From Die Geschichte des Flugplatz Gütersloh

Visiting-Aircraft: 4 FTS - Royal Air Force

Royal Air Force - No 4 FTS

Gastflugzeuge der Royal Air Force, No 4 Flying Training School (4 FTS)

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Hunter F6

© Wolfgang Lohmann XG274/71 Hunter F6 4FTS, Airshow, Gütersloh (28.07.1972) Eine der zwei Hunter der 4FTS nahm während der „kleinen“ Air Show 1972 am Flying Display teil. Hier rollt die Maschine an den in der westlichen Dispersal Aerea stehenden Zuschauern zurück vorbei auf die Flightline. Der Taxiway hat sicher zu dieser Zeit noch keine 12 Meter Breite, die Spannweite der Hunter liegt nur bei gut zehn Metern. Direkt hinter der Hunter erkennt man eine VC-10 sowie rechts in der Ferne die beiden weißen Häuser zwischen der Groppeler Straße und der Bäckerei Wiedenlübbert.

© Wolfgang Lohmann XG274/71 Hunter F6 4FTS, Gütersloh (28.07.1972) Der Pilot hat sich hier offenbar vom Schleudersitz abgeschnallt - die Gurte hängen aus dem Cockpit! Die XG274 kehrte an diesem Wochenende in die alte Heimat Gütersloh zurück, vom 18. April 1957 bis 17. Dezember 1962 flog sie bei der 14Sqn und war damit auch einige Jahre an vorderster Front stationiert. Die "Blue Diamonds" bildeten die letzte Tagjagd-Hunter-Staffel der Royal Air Force!

© Wolfgang Lohmann XG274/71 Hunter F6 4FTS, Airshow, Gütersloh (28.07.1972) Diese Aufnahme entstand an der Abbiegung vom westlichen Rollweg auf die 850 Meter lange Flightline und war eine der schönsten, wenn auch selten genutzten Fotomöglichkeiten auf der Basis. Das Wetter an dem Tage war grenzwertig, die Sonne kam nur selten zum Vorschein.

© Wolfgang Lohmann XG274/71 Hunter F6 4FTS, Gütersloh (28.07.1972) Im Hintergrund der zu ihrem Abstellplatz zurück rollenden Hunter F6 sieht man eine zivile BAC 1-11 sowie die Hercules C1 XV191 in ihrer braunen Wüstentarnung. Die drei Kisten dienten vermutlich einem Wessex der 18Sqn als Last bei einer Vorführung.

© Günter Grondstein XG274/71 und XF384/72 Hunter F6 4FTS, Gütersloh (29.09.1972) Ein schöner Doppelanflug zweier Hunter F6 der No 4 Flying Training School, RAF Valley. Die großen Nummerncodes sind wirklich sehr überdimensional geraten. Auch heute noch gilt die Hawker Hunter als eines der elegantesten Jagdflugzeuge aller Zeiten.

© Günter Grondstein XF383/72 Hunter F6 4FTS, Gütersloh (01.09.1973) Die Hunter, die später in den Trainingsverbänden und Flugschulen wie der 4FTS neue Piloten ausbildeten, waren in den fünfziger Jahren bereits an vorderster Front in zahlreichen Einsatzstaffeln im Einsatz. Die meisten waren nach Inkrafttreten des "White Paper" von Defence Secretary Duncan Sandys überflüssig geworden.

© Erich Westersötebier XF509/73 und XF383/72 Hunter F6 4FTS, Gütersloh (01.09.1973) Diese beiden Hunter F6 aus Valley landeten am Freitag, den 31.08.1973 und blieben über das Wochenende. Sie gehörten zur No3Squadron der 4FTS und waren für das Fortgeschrittenen-Training im Einsatz. Erst Anfang der 70er Jahre erhielten die Maschinen die rot-weiße Bemalung.

© Wieland Stolze XG185/74 Hunter F6 4FTS, Gütersloh (Juni 1972) Am 5. Oktober 1956 ging diese Hunter als F6 an die Royal Air Force. Die 4FTS bediente sich später der ehemaligen Tagjäger und setzte sie als Trainer ein, ein Jahr nach Entstehen dieser Aufnahme bekam die Hunter den rot-weißen Anstrich. Sie ging am 21. April 1976 durch einen Absturz bei Malltreath Sands, Süd-Anglesey, verloren. Der Pilot verließ das Flugzeug, nachdem er ein Feuer in der linken Tragflächenwurzel entdeckt hatte.

© Thomas Westhoff-Düppmann XF527/70 und ?????/74 Hunter F6 4FTS, Gütersloh (Mai 1980) Zwei Hunter der 4FTS aus RAF Valley starten hier durch. Viele zuvor bei anderen Einheiten eingesetzte Hunter bekamen lediglich ein weißes Leitwerk und das Wappen der Schule, auf die rot-weiße Bemalung verzichtete man.

Hunter T7

© Axel Saal WV372/85 Hunter T7 4FTS, Gütersloh (05.07.1975) Viereinhalb Jahre vor Entstehen dieser Aufnahme gehörte die WV372 noch als "R" zur 2Sqn, die genau diesen Trainer bis März 1971 für zehn Jahre von Gütersloh aus einsetzte. Zur großen Air Show 1975 kam das Flugzeug dann zurück auf die alte Heimatbasis. Bei dem fatalen und tragischen Shoreham-Crash im August 2015 wurde das Flugzeug völlig zerstört. Im Jahr 1967 kamen die ersten Hunter T7 und F6 zur No3Squadron der No4FTS, damit ergänzten sie die Gnat der Nos 1 and 2Squadron. Das Muster flog in der ‘Fast-Jet' Ausbildung der "langbeinigen" Piloten und war außerdem für die Ausbildung der Commonwealth-Piloten von Jordanien, Australien, Singapur, Equador u.a. verantwortlich.

Gnat T1

Archiv Christian Hölscher XP541/41 Gnat T1 4FTS, Gütersloh (04.07.1975) Bei Ostwind und bestem Wetter trafen die Gäste zum Flugtag 1975 ein. Die No 4 Flying Training School in RAF Valley schickte diese Gnat sowie die Hunter T7 WV372/85. Die Basis Valley liegt auf der Insel Anglesey, gehört damit zu Wales und verfügt über weiträumige Lufträume zum Trainieren.

© Günter Grondstein XP541/41 Gnat T1 4FTS, Gütersloh (05.07.1975) Eine bunte Mischung verschiedener Flugzeuge, Hubschrauber, Fahrzeuge und RAF-Gerätschaften war während der Air Show in dem großen Static-Display zu beobachten. Es war die letzte wirklich große Flugschau auf der Basis - mal abgesehen von den normalen täglichen "Flugtagen", die häufig nicht viel schlechter waren!

Hawk T1

© Thomas Westhoff-Düppmann XX165 Hawk T1 4FTS, Gütersloh (12.09.1982) Die auch international sehr erfolgreiche Hawker Siddeley (später BAe) Hawk ersetzte bei der 4FTS in Valley die Hunter und die Gnat in der Fortgeschrittenenschulung. Auf ihren Schulungsflügen waren die Maschinen auf fast jeder RAF-Station mal zu sehen.

© Christian Hölscher XX172 Hawk T1 4FTS und XZ997/E Harrier GR3 4Sqn, Gütersloh (25.04.1983) Von Freitag bis Montag waren häufiger mal Hawks T1 der 4FTS übers Wochenende zu Besuch in Gütersloh. Hier steht die XX172 aus Valley zusammen mit dem am 22.04.1983 neu zur 4Sqn gekommenen XZ997/E zusammen auf der 09.

© Wilfried Zetsche XX178 Hawk T1 4FTS, Gütersloh (März 1980) Hawks der 4FTS in Valley machten besonders in den frühen achtziger Jahren durch ihre Wochenendbesuche von sich reden. Die Maschine kam mit einem offensichtlich in Gütersloh wohnenden Piloten am Freitagnachmittag an und flog montagmorgens vor neun Uhr zurück nach Anglesey.

© Günter Grondstein XX237 und XX178 Hawk T1 4TFS Gütersloh (07.03.1980) Kurz nach der Einführung des Musters trugen die Hawk der 4FTS noch die letzten drei Ziffern der Seriennummer in der Farbe Schwarz an der Nase und das Schulwappen war lediglich als Crest am Leitwerk zu sehen. Erst Anfang der achtziger Jahre änderte man die Ziffern in weiß und brachte das Wappen sehr viel größer an.

© HaPe Merschbrock XX250 Hawk T1 4FTS, Gütersloh (13.06.1987) Eine der wenigen Maschinen während des kleinen Open Days im Juni 1987, die keinen direkten Bezug zur Basis Gütersloh hatten, war die Hawk der 4FTS. Weder die Einheit noch der Typ waren je in Gütersloh stationiert. In den frühen achtziger Jahren blieb oft eine Hawk aus Valley über das Wochenende. Vermutlich handelte es sich bei dem Piloten um einen ehemaligen Gütersloher.

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