieland Stolze XW933/P Harrier T2A 20Sqn, Gütersloh (Juni 1974) Die ersten Einsatzjahre des Harriers können wohl mit Recht als die schwierigste Phase des Einsatzes des Musters bezeichnet werden. Die Unfälle des noch mit "Kinderkrankheiten" behafteten Senkrechtstarters waren zahlreich und kosteten vielen Piloten ihr Leben. Erst im Jahr 1985 stürzte der XW933 in den Händen der 3Sqn ab. Zusammen mit der XW272/Z hatte die 20Sqn im Jahr 1974 gleich zwei Trainer im Bestand.

XW272/Z Harrier T2A 20Sqn

© Erich Westersötebier XW272/Z Harrier T2A 20Sqn, Gütersloh (August 1974) In den frühen siebziger Jahren lag die Harrier-Force mit den drei Squadrons No3, 4 und 20 noch in RAF Wildenrath. Jede Einheit hatte mindestens einen Harrier T2 oder T2A im Bestand, für Überprüfungs-, Trainings- und Verbindungsflüge.

XW272/Z Harrier T2A 20Sqn

© Wieland Stolze XW272/Z Harrier T2A 20Sqn, Gütersloh (März 1977) Jede der drei Wildenrather Harrier-Squadrons hatte eine Staffelstärke von 12 GR1/A und einem T2/A. Wenige Tage nach dieser Aufanhme waren die Tage der 20Sqn mit dem Harrier gezählt, wie sich herausstellte, nur vorübergehend! Nach sieben Jahren mit dem Jaguar und acht Jahren mit dem Tornado fungierte die 20(R)Sqn dann fast acht weitere Jahre bis Juli 1992 als Harrier OCU.

Jaguar GR1 der RAF 20Sqn

XZ375/CB Jaguar GR1 20Sqn

Archiv H. Franke XZ375/CB Jaguar GR1 20Sqn, Gütersloh (November 1980) Lediglich gut sieben Jahre, von 1977 bis 1984, flog die Staffel den Sepecat Jaguar. Neben diesem Muster setzte die Staffel auch mehrere andere Jagdbomber-Typen in seiner Geschichte ein. Dazu gehörte neben der Hawker Hunter auch die verschiedensten Harrier-Versionen und der Panavia Tornado.

XZ375/CB Jaguar GR1 20Sqn

© Axel Saal XZ375/CB Jaguar GR1 20Sqn, Gütersloh (Juli 1982) Die XZ375 nahm noch aktiv am Golfkrieg teil und hat somit nicht nur einen Teil des kalten Krieges "durchlebt". Die Jaguar-Force der vier Brüggener Staffeln war täglich im Luftraum über Ostwestfalen und Gütersloh zu sehen. Im Ernstfall hätten die Maschinen mit taktischen Nuklearwaffen Flugplätze, Kasernen und Truppenansammlungen im Gebiet der DDR angegriffen.

XX966/CD Jaguar GR1 20Sqn

© Thomas Westhoff-Düppmann XX966/CD Jaguar GR1 20Sqn, Gütersloh (16.04.1982) Aufgrund der überlasteten Flightline waren Besucher während der siebentägigen Berlin-Korridor-Übung selten. Dieser Jaguar aus Brüggen besuchte am Ankunftstag zur Übung noch schnell die Basis und machte sich dann wieder auf den Weg. In den RAF-Dienst genommen wurde die XX966 am 02.12.1975.

XZ378/CH Jaguar GR1 20Sqn

© Jeff Bell XZ378/CH Jaguar GR1 20Sqn, Gütersloh (November 1980) Die Jaguar der RAF Germany erhielten mit dem Wort 'Rettung' einen zusätzlichen Hinweis in deutsch für die Kabinendachabsprengung (Rescue Canopy Jettison). Vielfach waren auch deutsche Feuerwehrleute bei den britischen Streitkräften im Einsatz.

XX959/CJ Jaguar GR1 20Sqn

© Wieland Stolze XX959/CJ Jaguar GR1 20Sqn, Gütersloh (Juni 1979) Bei ihren täglichen Übungsflügen trugen die Brüggener Jaguar häufig für einen Besuch der RAF-eigenen Nordhorn Range einen oder zwei Übungsbombenbehälter. Eine Zwischenlandung erfolgte dann oft in Gütersloh.

XZ384/CM Jaguar GR1 20Sqn

© Wieland Stolze XZ384/CM Jaguar GR1 20Sqn, Gütersloh (Juli 1983) Der einzelne Übungsbombenbehälter soll hier wohl die taktische Nuklearwaffe simulieren, die die Maschinen der Staffel im Ernstfall getragen hätten.

XZ393/CP Jaguar GR1 20Sqn

Archiv Axel Saal XZ393/CP Jaguar GR1 20Sqn, Gütersloh (Juni 1979) Mit der typischen Strike-Konfiguration landet die "Charlie Papa" der 20Sqn in Gütersloh. Die beiden 1.200 Liter Zusatztank wurden zur Vergrößerung der Reichweite standardmäßig getragen.

XZ394/CQ Jaguar GR1 20Sqn

© Wieland Stolze XZ394/CQ Jaguar GR1 20Sqn, Gütersloh (Juni 1979) Die 20Sqn rüstete vom Harrier GR3 direkt auf den Jaguar um und war damit die einzige Staffel, die nicht vorher in der Strike-Rolle mit der Phantom FGR2 ausgerüstet war. Konventionelle Angriffe gehörten auch zum Einsatzspektrum der Einheit.

XX757/CU Jaguar GR1 20Sqn

© Wieland Stolze XX757/CU Jaguar GR1 20Sqn, Gütersloh (April 1981) Während eines Minivals (kleineres Taceval) im Dezember 1979 starteten einmal alle verfügbaren Jaguar des Brüggen Wing. Nachdem sich das Wetter erheblich verschlechterte, musste ein Großteil der Jaguar nach Jever ausweichen, dem einzigen verfügbaren Ausweichplatz. Das Hauptquartier der Royal Air Force war daraufhin nicht sonderlich erfreut darüber, dass ein Großteil der Strike-Force für einen Tag in dem verschneiten und nebeligen Jever fest hing.

Jaguar T2 der RAF 20Sqn

XX847/CZ Jaguar T2 20Sqn

© Wieland Stolze XX847/CZ Jaguar T2 20Sqn, Gütersloh (ca. 1979) Der "T-Bird" der 20Sqn kommt hier zu einem erneuten Overshoot herein. Wie auch die anderen rein oder teilweise britischen Kampfflugzeug-Typen sahen die Trainer im Vergleich zu den Einsitzern immer etwas verschieden aus. Dazu gehörten die Lightning, Hunter, Jaguar und Harrier. Entweder die Rümpfe der Zweisitzer waren länger oder die Piloten saßen nebeneinander im Cockpit.

Tornado GR1 / Tornado GR1T der RAF 20Sqn

ZA399/GA Tornado GR1 20Sqn

Foto torstenn./CC BY-NC-ND 3.0 ZA399/GA Tornado GR1 20Sqn, Gütersloh (21.06.1990) Das "XX" lässt auf das Flaggschiff der 20Sqn schließen, trägt aber hier nicht das "Wing Commander´s pennant" an der Nase. Auch einer der Harrier GR1 zeigte in den siebziger Jahren die römische Ziffer "20" am Leitwerk. Interessant ist hier das Staffelwappen an der Nase, anstelle des nicht vorhandenen Roundels! Die "GA" landet hier aufgrund einer Luftnotlage auf der Basis.

ZA456/GB Tornado GR1 20Sqn

© Thomas Westhoff-Düppmann ZA456/GB Tornado GR1 20Sqn, Gütersloh (31.08.1984) Erst am 9. Mai 1984 kam der Tornado GR1 ZA456 zur 20Sqn und war damit zum Zeitpunkt der Aufnahme erst knapp vier Monate im Dienst. Leider kommen auf dieser Schlechtwetter-Aufnahme weder das bunte Staffelwappen, noch die Staffelstreifen oder der hellblau hinterlegte Buchstabencode zur Geltung.

ZA491/GC Tornado GR1 20Sqn

© Christian Hölscher ZA491/GC Tornado GR1 20Sqn, Gütersloh (03.07.1989) Für eine Notlandung "kam" die "Golf Charlie" der 20Sqn aus RAF Laarbruch nach Gütersloh. Die Einheit flog den Tornado lediglich von Juni 1984 bis September 1992.

ZA491/GC Tornado GR1 20Sqn

© Olaf Kestin ZA491/GC Tornado GR1 20Sqn, Gütersloh (27.11.1991) Hin und wieder, wenn die 3 und 4Sqn im Manöver waren, standen die Gastflugzeuge bei ihren Fuelstops in und vor den Hardened Aircraft Shelter. Einer der letzten Tornados der 20Sqn auf Gütersloher Boden stand in seinem "Past-Gulfwar-Kleid", also ohne Staffelwappen und mit Resten der Wüstentarnung, bei der 4Sqn. Am 18.12.1991 war diese Maschine auch mangels eigener Tornado GR1 bei der Nine-Ship-Formation zur Auflösung der 15Sqn (am 10. Dezember) dabei, die auch über Gütersloh zu sehen war.

ZA464/GM Tornado GR1 20Sqn und ZA474/FG Tornado GR1 16Sqn

© Rainer Müller ZA464/GM Tornado GR1 20Sqn und ZA474/FG Tornado GR1 16Sqn, Gütersloh (20.06.1985) Von den acht RAF Germany Tornado Einheiten dürften die Maschinen der 16 und 20Sqn wohl ohne Zweifel zu den farbenfrohesten zählen. Der ZA464 flog zuvor bei der 15Sqn und stürzte bereits am 14.08.1990 ab. Zu diesem Zeitpunkt flog die 16Sqn gerade eineinhalb Jahre und die 20Sqn nur gut ein Jahr das neue Muster. Nach Ende des kalten Krieges wurde die 16Sqn als eine der ersten der Squadrons am 11. September 1991 aufgelöst, die 20Sqn am 31.07.1992.

ZA394/GP Tornado GR1 20Sqn

© Wilfried Zetsche ZA394/GP Tornado GR1 20Sqn, Gütersloh (Oktober 1987) Zusammen mit einigen anderen interessanten Maschinen kam dieser Tornado GR1 aus Laarbruch zum Families Day der 4Sqn am 3. Oktober 1987 nach EDUO. Derartige Ansammlungen von verschiedenen Fightern waren auf der Basis normal. Man erkennt an zweiter Stelle einen Jaguar der 2Sqn, dahinter eine FGR2 der 92Sqn, zwei Lightning F6 (5Sqn und LTF), zwei EC 13 Mirage 5F, zwei F-16A der 322Sqn und am Schluss drei 233OCU Harrier.

ZA394/GP Tornado GR1 20Sqn

© HaPe Merschbrock ZA394/GP Tornado GR1 20Sqn, Gütersloh (03.10.1987) Für den Families Day bei der 4Sqn kam dieser Tornado nach Gütersloh. Nach dem Abstellen und Betanken auf der großen Flightline wurden die Besucher dann in den HAS-Bereich der 4Sqn geschleppt – wo der „GP“ hier zu sehen ist. Bei einem RAF Tornado war es immer schwierig, die Seriennummer mit aufs Bild zu bekommen. Hier wurde der Jagdbomber allerdings geschickt fotografiert!

ZA394/GP Tornado GR1 20Sqn

© Howard Jones ZA394/GP Tornado GR1 20Sqn, Gütersloh (03.10.1987) Aufgrund des langen und schweren Cockpitdachs und dem Hang zum unplanmäßigen Schließen war es bei der deutschen Luftwaffe lange verboten, dieses ohne Haltestange geöffnet zu lassen. Die RAF kannte diese Beschränkung offensichtlich nicht oder nicht immer.

ZD741/GT Tornado GR1T 20Sqn

© Wieland Stolze ZD741/GT Tornado GR1T 20Sqn, Gütersloh (18.02.1985) Dieser GR1T mit dem Code „GT“, dem Autokennzeichen für Gütersloh, startete an diesem Tage zweimal durch. Bei schwerer Beladung, hier vermutlich mit vollen Tanks und blauen Übungsbomben auf dem Weg zur Nordhorn Range, mussten Jaguar- wie Tornado-Piloten beim Duchstart auch schon mal einen oder zwei Nachbrenner zuschalten! Der 18. Februar 1985 ging durch die fatale Kollision des Harrier T4 XW933/AQ der 3Sqn mit dem MFG 2 Starfighter 26+70 über Bad Rothenfelde in die Geschichte ein.

ZA410/GX Tornado GR1T 20Sqn

© Michael Pflaum ZA410/GX Tornado GR1T 20Sqn, Gütersloh (August 1984) Die Staffelstärke der Squadrons No2, No15, No16 und No20 in Laarbruch sowie No9, No14, No17, und No31Sqn in Brüggen lag bei jeweils 12-13 Flugzeugen. Darunter waren immer ein bis zwei Tornados in der Trainingsvariante GR1T mit Doppelsteuerung. Die 20Sqn wurde im Jahr 1984 neu mit dem Muster aufgestellt, deutlich sind am Leitwerk noch die Abzeichen der ehemaligen Einsatzstaffel (15Sqn) zu erkennen.

ZA411/(GY) Tornado GR1 20Sqn

Foto torstenn./CC BY-NC-ND 3.0 ZA411/(GY) Tornado GR1 20Sqn, Gütersloh (14.05.1991) Kurz nach Ende des Golfkrieges waren viele Jaguar, Tornados und Buccaneer noch im Desert-Anstrich im Einsatz. Staffelwappen wurden üblicherweise nicht getragen, Codes aber doch. Dieser Tornado machte lediglich einen Durchstart.

Harrier GR3 der RAF 20Sqn

ZD668/3E Harrier GR3 20(R)Sqn

© Olaf Kestin ZD668/3E Harrier GR3 20(R)Sqn, Gütersloh (29.03.1993) Insgesamt war die Teilnehmeranzahl für die Abschiedsparade in Gütersloh am 30.03.1993 als eher schwach zu bewerten. Ausländische Maschinen fehlten ganz, wenigstens ein Teil der ehemals stationierten Luftfahrzeugtypen war zu sehen.

ZD668/3E Harrier GR3 20(R)Sqn

© Olaf Kestin ZD668/3E Harrier GR3 20(R)Sqn, Gütersloh (29.03.1993) Von 1977 bis 1990 war der Harrier GR3 in Gütersloh stationiert, das letzte Muster dieses Typs war der ZD668 der No 20(Reserve) Squadron aus Wittering, der Gütersloh zur Abschiedsparade besuchte. Bis zum 7. Dezember 1990 war er als "Juliet" im Einsatz bei der 4Sqn. Hier trägt der GR3 den eher selten getragenen Travel-Pod an der Rumpfstation.

Harrier GR5 der RAF 20Sqn

ZD354/C Harrier GR5 20(R)Sqn

© Meinolf Krassort ZD354/C Harrier GR5 20(R)Sqn, Gütersloh (30.07.1992) Einmal im Jahr fanden sich alle Harrier-Einheiten der Briten zu einem Meeting in Gütersloh zusammen. Hier steht ein GR5 mit dem neuen Abzeichen der 20(R)Sqn im Staffelbereich der 3Sqn.

ZD379/H Harrier GR5 20(R)Sqn

© Meinolf Krassort ZD379/H Harrier GR5 20(R)Sqn, Gütersloh (30.07.1992) Die Geschichte der erfolgreichen Senkrechtstarter-Familie endete bei der RAF nach 41 Jahren am 15. Dezember 2010 mit einer letzten 16er Formation über verschiedene RAF-Basen. Dabei kam das frühe Ende des Harriers bei der RAF eher durch umfangreiche und harte Sparmaßnahmen der Briten als durch die Unzufriedenheit mit den Leistungen des Musters.

Harrier T4 der RAF 20Sqn

XZ146/S Harrier T4 20(R)Sqn

© Wilfried Zetsche XZ146/S Harrier T4 20(R)Sqn, Gütersloh (November 1992) Regelmäßige Gäste in EDUO waren die Harrier GR3 und T4 (und später GR5) der 233OCU in RAF Wittering. Später bekam die Einheit die Shadow-Bezeichnung 20(R)Sqn. Hier wartet die T4 XZ146/S der 20ten auf die Freigabe zum Start. Das Bild entstand im November 1992, im selben Monat verlegte die 3 und 4Sqn nach Laarbruch.

ZD993/U Harrier T4A 20(R)Sqn

© Olaf Kestin ZD993/U Harrier T4A 20(R)Sqn, Gütersloh (29.03.1993) Der letzte besuchende Harrier T4 auf der Basis war die ZD993, die am vorvorletzten Tag der RAF-Operationen zur Abschiedsparade landete. Auch der T4 trug unter der Rumpfstation einen Travel-Pod, wie der GR3 an dem Tage.

ZD993/U Harrier T4A 20(R)Sqn

Foto torstenn./CC BY-NC-ND 3.0 ZD993/U Harrier T4A 20(R)Sqn, Gütersloh (29.03.1993) Es gibt nicht viele Staffeln der Royal Air Force, die wieder auf einen bereits in der Vergangenheit geflogenen Typ zurück gerüstet haben. Die 20Sqn gehört aber sicher dazu. Von Dezember 1970 bis Februar 1977 flog die Einheit schon mal den Harrier GR1 und GR3.

19 Sqn | Übersicht | 23 Sqn

Kommentar hinterlassen

blog comments powered by Disqus
Retrieved from http://sg-etuo.de/Visiting-Aircraft/RAF-No20-Sqn
Page last modified on 18.02.2017, 12:26