From Die Geschichte des Flugplatz Gütersloh

Visiting-Aircraft: 47 Sqn - Royal Air Force

Royal Air Force - No 47 Squadron

Gastflugzeuge der Royal Air Force, No 47 Squadron (47 Sqn)

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Hastings C1 der RAF 47Sqn

unid. Hastings C1 47Sqn

© John Beavin unid. Hastings C1 47Sqn, Gütersloh (Winter 1948/1949) Während der Berliner Luftbrücke diente Gütersloh lediglich als Ausweichflugplatz. Aufgrund der großen Zahl an täglich stattfindenden Transportflügen konnte es aber mal zu einer Landung kommen. Diese Hastings hat sich hier im Schlamm abseits der betonierten Flächen festgefahren, der rechte Hauptrad-Reifen wird soeben gewechselt. Nur drei Squadrons nahmen an der Luftbrücke mit der deswegen übereilt in Dienst gestellten neuen Hastings C1 teil: Die 47Sqn ab 11.11.1948, die 297Sqn ab Anfang 1949 und die 53Sqn ab Herbst 1949. Von daher lässt sich die Aufnahme und die Einheit relativ genau bestimmen.

Beverly C1 der RAF 47Sqn

XB285/C Beverly C1 47Sqn

© Günter Böckmann XB285/C Beverly C1 47Sqn, Gütersloh (1961) Mit den neu gebauten "Married Quarters" im Hintergrund landet diese Beverly des Abingdon Wing auf der 27. Diese Anflugrichtung war in den frühen 60er Jahren noch nicht eingezäunt und ein unbefestigter Weg führte durch den Anflug. Am 12. März 1956 bekam die 47Sqn ihre ersten Beverly C1 zugewiesen. Auch die 53Sqn am gleichen Standort erhielt diesen Transporter und beide Staffeln waren regelmäßig auf RAF Germany Basen zu sehen.

XH123/N Beverly C1 47Sqn

© Gerry Stallard XH123/N Beverly C1 47Sqn, Gütersloh (27.05.1967) Die Beverly wurde häufig für das Absetzen von Truppen und Lasten verwendet. Besonders unangenehm war der Flug für die Soldaten, die oben im Heckausleger(!) saßen! Diese Maschine steht auf dem Open Day 1967.

© Wilhelm Hölscher | Archiv C. Hölscher XH123/N Beverly C1 47Sqn, Gütersloh (27.05.1967) Die Beverly der 47Sqn mit dem Schriftzug "Royal Air Force Transport Command" an der Nase steht hier auf der Bahn - die an der Air Show teilnehmenden Fallschirmspringer sitzen in ihrem Bauch und sie konnten sogar bis weit in das Heck im "Biberschwanz" der Maschine einen Platz finden - erkennbar an den Fenstern! Im Hintergrund das Sammelsurium aus den neuesten Radaren: eines für den Anflug, eines für die Luftraumüberwachung und ein weiteres für Präzisionsradaranflüge und alle unter rot-weißen Abdeckungen oder auf ebensolchen Podesten.

XH123/N Beverly C1 47Sqn

© W. Herbote XH123/N Beverly C1 47Sqn, Gütersloh (27.05.1967) Mit einigen anderen Maschinen steht diese Beverly in der schönen Frühlingssonne. Links vorne erkennt man noch die Buccaneer S2 XN980 'LM/652' der 736Sqn der Fleet Air Arm, "LM" steht hierbei noch für Lossiemouth!

© Günter Böckmann XB286/S Beverly C1 47Sqn, Gütersloh (ca. 1961) Die Beverly C1 des Abingdon Wing (47 und 53Sqn) trugen meistens keine Staffelwappen und waren zentriert. An der Nase prangte nur das typische "Royal Air Force Transport Command". Die maximale Reichweite des Musters lag bei 5.938 km mit 302 km/h ohne Ladung, aber nur bei 322 km bei 233 km/h und fast 20 Tonnen Zuladung! Die vier Bristol Centaurus Motoren leisteten jeweils beachtliche 2.850 PS, das große Fahrwerk war nicht einziehbar.

XB288/U Beverly C1 47Sqn

© Barry Flahey XB288/U Beverly C1 47Sqn, Gütersloh (1957) Diese Beverly brachte ein Spezialkommando des SAS (Special Air Service) für eine Übung nach Gütersloh. Die Staffelzugehöhigkeit lässt sich wegen dem fehlenden Abzeichen leider nur erahnen. Die 47Sqn lag zu dem Zeitpunkt in RAF Abingdon.

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