From Die Geschichte des Flugplatz Gütersloh

Visiting-Aircraft: 226 OCU - Royal Air Force

Royal Air Force - No 226 OCU

Gastflugzeuge der Royal Air Force, No 226 Operational Conversion Unit (226 OCU)

617 Sqn | Übersicht | 228 OCU

No 2T Squadron

Lightning T5

Archiv C. Hölscher XS420/420 und XS454/454 Lightning T5 226OCU, 2TSqn, Gütersloh (August 1974) Die 2TSquadron war Teil der 226OCU in Coltishall und setzte neben der Lightning T5 auch die F3 ein. Die XS420 erflog ihre 2.296 Gesamtflugstunden neben der Zeit bei der OCU auch bei der LTF, sie steht heute im Farnborough Air Sciences Trust Museum und hat sogar eine eigene Website: www.XS420.com Für die im Hintergrund stehende XS454 war es vermutlich der letzte Besuch in Gütersloh, sie wurde am 11.06.1975 aus dem Dienst genommen.

No 65 Squadron

Lightning T4

© Wieland Stolze XM969/969 Lightning T4 226OCU, 65Sqn, Gütersloh (Juni 1974) Anfangs lag die 226OCU in Middleton St. George und verlegte dann nach Coltishall. Von Juni 1971 bis September 1974 flog die "Shadow Squadron" 65Sqn dann die Lightning F1 und T4 in der Trainingsrolle. Damit dürfte das wohl einer der letzten Besuche einer T4 der Einheit in Gütersloh gewesen sein.

© Erich Westersötebier XM969/969 Lightning T4 226OCU, 65Sqn, Gütersloh (20.07.1974) Auch im Sommer war das Wetter zuweilen recht schlecht, was aber viele Gastmaschinen nicht davon abhielt, die Basis zu besuchen. Ganze zwölf Jahre, von Juni 1962 bis Juli 1974, war diese Lightning T4 im Einsatz. Seit einigen Jahren kann man sich deratig kurze Einsatzzeiten bei modernen und entsprechend kostspieligen Kampfflugzeugen der neuesten Generation nicht mehr leisten.

Archiv E. Westersötebier XM972/972 Lightning T4 226OCU, 65Sqn, Gütersloh (Februar 1973) Von September 1972 bis April 1973 flog die XM972 für ein halbes Jahr in Gütersloh bei der 19Sqn und 92Sqn, als Ersatz für die geplante Außerdienststellung der vier Squadron Hacks, die Lightning F2 und zur Unterstützung der vier Lightning T4 der Staffeln.

© Erich Westersötebier XM972/972 Lightning T4 226OCU, 65Sqn, Gütersloh (Februar 1973) Besonders bei starkem Seitenwind waren die Luftbremsen und der Bremsschirm bei der Lightning sehr wichtig für die Landung und die Einhaltung der beschränkten Landerollstrecke.

© Günter Kipp XM972/972 Lightning T4 226OCU, 65Sqn, Gütersloh (November 1973) Diese Lightning T4 kommt im Herbst 1973 zur Landung herein. Im September 1974 wurde die OCU in Coltishall, bis zum Jahr 1964 am Standort mit dem wunderbar britischen Namen RAF Middleton St. George, aufgelöst.

© Erich Westersötebier XM988/988 Lightning T4 226OCU, 65Sqn, Gütersloh (Mai 1971) Besuch aus Coltishall: Zu den regelmäßigen Gästen gehörten die Zweisitzer der 226Operational Conversion Unit. Zeitweise wurden auch T4 an die Gütersloher Squadrons ausgeliehen, wenn deren T4 in der Wartung waren. Auf der großen Flightline standen die Maschinen immer mit der Nase im Wind, d.h. in Richtung der Hangars bei Ostwind und in Richtung Startbahn bei westlichen Winden. Die Triebwerke sollten so vor einem "Rückwärtsdrehen" verschont bleiben.

Archiv E. Westersötebier XM994/994 Lightning T4 226OCU, 65Sqn, Gütersloh (Januar 1974) Der AVPIN-Startertank sollte vor zu großer Hitze geschützt werden und so war dieser Bereich am Rumpfrücken später meistens weiß überstrichen. Es wurden insgesamt nur 20 Lightning T4 gebaut, diese Anzahl musste für eine OCU sowie die Lightning F2/A Einheiten reichen.

© Erich Westersötebier XM996/996 Lightning T4 226OCU, 65Sqn, Gütersloh (Juni 1974) Eine der letzten T4 der 226OCU, die RAF Gütersloh besuchte, war die XM996. Bis Ende September flog die Einheit dann noch die T5 weiter. Auch hier sieht man wieder den weißen Rückenbereich für den AVPIN-Startertank.

No 145 Squadron

Lightning T4

© Archiv Erich Westersötebier XM968/968 Lightning T4 226OCU, 145Sqn, Gütersloh (Januar 1970) Die 226OCU in RAF Coltishall bestand aus insgesamt drei Shadow-Squadrons, die 65Sqn flog die Versionen F1A und T4, die 2TSqn die F3 und T5 und die 145Sqn setzte die Lightning T4 ein.

© Erich Westersötebier XM994/994 Lightning T4 226OCU, 145Sqn, Gütersloh (ca. 1971) Von August 1963 bis 1973 flog die 145Sqn der 226OCU in RAF Coltishall die Lightning T4. Als Umschulungseinheit besuchte die OCU regelmäßig die Frontline-Squadrons in Gütersloh, Leuchars, Binbrook und Wattisham.

No 226 OCU

Jaguar T2

© Wieland Stolze XX139/C Jaguar T2 226OCU, Gütersloh (August 1983) Am 1. Oktober 1974 entstand die 226OCU als Jaguar Conversion Unit in RAF Lossiemouth neu, nachdem sie als Lightning Trainingseinheit erst am 30.09.1974 aufgelöst worden war. Ab dem 1. November 1991 hieß sie schließlich No16(Reserve)Squadron.

© Marcus Herbote XX139/C Jaguar T2 226OCU, Gütersloh (13.04.1988) Mit diesem schicken Jaguar, der sowohl am Leitwerk wie auch am Lufteinlauf, die Markierungen der 226OCU in Lossiemouth trägt, besuchte uns die Trainingseinheit im Jahr 1988. Kampfflugzeuge der Royal Air Force von den Basen in Schottland waren immer recht selten in EDUO. Der Übungsbombenbehälter führt die Maschine sicher über eine der deutschen Bombenabwurfplätze.

© Thomas Westhoff-Düppmann XX832/S Jaguar T2 226OCU, Gütersloh (Juni 1981) Besuche aus dem schottischen Lossiemouth waren immer selten und daher startet dieser Jaguar auch nur durch. Vermutlich war der Jet auf einem Flug von oder nach Laarbruch oder Brüggen. Die Jaguar-Einheiten aus UK besuchten häufiger diese beiden Basen.

© Michael Pflaum XX839/Y Jaguar T2 226OCU, Gütersloh (21.04.1984) Die Staffelstärke der 226OCU in Lossiemouth lag bei ca. sechs Jaguar GR1 und acht T2. Die GR1 trugen doppelte Zahlencodes, die Trainer einzelne Buchstabencodes am Leitwerk.

© Thomas Westhoff-Düppmann XX837/Z Jaguar T2 226OCU, Gütersloh (16.05.1984) Nur mit einem Piloten besetzt landet dieser Jaguar aus Lossiemouth bei dunstigem Wetter während der Korridor-Übung in Gütersloh - eher ein ungewöhnlicher Gast.

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