From Die Geschichte des Flugplatz Gütersloh

Visiting-Aircraft: 233 OCU - Royal Air Force

Royal Air Force - No 233 OCU

Gastflugzeuge der Royal Air Force, No 233 Operational Conversion Unit (233 OCU)

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Hunter T7

© Wolfgang Lohmann XL601/2 Hunter T7 233OCU, Gütersloh (März 1969) Ohne irgendeine Staffelmarkierung trägt diese Hunter neben ihrem Staffelcode nur die roten Streifen der Antikollisionsbemalung für Trainer. Die 233OCU in RAF Wittering war seinerzeit die neue Harrier-Umschulungseinheit und hatte anfangs außerdem zwei Hunter T7 für Trainingsaufgaben im Bestand. Ab 1963/64 war die XL601 bereits bei der 19Sqn im Dienst und war vermutlich die Hunter T7, mit der die "Dolphins" am 23.09.1965 nach Gütersloh verlegten! Nach Abgabe durch die 233OCU flog sie bei der 4FTS, 237OCU und FRADU.

Harrier GR3

© Wilfried Zetsche XZ998/J Harrier GR3 233OCU, Gütersloh (03.10.1987) An einem Oktober-Wochenende im Jahr 1987 machte sich dieses Trio auf den Weg nach EDUO. Man sieht einen Harrier T4A (mit der spitzen T2-Nase), einen T4 und im Vordergrund den GR3 XZ998/J der 233OCU auf der großen Platte.

© Wieland Stolze XV807/L Harrier GR3 233OCU, Gütersloh (September 1980) Mit den Wappen zweier Einheiten an der Nase landet der XV807 in Gütersloh. Warum die Maschine auch das Abzeichen der 1Sqn trägt, ist nicht bekannt. Die hellblauen Buchstabencodes waren auf jeden Fall das typische Markenzeichen der OCU. Daneben erkennt man sogar noch eine rote Vier, die sicher auf die 4Sqn hinweisen soll.

Harrier T4(A)

© Christian Hölscher XZ445/Q Harrier T4A 233OCU, Gütersloh (21.11.1983) Völlig ohne Außenlasten und daher wahrscheinlich ein Gast im Feld bei der 3 und 4Sqn, landet der einzige RAF Harrier T4A in der XZ4-- Serie in Gütersloh. Am 23.02.1996 ging diese Maschine durch Absturz verloren.

© Mario Nowak ZB602/R Harrier T4A 233OCU, Gütersloh (09.09.1988) Dieser Trainer der OCU war zusammen mit den beiden Gütersloher Staffeln während des Herbstmanövers im Feld. Hier landet die Maschine mit nur einem Piloten, nur um kurze Zeit später wieder zurück in Richtung Übungsgebiet zu fliegen.

© Mario Nowak ZB602/R Harrier T4A 233OCU, Gütersloh (11.09.1989) Von Zeit zu Zeit gingen auch Harrier der Witteringer Einheiten mit ins Feld. Meistens waren die OCU aber nur für einen Nightstop oder für einige Tage in Gütersloh. Der T4 ZB602 hatte eine kleine Nebenrolle in dem James Bond Film "The Living Daylights"!

© Martin Fox ZB602/R Harrier T4A 233OCU, Gütersloh (08.09.1989) Die 233OCU war die operationelle Trainings- und Umschulungseinheit der RAF für den Harrier. Später bekam die Einheit die Shadow-Bezeichnung 20(R)Sqn. Ein wirklich seltener Besucher war der Tornado IDS 44+53 des JaboG 32, den man hier im Hintergrund sieht. Dieser machte am 6.September eine Notlandung und blieb für Reparaturarbeiten sechs Tage. In der gesamten Gütersloher Geschichte waren höchtens zwei oder dreimal Lechfelder Tornados auf dem Boden.

Foto: Archiv Christian Hölscher XW266/S Harrier T4A 233OCU, Gütersloh (08.02.1980) Die 233OCU gehörte zu den einzigen Einheiten, die längere Zeit mit hellblauen Buchstabencodes flogen. Später wechselten sie zur Farbe Weiß. Der Trainer XW266 wurde am 25.07.1970 in den RAF-Dienst genommen.

© Thomas Westhoff-Düppmann XW266/S Harrier T4A 233OCU, Gütersloh (12.01.1981) Gütersloh war zu jedem Zeitpunkt anfliegbar, größere Schneeansammlungen wurden rechtzeitig und kurzfristig beseitigt. Die Harrier aus Wittering hätten zur Not sicher auch senkrecht landen können.

Foto torstenn./CC BY-NC-ND 3.0 XZ147/S Harrier T4A 233OCU, Gütersloh (1989) Harrier der Trainings- und Umschulungseinheit waren häufig in EDUO. Manchmal waren sie auch für einige Tage dort stationiert. Die 233 und 240OCU hatten im Gegensatz zur Phantom-OCU keine Shadow-Designation, dieses lag daran, dass diese Trainingseinheiten die in Deutschland stationierten Verbände im Ernstfall nur aufstocken und nicht als eigenständige Squadrons operieren sollten.

© Wilfried Zetsche XW268/U Harrier T4A 233OCU, Gütersloh (02.10.1987) Manchmal verändern Militärmaschinen nicht nur erheblich ihr Aussehen, sondern sogar die Teilstreitkraft, bei der sie fliegen. Hier noch bei der 233OCU in Wittering, flog die XW268 ab ca. 1989 bei der 899Sqn der Fleet Air Arm. Im neuen Kleid war sie am 19.03.1990 auch in Gütersloh zu Besuch!

© Wilfried Zetsche ZD993/U Harrier T4A 233OCU, Gütersloh (August 1992) Unter dem Rumpf trägt dieser Harrier T4 einen Travel-Pod, die Maschine wird aber auch nur von einem Piloten geflogen. Wahrscheinlich handelte es ich hier um einen Ferry-Flight für einen Piloten.

© Günter Grondstein XW270/V Harrier T4A 233OCU Gütersloh (September 1977) Drei Harrier T4A ohne die typische Laserzielsucher-Nase besuchten zusammen die Basis im Spätsommer 1977. Der XW270 flog später auch bei der 4Sqn und trug dort den Code „Tango“. Die drei Trainer stehen hier direkt neben der XV193 und XV185. Die RAF-Hercules Flotte wurde im Zeitraum von 1975 bis 1980 von der sandbraunen in die grau-grüne Tarnung umgestrichen. Bei über sechzig Maschinen sicher ein langes Unterfangen.

Foto torstenn./CC BY-NC-ND 3.0 XW271/X Harrier T4 233OCU, Gütersloh (ca. 1991) Der XW271 flog kurzzeitg auch mal bei der 3Sqn, hier ist die Maschine noch in den vollen Farben der No 233 Operational Conversion Unit.

© Mario Nowak ZB601/Y Harrier T4A 233OCU, Gütersloh (Juli 1986) Die 233 OCU lag immer in RAF Wittering. Häufig kamen die Maschinen der Einheit nach Gütersloh und flogen auch für einige Zeit Einsätze von hier aus.

© Thomas Westhoff-Düppmann XZ147/Z Harrier T4A 233OCU, Gütersloh (17.12.1981) Nur für einen kurzen Tagesbesuch kam die "Zulu" der 2330OCU nach Gütersloh. Meistens blieben die Harrier einige Tage und flogen zusammen mit der 3 oder 4Sqn einige Einsätze.

© Thomas Westhoff-Düppmann XZ147/Z Harrier T4A 233OCU, Gütersloh (17.12.1981) Am 20.01.1977 ging die XZ147 in den Einsatz und ist daher auf dieser Aufnahme noch fast neu. Die Maschine ging am 25.09.1991 durch Absturz verloren. Ursprünglich sollte das Flugzeug die Seriennummer XY147 erhalten.

Harrier GR5

© Meinolf Krassort ZD377/AE Harrier GR5 233OCU, Gütersloh (30.07.1992) Obwohl dieser GR5 noch oder schon den Code "AE" der 3Sqn trägt, sieht man die Maschine hier mit den vollen Staffelmarkierungen der 233OCU.

ZD324/B Harrier GR5 233OCU

© Meinolf Krassort ZD324/B Harrier GR5 233OCU, Gütersloh (30.07.1992) Der letzte größere Besuch der 233OCU, bzw. 20(R)Sqn, in Wittering fand Ende Juli 1992 statt. So kam diese operationelle Umschulungseinheit mit fünf GR5 und einem T4 auf die Basis. Vier Monate später verlegten die beiden Gütersloher Harrier-Einheiten nach Laarbruch.

© Pete Webber ZD346/E Harrier GR5 233OCU Gütersloh (12.01.1989) Harrier der 1 und 233OCU rollten bei Gastbesuchen oft in die Staffelbereiche der 3 und 4Sqn und wurden dort bei Nightstops abgestellt. Dieser GR5 steht zusammen mit einem T4 (XZ146/W) im Bereich der 3Sqn. Links im Hintergrund sieht man das allgegenwärtige Airfield House.

Foto torstenn./CC BY-NC-ND 3.0 ZD349/H Harrier GR5 233OCU, Gütersloh (Herbst 1989) Im langsamen Schwebeflug fliegt dieser Harrier der 233OCU an. Die senkrechten Bleche unter dem Rumpf ersetzen den Kanonen- und den Munitionsbehälter und erhöhen den Auftrieb dieser Version bei Senkrechtstart und -landung erheblich. Bevor dieser Harrier im November 1989 mit dem Code "AK" gekennzeichnet wurde, flog er schon seit dem 20.September für die 3Sqn, zusammen mit dem ZD327/D und ZD377/E.

© Harald Vogt ZD328/I Harrier GR5 233OCU, Gütersloh (November 1989) Harrier der 233OCU standen bei Gastbesuchen häufig in den Shelter-Bereichen der 3 und 4Sqn, das galt für die GR3 und T4 wie für die neueren GR5. Dieser Harrier GR5 war allerdings in dem Monat als Leihgabe bei der 3Sqn im Einsatz.

© Marcus Herbote ZD330/J Harrier GR5 233OCU, Gütersloh (März 1990) Hier noch in den Farben der 233Operational Conversion Unit flog die Maschine ab März 1990 bereits bei der 3Sqn mit. Ab dem 11. April bekam der GR5 den Code "AM" zugewiesen.

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