From Die Geschichte des Flugplatz Gütersloh

Visiting-Aircraft: 232 OCU - Royal Air Force

Royal Air Force - No 232 OCU

Gastflugzeuge der Royal Air Force, No 232 Operational Conversion Unit (232 OCU)

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© Günter Grondstein XH615 Victor B1A (K2P) 232OCU Gütersloh (Juni 1972) Das "K2P" in der Bezeichnung bedeutete "Tanker Two Point" und weist auf die beiden Betankungsschläuche hin. Die Bomberrolle konnte weiter ausgeführt werden. Die Rolls-Royce Sapphire Triebwerke des Victor B1 und B1A waren für ihr "howling" bekannt und berühmt. Auch bei anderen Mustern wie den frühen Hunter-Versionen und der Gloster Javelin konnte man das wahrnehmen. Für Spotter aus der Umgebung von RAF Gütersloh war es tatsächlich möglich, das unverkennbare laute und heulende Anlassgeräusch bis nach Hause zu hören, sie konnten dann in ihre Wagen steigen und erreichten die Basis rechtzeitig zum Start des Victor!

© Günter Grondstein XH615 Victor B1A (K2P) 232OCU Gütersloh (Mai 1973) Als Umschulungseinheit für die Victor-Verbände stellte die 232OCU von Zeit zu Zeit auch die Alarmmaschine für die Battle Flight-Unterstützung in Gütersloh. Als Bomber B1 flog die XH615 bei der 10, 15 und 55Sqn und sie wurde im März 1965 zum Zweipunkt-Tanker mit der Zweitrolle als Bomber modifiziert. 13 Monate nach Entstehen dieser Aufnahme kam bereits die Außerdienststellung. Den Blitz einer Atombombe hätte der Victor mit seinem ursprünglich weißen Anstrich vermutlich überlebt, die ständigen Feuerlöschübungen der Leeming Fire Section jedoch nicht.

© Günter Grondstein XL191 Victor K2 232OCU Gütersloh (März 1975) Das spätere Abzeichen der 232OCU zeigt einen stilisierten Victor und ersetzte das vorherige rot-weiße Wappen mit der "232". Die XL191 war ab 1964 als B2R Blue Steel ASM Trägermaschine im Dienst und erhielt im Mai 1970 die K2-Modifizierung. Von 1973 bis 1975 war der Victor K2 eine der festen wenigen Maschinen im Dienst der Umschulungseinheit. Am 19. Juni 1986 setzen die Piloten während einer missglückten ILS-Landung 300 Fuß zu früh am John C. Munro Hamilton International Airport, Hamilton, Ontario auf. Der Victor wurde in die Höhe geschleudert und machte eine anschließende Bauchlandung. Die Besatzung überlebte das schwere Unglück.

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