From Die Geschichte des Flugplatz Gütersloh

Visiting-Aircraft: 39 Sqn - Royal Air Force

Royal Air Force - No 39 Squadron

Gastflugzeuge der Royal Air Force, No 39 Squadron (39 Sqn)

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Canberra PR9 der RAF 39Sqn

XH133 Canberra PR9 39Sqn

© Alex Waning XH133 Canberra PR9 39Sqn, Gütersloh (04.07.1975) Von der Mittelmeerbasis Luqa auf Malta verlegte die 39Sqn im September 1970 nach RAF Wyton und blieb dort bis zur Auflösung am 1. Juni 1982. Dann übernahm die neue 1PRU die Aufgaben der Staffel.

XH134 Canberra PR9 39Sqn

© Erich Westersötebier XH134 Canberra PR9 39Sqn, Gütersloh (Juli 1976) Zu diesem Zeitpunkt lag die 39Sqn mit ihren Canberra PR9 in RAF Wyton. Die Royal Air Force hatte immer zuwenig PR9 im Einsatz, letztlich wurden nur 23 Maschinen gebaut. Am 1. Juni 1982 löste man die 39Sqn auf und es entstand eine kleinere 1PRU.

XH136 Canberra PR9 39Sqn

© Jeff Bell XH136 Canberra PR9 39Sqn, Gütersloh (März 1982) Diese im Jahr 1959 ausgelieferte PR9 stattet kurz vor ihrer Außerdienststellung im Frühjahr 1983 der Basis noch einen Besuch ab. Wie der Jagdbomber B(I)8 trug die PR9 das fighterähnliche tropfenförmige Cockpit, welches schräg angebracht war. Der Navigator saß unter dem Piloten im Rumpf.

XH137 Canberra PR9 39Sqn

Archiv H. Franke XH137 Canberra PR9 39Sqn, Gütersloh (September 1973) Diese Canberra PR9 stürzte leider am schon 03.05.1977 im Anflug auf RAF Wyton ab. Die zwei Besatzungmitglieder kamen ums Leben. Hier steht sie in Gütersloh auf der 27. Die 39Sqn rüstete bereits im Oktober 1962 in Luqa/Malta auf die Canberra PR9 um.

© Günter Grondstein XH168 Canberra PR9 39Sqn Gütersloh (16.08.1973) Die XH168 wechselte nach ihrer Indienststellung bei der 58Sqn zwischen den beiden weiteren Canberra Photo Recce Squadrons 13 und 39Sqn abwechselnd hin und her. Das machte die geringe Zahl von nur 21 ausgelieferten PR9 notwendig.

© Günter Grondstein XH168 Canberra PR9 39Sqn Gütersloh (16.08.1973) Das Staffel-Motto der 39Sqn war stets "Die noctique", "By day and night". Die Einheit mit dem Staffelwappen einer geflügelten Bombe wurde am 15. April 1916 in Hounslow aufgestellt. Von 1970 bis 1982 lag sie in Wyton. Ab Juli 1992 bis Juli 2006 gab es die Squadron erneut, nachdem die 1PRU umbenannt wurde. Erst ab Dezember 1993 war die 39Sqn dann in Marham stationiert.

© Axel Saal XH169 Canberra PR9 39Sqn, Gütersloh (August 1973) Die Nähe zur innerdeutschen Grenze führte dazu, dass die Canberra PR9 regelmäßige Besucher in Gütersloh war. Die Flugzeuge wurden immer auf dem neuesten Stand gehalten, so durch den Einbau von Infra Red Linescan (IRLS), Decca Tactical Air Navigation System (TANS) und Goodrich Corporation Rapid Deployment Electro-Optical System (RADEOS). Ein Blick weit ins Hinterland war so leicht möglich. Später kam noch ein Global Positioning System (GPS) dazu.

XH169 Canberra PR9 39Sqn

© Erich Westersötebier XH169 Canberra PR9 39Sqn, Gütersloh (September 1975) Die Canberra PR9 war in der Tat die "Porsche-Version" des Musters. Mit ihren starken Triebwerken und dem fighterähnlichen Cockpit war sie ein Traum für jeden Piloten. Es gab nur drei Einheiten der RAF, die die PR9 flogen, das waren die 13, 39 und 58Sqn.

XH169 Canberra PR9 39Sqn

© Wieland Stolze XH169 Canberra PR9 39Sqn, Gütersloh (12.07.1977) Diese PR9 begann ihren Karriere bei der 58Sqn, im Dezember 1962 kam sie zur 39Sqn. Nach einer Stippvisite beim MoD flog sie für die 13Sqn und war somit bei allen Canberra PR Einheiten im Dienst. Es folgten Nutzungen durch die 39Sqn und 1PRU. Heute steht die XH169 am Haupttor von RAF Marham.

XH169 Canberra PR9 39Sqn

© Wieland Stolze XH169 Canberra PR9 39Sqn, Gütersloh (Sommer 1977) Der Ostwind-Anflug in Gütersloh war seit jeher legendär, aufgrund einer erhöhten Foto-Position auf der alten Stahlbrücke konnten die Maschinen immer fei von Hindernissen aufgenommen werden - es sei denn, sie flogen einmal zu tief an!

XH169 Canberra PR9 39Sqn

© Wieland Stolze XH169 Canberra PR9 39Sqn, Gütersloh (16.04.1980) Die 39Sqn setzte die Canberra PR3 in der Photo-Reconnaissance-Rolle in Luqa/Malta bis zum Oktober 1962 ein, als sie die ersten PR9 bekam. Im September 1970 verlegte sie nach Wyton und flog noch bis zur Außerdienststellung am 1. Juni 1982.

XH171 Canberra PR9 39Sqn

© Erich Westersötebier XH171 Canberra PR9 39Sqn, Gütersloh (Juli 1976) Im Jahr 1960 an die Royal Air Force ausgeliefert, steht die XH171 heute im Cosford Museum. Die PR9 war mit ihren zwei 4.767 kg starken Avon 206-Turbinen die stärkste Canberra-Variante.

XH176 Canberra PR9 39Sqn

© Günter Grondstein XH176 Canberra PR9 39Sqn, Gütersloh (Juni 1976) Die XH176 wurde am 2. November 1960 bei der RAF in Dienst gestellt. Das Flugzeug flog in abwechselnder Reihenfolge bei der 58, 39, 13 und wieder 39Sqn. Während die PR9 als Leihgabe bei der A&AEE flog, stürzte sie schließlich am 25.05.1978 bei Chilmark in Wiltshire ab.

XH176 Canberra PR9 39Sqn

© Günter Grondstein XH176 Canberra PR9 39Sqn, Gütersloh (Juni 1976) Vor den geparkten Lightnings der 92Sqn setzt die Canberra PR9 wenige Sekunden später auf. Zusammen mit der XH171 war die Maschine für einige Tage in Gütersloh stationiert. Canberra PR9 waren auch aufgrund der unmittelbaren Lage zum Warschauer Pakt häufiger in Gütersloh anzutreffen.

XH176 Canberra PR9 39Sqn

© Günter Grondstein XH176 Canberra PR9 39Sqn, (Juni 1976) Ab 1976 wurden die Canberra PR9 der 39Sqn modernisiert, so bekamen sie u. a. Radar Warning Receiver (hier noch nicht installiert) - für einen unbewaffneten Höhen-Photoaufklärer sicher sinnvoll. Das Muster konnte eine Höhe von 60.000 Fuß erreichen.

XH176 Canberra PR9 39Sqn

© Erich Westersötebier XH176 Canberra PR9 39Sqn, Gütersloh (Juli 1976) Zwei Lightning F2A der 92Sqn haben diese Canberra auf einer CAP während eines Manövers "abgefangen" und geleiten sie nun zur RAF-Basis Gütersloh: Ein typisches Bild zu Lightning-Zeiten. An derartigen Tagen konnte man die verschiedensten Typen, Nationen und Staffeln am Boden sehen.

XH176 Canberra PR9 39Sqn

© Erich Westersötebier XH176 Canberra PR9 39Sqn , Gütersloh (Juli 1976) Das Abzeichen der fliegenden Bombe lässt diese Canberra als eine Maschine der 39Sqn erkennen. Die Fahrwerksklappen fahren gerade ein und das Flugzeug startet auf der 09 durch. Die XH176 stürzte an 25.05.1978 in den Händen der A&AEE ab, die sie leihweise einsetzte.

Canberra T4 der RAF 39Sqn

© Günter Grondstein WJ879 Canberra T4 39Sqn Gütersloh (November 1974) Die Canberra-Trainer wechselten häufig zwischen den Einsatz- und Trainingseinheiten hin und her. So flog die WJ879 bei diversen Station Flights (Wittering, Hemswell, Finningley), der 7Sqn, der 39Sqn und lange Zeit auch bei der 231OCU. Hier trägt sie kein Staffelabzeichen, ist aber im Dienst der 39Sqn.

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