From Die Geschichte des Flugplatz Gütersloh

Visiting-Aircraft: 56 Sqn - Royal Air Force

Royal Air Force - No 56 Squadron

Gastflugzeuge der Royal Air Force, No 56 Squadron (56 Sqn)

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Lightning F6 der RAF 56Sqn

© Erich Westersötebier XS932/J Lightning F6 56Sqn, Gütersloh (17.10.1975) Die 56Sqn diente vom April 1967 bis Januar 1975 innerhalb der NEAF zur Verteidigung der britischen Truppen von Zypern. Die Insel wurde von Großbritannien 1960 in die Unabhängigkeit entlassen, eine weitere Nutzung der Militärbasen in Akrotiri und Dekelia als britische Exklaven dafür eine Bedingung. Auch schon vor der militärischen Besetzung des Nordteils durch die Türkei waren immer zwei Maschinen zu jeder Zeit in QRA-Bereitschaft und fingen regelmäßig die verschiedensten Flugzeuge ab. Die Insel ist seit 1974 praktisch geteilt, der Süden wird von der Republik Zypern beherrscht.

XS932/J Lightning F6 56Sqn

© Erich Westersötebier XS932/J Lightning F6 56Sqn, Gütersloh (17.10.1975) Kurz vor dem Ende der Dienstzeit bei den "Firebirds" besuchten zwei Lightnings der Staffel nochmals die Basis Gütersloh. Es war der letzte Besuch und außerdem einer der wenigen: Von 1967 bis Anfang 1975 war die 56Sqn in RAF Akrotiri stationiert.

Lightning T5 der RAF 56Sqn

XS459/X Lightning T5 56Sqn

© Wieland Stolze XS459/X Lightning T5 56Sqn, Gütersloh (10.07.1975) Erst im Januar 1975 verlegte die 56Sqn mit ihren Lightnings wieder von Akrotiri zurück nach Wattisham und bereitete sich dort auf die Umrüstung auf die Phantom FGR2 vor. Einige wenige Besuche der "Firebirds" fanden dann noch in Gütersloh statt - hier sieht man die "X-Ray" der Squadron mit zwei Firestreak LFK beim Start, der aufgrund der geringen Treibstoffkapazität der T5 meistens ohne Nachbrenner durchgeführt wurde.

XS459/X Lightning T5 56Sqn

© Erich Westersötebier XS459/X Lightning T5 56Sqn, Gütersloh (17.10.1975) In einer langen Reihe von Lightnings der 19Sqn steht diese T5 der "Firebirds" zusammen mit einer F6 am Ende. Dem "Phoenix" auf dem Leitwerk verdankt die Staffel ihren Namen. Die XS459 machte am 27.03.1981 als "DX" der LTF in Binbrook eine Bruchlandung.

© Archiv Günter Grondstein XS459/X Lightning T5 56Sqn, Gütersloh (17.10.1975) Die Lightning-Staffeln besuchten sich meistens nur mit ihren Trainern untereinander. Aufgrund des oft knappen Klarstands der Fighter wurden diese eher lieber auf der Basis gehalten. Hier war die XS459 aber mit einer F6 der 56Sqn zu Besuch in Gütersloh - es war der Abschiedsbesuch der Staffel mit dem Muster in EDUO.

XS459/X Lightning T5 56Sqn

© Wieland Stolze XS459/X Lightning T5 56Sqn, Gütersloh (24.11.1975) Beim letzten nachgewiesenen Besuch einer Lightning der 56Sqn sieht man die XS459/X hier während der Landung auf der 09. Im Juni des Folgejahres übernahm die ab März 1976 aufgestellte No56(Designate) Squadron mit der Phantom FGR2 die Sicherung des südlichen QRA-Sektors der britischen Insel.

Phantom FGR2 der RAF 56Sqn

© Thomas Westhoff-Düppmann XV489/A, XV501/B, XV410/E und XV399/L Phantom FGR2 56Sqn, Gütersloh (17.05.1985) Vermutlich besannen sich die "Firebirds" auf eine alte Tradition aus Lightning-Zeiten. Auf jeden Fall kamen sie in einer schönen Box-Formation zur Korridor-Übung nach Gütersloh.

© Thomas Westhoff-Düppmann XV489/A, XV501/B, XV410/E und XV399/L Phantom FGR2 56Sqn, Gütersloh (17.05.1985) Formationen fanden besonders in den achtziger Jahren während der Korridor-Übung häufiger mal statt. Hatte eine der Staffeln eine geflogen, ließen die Formationen der anderen Teilnehmer auch nicht lange auf sich warten.

© Thomas Westhoff-Düppmann XV489/A, XV501/B, XV410/E und XV399/L Phantom FGR2 56Sqn, Gütersloh (17.05.1985) Nach ihrem anfänglichen Überflug in Box-Formation sieht man hier die vier Firebirds kurz vor dem Abdrehen in die Platzrunde. Leider waren Platzrunden ab Ende der achtziger Jahre in EDUO nicht mehr erlaubt bzw. nur zeitweise dort stationierten Maschinen gestattet.

© Thomas Westhoff-Düppmann XV489/A Phantom FGR2 56Sqn, Gütersloh (17.05.1985) Als Radar bei der FGR2 wurde das AN/AWG-12 eingebaut. Ab dem Jahr 1975 rüstete die RAF ihre Phantoms mit dem Marconi-ARI.18228-Radarwarner und der British Aerospace Skyflash anstatt der AIM-7 Sparrow aus.

XV489/A Phantom FGR2 56Sqn

© Christian Hölscher XV489/A Phantom FGR2 56Sqn, Gütersloh (Mai 1985) Eher untypisch war die Teilnahme einer FGR2 der 56Sqn an "Bold Encounter 1985" mit nur einem Rumpftank. Meistens trugen die Phantom zur Verlängerung der Flugdauer während der CAP´s alle drei möglichen Treibstoff-Zusatztanks.

XV425/A Phantom FGR2 56Sqn

© Thomas Westhoff-Düppmann XV425/A Phantom FGR2 56Sqn, Gütersloh (Mai 1987) Drei Jahre zuvor war die Phantom XV425 auch bereits Teilnehmer bei "Bold Encounter". Allerdings trug der Fighter da noch den Staffelcode "Delta" der 56Sqn. Die kürzlich ausgewechselte Radar-Nase ist hier noch im braunen "Primer" gehalten.

XV472/A Phantom FGR2 56Sqn

Foto torstenn./CC BY-NC-ND 3.0 XV472/A Phantom FGR2 56Sqn, Gütersloh (Mai 1989) Eine bessere Jahreszeit hätten sich die Alliierten für die Korridor-Übung wohl nicht aussuchen können als den Monat Mai. Bis auf wenige Ausnahmen war das Wetter immer gut, abgesehen von einigen Gewittern und kurzen Schauern. Häufig gab es in der Woche eine bei uns Spottern besonders beliebte Ostwind-Wetterlage.

XV404/B Phantom FGR2 56Sqn

© Thomas Westhoff-Düppmann XV404/B Phantom FGR2 56Sqn, Gütersloh (16.04.1982) Die Korridor-Übung im Jahr 1982 fand einen Monat früher als gewohnt statt. Zu dem Zeitpunkt wusste von den Spottern niemand den Grund dafür, den erfuhren sie erst später: Die Briten hatten unter strengster Geheimhaltung den Falklandkrieg geplant! Die XV404 der 56Sqn landet hier in Dreitanker-Konfiguration, mit einer weißen Tanknase!

XV404/B Phantom FGR2 56Sqn

© Jeff Bell XV404/B Phantom FGR2 56Sqn, Gütersloh (April 1982) In der zweiten Aprilhälfte des Jahres 1982 fand die übliche "Mai-Übung" statt. Die 56Sqn war zusammen mit der 23Sqn einer der beiden Teile der "Southern Q", der Alarm-Bereitschaft des südlichen Sektors der britischen Insel. Diese wechselte sich mit den Lightnings der 5 und 11Sqn in RAF Binbrook ab. Die 74Sqn mit der F-4J(UK) kam erst zwei Jahre später in Wattisham dazu.

© Thomas Westhoff-Düppmann XV501/B Phantom FGR2 56Sqn, Gütersloh (17.05.1985) Die 56Sqn kam mit den üblichen vier Phantom FGR2 zur Mai-Übung im Jahr 1985 - Ankunftstag war der 17. Mai mit besten Ostwind-Wetter! Alle trugen lediglich den Rumpf-Zusatztank - eher selten bei "Bold Encounter".

XV482/C Phantom FGR2 56Sqn

© Rainer Mueller XV482/C Phantom FGR2 56Sqn, Gütersloh (Mai 1984) Während der Berlin-Korridor-Übung im Jahr 1984 sieht man die XV482 der 56Sqn aus RAF Wattisham kurz vor dem Aufsetzen. Bewaffnung wie Sidewinder, Skyflash und Kanonenbehälter wurden für gewöhnlich nicht getragen.

XV482/C Phantom FGR2 56Sqn

© Wieland Stolze XV482/C Phantom FGR2 56Sqn, Gütersloh (Mai 1984) Diese Durchstart-Aufnahme zeigt eine FGR2 auf der Westseite der Basis beim Overshoot nach einem weiteren Einsatz bei der Berlin-Korridor-Übung 1984. Die Flughöhe der Phantom ist allerdings ziemlich einzigartig für einen Übungsanflug.

XV482/C Phantom FGR2 56Sqn

© Marcus Herbote XV482/C Phantom FGR2 56Sqn, Gütersloh (Mai 1985) Gerade hat der Pilot dieser Phantom den Bremsschirm abgeworfen - nun rollt sie nach dem Ende des ca. 60 bis 90 Minuten andauernden Einsatzes von "Bold Encounter" zurück zur Abstellfläche.

XV482/C Phantom FGR2 56Sqn

© Rainer Mueller XV482/C Phantom FGR2 56Sqn, Gütersloh (Mai 1984) Besonders im Jahr 1984 flogen die Teilnehmer der Mai-Übung auch immer wieder vor einer drohenden Gewitterkulisse! Manchmal mussten einzelne Einsätze sogar abgesagt werden.

XV425/D Phantom FGR2 56Sqn

© Wilfried Zetsche XV425/D Phantom FGR2 56Sqn, Gütersloh (16.05.1984) Die 56Sqn war zur Korridor-Übung im Mai immer mit vier Maschinen vertreten. Die Wildenrather waren aufgrund der geringeren Staffelstärke im Wechsel immer mit lediglich zwei Phantom dabei.

XV425/D Phantom FGR2 56Sqn

© Thomas Westhoff-Düppmann XV425/D Phantom FGR2 56Sqn, Gütersloh (16.05.1984) Zusammen mit den F-4J(UK) bildeten die Phantom FGR2 der 56Sqn die Southern QRA des britischen Königreichs bis in die neunziger Jahre. Dabei fanden im Gegensatz zu den in Mittelengland oder Schottland stationierten Einheiten kaum Begegnungen mit Flugzeugen der UdSSR über der Nordsee statt.

XV425/D Phantom FGR2 56Sqn

© Thomas Westhoff-Düppmann XV425/D Phantom FGR2 56Sqn, Gütersloh (16.05.1984) Viel tiefer konnte ein Jet in Gütersloh nicht anfliegen! Ein Phantom-Pilot setzte seine Phantom meistens wie bei einer Flugzeugträgerlandung mit einer bestimmten Sinkrate auf.

XV400/D Phantom FGR2 56Sqn

© Christian Hölscher XV400/D Phantom FGR2 56Sqn, Gütersloh (Mai 1986) Die "Delta" der 56Sqn rollt hier nach einem der zwei täglichen Bold Gauntlet-Einsätze am Fotografen vorbei. Der Bremsschirm war für die McDD Phantom immer eine ausschließlich genutzte Bremsform. Auch in den Jahren 1989 und 1990 nahm die XV400/D an der Mai-Übung teil.

XV400/D Phantom FGR2 56Sqn

© Marcus Herbote XV400/D Phantom FGR2 56Sqn, Gütersloh (Mai 1989) Die "D" der 56Sqn nahm auch in den Jahren 1986 und 1990 an der Korridorübung teil und kann wohl als wirklich langjähriges Flugzeug der Staffel gelten. Man sieht hier, dass unterhalb des RWR am Leitwerk ein Sondermarking der 15Sqn - das "XV" - frisch überpinselt wurde!

XV400/D Phantom FGR2 56Sqn

© Wilfried Zetsche XV400/D Phantom FGR2 56Sqn, Gütersloh (Mai 1990) Leider ging die Phantom bei der RAF auch ziemlich schnell aus dem Dienst nach Ende des kalten Krieges. Hier stehen zwei FGR2 der 56Sqn während Bold Encounter beim Start. Die Höhenruder sind schon auf Abheben gestellt und in wenigen Sekunden werden die jeweils mehr als 16 Tonnen Schub der RR Spey die Phantom beschleunigen.

© Thomas Westhoff-Düppmann XV410/E Phantom FGR2 56Sqn, Gütersloh (17.05.1985) Den Buchstabencode "Echo" trug diese Phantom wenigstens dreimal, einmal bei der 111Sqn, einmal bei der 23Sqn und zum Schluss bei der 56Sqn. Leider waren die Zeiten der großen Staffelwappen mit Beginn der "grauen Welle" vorbei.

XV494/G Phantom FGR2 56Sqn

Archiv Christian Hölscher XV494/G Phantom FGR2 56Sqn, Gütersloh (Mai 1980) Diese FGR2 aus RAF Wattisham ist noch nicht mit der RWR-Box am Leitwerk ausgestattet. Die Maschine trägt noch den ursprünglichen Anstrich der Anfangszeit des Phantom-Einsatzes bei der RAF und das große Wappen mit dem Phoenix am Leitwerk.

© Wilfried Zetsche XV494/G Phantom FGR2 56Sqn, Gütersloh (Mai 1980) Die Staffelmarkierungen an den frühen Phantom rührten noch aus der Lightning-Zeit her: rot-weiße Karos am Lufteinlauf und der Phoenix am Leitwerk. Mit dem Wechsel zum grauen Anstrich wurden diese beiden Plätze einfach vertauscht und die Größe der Wappen erheblich reduziert.

XV494/G Phantom FGR2 56Sqn

© Jeff Bell XV494/G Phantom FGR2 56Sqn, Gütersloh (Mai 1980) Die Firebirds nahmen üblicherweise immer mit vier Phantom FGR2 teil, die nur mit einer Staffelstärke von je zehn FGR2 ausgerüsteten 19 und 92Sqn kamen daher lediglich mit zwei Phantom. Die 56Sqn lag von 1967 bis 1975 in RAF Akrotiri/Zypern, anfangs mit Lightning F3, nach Übernahme der F6 der 74Sqn im Sommer 1971, flogen sie von dort mit der ultimativen Version.

XV461/G Phantom FGR2 56Sqn

© Wilfried Zetsche XV461/G Phantom FGR2 56Sqn, Gütersloh (Mai 1988) Der Pilot und der Navigator überprüfen ein letztes Mal die Instrumente, dann geht es los! Die 56Sqn verabschiedete sich mit dem letzten Start am 18. Mai 1990 für alle Zeiten von RAF Gütersloh. Nie wieder war danach eine Maschine der Staffel auf der Basis! Hier, zwei Jahre zuvor, wusste noch niemand, dass dies die vorvorletzte Korridor-Übung war.

XV410/H Phantom FGR2 56Sqn

© Jeff Bell XV410/H Phantom FGR2 56Sqn, Gütersloh (Mai 1980) Während des Wochenendes nach Ankunft der Bold Encounter-Teilnehmer waren die Phantom leider mit abgedeckten Cockpits abgestellt. Die XV410/H trägt hier nach einer Übung mit den belgischen Mirage 5 der 8Smaldeel ein Zap unter dem Cockpit und auf dem Zusatztank.

XV428/I Phantom FGR2 56Sqn

© Thomas Westhoff-Düppmann XV428/I Phantom FGR2 56Sqn, Gütersloh (16.04.1982) Die "„India"“ der 56Sqn landet hier bei der Ankunft zur Berlin-Korridor-Übung in Gütersloh. Größere Formationen aller Maschinen wurden häufiger während der täglichen Einsätze geflogen, meistens aber in großer Höhe, aber im Jahr 1982 letztmalig direkt über der RAF-Basis. So flogen jeweils vier Phantom, Eagle und Mirage und ein bis zwei Hunter am 20. April nach dem Start vor dem Einsatz und am 22. April vor der Landung nach dem Einsatz eine gemischte Zwölfer-Formation.

XV428/I Phantom FGR2 56Sqn

© Jeff Bell XV428/I Phantom FGR2 56Sqn, Gütersloh (April 1982) Mit den drei Zusatztanks konnte die FGR2 ihre Flugdauer leicht auf bis zu zwei Stunden ausdehnen. Die XV428 ging leider am 23.09.1988 bei einem Looping während des Trainings für die Air Show Abingdon verloren.

XV437/J Phantom FGR2 56Sqn

© Wilfried Zetsche XV437/J Phantom FGR2 56Sqn, Gütersloh (Mai 1980) Der große Phoenix am Leitwerk war das typische Markenzeichen der FGR2 der frühen Phantom-Jahre, in denen auch noch das alte Tarnschem verwendet wurde.

XV437/J Phantom FGR2 56Sqn

© Jeff Bell XV437/J Phantom FGR2 56Sqn, Gütersloh (Mai 1980) Diese Phantom stürzte am 18. Oktober 1988 bei Holzminden ab. Im Jahr 1980 flogen erstmals FGR2 in dem neuen grauen Anstrich, anfangs wurden die Maschinen als "graue Mäuse" bezeichnet.

XV437/J Phantom FGR2 56Sqn

© Willy Metze XV437/J Phantom FGR2 56Sqn, Gütersloh (15.05.1980) Anfang der 80er Jahren wechselten auch die Phantom der 56Sqn so langsam von der Tarnung zum Grau. Das Staffelwappen des großen „Phoenix“ wurde damit auch erheblich verkleinert und war aus der Ferne gar nicht mehr als solcher zu erkennen. Interessant ist hier die Wiederholung der Serial „437“ auf dem damals neuen Radar Warning Receiver (RWR).

XV437/J Phantom FGR2 56Sqn und XV400/F Phantom FGR2 19Sqn

© Thomas Westhoff-Düppmann XV437/J Phantom FGR2 56Sqn und XV400/F Phantom FGR2 19Sqn, Gütersloh (20.04.1982) Eine gemischte Formation aus 19 und 56Sqn war selten während der Korridor-Übung. Im Jahr 1982 kam es aber wenigstens einmal vor. Die Flugzeuge der 56Sqn behielten ihr altes Tarnkleid etwas länger als die Phantoms in Deutschland.

XV468/J Phantom FGR2 56Sqn

© Thomas Westhoff-Düppmann XV468/J Phantom FGR2 56Sqn, Gütersloh (16.05.1984) Nur mit dem halben Staffelwappen landet die "Juliet" der Firebirds nach einem weiteren Einsatz. Während der Korridor-Übung wurden täglich zwei Missionen geflogen, es starteten jeweils ca. 18 Fighter und zwei Transporter innerhalb von 30 Minuten.

XV500/J Phantom FGR2 56Sqn

© Marcus Herbote XV500/J Phantom FGR2 56Sqn, Gütersloh (Mai 1987) Außer zu den jährlichen „Bold Gauntlet“-Korridor-Übungen war die 56Sqn mit der Phantom seltsamerweise nie an normalen Tagen zu Besuch in Gütersloh. Alle anderen regelmäßigen Teilnehmer waren da schon aktiver, so die Bitburg-Eagle und die EC13 Mirage.

XV473/K Phantom FGR2 56Sqn

© Marcus Herbote XV473/K Phantom FGR2 56Sqn, Gütersloh (Mai 1990) Die 56Sqn lag zusammen mit den F-4J (UK) der 74Sqn in RAF Wattisham - beide Squadrons teilten sich damals die so genannte Southern Q, die Alarmbereitschaft für den Südsektor der britischen Insel. Diese FGR2 trägt eine der eher blaugrauen Radarnasen einer F-4J (UK), vermutlich war eine FGR2-Nase nicht verfügbar.

© Wilfried Zetsche XV473/K Phantom FGR2 56Sqn, Gütersloh (Mai 1990) Dieses wahrlich echte Mehrzweckkampfflugzeug Phantom FGR2 begann seine lange Karriere bei der 14Sqn und 2Sqn in Brüggen und Laarbruch. Die RAF Germany verließ das Flugzeug dann nach ihrer Zeit bei der Strike- und Recce-Force für immer und es diente fortan als Trainer bei der 228OCU und Fighter bei der 29Sqn und 56Sqn. Im Mai 1993 wurde die XV473 in Waddington verschrottet.

© Thomas Westhoff-Düppmann XV399/L Phantom FGR2 56Sqn, Gütersloh (17.05.1985) Mit den Jahren wurde die XV399 von einer ganzen Reihe von Squadrons genutzt. Darunter waren in chronologischer Reihenfolge die 228OCU, 31Sqn, 6Sqn, 14Sqn, erneut die 228OCU und dann die 2Sqn, 41Sqn und 29Sqn und nochmals die OCU. Erst ganz zum Schluss landete sie bei der 56Sqn als "Lima".

XV399/L Phantom FGR2 56Sqn

© Rainer Mueller XV399/L Phantom FGR2 56Sqn, Gütersloh (Mai 1986) Die XV399 kurz vor dem Aufsetzen während der Mai-Übung in Gütersloh. Im Hintergrund sieht man einen typischen Hardened Aircraft Shelter (HAS) der Royal Air Force.

XV401/N Phantom FGR 56Sqn

© Jeff Bell XV401/N Phantom FGR 56Sqn, Gütersloh (Mai 1980) Die FGR2 "November" der 56Sqn wurde scheinbar während der Mai-Übung nicht im Anflug fotografiert. Leider fehlt bei den Aufnahmen mit Cockpit-Abdeckung ein wichtiger Teil des Flugzeugs.

XV407/O Phantom FGR2 56Sqn

© Jeff Bell XV407/O Phantom FGR2 56Sqn, Gütersloh (April 1982) Die meisten der alten RAF Phantom FGR2 wurden leider verschrottet, die XV407/O traf dieses Schicksal im Oktober 1992, nur wenige Wochen nach ihrer Außerdienststellung.

XV426/P Phantom FGR2 56Sqn

© Marcus Herbote XV426/P Phantom FGR2 56Sqn, Gütersloh (Mai 1989) Die "Firebirds" flogen die Phantom FGR2 von Juni 1976 bis Juli 1992 anfangs kurz von RAF Coningsby, dann für 20 Jahre von RAF Wattisham aus. Während der jährlichen Korridor-Übung war diese Staffel von 1978 bis 1990 in Gütersloh zu sehen.

XV426/P Phantom FGR2 56Sqn

© Martin Fox XV426/P Phantom FGR2 56Sqn, Gütersloh (Mai 1988) Wie üblich arbeiteten die Bodencrews bei entsprechender Wärme "oben ohne", wie hier bei "Bold Encounter 1988". Zum Zeitpunkt der Aufnahme herrschte Ostwind, das sieht man daran, dass die FGR2 mit der Nase Richtung Osten stehen.

XV426/P Phantom FGR2 56Sqn

© Marcus Herbote XV426/P Phantom FGR2 56Sqn, Gütersloh (Mai 1989) In der Spotterecke konnte man derartige Aufnahmen schießen. Die Maschinen befanden sich kurz vor dem Ausrollen und wenige Sekunden vor dem Abwerfen des Bremsschirmes.

XV478/Q Phantom FGR2 56Sqn

© Wilfried Zetsche XV478/Q Phantom FGR2 56Sqn, Gütersloh (Mai 1983) Im Mai 1983 entstand diese Aufnahme einer Phantom FGR2 der 56Sqn aus RAF Wattisham. Man beachte den gelben Marine-Anker am Lufteinlauf! Die Firebirds waren eigentlich immer zu "Bold Encounter" dabei.

XV420/BT Phantom FGR2 56Sqn

© Wilfried Zetsche XV420/BT Phantom FGR2 56Sqn, Gütersloh (Mai 1990) Die "Bravo Tango" der Firebirds hier kurz vor der Landung. Während Bold Gauntlet wurden zwei Einsätze am Tag geflogen. Dabei starteten für gewöhnlich 4-6 F-15, 4-6 Phantom, 4-6 Mirage IIIE oder später Mirage 2000, 2-3 F-16, 2-3 Mirage F.1, zwei Hawk T.1 und eine Hercules oder Transall in ca. 15-20 Minuten!

XV420/BT Phantom FGR2 56Sqn

© Marcus Herbote XV420/BT Phantom FGR2 56Sqn, Gütersloh (Mai 1990) Das rote Leitwerk sollte an die frühen 60er Jahre erinnern, als die Lightning F1A der 56Sqn als offizielle Kunstflugstaffel der RAF fungierten und ebenfalls mit einem roten oder auch rot-weiß-karierten Leitwerk im Einsatz waren. Der Code "BT" weist auf den damaligen CO der 56Sqn, Wing Commander Barry Titchen, hin. Diese Phantom ist eine der wenigen FGR2, die am Heck Teile von ehemaligen Phantom FG1 verbaut bekommen hat.

XV420/BT, XV400/D, XV473/K und XV426/P Phantom FGR2 56Sqn

Archiv Wieland Stolze XV420/BT, XV400/D, XV473/K und XV426/P Phantom FGR2 56Sqn, Gütersloh (Mai 1990) Seltene Aufnahme eines Schwarms der 56Sqn auf der 27. Es war die letzte Korridor-Übung, die jemals in Gütersloh stattfinden sollte. Meistens flog jede der teilnehmenden Einheiten mit wenigstens vier Maschinen zweimal am Tag. Eine fünfte FGR2, die XV410/E, flog am Tag der Ankunft gleich wieder zurück nach Wattisham.

XT897/Y Phantom FGR2 56Sqn

© Willy Metze XT897/Y Phantom FGR2 56Sqn, Gütersloh (13.05.1988) Außer einer kurzen Stippvisite als "Y" bei der 56Sqn war die XT897 überwiegend für die 228OCU im Einsatz. Dort trug sie die Codes "C", "M" und später "CC". Als "November" der 74Sqn beendete diese FGR2 ihre Karriere.

XT891/- Phantom FGR2 56Sqn

Foto torstenn./CC BY-NC-ND 3.0 XT891/- Phantom FGR2 56Sqn, Gütersloh (Mai 1989) Ohne Staffelmarkierungen nahm die XT891 an der vorletzten Übung "Bold Gauntlet" statt. Die XT891 steht heute auf der Basis Coningsby als Ausstellungsstück.

© Wieland Stolze XV492/- Phantom FGR2 56Sqn, Gütersloh (Mai 1983) Ohne Staffelmarkierungen und stattdessen mit einem großen Marineanker am Bug wollte der Pilot der 56Sqn mit seiner FGR2 durch das frühe Ziehen des Bremsschirms sicher besondere Aufmerksamkeit erregen. Solange die zulässige Höchstgeschwindigkeit für den Schirm nicht überschritten wurde, war das grundsätzlich kein Problem. Einen Durchstart hätte der Bremsschirm aber mit Sicherheit nicht überstanden.

© Dave McIntyre Flightline Bold Encounter 1984, Gütersloh (Mai 1984) Die britischen Phantom standen während der Korridor-Übung immer im Westen der Flightline. Die vier FGR2 der 56Sqn wurden von zwei Phantom aus Wildenrath ergänzt. Zu Lightning-Zeiten stellte die 19 oder 92Sqn immer sechs Lightnings, aufgrund der geringen Staffelstärke der Wildenrather Phantom-Squadrons konnten diese aber nur zwei FGR2 stellen, ohne die wichtige Battle Flight und die Durchführung hoheitlicher Aufgaben zu schwächen.

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