From Die Geschichte des Flugplatz Gütersloh

Visiting-Aircraft: 23 Sqn - Royal Air Force

Royal Air Force - No 23 Squadron

Gastflugzeuge der Royal Air Force, No 23 Squadron (23 Sqn)

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Lightning F3 der RAF 23Sqn

XP751/Q Lightning F3 23Sqn

© Erich Westersötebier XP751/Q Lightning F3 23Sqn, Gütersloh (22.05.1975) Da die Lightning F3 keine Kanonenbewaffnung hat, landet die "Quebec" der "Eagles" hier völlig ohne Bewaffnung auf der Gütersloher 09. Nach Auflösung der Leuchars TFF erhielt die 23Sqn wieder einige F3 zugewiesen - als Hochgeschwindigkeitsziele für das Abfangjagdtraining. Diese F3 war an dem Tag zusammen mit der T5 XS417/Z zu Besuch.

Lightning F6 der RAF 23Sqn

XS936/B Lightning F6 23Sqn

© Erich Westersötebier XS936/B Lightning F6 23Sqn, Gütersloh (Juli 1974) Im Mai 1967 liefen der 23Sqn in RAF Leuchars die ersten Lightning F6 zu. Die 23Sqn fing regelmäßig sowjetische Bomber über der Nordsee ab. Diese Maschine trägt zwei Red Top Lenkflugkörper - der weiße Rücken kennzeichnet die Stelle, wo der AVPIN-Startertreibstoff sitzt. Die XS936 war später auch noch bei der 5 und 11Sqn in Binbrook im Einsatz.

XS937/C Lightning F6 23Sqn

© Erich Westersötebier XS937/C Lightning F6 23Sqn, Gütersloh (September 1969) Ganze neun Einsatzstaffeln mit der Lightning hatte die RAF in Spitzenzeiten. Davon lagen zwei in Deutschland (19 und 92Sqn), eine im Mittelmeer (56Sqn), eine in Fernost (74Sqn) und ganze fünf (5, 11, 23, 29 und 111Sqn) blieben zum Schutz der britischen Insel übrig.

XR728/D Lightning F6 23Sqn

© Wolfgang Lohmann XR728/D Lightning F6 23Sqn, Gütersloh (März 1969) Zwei Lightning F6 waren hier mit zwei Red Top LFK bewaffnet zu Besuch in Gütersloh, die Lenkwaffe wurde erst im September 1968 bei der 23Sqn als einsatzbereit erklärt. Zum Ende der durch Mauerbau, Kubakrise und russischem Einmarsch in die Tschechoslowakei eher heißen sechziger Jahre des kalten Krieges flogen auch die RAF-Fighter regelmäßig mit scharfen Waffen. Gebaut wurde die XR728 Anfang des Jahres 1965 noch als F3, sie wurde dann von März 1965 bis November 1967 zur Version F6 modifiziert und ging „neu“ als „Delta“ zur 23Sqn. Den gleichen Code trug sie später auch bei der 56Sqn und LTF!

XR760/H Lightning F6 23Sqn

© Erich Westersötebier XR760/H Lightning F6 23Sqn, Gütersloh (September 1969) Von Mai 1967 bis Ende Oktober 1975 flog die 23Sqn die Lightning F6. Die Staffel lag mit dem Muster ausschließlich im schottischen Leuchars und war daher nicht allzu häufig in Gütersloh anzutreffen.

XS935/J Lightning F6 23Sqn

© Erich Westersötebier XS935/J Lightning F6 23Sqn, Gütersloh (ca. 1973) Für die Strecke Leuchars-Gütersloh nahm die 23Sqn gerne die zwei Oberfügeltanks mit. Die beiden 1.181 Liter fassenden Tanks brachten die Gesamtkapazität auf 8.930 Liter. Die 23Sqn flog von 1964-67 die F3 und rüstete dann auf die F6 um, die sie bis Oktober 1975 flog.

XR754/M und XR728/D Lightning F6 23Sqn

© Wolfgang Lohmann XR754/M und XR728/D Lightning F6 23Sqn, Gütersloh (März 1969) Von vorne sah die Lightning F6 und auch die F2A besonders bullig und schwer aus. Hier rollen zwei Besucher aus Leuchars bei Ostwind zum Start. Nur fünf Staffeln des Musters schützten ab 1967 die britische Insel, zwei Einheiten lagen in Deutschland, zwei weitere im nahen bzw. fernen Osten.

XR756/M Lightning F6 23Sqn

Archiv Wilfried Zetsche XR756/M Lightning F6 23Sqn, Gütersloh (Juli 1974) Lediglich knapp fünf Jahre, von September 1971 bis Juni 1976, setzte die 23Sqn die Lightning F6 ein. Diese Maschine trägt die Red Top Lenkwaffen, die zwar moderner als die infrarotgelenkten Firestreak waren, aber nicht gerade zuverlässiger. Im Gegensatz zur zielverfolgenden Firestreak, war die radargelenkte Red Top dazu bestimmt, die Ziele auf Kollisionskurs fliegend zu vernichten.

Lightning T5 der RAF 23Sqn

XS421/S Lightning T5 23Sqn

© Erich Westersötebier XS421/S Lightning T5 23Sqn, Gütersloh (Dezember 1974) Nur neun Monate nach dem Enstehen dieser Aufnahme, am 31.10.1975, wurde die 23Sqn aufgelöst und beendete ihre nur elfjährige Karriere mit der Lightning. Es folgten viele Jahre mit der stärker bewaffneten Phantom FGR2.

XS419/T Lightning T5 23Sqn

© Erich Westersöttebier XS419/T Lightning T5 23Sqn, Gütersloh (Dezember 1974) Ende 1974 war die Leuchars TFF bereits aufgelöst worden und die 23Sqn hatte ihre zweite Lightning T5 erhalten. Insgesamt wurden nur 22 Maschinen der Version T5 gebaut. Von August 1964 bis Oktober flog die Squadron die Lightning.

© Wieland Stolze XS419/T Lightning T5 23Sqn und XS459/X Lightning T5 56Sqn, Gütersloh (10.07.1975) Bis Oktober 1975 flog die 23Sqn die Lightning F6 und eine oder zwei T5 von Wattisham aus. Die zweite Squadron auf der Basis war die 56Sqn, die das Muster bis Ende Juni 1976 einsetzte. Somit waren beide Wattisham Squadrons vermutlich letztmalig zusammen in EDUO zu Besuch. Die XS419 flog später noch bei der 5Sqn und LTF, die XS459 ebenfalls bei der LTF.

XS421/S und XS419/T Lightning T5 23Sqn

© Erich Westersötebier XS421/S und XS419/T Lightning T5 23Sqn, Gütersloh (Dezember 1974) Einhundert Prozent der T-Bird-Flotte der 23Sqn stehen hier am Start! Beide Trainer sieht man hier, wie sie im Winter 1974 zurück nach Leuchars starten. Es ist ein Bild wie aus dem Weihnachtsmärchen!

© Günter Grondstein XS417/Z Lightning T5 und XP751/Q Lightning F3 23Sqn Gütersloh (22.05.1975) Da die einsatzklaren Lightning F6 der Einsatz-Squadrons oftmals für die QRA-Rotte, tägliche Übungseinsätze der Combat-Readay-Piloten und die einsatzklare 75 Prozent-Reserve der NATO benötigt wurden, blieben für Gastbesuche bei anderen Lightning-Einheiten oft nur die als Squadron-Hack eingesetzten F3 und die Trainer übrig.

XS417/Z Lightning T5 23Sqn

© Wieland Stolze XS417/Z Lightning T5 23Sqn, Gütersloh (27.06.1975) Wenn auch nicht so häufig wie mit ihren Lightning F3 oder F6, so fanden doch regelmäßige Besuche zwischen der 19 und 92Sqn in Gütersloh, der 5 und 11Sqn in Binbrook, der 23Sqn in Leuchars und 29 und 111Sqn in Wattisham mit ihren Trainern statt. Eine von den Maschinen war immer verfügbar und nie eingebunden in den QRA- bzw. Battle Flight-Alarmbereitschaft. Die 56Sqn lag von 1967 bis 75 in Akrotiri/Zypern und die 74Sqn von 1967 bis 71 in Tengah/Singapur. Sie waren daher kaum zu sehen.

XS417/Z Lightning T5 23Sqn

© Erich Westersötebier XS417/Z Lightning T5 23Sqn, Gütersloh (27.06.1975) Die Lightning T5 der auf der Insel stationierten Lightning-Staffeln gehörten zu den gern gesehenen Besuchern auf der RAF-Basis. Bis zum 31.10.1975 flog die Staffel in Leuchars dieses klassische Jagdflugzeug, danach rüstete sie auf die Phantom FGR2 um.

Phantom FGR2 der RAF 23Sqn

XV406/A Phantom FGR2 23Sqn

Archiv Christian Hölscher XV406/A Phantom FGR2 23Sqn, Gütersloh (01.05.1981) Ankunft zur jährlichen Korridorübung am Feiertag "Tag der Arbeit": Im kalten Krieg wurde auch an Feiertagen geflogen, dementsprechend hoch war an solchen Tagen der Andrang der "Touristen" auf der Brücke und in der Einflugschneise der 09. Im Jahr 1981 nahmen drei FGR2 der 92Sqn, drei der 23Sqn und eine der 29Sqn teil.

XV406/A Phantom FGR2 23Sqn

© Jeff Bell XV406/A Phantom FGR2 23Sqn, Gütersloh (Mai 1981) Die Geschichte der McDD Phantom bei der Royal Air Force kann sicher als Erfolg geführt werden. 118 Maschinen der Version FGR2 flogen von 1968 bis 1992, dazu kamen 15 F-4J(UK) sowie ein Großteil der 52 FG1, die zuvor von der Fleet Air Arm eingesetzt worden waren.

XV485/P Phantom FGR2 23Sqn

© Wieland Stolze XV485/P Phantom FGR2 23Sqn, Gütersloh (Mai 1981) In Wattisham lag die 23Sqn von Februar 1976 bis März 1983. Dann wurde sie formal aufgelöst. Das vorhandene Element der 29Sqn in RAF Port Stanley wurde schließlich in 23Sqn umbenannt. Im Gegensatz zu den Lightnings wurde der rote Adler der "Eagles" bei der Phantom an der Nase getragen.

XV485/P Phantom FGR2 23Sqn

© Jeff Bell XV485/P Phantom FGR2 23Sqn, Gütersloh (Mai 1981) Die XV485 war bei sehr vielen verschiedenen Squadrons im Einsatz. So flog diese FGR2 bei der 2, 14, 29, 228OCU, 111Sqn, 23 und anschließend bei der 92 und 19Sqn. Bei der Mai-Übung war sie als "Papa" der 23Sqn eine Austauschmaschine.

XV499/U Phantom FGR2 23Sqn

© Thomas Westhoff-Düppmann XV499/U Phantom FGR2 23Sqn, Gütersloh (Mai 1981) Im November 1975 bekam die 23Sqn in Coningsby die Phantom FGR2 zugewiesen, am 25.02.1976 verlegte die Staffel nach Wattisham. Dort löste man die Einheit am 30. März 1983 auf, nur um sie in Port Stanley auf den Falkland Inseln erneut aufzustellen. Ende Oktober 1988 bekam die 23Sqn als 1435Flt einen neuen Namen und verschwand als Phantom-Einheit. Aufnahmen von Phantom FGR2 der 23Sqn auf NATO-Basen in Europa sind daher immer selten gewesen.

XV499/U Phantom FGR2 23Sqn

© Jeff Bell XV499/U Phantom FGR2 23Sqn, Gütersloh (Mai 1981) Das einzige Mal, bei dem die 23Sqn an der Übung "Bold Encounter" teilnahm, war im Jahre 1981. Nur sieben Jahre flog die Squadron die Phantom FGR2 von der Basis Coningsby aus. Zusammen mit der 56Sqn stellte die Staffel die Southern QRA.

XV420/W Phantom FGR2 23Sqn

© Thomas Westhoff-Düppmann XV420/W Phantom FGR2 23Sqn, Gütersloh (Mai 1981) Unter den Augen des Controllers im allgegenwärtigen Starter-Caravan landet diese Phantom FGR2 der selten in Gütersloh landenden 23Sqn, damals noch in Wattisham stationiert. Im Jahr 1983 verlegte die Einheit nach Port Stanley.

XV420/W Phantom FGR2 23Sqn

© Jeff Bell XV420/W Phantom FGR2 23Sqn, Gütersloh (Mai 1981) Letztmalig nahm die 23Sqn im Jahr 1981 an "Bold Encounter" teil. Die Staffel brachte die XV406/A, XV499/U und XV420/W aus Wattisham mit, drei FGR2 der 92Sqn ergänzten das RAF-Team. Ende März 1983 verlegte die 23Sqn auf die Falkland-Inseln, die Aufstellung der 74Sqn mit F-4J(UK) kompensierte das.

XV420/W Phantom FGR2 23Sqn

© Jeff Bell XV420/W Phantom FGR2 23Sqn, Gütersloh (Mai 1981) Auch wenn die 23Sqn zu den Luftverteidigungs-Staffeln gehörte, konnte die FGR2 doch auch für den Bodenkampf eingesetzt werden. Bis zur Einführung des Sepecat Jaguar flog das Muster bei der 2, 6, 14, 17, 31 und 41Sqn in der Ground-Attack und Recce-Mission.

XV420/W Phantom FGR2 23Sqn

© Thomas Westhoff-Düppmann XV420/W Phantom FGR2 23Sqn, Gütersloh (Mai 1981) Ab dem 1. Mai kam die "Whiskey" der 23Sqn zu den Korridor-Übungsteilnehmern hinzu. Hier geht die Maschine zusammen mit einer FGR2 der 92Sqn an den Start.

Tornado F3 der RAF 23Sqn

ZE810/EN Tornado F3 23Sqn

© Hartmut Feldmann ZE810/EN Tornado F3 23Sqn, Gütersloh (08.11.1990) Die 23Sqn fliegt heute seit vielen Jahren schon die Sentry AEW1 und hat sich längst von Fighter-Operationen verabschiedet. Im November 1990 war die ZE810 einer der Teilnehmer an einer DACT-Übung in Gütersloh.

ZE250/EQ Tornado F3T 23Sqn

© Marcus Herbote ZE250/EQ Tornado F3T 23Sqn, Gütersloh (18.10.1990) Als Vorbesuch für das Luftkampftraining vom 6. bis 13. November 1990 mit der 23Sqn war dieser F3T der Staffel aus RAF Leeming in Gütersloh. Die vier Tornado (plus eine Maschine der 11Sqn) standen bei der 3Sqn und waren im Gegensatz zur "EQ" clean im Einsatz. Die Nachbrenner des mit zwei 2.250 Liter Zusatztanks besonders schweren Tornado sind hier noch gezündet!

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