From Die Geschichte des Flugplatz Gütersloh

Visiting-Aircraft: 360 Sqn - Royal Air Force

Royal Air Force - No 360 Squadron

Gastflugzeuge der Royal Air Force, No 360 Squadron (360 Sqn)

267 Sqn | Übersicht | 543 Sqn

Sechziger und siebziger Jahre

Canberra T4

© Willy Metze WJ863/Z Canberra T4 360Sqn, Gütersloh (21.06.1972) Zu den seltensten Canberra, die jemals in Gütersloh fotografiert wurden, gehört mit Sicherheit diese T4 der frühen 360Sqn, die auch noch das alte Staffelwappen trägt - hier sogar auf den Tip-Tanks! Später gab man den Trainer, der bei seinem Besuch in EDUO von einer T17 verfolgt wird, ab und die Einheit setzte ausschließlich die Canberra T17 ein. Das Flugzeug flog dann noch bei der 231OCU.

Canberra T17/T17A

© Manfred Faber WJ581 Canberra T17 360Sqn, Gütersloh (Sommer 1968) Die Canberra T17 sollte in der Rolle der elektronischen Kampfführung zwei Einheiten ausrüsten. Die Aufstellung der 361Sqn wurde jedoch aus Kostengründen gleich fallen gelassen. Im Hintergrund dieser landenden T17 sieht man eine zum Start rollende F2A sowie den Lightning-Triebwerks-Prüfstand auf der linken Seite.

© Manfred Faber WK102 Canberra T17 360Sqn, Gütersloh (1968) Erst Ende 1966 liefen der neu aufgestellten 360Sqn in RAF Watton die ersten Canberra T17 zu. Das bekannte Staffelwappen bekam die Einheit erst im Jahr 1973 zugewiesen.

© Günter Grondstein WK102 Canberra T17 360 Sqn, Gütersloh (1971) ECM-Canberra der 360 Sqn aus Cottesmore waren häufig in EDUO zu sehen. Ein Grund war auch sicher die Nähe zur innerdeutschen Grenze. Später verlegte die Einheit nach Wyton.

© Erich Westersötebier WK102/A Canberra T17 360Sqn, Gütersloh (Mai 1973) Die ersten Canberra T17 liefen der 360Sqn in RAF Watton im Dezember 1966 zu. Später verlegt nach Cottesmore und Wyton war das Muster in dem Verband bis Oktober 1994 im Einsatz. Die "Alpha" zeigt hier noch das alte Staffelwappen der 360Sqn.

© Jeff Bell WJ565/C Canberra T17 360Sqn, Gütersloh (Mai 1981) Kurz vor der Einführung der Doppelcodes bei der 360Sqn entstand diese Aufnahme der WJ565/C. Verschiedene Listen zeigen, dass das Flugzeug im Februar 1981 bei der Staffel aus dem Dienst gezogen wurde und in den Store nach St. Athan ging. Der letzte Flug fand dann tatsächlich erst am 02.11.1981 statt.

© Erich Westersötebier WH646/G Canberra T17 360Sqn, Gütersloh (Juni 1974) Gewohnt tief fliegt diese Canberra an der alten Crash Gate 2 Brücke vorbei. Mit ihren zweimal 3.400 kg Schub war diese Maschine nicht gerade übermotorisiert. Fatal wirkte sich der Ausfall eines Triebwerks vor der Landung aus und führte nicht selten aufgrund des asymetrischen Schubs zum Totalverlust der Maschine.

© Erich Westersötebier WH664/H Canberra T17 360Sqn, Gütersloh (April 1974) Ursprünglich als B2 gebaut, beendeten viele Canberra ihre fliegerische Karriere als ECM-Trainer T17. Hier sieht man auf der Canberra noch das nur kurz getragene alte Staffelwappen.

© Wieland Stolze WH664/H Canberra T17 360Sqn, Gütersloh (22.03.1976) Es gab bei der RAF zahlreiche verschiedene Squadrons, die die English Electric Canberra flogen, die häufigsten Besucher in den 70er und 80er Jahren waren aber sicherlich die T17 der 360Sqn, wenn auch nicht die spektakulärsten.

© Günter Grondstein WH665/J Canberra T17 360Sqn, Gütersloh (September 1973) Als Canberra B2 kam die WH665 Ende November 1952 zur 10Sqn in Scampton. Nach einer Zeit bei der 45Sqn in Coningsby flog die Maschine bei der 75Sqn der Royal New Zealand Air Force. Nach ihrer Umrüstung zur T17 war sie ab März 1967 bei der 360Sqn im Einsatz. Am 1. Dezember 1982 kam bereits die Außerdienststellung der WH665, obwohl die Schwestermaschinen noch 12 Jahre weiter im Einsatz waren.

© Wieland Stolze WH740/K Canberra T17 360Sqn, Gütersloh (17.08.1976) Vor dem gelben Fangnetz der Landerichtung 09 rollt die WH740 zum Start. Diese Canberra ging als B2 am 30.07.1953 zur Royal Air Force, heute steht sie im East Midlands Aero Park. Im Hintergrund sieht man das allgegenwärtige und so genannte "Airfield House", das unter anderem der Commanding Officer der 19Sqn, Wing Commander Barcilon, mit seiner Familie längere Zeit bewohnte!

© Günter Grondstein WD955/Q Canberra T17 360Sqn Gütersloh (Juni 1974) Diese T17 war Anfang der neunziger Jahre die älteste noch im Dienst befindliche Canberra der Royal Air Force. Sie war zugleich die letzte Canberra auf Gütersloher Boden, die am 30.03.1993 zusammen mit der WJ731/BK der 231OCU die Basis verließ.

© Erich Westersötebier WD955/Q Canberra T17 360Sqn, Gütersloh (August 1974) Im Jahr 1974 konnte noch niemand wissen, daß die WD955 die letzte Canberra sein würde, die jemals von RAF Gütersloh abheben sollte. Immer noch im Dienst der 360Sqn trug sie an dem Tage (30.03.1993) ein rotes Leitwerk.

© Wieland Stolze WJ977/R Canberra T17 360Sqn, Gütersloh (10.08.1976) Wie für eine Canberra B2 üblich, flog die WJ977 bei einer Reihe von Squadrons: No 15, No 57 und No 21, gefolgt von No 139, Station Flight Binbrook und No 9 Sqn. Als erste Canberra T17 wurde die Umrüstung bereits im Juni 1963 durchgeführt. Die ersten Einsätze bei der 360Sqn fanden im September 1966 statt. Als eine der ersten T17 ging das Flugzeug bereits im Dezember 1982 nach Wyton als Rescue-Trainer, um dann sein Dasein auf dem Dump zu beenden.

© Erich Westersötebier WJ981/S Canberra T17 360Sqn, Gütersloh (Juli 1975) Eine Schönheit war die Canberra T17 sicherlich nicht, aber ihre Aufgabe hat sie immer mit Bravour erfüllt - und das für 28 Jahre! Diese Maschine trägt bereits das zweigeteilte Abzeichen der 360Sqn, ein Anker für die Navy und ein Schmetterling für die Air Force. Dieses Abzeichen stand stellvertretend für die zwei "Kunden" der Staffel. In den Jahren 1955/56 flog die WJ981 bereits bei der 103Sqn des 551Wing des Bomber Command von RAF Gütersloh aus!

© Erich Westersötebier WJ986/T Canberra T17 360Sqn, Gütersloh (Juni 1973) In den siebziger Jahren standen Gastmaschinen häufig in den beiden Dispersal Areas, den zukünftigen Staffelbereichen der 3 und 4Sqn. Die große Flightline war an einem normalem Tag durch etwa 16 bis 20 Lightnings der beiden Staffeln und mehr als einem Dutzend Wessex der 18Sqn entsprechend belegt.

© Günter Grondstein WJ986/T Canberra T17 360Sqn Gütersloh (Juni 1973) Mit der gesamten Flightline der 19Sqn und einer besuchenden Varsity im Hintergrund wird diese Canberra gerade zwischen zwei Einsätzen gewartet. Die Maschine steht im westlichen Dispersal-Bereich, der zukünftigen 4Sqn. Auch die Canberra der 360Sqn waren zuweilen in gewissem Umfang für ELINT und SIGINT verantwortlich, natürlich nicht in dem Maße, wie die Comet und Canberra der 51Sqn.

Achtziger und neunziger Jahre

© Thomas Westhoff-Düppmann WK111/EA Canberra T17 360Sqn, Gütersloh (27.09.1982) Nur Sekunden vor dem Aufsetzen sieht man die WK111, das Flaggschiff der 360Sqn, im 09er-Anflug. Aufgrund der weit auseinander liegenden Triebwerke bedeutete der Ausfall eines von ihnen während der Landung nicht selten den Verlust der Kontrolle über das Flugzeug, bis hin zu einem Überschlag und Aufprall am Boden mit der Rumpfunterseite nach oben! Im Hintergrund rollt eine Alconbury-RF-4C zum Start.

© Thomas Westhoff-Düppmann WK111/EA Canberra T17 360Sqn, Gütersloh (September 1982) Das jährliche ECM-Meet brachte regelmäßig die sicher nicht besonders schönen Canberra T17 nach Gütersloh. Die WK111 gehörte in den 50er Jahren bereits zur ersten Ausstattung der damals neuen Canberra B2-Einheiten des Bomber Commands auf der britischen Insel.

© Günter Böckmann WK111/EA Canberra T17 360Sqn, Gütersloh (ca. 1986) Nicht gerade eine Schönheit, aber sicher zweckmäßig und erfolgreich im Einsatz war die Canberra T17 der 360Sqn. Ursprünglich wurde mit dem Muster eine zweite Staffel, die 361Sqn, im Jahr 1967 aufgestellt, sie existierte aber nur wenige Monate.

© Thomas Westhoff-Düppmann WJ630/ED Canberra T17 360Sqn, Gütersloh (05.09.1984) Am 31.03.1954 wurde die WJ630 als B2 an die RAF ausgeliefert. Sie flog in der Folge bei der 100Sqn, der 45Sqn, bei der neuseeländischen 75Sqn und erneut bei der 45Sqn. Nach der Modifizierung zur T17 wurde sie am 1. Mai 1967 in Watton in ihr "zweites Leben" ausgeliefert.

WJ630/ED Canberra T17 360Sqn

© Thomas Westhoff-Düppmann WJ630/ED Canberra T17 360Sqn, Gütersloh (05.09.1984) Alle drei Canberra flogen an dem Tage jeweils einen Einsatz. Die "ED" machte vor der Landung sogar zwei Durchstarts. Insgesamt baute man für die RAF 24 Canberra B2 zu T17 um. Mit dem Erhalt des senffarbenen "Hemp-Anstrichs" erhielten sechs der noch verfügbaren 12 T17 kurz vor der Ausmusterung ein verbessertes ECM-Fit und wurden zu T17A.

Foto torstenn./CC BY-NC-ND 3.0 WJ630/ED Canberra T17 360Sqn, Gütersloh (12.03.1992) Bei starkem Regen ist diese Canberra T17 während der Landung von der Bahn abgekommen, die Maschine steht hier noch neben der Landebahn. Das Flugzeug wurde in Gütersloh repariert und ist erst am 16.03.1992 abgeflogen.

WJ633/EF Canberra T17 360Sqn

© Markus Jakobsmeier WJ633/EF Canberra T17 360Sqn, Gütersloh (August 1983) Jede einzelne der 22 zu T17 umgebauten Canberra B2 der 360Sqn war wenigstens einmal zu Besuch in Gütersloh. Ursprünglich sollte mit der 361Sqn eine zweite Staffel aufgestellt werden, die zur MEAF oder FEAF gehören sollte, aber dem Rückzug der Briten aus diesen Regionen zum Opfer fiel.

© Jeff Bell WH646/EG Canberra T17 360Sqn, Gütersloh (März 1982) Die Landung war für erfahrene Canberra-Piloten sicher einfach, bei Ausfall eines Triebwerks jedoch verwandelte sich die sonst gutmütige Maschine aufgrund des asymetrischen Schubs der weit auseinander liegenden RR Avon in ein nicht mehr zu kontrollierendes Flugzeug. Mehrere Abstürze während der Landung inkluvie Überschlägen führten zu Verlusten unter den Besatzungen. Die WH646 wurde im Februar 1985 in Wyton verschrottet, die Nase hat bis heute im Midland Museum am Coventry Airport überlebt.

© Thomas Westhoff-Düppmann WH646/EG Canberra T17 360Sqn, Gütersloh (16.09.1982) Eine Schönheit war die T17 nicht, aber äußerst effektiv war sie zweifellos. Die 360Sqn sollte ursprünglich noch durch eine zweite ECM-Einheit, der 361Sqn, ergänzt werden. Eine Ausrüstung der Einheit erfolgte im Jahr 1967 allerdings nicht.

© Erich Westersötebier WH646/EG Canberra T17 360Sqn, Gütersloh (Oktober 1988) Ursprünglich sollte es neben der 360Sqn in RAF Wyton noch eine weitere Canberra T17 Einheit geben, diese sollte als 361Sqn aufgestellt werden. Aus verschiedenen Gründen kam es jedoch nicht dazu.

WH664/EH Canberra T17 360Sqn

© Markus Jakobsmeier WH664/EH Canberra T17 360Sqn, Gütersloh (11.08.1983) Aus der Serie « WH » flogen einige Canberra bereits von 1955 bis 1956 bei der 104Sqn in Gütersloh, so die WH640, WH644, WH650, WH658 und WH674. Die WH664 gehörte jedoch nicht dazu.

© Thomas Westhoff-Düppmann WF890/EJ Canberra T17 360Sqn, Gütersloh (05.09.1984) Die sicher häufigsten Canberra-Besucher auf der Basis waren in den 80er Jahren die T17 der 360Sqn in Wyton. Bei Spotter-Besuchen in RAF Wyton 1989/90 konnten mitunter an einzelnen Tagen über 20 verschiedene Maschinen gesehen werden – was bei den damaligen Staffelstärken von 12-14 (360Sqn), 18-20 (100Sqn), sechs (1PRU) und neun bis elf (231OCU) Canberra leicht möglich war.

© Marcus Herbote WF890/EJ Canberra T17 360Sqn, Gütersloh (06.08.1987) Bei diesem Überflug sieht man sehr gut die trapezförmige Form der Tragflächen der Canberra. Die Canberra gilt als eines der erfolgreichsten Flugzeuge der Nachkriegsgeschichte. Sie flog bei der RAF unter anderem als Jagdbomber und Interdictor (B(I)6, B(I)8), Bomber in der konventionellen und nuklearen Angriffsrolle (B2, B6, B15, B16), ECM-Störflugzeug und -trainer (T17), Photo- und Höhenaufklärer (PR3, PR7, PR9), Zieldarstellungsflugzeug (TT18), Drohne (U10), Trainer (T4, T11, T19, T22), Seezielbekämpfungsflugzeug (B15, B16), Kalibrierer für Radar- Navigations- und Elektronikanlagen (E15) und in den verschiedensten Test- , Forschungs- und Prüfaufgaben (verschiedene Versionen).

© Thomas Westhoff-Düppmann WH902/EK Canberra T17 360Sqn, Gütersloh (16.09.1982) Das ECM-Meet des Jahres 1982 fand vom 14. bis 17. September statt. Zwei norwegische Falcon 20ECM flogen mit drei Canberra T17 tägliche Einsätze gegen den „Feind“. In den Jahren danach kamen noch drei deutsche HFB.302ECM und drei italienische PD.808GE hinzu.

© Thomas Westhoff-Düppmann WH902/EK Canberra T17 360Sqn, Gütersloh (September 1982) Am 8. März 1954 nahm das Bomber Command die WH902 als Canberra B2 in den Dienst. Nach Ende des kalten Krieges wurde die 360Sqn zügig aufgelöst, diese Canberra ereilte das Schicksal der Verschrottung bereits im Jahr 1995.

© Thomas Westhoff-Düppmann WH902/EK Canberra T17 360Sqn, Gütersloh (17.09.1982) Für gewöhnlich flogen die am ECM-Meet teilnehmenden Maschinen mindestens eine, meistens zwei Missionen am Tag. Die 360Sqn verlegte im Jahr 1982 mit der "EG", "EK", "EL" und "EN" nach Gütersloh.

WH902/EK Canberra T17 360Sqn

© Thomas Westhoff-Düppmann WH902/EK Canberra T17 360Sqn, Gütersloh (05.09.1984) Üblicherweise wurden ein bis zwei Einsätze pro Maschine während des ECM-Meets geflogen, dessen offizieller Manövername nicht bekannt ist. Die 360Sqn wurde zu 75% von der RAF und zu 25% von der RN finanziert. Entsprechend aufgeteilt war auch das Personal - und nur jeder vierte Staffel-Boss gehörte der Royal Navy an!

© Thomas Westhoff-Düppmann WF916/EL Canberra T17 360Sqn, Gütersloh (17.09.1982) Obwohl schon einige Jahre im Dienst sieht die WF916 auf dieser Aufnahme recht makellos aus. Das Abzeichen der 360Sqn symbolisiert die Unterstützung der beiden Teilstreitkräfte, der Dreizack steht für die Royal Navy, der Schmetterling für die Royal Air Force.

WF916/EL und WD955/EM Canberra T17 360Sqn

© Markus Jakobsmeier WF916/EL und WD955/EM Canberra T17 360Sqn, Gütersloh (21.09.1983) Seltene Begegnung zweier Canberra T17 der 360Sqn auf der Gütersloher Bahn: Während die „EL“ am Start steht, führt die „EM“ gleichzeitig auf dem Abrollstreifen der 27 einen Triebwerksprobelauf durch. Weitere T17 beim ECM-Meet 1983 waren die WJ607/EB und die WJ633/EF.

© Marcus Herbote WF916/EL Canberra T17 360Sqn, Gütersloh (Juni 1988) Im später eingeführten "Hemp-Anstrich" landet diese ursprünglich als Canberra B2 in den Dienst gestellte T17 auf der Basis. Man erkennt die noch recht einfachen ausgefahrenen Bremsklappen dieses Typs.

© Erich Westersötebier WF916/EL Canberra T17 360Sqn, Gütersloh (Oktober 1988) Zum jährlichen ECM-Meet im September oder Oktober kam die 360Sqn mit drei oder vier Canberra T17. Zusammen mit deutschen Hansa Jet, norwegischen Falcon 20 und italienischen PD.808 flogen die Maschinen für eine Woche jeweils zwei Missionen am Tag.

Foto torstenn./CC BY-NC-ND 3.0 WD955/EM Canberra T17A 360Sqn, Gütersloh (29.03.1993) Als älteste Canberra der 360Sqn war die WD955 noch ziemlich aktiv. Sie war zugleich die letzte von zwei Maschinen des Typs, die Gütersloh besuchen sollten. Gut ein Jahr später wurde die Einheit aufgelöst - als eines der Opfer nach Ende des kalten Krieges.

© Marcus Herbote WD955/EM Canberra T17A 360Sqn, Gütersloh (30.03.1993) Zu den letzten RAF-Jets, die Gütersloh besuchten, gehörte auch die T17 WD955. Sie war ein alter Bekannter der Basis, war sie doch Mitte der 50er Jahre noch unter dem 551Wing des Bomber Command in Gütersloh stationiert.

Foto torstenn./CC BY-NC-ND 3.0 WD955/EM Canberra T17A 360Sqn und WJ731/BK Canberra B2T 231OCU, Gütersloh (30.03.1993) Zwei alte Cold-War-Warrier verabschieden sich von der Basis, die 48 Jahre an vorderster Front für die Sicherheit der NATO verantwortlich war. 38 Jahre zuvor waren vier Squadrons des RAF Bomber Command in Gütersloh stationiert.

© Thomas Westhoff-Düppmann WJ981/EN Canberra T17 360Sqn, Gütersloh (15.09.1982) Aufgrund der nicht gerade starken Triebwerke der Basisversion B2 von jeweils 3.400 kg Schub waren die Starts der Canberra regelmäßig eher tief. Anfangs war die WJ981 bei der 103Sqn in Gütersloh im Einsatz, dann folgte die 88 und 44, darauf die neuseeländische 75Sqn, danach die 45Sqn in Tengah.

© Thomas Westhoff-Düppmann WJ981/EN Canberra T17 360Sqn, Gütersloh (29.09.1982) Hier sieht man die WJ981 als Canberra T17 im Dienst der 360Sqn, 26 Jahre zuvor war das Flugzeug als B2 noch im Dienst der 103Sqn des RAF Bomber Command, im Einsatz von der RAF Station Gütersloh aus!

© Thomas Westhoff-Düppmann WJ986/EP Canberra T17 360Sqn, Gütersloh (12.08.1982) Die als ECM-Trainer eingesetzten Canberra T17 waren sicher keine Schönheit, aber zweckmäßig und erfolgreich waren sie in jedem Fall. Die WJ986 wurde am 30.09.1953 in den Dienst genommen und flog nacheinander bei der 40, 90, 115 und 542Sqn sowie der 75Sqn der Royal New Zealand Air Force. Danach kam die zur 45Sqn nach RAF Tengah in Singapur.

© Erich Westersötebier WJ986/EP Canberra T17 360Sqn, Gütersloh (Oktober 1988) Vom 10. Bis 14. Oktober fand das ECM-Meet des Jahres 1988 statt. Diese Canberra war die einzige, die zu dem Zeitpunkt noch nicht im typischen Hemp-Anstrich flog.

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