From Die Geschichte des Flugplatz Gütersloh

Visiting-Aircraft: 31 Sqn - Royal Air Force

Royal Air Force - No 31 Squadron

Gastflugzeuge der Royal Air Force, No 31 Squadron (31 Sqn)

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Canberra PR7 der RAF 31Sqn

WH792 Canberra PR7 31Sqn

© Wieland Stolze WH792 Canberra PR7 31Sqn, Gütersloh (Februar 1969) Bei ihrem vielleicht letzten Besuch in Gütersloh wurde der Fotoaufklärer WH792 der 31Sqn aufgenommen. Bereits zum 30.04.1970 wurde die Maschine aus dem Dienst genommen, im Hinblick auf die Umrüstung auf die Phantom FGR2. Der "Phantom-Spook" hat am Leitwerk bereits Platz genommen!

WT507 Canberra PR7 31Sqn

© Willy Metze WT507 Canberra PR7 31Sqn, Gütersloh (Dezember 1970) Vor dem typischen Gütersloher Airfield House steht eine Canberra PR7 der 31Sqn bereit zum Start für den nächsten Aufklärungseinsatz. Die Squadron flog mit der typischen Staffelstärke von acht PR7 das Muster von März 1955 bis März 1971 von RAF Laarbruch aus. Staffelcodes wurden von den Maschinen nicht getragen, die Staffelwappen waren vergleichsweise klein - vermutlich auch aus Gründen der Geheimhaltung. Es war mit großer Wahrscheinlichkeit der letzte Besuch der WT507 in Gütersloh - am 11.03.1971 wurde sie aus dem Dienst genommen.

WT521 Canberra PR7 31Sqn

© Wolfgang Lohmann WT521 Canberra PR7 31Sqn, Gütersloh (Januar 1971) Mit vollem Standschub und gezogener Bremse steht diese Canberra PR7 am Start - erkennbar an der abgesenkten Nase. Zu diesem Zeitpunkt war die bevorstehende Auflösung der PR7-Verbände der RAF Germany schon längt eine Tatsache.

Phantom FGR2 der RAF 31Sqn

XT900 Phantom FGR2 31Sqn

© Willy Metze XT900 Phantom FGR2 31Sqn, Gütersloh (23.02.1976) Außer während einer kurzen Einsatzzeit bei der 14 und 31Sqn flog die XT900 meistens in den Händen der 228OCU. Die Staffelstärke der drei Phantom-Strike-Einheiten lag bei jeweils zehn Flugzeugen. Nur knapp fünf Jahre operierte die Einheit mit der Phantom. Das Bild entstand nur vier Monate vor der Außerdienststellung der Phantom bei der Staffel.

XT909 Phantom FGR2 31Sqn, plus XV466 14Sqn, XV488 17Sqn und eine unid.

© Wieland Stolze XT909 Phantom FGR2 31Sqn, plus XV466 14Sqn, XV488 17Sqn und eine unid. Gütersloh (Juli 1975) Das Vierer-Team der Phantom FGR2 aus Brüggen bestand aus verschiedenen Staffeln und flog direkt aus Brüggen nach Gütersloh. Mit den drei Zusatztanks war das kein Problem. Bei zur gleichen Zeit stattfindenden Flugtag in Wildenrath flogen 16 Phantom des Brüggen Wing sogar einen simulierten Großangriff auf die Basis!

XV422 Phantom FGR2 31Sqn

© Erich Westersötebier XV422 Phantom FGR2 31Sqn, Gütersloh (18.04.1974) Die drei Brüggener Strike-Staffeln 14, 17 und 31Sqn waren eine schwere Angriffskomponente. An diesem Tag kam die 31Sqn mit vier Phantom nach Gütersloh, weitere vier Maschinen der 17Sqn landeten ebenfalls! Im Hintergrund sieht man eine ehemalige Canberra B(I)8 der 16Sqn, allerdings in besserem Zustand, als sie den meisten Spottern in EDUO wohl bekannt ist!

XV426 Phantom FGR2 31Sqn

© Erich Westersötebier XV426 Phantom FGR2 31Sqn, Gütersloh (1976) Von Juli 1971 bis Juni 1976 war die 31Sqn mit der Phantom im Einsatz. Hauptaufgabe war die Angriffsrolle, dazu hätten im Ernstfall auch taktische Nukleareinsätze gehört. Hier trägt die Maschine den Kanonenbehälter unter dem Rumpf und einen Übungsbombenbehälter unter der Tragfläche.

XV484 Phantom FGR2 31Sqn

© Reinhold Obelode XV484 Phantom FGR2 31Sqn, Gütersloh (18.04.1974) Eine Gruppe Soldaten steht neben ihrem Bedford RL Truck und beobachtet eine 31Sqn Phantom beim Start. Zu diesem Zeitpunkt wartete die Staffel bereits auf den Zulauf der neuen Jaguar GR1.

XV393, XV422, XV480 und XV484 Phantom FGR2 31Sqn

© Reinhold Obelode XV393, XV422, XV480 und XV484 Phantom FGR2 31Sqn, Gütersloh (18.04.1974) Vier Phantom der 31Sqn aus Brüggen waren an dem Tage in Gütersloh zu Besuch. Mit einer Staffelstärke von nur jeweils zehn FGR2 operierten die drei Phantom-Squadrons häufig als geschlossener Verband.

Jaguar GR1 der RAF 31Sqn

© Markus Jakobsmeier XX825/DA Jaguar GR1 31Sqn, Gütersloh (19.06.1984) Zusammen mit der XZ389/DM steht der "DA" der "Goldstars" hier auf der Bahn 09. Die Maschine trägt hier kein Staffelwappen - bei ihrem nächsten Besuch am 18. September 1984 war sie dagegen voll markiert. Stolz zeigt die 31Sqn immer ihren den Star of India, sie war die erste fliegende Einheit in Indien - passend zum Motto "In cælum indicum primus - 'First into Indian skies'".

XX825/DA Jaguar GR1 31Sqn

© Christian Hölscher XX825/DA Jaguar GR1 31Sqn, Gütersloh (18.09.1984) Die Brüggener Jaguar waren täglich im Gütersloher Luftraum und bei Durchstarts derart häufig, dass sie vielfach kaum beachtet wurden! Bei Landungen war das anders, leider sind trotzdem gute Fotos der taktischen nuklearen Strike-Force des Brüggen Wing nicht zu häufig. Die vier Staffeln hatten eine Standardstärke von jeweils 14 bis 15 GR1 und ein bis zwei T2.

XX969/DC Jaguar GR1 31Sqn

© Thomas Westhoff-Düppmann XX969/DC Jaguar GR1 31Sqn, Gütersloh (Oktober 1980) Dieses Bild zeigt nur einen kleinen Ausschnitt der üblichen täglichen Flugbewegungen in Gütersloh. Zu den an die 50 Harrier-Missionen zusammen mit ca. jeweils 10-12 Puma- und Chinook-Flügen der stationierten Maschinen kamen 15 Besucher-Flugzeuge und zehn -Hubschrauber am Tag. Diese wurden durch ca. fünf bis acht Durchstarts abgerundet! Hundert Starts und Landungen waren so ohne weiteres möglich!

XX973/DG Jaguar GR1 31Sqn

© Wieland Stolze XX973/DG Jaguar GR1 31Sqn, Gütersloh (17.08.1976) Noch ziemlich makellos startet der "DG" der 31Sqn hier in Gütersloh. Die Maschine ging am 14.04.1981 bei einem Absturz verloren, knapp acht Monate und vier Jahre nach dem Entstehen dieser Aufnahme unweit von Gütersloh!

XX744/DG Jaguar GR 31Sqn

© Thomas Westhoff-Düppmann XX744/DG Jaguar GR 31Sqn, Gütersloh (01.04.1982) Zusammen mit einem weiteren Jaguar GR1 landete die "DG" am 1. April des Jahres 1982 in Gütersloh. Hier trägt das Flugzeug den auf Übungsflügen typischen Übungsbombenbehälter unter dem Rumpf. Von Juni 1976 bis zur Auflösung der Staffel am 1. November 1984 flog die 31Sqn den Jaguar GR1 und T2.

XX976/DK und XZ384/DG Jaguar GR1 31Sqn

© Mario Nowak XX976/DK und XZ384/DG Jaguar GR1 31Sqn, Gütersloh (ca. 1984) Bereits im selben Jahr später rüstete die Brüggener 31Sqn auf den damals neuen Tornado GR1 um. Die taktische Strike-Mission blieb neben der konventionellen Angriffsaufgabe zunächst erhalten.

Absturzstelle XX973/DG Jaguar GR1 31Sqn

© Wieland Stolze Absturzstelle XX973/DG Jaguar GR1 31Sqn, Gütersloh (14.04.1981) Hier sieht man die Überreste des Jaguar GR1, der nach einem Kontrollverlust des Piloten beim Durchflug der Triebwerksabgase eines zweiten Jaguar während eines Luftkampfs bei Gütersloh abstürzte. Der Hof am Storksweg entging nur knapp einer Katastrophe.

Jaguar T2 der RAF 31Sqn

XX844/DZ Jaguar T2 31Sqn

© Wieland Stolze XX844/DZ Jaguar T2 31Sqn, Gütersloh (August 1976) Ohne Außenlasten sah der Jaguar immer besonders schnittig aus. In der Anfangszeit flogen die Trainer auch häufiger ohne die Standard-Zusatztanks unter den Flächen. Später wurden diese zur Verlängerung der Flugzeit fast immer getragen.

XX844/DZ Jaguar T2 31Sqn

© Wieland Stolze XX844/DZ Jaguar T2 31Sqn, Gütersloh (September 1980) Es verging Anfang der 80er Jahre kaum ein Tag, an dem nicht mindestens ein Jaguar T2 aus Brüggen einen bis sechs Overshoots durchführte.

Tornado GR1 der RAF 31Sqn

ZD715/DB Tornado GR1 31Sqn

© Thomas Westhoff-Düppmann ZD715/DB Tornado GR1 31Sqn, Gütersloh (22.04.1987) Die Staffelstärke der 31Sqn in Brüggen lag üblicherweise bei 13 Tornado GR1, darunter waren ein bis zwei GR1T "Twinstick" mit Doppelsteuerung. Lediglich zwei Maschinen trugen bei der "Star of India" Squadron den Code "DB", zuvor war es die ZD707.

ZD711/DY Tornado GR1T 31Sqn

© Michael Pflaum ZD711/DY Tornado GR1T 31Sqn, Gütersloh (28.07.1984) Mit dem Tornado wurde die 31Sqn erst am 1. November 1984 offiziell aufgestellt, in der Übergangsphase flogen aber schon einige GR1T mit Doppelsteuerung in der Ausbildungsrolle für die neuen Piloten zahlreiche Übungsanflüge auf verschiedene Basen in Deutschland, anfangs ohne Außenlasten. 29 Jahre später ist dieser Tornado immer noch bei der RAF in Lossiemouth im Einsatz.

Tornado GR4 der RAF 31Sqn

ZD792/DE, ZA410/DX, ZG750/DY und ZA541/DZ Tornado GR4 31Sqn

© Carsten Borgmeier ZD792/DE, ZA410/DX, ZG750/DY und ZA541/DZ Tornado GR4 31Sqn, Gütersloh (21.08.2001) Zum letzten Mal fliegen vier Tornados der 31Sqn aus Brüggen über die alte Basis. Begleitet wurde die "RAF Farewell to Germany" Formation von einer Hawk T1 der 100Sqn aus Leeming (XX226/CR), die dabei zahlreiche Fotos machte.

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