From Die Geschichte des Flugplatz Gütersloh

Visiting-Aircraft: 3 Sqn - Royal Air Force

Royal Air Force - No 3 Squadron

Gastflugzeuge der Royal Air Force, No 3 Squadron (3 Sqn)

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Vampire FB5 der RAF 3Sqn

WA173/A-Z Vampire FB5 3Sqn

© Robin Brown via Roger Lindsay WA173/A-Z Vampire FB5 3Sqn, Gütersloh (1953) In den fünfziger und frühen sechziger Jahren stellten die Einsatzstaffeln der Royal Air Force üblicherweise Aerobatic Teams bereit. Diese Vampire ist eine von drei bunten Jets der damals in Wildenrath stationierten 3Sqn, man erkennt ihren dunkelblauen Rumpf und das Höhenruder und gleichfarbige Tragflächenspitzen. Im Hintergrund sieht man die rote Vampire FB5 WA 118/L-D der 71Sqn, gemeinsame Displays beider Staffeln gab es ebenfalls!

Sabre F4 der RAF 3Sqn

XB581/T und XB744/A Sabre F4 3Sqn

© Robin Brown via Roger Lindsay XB581/T und XB744/A Sabre F4 3Sqn, Gütersloh (1954) Zunächst in Wildenrath aufgestellt, verlegte die 3Sqn am 20. Juli 1953 nach Geilenkirchen. Die Sabre tragen hier das typisch grüne Staffelband am Lufteinlauf. Boss der 3Sqn war zu diesem Zeitpunkt Squadron Leader C.H. Simmons.

Canberra B(I)8 der RAF 3Sqn

WT364/N Canberra B(I)8 3Sqn

© Wolfgang Lohmann WT364/N Canberra B(I)8 3Sqn, Gütersloh (Januar 1971) Jede der vier Canberra B(I)8 Squadrons hatte zu jeder Zeit immer mindestens eine Maschine in erhöhter Bereitschaft. Regelmäßige Lone Ranger Flüge führten die anderen Besatzungen auf zahlreichen Flügen durch Europa und den Mittelmeerraum. Ansonsten gehörten tägliche Tiefflüge und Angriffe auf verschiedene Bomben Ranges zum Tagesgeschäft. Im Gegensatz zu den beiden anderen B(I)8 an diesem Tage führt die "November" kein Gunpack im hinteren Bombenschacht mit sich.

XM277/U Canberra B(I)8 3Sqn

© Erich Westersötebier XM277/U Canberra B(I)8 3Sqn, Gütersloh (Januar 1971) Als wichtigster Luftwaffenstützpunkt in vorderster Reihe war Gütersloh zu jeder Zeit einsatzbereit - auch in einem strengen Winter wie 1970/71. Diese Canberra B(I)8 kam ein Jahr vor der Außerdienststellung aus RAF Laarbruch nach Gütersloh. Von Januar 1961 bis Januar 1968 lag die Einheit noch in Geilenkirchen, zu dem Zeitpunkt verließ die RAF dann entgültig die Basis, die 92Sqn verlegte bekanntermaßen mit ihren Lightning nach Gütersloh. Die XM277 flog außer bei der 3Sqn auch bei den anderen B(I)8 Einheiten 88, 14 und 16Sqn.

WT347/V Canberra B(I)8 3Sqn

© Wolfgang Lohmann WT347/V Canberra B(I)8 3Sqn, Gütersloh (Januar 1971) Scheinbar völlig unbeeindruckt von der gleich startenden Canberra B(I)8 scheinen die Kinder der Gütersloher Soldaten weitaus mehr vom Schnee und der Rodelbahn angetan zu sein. Vielleicht lag es auch daran, dass nachweislich wenigstens vier Canberra der 3Sqn an diesem Tag in Gütersloh zu Besuch waren. Man erkennt bei dieser Ansicht von vorne das aus vier 20 mm Aden-Kanonen bestehende Gun-Pack im hinteren Bombenschacht des taktischen Nuklearwaffenträgers. In dieser Aufgabe war die Maschine der Vorläufer von Buccaneer, Phantom, Jaguar und Tornado in der RAF Germany.

Canberra B(I)8 3Sqn

© Erich Westersötebier WT336/W Canberra B(I)8 3Sqn, Gütersloh (Januar 1971) Diese Stimmungsaufnahme zeigt eine Canberra B(I)8 der No3Squadron aus Laarbruch kurz vor dem Start im winterlichen Gütersloh. Es waren an dem Tag weitere drei Canberra in Gütersloh, vermutlich handelte es sich um eine Weather Diversion vom Vortag. Der letzte Nutzer der WT336 war die 16Sqn, im Juni 1972 fand die Maschine dann wieder den Weg nach Gütersloh, allerdings als Decoy. Im Gegensatz zur XH209 und XM244 wurde das Flugzeug im August desselben Jahres verschrottet.

Harrier GR1/GR1A der RAF 3Sqn

XW769/06 Harrier GR1A 3Sqn

© Erich Westersötebier XW769/06 Harrier GR1A 3Sqn, Gütersloh (April 1973) Mit dem Code "06" der 1Sqn als Vornutzer der XW769 landet dieser Harrier in Gütersloh. Besonders mit den vergleichsweise schwachen Triebwerken des GR1A (Pegasus 10 Mk.102 mit 9.300 kg Schub) oder gar GR1 (Pegasus 6 Mk.101 mit 8.620 kg) war der Harrier in der Anfangszeit und bei sommerlicher Hitze eher ein Senkrechtstarter, der auch Waffen tragen konnte und weniger ein wirklich ausgereifter und effektiver Jagdbomber.

XW921/- Harrier GR1A 3Sqn

© Erich Westersötebier XW921/- Harrier GR1A 3Sqn, Gütersloh (Juni 1972) Gerade in den ersten Einsatzjahren wurde von den Wildenrather Piloten ein hohes Maß an Können verlangt, hatte die RAF doch kaum Flugzeugführer, die auf Erfahrungen mit dem Harrier zurückgreifen konnten. So kam es in der Folge zu verschiedenen größeren und kleineren Unfällen, die nicht immer glimpflich verliefen. In den Jahren 1971 bis 74 waren insgesamt 12 Abstürze zu beklagen, hauptsächlich waren Vogelschläge und Triebwerksausfälle die Ursache.

XV781/O Harrier GR1A 3Sqn

© Erich Westersötebier XV781/O Harrier GR1A 3Sqn, Gütersloh (Januar 1975) Teil der Wildenrath Harrier Force war im Jahr 1975 die 3Sqn. Jede der drei Staffeln hatte 13 Harrier im Bestand, darunter einen Zweisitzer. Diese Maschine trägt einen roten Anker am Rumpf, vermutlich von den deutschen Marinefliegern.

XW765/D Harrier GR1A 3Sqn

© Erich Westersötebier XW765/D Harrier GR3 3Sqn, Gütersloh (April 1977) Erst im April 1977 verlegte die Einheit von Wildenrath nach Ostwestfalen. Sie sollte dort für über 15 Jahre stationiert bleiben. Dieser GR3 gehörte vermutlich zu den letzten, die noch mit der alten GR1/GR1A-Nase flogen. Das Pegasus 11 (Mark 103) Triebwerk war bereits die später beim Harrier GR3 verwendete Version.

XW767/F Harrier GR1A 3Sqn

© Erich Westersötebier XW767/F Harrier GR1A 3Sqn, Gütersloh (September 1974) Zu diesem Zeitpunkt lag die 4Sqn mit den beiden anderen Squadrons noch in RAF Wildenrath. Diese Maschine ereilte das gleiche Schicksal wie etwa ein Drittel der Harrier-Flotte. Das Flugzeug stürzte am 06.11.1982 auf den Falkland-Inseln wegen Triebwerksausfall ab.

XW770/J Harrier GR1A 3Sqn

© Günter Kipp XW770/J Harrier GR1A 3Sqn, Gütersloh (April 1974) Am 6. Juli 1976 ging die XW770 in der Nähe von Borken durch Absturz verloren. Hier landet sie gut zwei Jahre vorher, nur mit den beiden Kanonenbehältern bestückt, in Gütersloh. Durch die Umrüstung vom Pegasus 101 auf das 102-Triebwerk erhielten alle GR1 die Bezeichung GR1A.

Harrier T2A der RAF 3Sqn

XW926/M Harrier T2A 3Sqn

© Erich Westersötebier XW926/M Harrier T2A 3Sqn, Gütersloh (September 1974) Die Staffeln der RAF Germany besuchten regelmäßig die anderen britischen Basen in Deutschland. Die XW926 ist hier noch mit den Markierungen der 3Sqn unterwegs, stürzte aber am 23.02.1983 als "X" der 233OCU nach einer Kollision mit dem GR3 XV795/AF der 3Sqn bei Eye (Nähe Peterborough) ab.

XZ145/T Harrier T2A 3Sqn

© Wilfried Zetsche XZ145/T Harrier T2A 3Sqn, Gütersloh (ca. 1974) Jede Harrier-Staffel hatte ein bis zwei Trainer im Bestand, die auch regelmäßig und häufig genutzt wurden. Der Zweisitzer XZ145 kam mit der 3Sqn von Wildenrath nach Gütersloh.

Harrier GR7 der RAF 3Sqn

ZG857/AH Harrier GR7 3Sqn

© Marcus Herbote ZG857/AH Harrier GR7 3Sqn, Gütersloh (30.03.1993) Am 30. März 1993 rollt dieser Harrer GR7 zum Start. Die Maschine war anlässlich der Schließungszeremonie in Gütersloh. Zu diesem Zeitpunkt lag die ehemalige Gütersloher Staffel bereits über vier Monate in RAF Laarbruch.

ZG857/AH Harrier GR7 3Sqn

© Meinolf Krassort ZG857/AH Harrier GR7 3Sqn, Gütersloh (30.03.1993) Als letzten Harrier der 3Sqn auf Gütersloher Boden sieht man hier ZG857 am vorletzten Tag der RAF-Operationen auf der Basis. Der letzte Besuch zweier Harrier GR7 überhaupt fand mit zwei Maschinen der 1Sqn zu AAC-Zeiten vom 22. bis 23.01.2003 bei leider eher schlechtem Wetter statt. Damit endete die im Jahr 1970 mit dem ersten Besuch eines Harrier GR1 begonnene 33jährige Beziehung der RAF-Station mit dem Muster.

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